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    136.Predigt – Über die Aufrichtigkeit seiner Absicht

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    (Diese Predigt wurde gehalten) über die Aufrichtigkeit seiner Absicht und die Unterstützung der Unterdrückten.

     

     
    „Euer Treueid zu mir war nicht mit Bedachtsamkeit, noch ist meine Lage und eure dieselbe. Ich will euch um Allahs willen, aber ihr wollt mich um euer selbst willen. Ihr Menschen, unterstützt mich trotz der Verlangen eures Egos. Bei Allah, ich werde dem Unterdrückten seinem Unterdrücker gegenüber zur Gerechtigkeit verhelfen, ich werden den Unterdrücker an seinem Nasenring führen, bis ich ihn zu der Quelle der Wahrheit getrieben habe, auch wenn er es verabscheut.“

     
    Erläuterung

     
    Der Befehlshaber der Gläubigen verwendet hier gemäß einiger Interpreten einen Ausdruck möglicherweise mit angedeutetem Bezug auf Umars Aussage, als jener an dem Ort Saqifa dem Kalifen Abu Bakr den Treueid schwor. Umar behauptete später, dass jener Treueid nicht „mit Bedachtsamkeit“ erfolgte, sondern ein Fehler war[1]. Damals erfolgte jener Treueid ohne Berücksichtigung der Ahl-ul-Bait (a.). Und Imam Ali (a.) weist hier darauf hin, dass auch der Treueid an ihn selbst nicht mit der Absicht erfolgte, den Ahl-ul-Bait an die Macht zu verhelfen, sondern aus Eigennutz, um unüberwindbare innere Spannung zu überwinden.

     
    [1] Mehrfach belegt: u.a. in „Sahih“ von Buchari, Band 8, S. 211; “Sira al-Nabawiyya“ von Ibn Hischam, Band 4, S.308-309; “Tarich“ von Tabari, Band 1, S. 1822; “Al-Kamil“ von Ibn al-Athir, Band 2, S. 327; “Al-Tarich“ von Ibn Kathir, Band 5, S. 245-246; “Al-Musnad“ von Ahmad ibn Hanbal, Band 1, S. 55

     

     

    Quelle: http://www.balaghah.net