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    167.Predigt – Der Beginn des Kalifats

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    (Die Predigt wurde gehalten) zu Beginn des Kalifats.

     

    Allah, Der Erhabene, sandte ein rechtleitendes Buch herab, in welchem Er Gut und Schlecht verdeutlichte. So nehmt den Weg des Guten und folgt dem Weg des Guten und wendet euch ab von der Richtung des Schlechten und folgt dem (rechten Weg).

     

    (Denkt an) die Pflichten, die Pflichten! Führt sie für Allah aus, und sie werden euch ins Paradies bringen. Wahrlich, Allah hat das Verbotene untersagt, das nicht unbekannt ist, und hat das Erlaubte gestattet, das (von Schlechtem) nicht kontaminiert ist. Er hat die Unverletzlichkeit des Ergebenen [muslim][1] über alle anderen (ebenfalls bestehenden Unverletzlichkeiten) gesetzt, und Er hat die Rechte der Ergebenen genauso hoch gewichtet wie die Reinheit (in den Absichten) und die Einheit (Allahs). Daher ist der Ergebene derjenige, vor dessen Zunge und Hand die Ergebenen sicher sind, außer (wenn eine Bestrafung) mit Recht (erfolgt).Und es ist nicht erlaubt, einen Ergebenen zu malträtieren, außer es ist obligatorisch (im Gesetz als Strafe vorgesehen).

     

    Eilt zu der allgemein gültigen Sache, die doch für jeden von euch speziell ist, und das ist der Tod, denn die Menschen, (die schon gegangen sind) sind vor euch (gegangen), und die „Stunde“ treibt euch von hinten an. So bleibt leicht (ohne Last) und holt sie ein, denn nur wegen eurer Ersten werden eure Letzten erwartet.

     

    Fürchtet Allah hinsichtlich Seiner Diener und Seiner Städte, denn ihr seid verantwortlich, selbst für das Land und ihr Vieh. Gehorcht Allah und widersetzt euch Ihm nicht, und wenn ihr etwas Gutes seht, dann nehmt es an, und wenn ihr etwas Schlechtes seht, dann wendet euch davon ab.

     

    Erläuterung

     

    Die Bevorzugung der sich Gott Ergebenden bedeutet nicht, dass die anderen Menschen weniger Rechte im Diesseits besitzen.Die Hinweise richten sich auf die besondere Verantwortung, die ein Gottergebener gegenüber dem anderen Gottergebenen im Hinblick auf seine jenseitige Verantwortung hat. Vor dem irdischen Recht sind im Islam aber alle gleich, unabhängig von ihrem Bekenntnis für oder gegen Gott.

     

    [1] Der arabische Begriff „Muslim“ hat die gleiche Wortwurzel wie „Ergebung“ und beschreibt jemanden, der sich Gott ergeben hat. Der Begriff ist nicht auf eine Religion begrenzt und wird hier im umfassenden, auf den Menschen bezogenen Sinn verwendet.

     

     

    Quelle: http://www.balaghah.net