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    23.Vermächtnis – Vor seinem Märtyrertod

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    23.Vermächtnis – Vor seinem Märtyrertod
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    Er verfügte es in Form eines Vermächtnisses vor seinem Märtyrertod, als ihn Ibn Muldscham (l.[1]) (mit dem Schwert) getroffen hatte.

     

    Und mein Vermächtnis an euch lautet, dass ihr Allah nichts zur Seite stellt, noch die Verfahrensweise [sunna] Muhammads (s.) zunichte macht. Haltet diese beiden Pfeiler aufrecht und zündet diese beiden Leuchten an, dann werdet ihr frei von Tadel sein.

     

    Ich war gestern euer Gefährte, heute bin ich euch eine Lehre, und morgen werde ich mich von euch trennen. Wenn ich überlebe, werde ich der Bevollmächtigte über mein Blut sein (um es zu rächen oder nicht), und wenn ich vergehe, dann ist es ein verheißenes Vergehen. Wenn ich (Ibn Muldscham) vergebe, dann ist es ein Vergeben für Nähe (zu Allah) für mich und für euch eine gute Tat. So vergebt:

     

    „Wünscht ihr nicht, dass Allah euch vergebe? Und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig.“[2]

     

    Bei Allah, der plötzlich eintretende Tod ist nichts, was ich verabscheue, und keine Erscheinung, die ich missbillige. Ich bin nur einer, der des Nachts nach Wasser sucht und es gefunden hat, und ein Suchender, der (das Gesuchte) gefunden hat.

     

    „Und was bei Allah ist, das ist noch besser für die Rechtschaffenen.“[3]

     

    Sayyid Radhi sagte (dazu): Einiges dieser Rede ist schon in vorigen Predigten vorgekommen, nur ist hier noch Zusätzliches enthalten, daher fand ich es notwendig, es zu wiederholen.

     

     

    [1] Abkürzung für “la´natullah alaihi“ (Gott verfluche ihn)

    [2] Heiliger Qur´an 24:22

    [3] Heiliger Qur´an 3:198