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    37.Predigt – Nach der Schlacht von Nahrawan

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    In dieser (Predigt) werden seine (a.) Vorzüge erwähnt, und er hielt sie nach der Schlacht von Nahrawan.

     
    Ich nahm die Sache in Angriff, als sie ermatteten, und ich trat hervor, als sie den Kopf einzogen, und ich sprach (die Wahrheit aus), wenn die anderen ins Stottern kamen. Ich ging mit dem Licht Allahs, während sie stehen blieben. Ich war der Leiseste an Stimme von ihnen, doch derjenige, der ihnen überlegen war. Ich ergriff schnell ihre Zügel und widmete mich einzig und allein der Verpflichtung, wie der Berg, den kein Donnergetöse bewegen kann noch Stürme ihn beseitigen können. Niemand konnte einen Stachel[1] an mir finden, noch einen Tadel in dem, was ich sage.

     
    Der Gedemütigste (im Diesseits) ist bei mir ehrwürdig, bis ich das Recht für ihn sicherstelle, während der Mächtige in meinen Augen schwach ist, bis ich das Recht (das er anderen genommen hat) von ihm nehme.

     
    Wir sind mit der Bestimmung Allahs zufrieden und haben uns Seinem Befehl ergeben. Glaubt ihr, ich würde über Allahs Gesandten (s.) lügen? Bei Allah, ich bin der Erste, der ihn bestätigt, so bin ich nicht der Erste, der über ihn lügt. Ich habe über meine Aufgabe nachgedacht und habe festgestellt, dass mein Gehorsam (gegenüber Gott) wichtiger ist als der Treueid (den man von mir verlangt), während das Abkommen, das auf meinem Nacken lastet, für jemand anderen ist.

     
    Erläuterung

     
    Das Abkommen, das auf seinem Nacken lastet, ist zwar nicht genau definiert, dürfte aber der Schiedsspruch mit Muawiya sein, in den ihn einige seiner Gefährten gedrängt hatten, um ihn im Anschluss zu verraten. Imam Ali (a.) verdeutlicht aber, dass der Gehorsam gegenüber Gott unabhängig von allen äußeren Umständen den höchsten Stellenwert hat.

     
    [1] Sinngemäß: Einwand, Fehler

     

     

    Quelle: http://www.balaghah.net