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    6.Predigt – Gegen Talha und Zubair

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    (Diese Predigt wurde gehalten) als er (a.) angewiesen wurde, Talha und Zubair nicht zu verfolgen und ihnen zum Kampf aufzulauern.

     

    Bei Allah, ich bin nicht wie die Hyäne, die während des andauernden (Lärms) des Steinewerfens vorgibt zu schlafen, bis der, der sie sucht, sie erreicht und der, der ihr auflauert, sie aufspießt. Ich werde immer (zusammen) mit denen, die sich der Wahrheit zuwenden, diejenigen schlagen, die sich von ihr abgewandt haben, sowie mit dem (zusammen), der (mir) zuhört und gehorsam ist, den aufrührerischen Zweifler (schlagen), bis mein Tag (des Todes) kommen wird. Und bei Allah, ich werde immer noch meines Rechts beraubt und (andere wurden) mir vorgezogen, seit Allah Seinen Propheten (s.) zu Sich nahm bis heute.

     

    Erläuterung

     

    Als der Befehlshaber der Gläubigen die Absicht zeigte, Talha und Zubair zu verfolgen, wurde ihm angeraten, sie sich selbst zu überlassen, wenn er keinen Schaden von ihnen erlitt. Der Befehlshaber der Gläubigen (a.) äußerte daraufhin sinngemäß Folgendes: „Wie lange kann ich ein bloßer Zuschauer sein und ruhig bleiben, während mir mein Recht entrissen wird? Nun, so lange ich noch den Atem des Lebens in mir habe, werde ich sie bekämpfen und sie die Folgen ihres Verhaltens erleiden lassen. Sie sollten nicht denken, dass ich so einfach wie eine Hyäne [dabu] überwältigt werden kann.“

     

    Die sinnbildliche Hyäne in der Rede gibt vor zu schlafen, während der Lärm immer größer wird, und merkt dabei aufgrund ihrer geschlossenen Augen nicht, dass tatsächlich Gefahr droht, bis es zu spät ist. Die Szene erinnert auch daran, dass Imam Ali (a.) sich einstmals auf Befehl des Propheten (s.) in sein Bett gelegt hatte, als eine Gruppe von Attentätern in sein Haus eindrang, um dem Propheten (s.) zu töten. Imam Ali (a.) sprang aber mit einem Satz auf und schlug die Angreifer mit seinem Schwert in die Flucht.

     

     

    Quelle: http://www.balaghah.net