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    63.Predigt – Warnungen vor den Versuchungen

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    In dieser (Predigt) warnt er vor den Versuchungen des Diesseits.

     

    „Hört! Wahrlich, diese Welt ist eine Heimstätte, vor der man nicht sicher ist, außer in ihr[1]. Und man kann durch nichts (Irdisches) Rettung erlangen, das um dessenwillen (genommen) wurde: Die Menschen werden dadurch in Versuchungen geprüft, und das, was sie davon um dessenwillen genommen haben, von dem werden sie (durch den Tod weg-)genom­men und darüber um Rechenschaft befragt werden.

     

    Und das, was sie davon genommen haben wegen etwas anderem (nämlich dem Jenseits), zu dem werden sie gelangen, und sie werden dort (im Jenseits) verbleiben. Wahrlich, diese (Welt) ist für diejenigen, die Verstand besitzen, wie die Andeutung eines Schattens, während du ihn sich ausbreiten siehst, bis er schwindet, und (während du ihn) reichlich (siehst), bis er sich (rasch) vermindert.“

     

     

    Erläuterung

     

    Mit dem Gleichnis des Schattens wird die Unbeständigkeit des Diesseits dargestellt, während das Jenseits die beständige Glückseligkeit darstellt. Die Eloquenz der Predigt findet bereits am Anfang den Höhepunkt in der Aussage, dass der Schutz vor dem Diesseits nur so lange möglich ist, so lange man sich in ihr befindet, denn im Anschluss folgen die nicht mehr vom Menschen beeinflussbaren Folgen des Diesseits.

     

    [1] Sinngemäß: Man kann sich vor den Auswirkungen des diesseitigen Lebens nur so lange schützen, so lange man im Diesseits lebt. Anschließend ist es zu spät.

     

    Quelle: http://www.balaghah.net