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    Al-Aqsa-Moschee noch ernsthafter in Gefahr

    Al-Aqsa-Moschee noch ernsthafter in Gefahr
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    29. März 2010

     

    Vor über 40 Jahren sind die Besatzer in Beyt-ul- Moqadas (Jerusalem) eingedrungen und nun ist die Lage dieser historischen Stadt und die Lage der Al-Aqsa-Moschee, welche den Muslimen als erste Gebetsrichtung besonders heilig ist, schlimmer denn je. Das zionistische Regime war schrittweise darum bemüht aus El-Quds eine jüdische Stadt zu machen und die Al-Aqsa-Moschee zu zerstören und in letzter Zeit hat es dieses Vorgehen beschleunigt. Vor einigen Tagen waren besonders zwei Nachrichten diesbezüglich alarmierend – erstens die Mitteilung von der Eröffnung der Hahurba – Synagoge in der Nähe der Al-Aqsa-Moschee und die andere der Beschluss des Besatzerregimes zum Bau von weiteren 1600 Siedlerwohnungen in Ost-Beyt-ul-Moqadas. Die Proteste der Palästinenser gegen diese aggressorischen Maßnahmen eskalierten auf eine Weise dass einige Analytiker eine neue Intifadah für möglich halten.

     

    Die ursprüngliche Hahurba-Synagoge wurde Beginn des 18. Jahrhunderts erbaut, daraufhin zerstört und nach einiger Zeit wieder aufgebaut. Während des Krieges zwischen den Arabern und dem zionistischen Regime im Jahre 1948 fiel sie erneut der Zerstörung preis. Seitdem hat das zionistische Regime mit seiner Lügenpropaganda diese Synagoge als historisch wertvoll und von besonderer Heiligkeit darzustellen um einen Wiederaufbau zu rechtfertigen. Die radikalen Zionisten sehen im Wiederaufbau dieser Synagoge in der Nähe der Al-Aqsa-Moschee ein Omen dafür, dass der Salomo-Tempel auf den Trümmern der Al-Aqsa-Moschee –– errichtet wird. Dieser Irrglauben fußt auf den Prophezeiungen eines Rabbiners im 18. Jahrhunderts und dient ihnen als Argument für die Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee und anderer heiliger Stätten der Muslime und Christen.

     

    2001 bestätigte das zionistische Regime das Projekt für den Bau der Hahurba-Synagoge. Sie wurde mit der Botschaft des radikalen Premierministers Netanjahu am 15. März dieses Jahres eröffnet. Laut dem Irrglauben der Zionisten beginnt einen Tag nach Fertigbau dieses Tempels der Bau des Salomo-Tempels, welcher auf den Trümmern der Al-Aqsa-Moschee errichtet werden müsse. Nach diesem klaren Angriff des zionistischen Regimes auf die heiligen Stätten der Muslime

    demonstrierten diese in Beyt-ul-Moqadas und in anderen besetzten Gebieten Palästinas. Dutzende von ihnen wurden verletzt oder festgenommen.

     

    Es war nicht die erste Offensive des zionistischen Regimes zwecks Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee. Dieses Regime hat mehrmals Tunnelbohrungen unter dieser Moschee vorgenommen, um ihr Fundament zu schwächen. 1970 hat ein radikaler Zionist diese religiöse Stätte in Brand gesetzt.

    In den vergangenen Monaten verstärkte das zionistische Regime in Zusammenarbeit mit 12 radikalen Zionistengruppen seine Bemühungen um Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee. Das Regime hat die Palästinenser noch mehr als zuvor am Besuch der Moschee behindert. Die Zionisten verkündigten ihren Plan eine Zentrum zur Verbreitung ihrer Denkweise und 62 Synagogen in Umgebung dieser Moschee zu erbauen. Sie wollen also die Moschee immer mehr abschnüren. Außerdem geben offen bekannt, dass sie eine baldige Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee planen um den Salomo-Tempel über ihren Trümmern zu errichten.

     

    Aber die Palästinenser verteidigen weiter diesen Heiligen Ort und das zionistische Regime ist sich darüber im klaren dass die Zerstörung der Moschee nicht einfach sein wird, solange noch Palästinenser in Ost-Beyt-ul-Moqadas leben. Deshalb hat Tel Aviv seit längerem seine Maßnahmen zur Erreichung einer vollkommenen Judaisierung der Stadt intensiviert. Unter verschiedenen Ausreden beschlagnahmen sie Wohnungen und Geschäftsläden der Palästinenser und zwingen sie Beyt-ul-Moqadas zu verlassen, um an ihrer Stelle Zionisten anzusiedeln. Es wurden bereits zahlreiche Siedlungen in El-Quds erbaut um das Bevölkerungsbild zugunsten der Zionisten zu ändern. Doch die Palästinenser leisten weiter Widerstand gegenüber diesen Vertreibungsmaßnahmen.

     

    Das zionistische Regime unternimmt auch noch andere Schritte um den Palästinensern die Zeichen ihrer Kultur zu nehmen. Vor kurzem haben die historischen Bauwerke Palästinas der Abraham-Grabstätte und die Bilal-Moschee auf die Liste ihrer National-Denkmäler gesetzt. Dies rief den heftigen Protest der Palästinenser und internationaler Gremien hervor. Außerdem haben die Zionisten die Salman-Farsi-Moschee in einem Dorf in der Nähe von Nablos zerstört. Das Justizministerium des Besatzerregimes hat diesem Regime die Erlaubnis gegeben, die beschlagnahmten Palästinenser-Grundstücke in Beyt-ul-Moqadas zu verkaufen. Aber laut Genfer Vertrag ist jede Besitzergreifung in El-Quds, welche als besetzte Stadt gilt, verboten. Der Mofti von El-Quds und Palästina, Scheych Mohammad Ahmad Hussein unterstrich: Die Besatzer haben mit diesen Maßnahmen vor, die arabischen und palästinensischen Gebiete in hebräische Gebiete umzuwandeln, diese zu judaisieren und sie schließlich zu besetzen.

     

    Die palästinensischen Amtsträger haben betont, dass El-Quds wegen der Maßnahmen des Besatzerregimes kurz vor der Explosion steht. Die politischen Gruppen und die Religionsgelehrten Palästinas warnten hinsichtlich des Vorgehens Tel Avivs und riefen die Bevölkerung auf die Szene.

    Die Widerstandsgruppen haben auf einer Sitzung in Damaskus , an der auch der Leiter des politischen Büros der Hamas, Chaled Mascha`l teilnahm, die Eröffnung der Harhabu -Synagoge als Maßnahme zur Verfälschung der Geschichte und der historischen und religiösen Baudenkmäler in der Stadt El-Quds bezeichnet und betont, dass die Islamische Weltgemeinde niemals auf El-Quds und seine Heiligtümer verzichten wird.

     

    Die Lage in Beyt-ul-Moqadas ist nach Eröffnung der Hahurba-Synagoge für die Zionisten gefährlich geworden. Zusätzlich zu dem Aufgebot von 3 Tausend Poliziei- und Militärkräften in Umgebung der Al-Aqsa-Moschee, hat der Regierung auch die zionistischen Siedlungsbewohner aufgefordert zur Verteidigung des Baus des Salomo-Tempels auf die Straßen zu kommen.

    Die radikale Regierung von Netanjahu hat bei der Vervollständigung und Eröffnung der Hahurba -Synagoge und der Vorantreibung des Plans zur Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee eine entscheidende Rolle übernommen. Indem er den Beschluss zum Bau von weiteren 1600 Wohneinheiten in Ost-Jerusalem, wo Muslime leben, bekannt gab machte er sein altes Ziel, El-Quds zu einer Stadt der Zionisten umzuwandeln deutlich.

     

    Das zionistischen Regimes gab seinen Beschluss zur Fortsetzung des Siedlungsbaus in Beyt-ul-Moqadas bekannt, als sich Joe Biden, der Vize-Staatspräsident Obamas gerade in der Region befand. Dieser ließ verlauten, Israel sei in seinem Herzen und Netanjahu einer seiner besten Freunde. Die USA empfinde es als ihre Pflicht das zionistische Regime zu unterstützen.

    Mahmud Al Zehar, ein Mitglied des politischen Hamasbüros unterstrich, dass die Palästinenser ihr Leben für die Verteidigung der Al-Aqsa-Moschee einsetzen und die Hahurba-Synagoge zerstören werden. Die kämpfende Bevölkerung von Palästina braucht die Hilfe der Islamischen Welt. Die Lage in Beyt-ul-Moqadas und insbesondere die Lage der Al-Aqsa-Moschee ist kritischer denn je. Jedes Versäumnis seitens muslimischer Völker und Regierungen kann Folgen haben, die nicht wieder gutzumachen sind.

     

    Dies unterstrich der iranische Außenminister Mottaki in einem Schreiben an Ekmeleddin Ihsanuglu , dem Staatssekretär der Organisation Islamischer Konferenz und forderte, dass die Zerstörungsmaßnahmen des zionistischen Regimes im Heiligen El-Quds verhindert werden müssen . Er schlug eine Dringlichkeitssitzung der OIC vor. In einem Schreiben an Amru Mussa, den Generalsekretär der Arabischen Liga forderte er ernsthafte Maßnahmen gegen die zionistischen Zerstörungsschritte seitens dieser Union Arabischer Staaten.

     

    Der Vorsitzende des iranischen Parlamentes Ali Laridschani forderte den Generaldirektor der UNESCO auf durch notwendige Schritte das zionistische Regime an der Vernichtung von islamischen Kulturdenkmälern in El-Quds zu verhindern. Er bezeichnete diese Maßnahme Tel Avivs als Maßnahme zur Zerstörung wertvollen Kulturerbes der Menschheit und eine Beleidigung der Muslime. Laridschani forderte auch eine koordinierte Stellungnahme seitens der Parlamente muslimischer Staaten.

     

    Quelle: http://german.irib.ir/radioislam/beitraege/item/145456-al-aqsa-moschee-noch-ernsthafter-in-gefahr