islamic-sources

    1. Startseite

    2. article

    3. Alter Wunsch der Zionisten: Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee (Teil 1)

    Alter Wunsch der Zionisten: Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee (Teil 1)

    Alter Wunsch der Zionisten: Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee (Teil 1)
    2 (40%) 1 vote[s]

     

    Beyt-ul-Moqadas liegt in den besetzten Gebieten Palästinas. Es ist einer der heiligsten historischen Orte auf der Welt und alle Monotheisten ehren diesen Ort. Die Anhänger der abrahamitischen Religionen insbesondere der Muslime sind sich alle über die Heiligkeit von Beyt-ul-Moqadas (Jerusalem) einig.

     

    An diesem Ort, den die Muslime auch El-Quds nennen, hat jede der drei großen Weltreligionen religiöse Bauwerke stehen. Eines der wichtigsten Bauwerke in der Stadt Beyt-ul-Moqadas ist die Heilige Al Aqsa-Moschee. Die Al-Aqsa Moschee hat in ihrer bewegten Geschichte viele schwere Schäden erlitten. Sie befindet sich zurzeit unter besonders schweren Bedingungen.

     

    Diese bedeutende Moschee, in der mehrere große Gottesgesandten ihr Gebet verrichtet haben und wo einige von ihnen begraben liegen, hat insbesondere seit der Präsenz der Zionisten auf diesem Gebiet, viele Zerstörungen erlebt. Diese Zerstörungsmaßnahmen nehmen zu.

     

    Seit 1967 , als Beyt-ul-Moqadas unter Besatzung des zionistischen Regimes geriet, hat dieses Regime keine Maßnahme zur Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee und zur Verletzung ihrer Heiligkeit unterlassen. Radikale Zionisten behaupten , die Al-Aqsa-Moschee sei über den Ruinen des Salomo-Tempels errrichtet worden und fordern daher die Zerstörung dieser Moschee und den Wiederaufbau des Tempels. Aber keine zuverlässige Quelle hat bisher ihre Behauptung bestätigt.

     

    Selbst Archäologen haben bei Ausgrabungen keinerlei Anzeichen vom Salomo-Tempel feststellen können und mit großer Wahrscheinlichkeit hat dieser Tempel an einer anderen Stelle in Beyt-ul-Moqadas gestanden.

     

    ِDer Al-Aqsa-Moschee wurden jedenfalls brutal Schäden zugefügt, obwohl sie von den Muslime hoch geschätzt wird und für sie eine der segensreichsten Orte ist. Sie ist Wahrzeichen für das Palästinenserideal und für die Fortdauer der islamischen Identität der palästinensischen Bevölkerung. Die Al-Aqsa-Moschee in dem heiligen Gebiet von Beyt-ul Moqadas ist die erste Gebetsrichtung der Muslime gewesen.

     

    Außerdem steht hier die Boraq-Mauer, neben der der Erhabene Prophet seine Himmelsfahrt begann. Die betreffende Mauer liegt an der Westflanke der Al-Aqsa-Moschee. Sie ist auch für die Juden ein heiliger Ort und wird von ihnen Klagemauer genannt. Auf seiner Himmelfahrt, die der Erhabene Prophet von hier aus antrat, wurde der Erhabene Prophet über viele Dinge in den Sphären der Verborgenheit unterrichtet. Er hat viele dieser Erlebnisse für die Muslime geschildert.

     

    Seine Himmelfahrt ist eines der wichtigen Ereignisse in der Islamischen Geschichte. Im Heiligen Koran steht im ersten Verse der Sure 17, Sure Isra über die Bedeutung der Al-Aqsa geschrieben:

    „ Preis sei Gott, der bei Nacht Seinen Diener (Hasrat-e Mohammad) hinwegführte von der Heiligen Moschee zu der Fernen Moschee (Al-Aqsa-Moschee), deren Umgebung Wir gesegnet haben, auf dass Wir ihm einige Unserer Zeichen zeigen. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allsehende.“

     

    Der Prophet hat auch mehrmals auf den hohen Platz, den die Al-Aqsa-Moschee einnimmt, hingewiesen. Er hat gesagt, dass die Al-Aqsa-Moschee nach der Al-Haram-Moschee in Mekka und der Annabi-Moschee in Medina, die wertvollste aller Moscheen ist. Von ihm wurde überliefert: „Wer in seiner Wohnung den Gebetsdienst verrichtet, der erhält den Lohn dieses einen Gebetes, verrichtet er es aber in der Moschee erhält er den Lohn für ein 25-maliges Ritualgebet und wenn er es in der Hauptmoschee verrichtet, wird ihm (von Gott) der Lohn für 500-maliges Ritualgebet verliehen. Aber wenn jemand in der gesegneten Al-Aqsa Moschee das Gebet verrichtet, erhält er den Lohn für 50 Tausend Gebete.“

     

    Die Muslime nahmen Beyt-ul-Moqadas im Jahre 638 nach Christus, 15 Jahre nach der Hidschra von Mekka nach Medina, ein. Der zweite Kalif Umar Ibn Al-Chattab betrat diese Stadt friedfertig und gewährleistete in einem Schreiben ihren Bewohnern Sicherheit. Danach erhielt der Muslimenkalif die Schlüssel zur Stadt El-Quds (Jerusalem) vom Römischen Erzbischof ausgehändigt. Er ordnete an, dass im südlichen Teil der Heiligen Stätte eine Moschee gebaut wird.

     

    Von 709 bis 715 nach Christus wurde auf Befehl von Walid Ibn Abdul Malek der Haupttrakt der Moschee errichtet und in den darauffolgenden Jahrhunderten durch die muslimischen Sultane und Herrscher ausgebaut. Es wurden auch andere Gebäude in Umgebung der Moschee gebaut und sie erfuhr grundsätzliche Veränderungen in ihrer architektonischen Gestalt, dem Grundriss und den Ausschmückungen.

     

    Dank der schönen Inschriften und der Errichtung von Säulen aus bestem Gestein, wurde die Al-Aqsa-Moschee eine der schönsten Moscheen auf der Welt. Es heißt, dass die Kharadsch-Einnahmen , die Ägypten innerhalb von sieben Jahren, eingenommen hatte, für den Bau des Felsendoms und der Al-Aqsa-Moschee ausgegeben wurden.

     

    Bei dem Erdbeben im Jahre 746 erlitt die Moschee schwere Schäden und wurde auf Anweisung des damaligen Abbasidenkalifens Mansur neu errichtet. Einige Zeit später enstanden bei einem anderen Erdbeben erneut Schäden, die ausgebessert wurden. Im Laufe der Angriffe der Kreuzfahrer fiel die Stadt Beyt-ul-Moqadas in die Hände der Christen. Sie drangen in das Heiligtum der Al-Aqsa-Moschee ein und der römische Herrscher wandelte den westlichen Teil der Moschee in sein Privatschloss um.

     

    1118 nach Christus benutzten die Christen die Al-Aqsa-Moschee als Wohnstätte für ihr Wachpersonal und nannten sie Salomo-Palast. Einen anderen Teil der Moschee benutzten sie als Abstellort für ihre Utensilien und Lagerraum. Sie errichteten neben der Moschee mehrere Bauten zur Lagerung von Nahrungsmitteln und Waffen.

     

    Die Kreuzritter haben bei der Besatzung von Beyt-ul-Moqadas und beim Eindringen in die Heilige Stätte und Verletzung der Unantastbarkeit der Al-Aqsa-Moschee , dieser historischen Pilgerstätte der monotheistischen Weltreligionen, Mord und Plünderung begangen , und düstere Erinnerungen in der Geschichte hinterlassen.

     

    Nachdem Saladin die Al-Aqsa-Moschee aus ihren Händen befreite, haben die Ayyubiden die Moschee wieder auf ihren Stand vor dem Eindringen der Kreuzritter gebracht und einige Anlagen dazugebaut.

     

    Die Al-Aqsa-Moschee mit ihren Marmorsäulen hat 10 Eingangstore. An der südlichen und mittleren Seite der Moschee erhebt sich eine große hohe Kuppel. Unter dieser Kuppel befindet sich die kunstvoll verzierte Gebetsnische (Mihrab) der Moschee. Aus den Inschriften geht hervor, dass Saladin Ayyubi sie im Jahre 583 (1187 n. Christus) nach der Hidschra errichten ließ.

     

    Von denen, die sich für die Restauration und die Erweiterung und Verzierung diese Moschee eingesetzt haben, hat sich Saladin Ayyubi die meisten Verdienste gemacht. Er hat sie nicht nur renoviert sondern auch aus Edelhölzern eine Minbar (einen Rednersitz) bauen lassen. Das Schnitzwerk an diesem Minbar ist zusätzlich mit Elfenbein und Perlmutt verziert. Die Fensterscheiben über der Gebetsnische stammen aus dem 16. Jahrhundert. Dieser Rednersitz wurde leider 1969 bei einem Brand zerstört.

     

    Die Ränder der Kuppeldecke und der Säulenkapitelle sowie der Gebetsnische zieren Verszeichen aus dem Heiligen Koran in schönster arabischer Naskh- und Kufi-Schrift. Diese Inschriften sind teilweise vergoldet und reliefartig .

     

    Neben einer der großen Kuppelsäulen befindet sich eine Plattform mit einem Ausmaß von drei mal zwei Metern, welche selber auf 4 besonderen Säulen ruht. Diese Plattform ist für den Muezzin, Koranrezitator und den Mukabir, welcher den Betenden durch den Ruf Allah Akbar die einzelnen Gebetsbewegungen des Gebetsimams ankündigt , gedacht. Zu ihr führen Stufen hinauf. Der Boden der Moschee ist aus Stein und Keramikplatten und mit iranischen Teppichen ausgelegt.

     

    Nachdem die Zionisten die Stadt Beyt-ul-Muqadas besetzten und Ansprüche auf diese Heilige Stadt stellten, kam die Zerstörung von religiösen Städten der Muslime auf ihre Tagesordnung zu stehen. Es ist ein altes Anliegen der Anführer des Besatzerregimes den islamischen und religiösen Charakter von Beyt-ul-Muqadas und alle Spuren, die an Palästina und seine Heiligtümer erinnern, auszulöschen. Diese Zerstörungsmaßnahmen werden von Tag zu Tag schlimmer. Das Hauptziel ist die Al-Aqsa-Moschee.

     

    Im zweiten Teil erfahren sie über das unwürdige Verhalten des illegalen Regimes Israel und der radikalen Juden zur Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee.

     

    Quelle: http://german.irib.ir/radioislam/beitr%C3%A4ge/moscheen-in-aller-welt/item/249620-alter-wunsch-der-zionisten-zerst%C3%B6rung-der-al-aqsa-moschee-teil-1