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    Alter Wunsch der Zionisten: Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee (Teil 2)

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    Theodor Herzl, der Begründer der zionistischen Bewegung sagte auf dem ersten Treffen dieser Bewegung 1897 in Basel, Schweiz: „Wenn es uns gelingt, nur einen Augenblick die Stadt Jerusalem (Beyt-ul-Moqaddas) zu besetzen und ich an dem Tag lebe
    und etwas unternehmen kann, werde ich auch nicht eine Sekunde an der Vernichtung von allem, was in den langen Jahren in Jerusalem entstanden und für die Juden nicht heilig ist, zweifeln.“

     

    Die Anführer des Zionismus von Herzl bis Ben Gurian (dem ersten Premierminister des zionistischen Regimes) sind der Meinung, dass Jerusalem (El Quds) erst dann vollkommen jüdisch ist, wenn die Heiligtümer der Muslime und Christen in dieser Stadt zerstört wurden. Sie denken das Projekt des Aufbaus des Salomo-Tempels an der Stelle, wo die Al-Aqsa im besetzten El-Quds steht sei nur eine Sache der Zeit und man müsse eine günstige Gelegenheit abwarten.

     

    Deshalb sind wir seit Besatzung von Beyt-ul-Moqadas durch das usurpatorische Regime im Jahre 1967 Zeuge zahlreicher Angriffe auf die religiösen Stätten in dieser Stadt, insbesondere auf die Heilige Al-Aqsa-Moschee. Die Anführer des Besatzerregimes setzen alle Hebel in Bewegung, um diese Moschee zwecks angeblicher Neu-Errichtung des Salomo-Tempels zu zerstören.

     

    Unterdessen hat der amerikanische Denker und Vater der israelischen Archäologie, Norman Findelstein unterstrichen, dass bislang noch keine historische Spur von dem Leben der Juden in El-Quds und vom Salomo-Tempel entdeckt wurden.

     

    Die Entweihungen der Al-Aqsa-Moschee durch die Zionisten haben seit deren Herrschaft über Beyt-Moqaddas (El-Quds, Jerusalem) begonnen. Ein aus Australien stammender radikaler Zionist namens Michael Rohan hat zum Beispiel im August 1969 einen Brand in dieser Moschee gestiftet, wobei 1500 von insgesamt 4400 Quadratmetern der Moscheenanlage Feuer fingen. Dieser Brandstiftung fielen kostbare historische Bestandteile des Heiligtums, darunter der Saladan Ayyubi- Rednersitz, die Umar-Moschee, die Zacharias-Gebetsnische, der Maqame-Arbein genauso zum Opfer wie eine große Zahl von Verzierungen und Koraninschriften, Säulen und Vorterassen und Deckenverzierungen. Dieser Brand wurde in Zusammenarbeit mit den zionistischen Anführern gelegt, denn der zionistische Bürgermeister im besetzten El-Quds hat zu gleicher Zeit, das Wasser für die Al-Aqsa-Moschee abgedreht und die Feuerwehrfahrzeuge des zionistischen Regimes traten erst in Aktion, als das Feuer gelöscht war. Dies zeugt von einer üblen Sabotage und war ein Warnsignal dafür, dass die Zerstörung der Al-Aqsa Moschee und der Bau des Salomo-Tempels an ihrer Stelle weiter auf dem Programm der Zionisten stehen.

     

    Die Brandstiftung in der Al-Aqsa-Moschee war ein Skandal und rief internationale Empörung, insbesondere in der Islamischen Welt hervor. Es war nach diesem bitteren Vorfall, dass die OIC – die Organisation Islamischer Konferenz (heute Organisation für Islamische Zusammenarbeit) gegründet wurde. Zahlreiche religiöse Persönlichkeiten protestierten gegen diese Brandstiftung.

     

    Aber die Brandlegung von 1969 ist nur eine von vielen Zerstörungsmaßnahmen bezüglich der Al-Aqsa-Moschee. Die Zionisten haben weitere Schritte zu ihrer Vernichtung vorgenommen. In den 90iger Jahren , als der radikale Zionist Benjamin Netanjahu Premierminister war, begann das Projekt für die Anlegung eines Durchgangstunnels unter dem Hof der Moschee. Damit wollte man das Fundament dieser Moschee schwächen und zu ihrem Einsturz beitragen. Wieder reagierten die Muslime und die palästinensischen Kampfgruppen heftig und auch die UNO war gezwungen, sich einzuschalten. Aber keine der Gegenreaktionen konnten das eigenwillige israelische Regime , welches bedingungslose Unterstützung von den USA erhält, von diesen Bohrarbeiten abhalten. Seit Beginn dieser Tunnelarbeiten sind inzwischen mehr als zwei Jahrzehnte vergangen und laut dem Al-Aqsa-Institut, hat das zionistische Regime die Zahl der Arbeiter dieses Projektes und ihre Arbeitsstunden erhöht und das Bohrgebiet auf die Straße, die zum Bab-el Magharibah (Tor der Marrokaner) am Eingang zur Altstadt führt, ausgedehnt. Sie haben bisher mehr als 6 Tunnelgänge unter der Al-Aqsa-Moschee angelegt.

     

    Das zionistische Regime will sogar die Heilige Buraq-Mauer – die Stätte, von der aus der Prophet seine Himmelfahrt begann und die von den Juden Klagemauer genannt wird, unter dem Vorwand dass letztere dort beten wollen, ausweiten und einen Tempel für Frauen neben dem Bab-el Magharibah der Al-Aqsa-Moschee errichten. Ihr eigentliches Ziel besteht darin, die islamischen Bauten an der Buraq-Mauer zu zerstören. Sie wollen völlige Kontrolle über die Al Aqsa-Moschee gewinnen.

     

    Das unrechtmäßige israelische Regime will in Beyt-ul-Moqaddas (Jerusalem) alle religiösen und historischen Symbole der Muslime auslöschen und dieses Gebiet völlig jüdisch machen. Dieses Regime hat von Beginn an zahlreiche Maßnahmen in Beyt-ul-Moqaddas gestartet, um die Spuren des Islams zu verwischen und den Einheimischen ihre Identität zu nehmen. Zum Beispiel haben sie die arabischen Banken geschlossen und Wohnhäuser und Stätten der Muslime zerstört. Sie haben die jüdischen Siedlungen vermehrt und statt der arabischen israelische Währung eingeführt. Sie haben die arabischen Einwohner gezwungen, israelische Personalausweise zu benutzen, und noch vieles andere getan, um Beyt-ul-Moqaddas zu judaisieren.

     

    Nach inzwischen mehr als 45 Jahren seit Besatzung von Beyt-ul Moqaddas und nach Verletzung aller internationalen Resolutionen seitens des Besatzerregimes erleben wir noch massivere aggressive Schritte gegen die Al-Aqsa-Moschee und zur Umwandlung von Beyt-ul-Moaqadas in ein jüdisches Gebiet. Die Zionisten wollen nach dieser Judaisierung sorglos den heiligsten Ort in dieser Stadt, nämlich die Al-Aqsa-Moschee vernichten und auf ihren Trümmern ihren Tempel errichten und dann Beyt-ul-Moqaddas (Jerusalem) zur jüdischen Hauptstadt deklamieren. Der Siedlungsbau in dieser Stadt und besonders in Umgebung der Al-Aqsa-Moschee, die Zwangsevakuierung zahlreicher Palästinenser aus diesem Gebiet und die Zerstörung ihrer Häuser und Anbauflächen, der Bau von Hochhäusern nahe der Heiligen Moschee und der Bau von sanitären Anlagen, Casinos usw. in nächsten Nähe sind Teil einer bewussten Entweihung der Heiligen Al-Aqsa-Moschee durch die Zionisten.

     

    Laut Berichten beträgt inzwischen die Zahl der zionistischen Siedlungsbewohner in Ost-Beyt-ul-Moqaddas mehr als 250 Tausend und sie wird parallel zum Bau von Großsiedlungen steigen. Die Anführer des zionistischen Regimes wollen die Siedlungen in Umgebung von Beyt-ul-Moqaddas festigen und verstärkt in die Stadt vordringen. Sie planen 5-Sterne Hotels für die Unterbringung von Touristen aus den USA und Europa, um das Heilige El-Quds in ein Touristenzentrum zu verwandeln und über die besetzten Gebiete Palästinas zu herrschen.

     

    Das Besatzerregime hat bereits viele Palästinenser, die sich für den Schutz der Al-Aqsa-Moschee eingesetzt haben, getötet und viele von ihnen verletzt. Immer wieder hat das Regime die Eingänge zur Al-Aqsa-Moschee für die Muslime gesperrt und durch inakzeptables Verhalten diesen heiligen Ort, der den Muslimen gehört, entweiht.

     

    Die unterdrückte Bevölkerung von Palästina und ganz besonders die Einwohner der besetzten Teile von Beyt-ul-Moqaddas versuchen nach besten Kräften die Al-Aq sa-Moschee zu verteidigen. Aber die arabische und die islamische Welt hat noch nicht ihre wahren Möglichkeiten zur Bekämpfung des zionistischen Regimes genutzt.

     

    Die arabischen Länder sind gegenüber dem zionistischen Regime uneins und einige von ihnen haben mit diesem illegalen Regime Beziehungen angeknüpft. Dies hat zur Folge gehabt, dass dieses Regime die internationalen Beschlüsse missachtet und sich auf keine Weise scheut, die Islamischen Symbole in El-Quds zu zerstören.

     

    Einige der arabischen Regimes schweigen gegenüber den aggressiven Maßnahmen der Zionisten im besetzten Beyt-ul-Moqaddas und in Bezug auf die Al-Aqsa-Moschee, während sie alle ihre Energie gegen eine der Achsen des Widerstandes gegen das zionistische Regime, nämlich Syrien richten. Sie stellen ihre Möglichkeiten in Wirtschaft, Politik und den Medien den Aufständischen in diesem Land zur Verfügung und leisten Zusammenarbeit bei den antisyrischen Strategien der westlichen Regierung und der Zionisten. Wenn sie anstelle dessen nur ein wenig auf gleiche Weise Palästina und insbesondere Beyt-ul-Moqaddas unterstützt hätten, wären wir heute nicht Zeuge dieser schlimmen Lage, in der sich El Quds – die erste Gebetsrichtung der Muslime und die Stätte, an der Prophet Mohammad (s)seine Himmelfahrt antrat, befindet.

     

    Quelle: http://german.irib.ir/radioislam/beitr%C3%A4ge/moscheen-in-aller-welt/item/249641-alter-wunsch-der-zionisten-zerst%C3%B6rung-der-al-aqsa-moschee-teil-2