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    Ammar ibn Jasir

    Ammar ibn Jasir
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    Prophet Muhammad (s.) sagte zu Ammar (r.): „Wenn alle Menschen ein Weg einschlagen, und Ali einen anderen wählt, dann gib du dem Weg Alis den Vorzug, trenne dich von den anderen! Oh Ammar! Nie wird Ali Dich ohne Führung lassen, nie würde er dich in die Irre oder in die Dunkelheit führen.
    Oh Ammar! Ali zu folgen und ihm zu gehorchen, heißt mir zu folgen und zu gehorchen, und mein Gehorsam gilt dem Erhabenen und Gütigen Allah.“

    Ammar ibn Jasir ist einer der bekanntesten Gefährten des Propheten Muhammad (s.) und war auch nach dessen Ableben stets treu zu Imam Ali (a.). Er ist der Sohn der ersten beiden Märtyrer des Islam Jassir und seine Ehefrau Sumajja.

     

    Er wurde im gleichen Jahr, wie Prophet Muhammad (s.) geboren und war mit letzterem auch vor der Verkündung des Islam befreundet. Er war auch einer der Vermittler seiner Hochzeit mit Chadidscha. Einstmals war er ein Sklave der Banu Adi.

     

    Ammar gilt als erster, der sich verstellt hat, um sein Leben zu retten. Als er zusehen musste, wie seine Eltern grausam gefoltert und vor seinen Augen ermordet wurden, schwor er öffentlich dem Glauben ab, um der eigenen Ermordung zu entgehen. Manche kamen zum Propheten Muhammad (s.) und erzählten ihm, dass Ammar dem Glauben abgeschworen hätte. Doch Prophet Muhammad (s.) erwiderte: „Wahrlich, Ammar ist vom Kopf bis Fuß gefüllt mit Überzeugung [iman].“ Er erlaubte zudem Ammar, dass er seinen Glauben in der Öffentlichkeit abstreiten sollte, sobald er wieder deshalb um sein Leben fürchten müsse. Diese Geschichte wird auch bei der Erklärung des Verses 16:106 des Heiligen Qur’an erwähnt.

     

    Ammar war einer der Helden von Badr. Die bekannteste Überlieferung über ihn durch Prophet Muhammad (s.) ist dessen Aussage, dass Ammar durch eine verworfene [fasiq] Gruppe ermordet werden wird. Tatsächlich wurde er im Hohen Alter von 87 Jahren am 9. Safar 37 n.d.H. von den Truppen Muawiyas bei der Schlacht von Siffin ermordet, als er es sich nicht nehmen lassen wollte Imam Ali (a.) zu verteidigen.

     

    Amr ibn Aas, der Kommandeur Muawiyas war sich der Problematik der bekannten Überlieferung des Propheten Muhammad (s.) durchaus bewusst und beschuldigte daher Imam Ali (a.) die Verantwortung für die Ermordung Ammars zu tragen, da er ihn mitgenommen hätte.

     

    Quelle: Islam.de/ Taghrib.ir