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    Anlässlich der internationalen Konferenz der Lehren über das Erscheinen des Imam Mahdi

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    Anlässlich der internationalen Konferenz der Lehren über das Erscheinen des Imam Mahdi
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    Die Medien beeinflussen heute entscheidend Denkweise,  Verhalten und  kulturelle Identität der Menschen. Ihre bedeutende Rolle für die Kulturerzeugung bleibt niemandem verborgen.  Wie Ajatollah Khamenei,  Oberhaupt der Islamischen Revolution im Iran gesagt hat, steht  heute  der Propagandakrieg international im Mittelpunkt, dessen wichtigstes Mittel die Medien sind. Die Medien sind von großer Bedeutung für die Wissensvermittlung in  Religion, Politik, Gesellschaft und Kultur.  An der Vielfalt der Formen für die Übertragung einer Botschaft und dem immer stärkeren Einsatz von Kunst ist die einmalige Rolle  der Medien bei der Formung der Öffentlichen Meinung abzulesen. Angesichts der Wichtigkeit dieser Sache, fand am 14. und 15. Juli die siebte internationale Konferenz über die Mahdawiyat-Lehren unter dem Motto: Das vorbereitende Medium, Lösungen und Strategien.

     

    Zu den Überzeugungen welche in Islam grundsätzlich von Bedeutung sind,  gehört die Frage des Messianismus  – nämlich die Erwartung eines Retters. Dies wird Mahdawiyat genannt, weil der Verheißene Retter Imam Mahdi heisst.  Die Verwirklichung der Weltregierung des Imam Mahdi (ajf) ist ein Grundsatz, der für alle Islamischen Glaubensgruppen gilt, auch wenn  hinsichtlich  Art dieser Regierung und das Mahdawiyat-Denken Unterschiede existieren. Darüber, dass dieses Ereignis eintritt, gibt es jedenfalls keinerlei Meinungssunterschiede.

     

    Die Erreichung einer gerechten Gesellschaft, die frei von Unterdrückung und Diskriminierung ist, gehört zu den großen Idealen und Wünschen, die der Mensch aufgrund seiner natürlichen Veranlagung (der Fitrah) hegt.  Daher gibt es in allen Religionen ein messianisches Denken und sogar in atheistischen  Denkschulen wird versucht dieses Bedürfnis zu erwidern  und das Ideal einer Endzeit-Gesellschaft für die Menschheit vorzulegen.  So haben die großen Theoretiker der Liberaldemokratie, welche eine vom Menschen konstruierte säkulare Denkschule ist und keine religiösen Glaubenssätze einbezieht, von einer Endzeit gesprochen, in der den Mensch eine Gesellschaft erzielt die  ihren Idealen  entspricht.Die Liberaldemokratie und die Welthegemonie ist um eine stärkere Vorherrschaft oder um Rettung ihrer jetzigen Vorherrschaft bemüht und daher versucht sie,  die Endzeit zu ihren Gunsten zu deuten. Sie hat die Liberaldemokratie als das Ende der Welt vorgestellt und allen diesen Gedanken einzuflößen versucht. Zu diesem Zweck bedient sich  der Westen so gut er kann der Medien.

     

    Mit dem Sieg der Islamischen Revolution im Iran und der wachsenden Zuwendung zum Islam sind die zerstörenden Kulturaktivitäten des Westens gegen diese Weltreligion heftiger geworden. Man setzt dabei bei ihren grundsätzlichen Werten an,  zum Beispiel bei dem Mahdawiyat-Gedankengut und beginnt den anderen Völkern dieses verzerrt vorzustellen. Die Hegemonieordnung will die wertvollen Grundgedanken von der idealen Endzeit in ihrem Interesse ausnutzen und diese so skizzieren, wie ihr das beliebt. Das tut sie durch Bücher, Zeitschriften  und Hunderte von Internetseiten und Kinofilmen. Sie präsentieren sich dabei als der Leiter der Endzeit-Gesellschaft und stellen ihre Kultur und Gesellschaft als ideal vor.

     

    Auf der 7. internationalen Konferenz für die Lehren des Mahdawiyat-Denkens lag die Betonung auf der Vorstellung dieses Denkens in den Medien. Die Teilnehmer unterstrichen, dass die islamischen Medien angesichts der zerstörerischen Maßnahmen des Westens eine gesunde Kulturerzeugung auf diesem Gebiet betreiben  und die internationale Gemeinschaft zum Aufbruch in Richtung der wahren idealen Gesellschaft anregen müssen. Weitere Aufgaben der Medien sind die Vorbereitung auf das Erscheinen des Verheißenen und die Befreiung der wahren Überzeugungen von Aberglauben und Irrtum.

     

    An dieser Konferenz die anlässlich der Feiern zum Jahrestag der Geburt Imam Mahdis stattfanden, haben Denker aus  Saudi Arabien, Japan, Amerika, Kanada, England, Holland, Schweden, Ägypten, Jemen, Irak, Afghanistan, Pakistan, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten teilgenommen. Schwerpunkt ihrer Referate waren: die Vorbereitung für das Erscheinen, die diesbezügliche Rolle der Medien und  entsprechenden Lösungen und Strategien.

     

    Hudschat-ul Islam Purseyyed Aghai, der Tagungssekretär sagte: Eine Gesellschaft, die den Retter erwartet und entsprechende Vorbereitungen trifft, ist eine Gesellschaft, welche ihre Ziele, Beziehungen und Pläne in Richtung der Ziele und Forderungen des Verborgenen Imams formt und Strategien entwirft. Zweifelsohne genießen die kulturellen Wege den Vorrang und übernehmen die Medien eine einmalige Rolle auf diesem Gebiet.

     

    Ajatollah Mahdawi Kani, der Vorsitzende des Führungs-Expertengremiums, der den Vorsitz dieser Konferenz innehatte, sagte bei der Eröffnung, dass das Thema Mahdawiyat klug angefasst werden muss. Er unterstrich, dass gemäß Inhalt des Korans, die Zukunft von denen vorbereitet wird, die glauben und rechtschaffen handelt.

     

    Professor Hamid Mulana, Dozent für internationale Kommunikationen an US-Universitäten war ebenso bei dieser Konferenz zu Gast. Er sagte:

     

    Als erstes widmen sich die Medien ihrer Aufgabe bei der Mobilisierung der öffentlichen Meinung. Bei jedem Medium stehen im Hintergrund Denkweisen und Gedanken, aus denen es gespeist wird. Wir müssen für den Aufbau eines Mediums, welches die Wiederkunft, das Erscheinen, vorbereitet, islamische Werte ins Auge fassen und diese theoretisieren.  Aus der Sicht des Islams gibt es keine Information ohne Wert und Gesinnung. Unsere Medienwerte sind Dinge, bei deren Nichtbeachtung wir kein Medium besitzen können, welche das Erscheinen vorbereitet und für eine islamische Gesellschaft geeignet sind.“

     

    Er sagte weiter: „Wenn wir im Bereich der Medien nicht auf die Wiederherstellung  der religiösen Begriffe achten, werden wir Gefangener der Werte in den westlichen Medien werden.“

     

    Als wichtigsten Dreh- und Angelpunkt der Medien hinsichtlich der Vorbereitung des Erscheinens des Imam Mahdi nannte er das Towhid- Prinzip, nämlich die Lehre von dem Einen Gott und sagte:

    „Towhid im Sinne von der Einheit und Harmonie im gesamten Dasein kann die Grundlage für  die wichtigsten ethischen Begriffe sein, denn die Verbreitung dieses Begriffes bedeutet: Dienstbarkeit gegenüber Gott unter Ausschluss alles anderen“

     

    Professor Molana zählte sieben Begriffe für den Aufbau eines islamischen Mediums zur Vorbereitung der Wiederkunft auf , nämlich: Der Grundsatz des Glaubens an den Einen Gott, Gottesfürchtigkeit, das Gebot, Gutes zu empfehlen und  Schlechtes zu verwehren, der Begriff der Islamischen Ummah, (das heißt einer  Nation  jenseits von Rassen, Regierungen und geografischen Grenzen) und die Begriffe anvertrautes Pfand, Gerechtigkeit und Führungsauftrag (Welayat).

     

    Professor Molana unterbreitete mehrere Vorschläge und sagte, dass islamische Medien Konflikte auf Null reduzieren müssen und dass in den Medienkommunikationen  die kulturelle Umwelt genau erkannt wird.

     

    Kazuyo Murata aus Japan, ein weiterer Konferenzteilnehmer  war in seinem  Referat der Überzeugung: „Die Philosophie der Erwartung bedeutet nicht passiv zu bleiben, sondern bedeutet, dass sich alle anstrengen. Dann kann das Erwarten den Menschen in die gewünschte Position versetzen.“

     

    Professor Oliver Leaman aus England  setzte sich in seiner Rede mit einigen sunnitischen und schiitischen Beweisführungen über Imam Mahdi auseinander. Er lud alle, die sich für das Gebiet des Mahdawiyat-Gedankengutes interessieren ein, auf virtueller Ebene  religiöse Themen zu diskutieren und insbesondere  sich über das Thema des Gedankengutes über Imam Mahdi, das Warten auf ihn und sein Erscheinen auszutauschen.

     

    Dr. Esam Al Emad, ein anderer Konferenzredner aus Jemen sagte: „Nach meiner Meinung ist die Befolgung der Unfehlbaren  a.s.  Teil der Philosophie der Erwartung, und muss ernsthaft und grundsätzlich beachtet werden.“

     

    Auf der zweitägigen Konferenz für die Mahdawiyat-Lehren wurden 35 Referate aus dem Ausland und 75 Referate aus dem Inland vorgelegt und es wurden neue schriftliche Werke zu diesem Themen vorgestellt. Einige Personen wurden als Helfer Imam Mahdis a.s. gewürdigt, unter ihnen Seyyed Hassan Nasrullah, der Generalsekretär der libanesischen Hisbollah, ebenso wie Frau Hoda Al Saleh aus Saudi Arabien, die mit einem interessanten  Referat an dieser Konferenz teilnahm.