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    Anläßlich des Märtyrertodes von Sayyidah Nisa‘ al-Alameen , der frühe Herbst und die Jasminblüte im Garten des Propheten

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    Prophet Muhammad (Friede sei mit Ihm) sagt: „Fatima ist ein Teil von mir, wer sie verärgert, verärgert mich.“
    Haztat-e-Fatima bint Muhammad ibn Abdullah ibn Abd Al-Muttalib ibn Haschim (a.) ist die Tochter von Prophet Muhammad (Friede sei mit Ihm) und Chadidscha (a.). Sie ist gemäß den Überlieferungen „die Mutter der Frauen der Welten“ [umm an-nisa al-alamin,] und steht damit über den Müttern der Gläubigen. Nach einer anderen Überlieferung ist sie Fürstin der Frauen der Welten.

     

    Haztat-e- Fatima (a.) ist die Ehefrau Imam Alis (a.) und Mutter von Imam Hasan (a.), Imam Husain (a.), Zainab Kubra und Umm Kulthum. Sie gehörte zusammen mit Asia (a.), Maria (a.) und Chadidscha (a.) zu den vier gesegneten Frauen, die im Heiliger Qur’an erwähnt werden und ist zudem deren Fürstin. Sie gilt im Islam als die Beste aller Frauen. Ihr ist die Sure 108 (die Überfülle des Guten) gewidmet.

     

    Haztat-e- Fatima (a.) ist das Verbindungsglied zwischen Prophetentum und Imamat und Mitglied der Ahl-ul-Bait.

    Haztat-e- Fatima (a.) hat zahllose Beinamen, von denen mindestens neun als besonders bekannt gelten: Die Wahrhaftige [as-siddiqah], die gesegnete [al-mubaraka], die Reine [at-tahirah], die Bescheidene [az-zakiyah], dessen Gesicht hell erleuchtet ist [az-Zahra], die Blume [batul].

     

    In einigen Überlieferungen heißt es: „Sie ist die erste Frau, die ins Paradies kommt.“ Prophet Muhammad (Friede sei mit Ihm) sagt: „Fatimas Zufriedenheit ist meine Zufriedenheit; ihr Zorn ist mein Zorn. Wer Fatima liebt, liebt mich, wer ihr Freude macht, macht mir Freude; wer sie verärgert, verärgert mich.“

    Prophet Muhammad (Friede sei mit Ihm) sagt: „Fatima ist ein Teil von mir, wer sie verärgert, verärgert mich.“

     

    Haztat-e- Fatima (a.) ertrug als kleines Kind die Erschwernis des Boykotts gegen die Muslime und verlor in den schwierigen Jahren zudem ihre Mutter Chadidscha (a.). Sie versuchte den Verlust für ihren Vater weitestgehend auszugleichen, indem sie alle ihre gesellschaftlichen Aufgaben übernahm und die häusliche Versorgung des verwitweten Propheten sicher stellte. Daher wurde sie auch „Mutter ihres Vaters“ genannt.

     

    Haztat-e- Fatima (a.) erlebte voller Trauer das Ableben ihres Vaters. Sehr bekannt ist die Szene, in der ihr Prophet Muhammad (Friede sei mit Ihm) kurz vor seinem Ableben etwas ins Ohr flüstert, wobei sie freudig erstrahlt. Auf die Frage, worüber sie sich denn gefreut haben, antwortet sie, dass sie von ihrem Vater erfahren hat, dass sie die erste der Ahl-ul-Bait sein wird, welche ihm folgt. Nach dem Ableben ihres Vaters war sie nur noch 95 Tage in dieser Welt. In dieser Zeit erlebte sie das Unrecht, dass Ihrem Ehemann widerfuhr und beklagte sich deutlich dagegen in einer öffentlichen Rede gegen ihre Widersacher.

     

    Sie starb am 3. Dschumada al-Uchra im Jahre 11 n.d.H. (nach anderen Überlieferungen a, 10. Dschumada al-Uchra oder 13. Dschumada al-Ula) als Folge der schweren Verletzung, die sie sich hochschwanger zugezogen hatte. Sie hatte dabei ihr Kind Muhsin verloren. Man wollte Imam Ali (a.) zum Treueid zwingen.

     

    In ihrem Testament bat Haztat-e- Fatima (a.) Imam Ali (a.) darum, ihren Körper in der Nacht in einer Totenbahre zum Grab zu tragen, damit niemand sie sieht und ihr Grab unbekannt bleibt . Daher ist sie die einzige große Persönlichkeit der islamischen Frühgeschichte, deren Grabstätte unbekannt ist. Schiiten glauben, dass Imam Mahdi (a.) die Grabstätte kennt und seinen Anhängern mitteilen wird, wenn er erscheint. Manche Gelehrte meinen, dass sie die erste Muslima war, die in einer Art Sarg zum Grab gebracht wurde.