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    Arba`in Imam Husseins – der nicht versiegende Strom von Aschura

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    Am Tag an dem jene, die das Heldenepos schufen, zu Märtyrern wurden, und ihr 40. Todestag – Arba`in – , ist die Zeit für einen Pilgerbesuch an der Grabstätte derer, die das Aschura-Geschehen hervorbrachten.
    Aschura ist der Tag, an dem das Blut Husseins (a.s.) aufschrie und Arba`in ist der Tag, an dem dieser Schrei, welcher Unrecht und Frevel zerschmetterte, widerhallt.

    Aschura und Arba`in – sind nicht der Ausgangs- und Schlusspunkt der Liebe. Nein! Diese 40 Tage sind voller mystischer bleibender Erfahrung.

     

    Zwischen Aschura und Arba`in erreicht die Liebe zu Hussein ihren Höhepunkt. Und in diesen 40 Tagen wird in allen Kreisen nur über Hussein (a.s.) gesprochen, damit dies ein ganzes Leben lang Grund für das Wachsein und die Bekämpfung von Frevel und Unrecht sei.

     

    Aschura ist der Tag, am dem das Märtyrerblut floss, ist Tag der Selbstaufgabe – und Arba`in ist ein guter Anlass, jene Botschaft zu verbreiten und das Bündnis zu festigen. Am Aschura-Tag sprach Hussein (a.s.) zur Geschichte und am Arba`in-Tag saß die Geschichte zu Füßen Husseins (a.s.) und hörte seiner Lehre zu.

     

    Aschura ist der Tag, an dem das Blut, das Gott selber vergelten wird, in der Wüste der von Unrecht und Frevel gezeichneten Gesellschaft versprüht wurde – und Arba`in ist der Tag, an dem die Ernte der ersten Früchte dieser Aussaat begann.

    Ja! Arba`in ist eine Gelegenheit, das Bündnis mit Aschura zu verkünden. Jeder 40igste Trauertag für Hussein ist ein Bote jenes unvergesslichen Heldenepos und ein Symbol für die Größe der Liebe.

     

    Arba`in ist nicht lediglich ein Wort. Arba`in ist ein mächtiges Buch – voller aufregender Ereignisse. Ein Buch, dessen Text die Zeit und die Vorkommnisse auf der Erde niemals auslöschen können.

     

    Arba `in ist das bebilderte Journal über eine Kunst – über das Streben nach dem Ideal und die Unterstützung der Wahrheit. Arba´in ist Symbol des Aufstiegs der Religion und des Gedeihens der geflüsterten Gebete und der Koranlesung in der Nacht zum Aschura-Tag Husseins (a.s.).

     

    Arba`in ist die Stimme der Gerechtigkeit und der Wahrhaftigkeit, ist das Gezweig des Baumes freiheitlichen Denkens, welcher auf der Erde von Kerbela hochwuchs und tiefe Wurzeln in die Erde der Zeit schlug.

     

    Wir wissen nicht, was die Zahl 40 bedeutet und welches Geheimnis sie in sich birgt. Allerdings wissen wir, dass in Bezug auf den Charakter des Menschen, die 40malige Wiederholung eines würdigen Tuns zur spirituellen Aneignung und Vertiefung dieses Verhaltens führt und die Würde für den Empfang besonderen Segensflusses seitens Gottes mit sich bringt.

     

    In der Aschura-Kultur bedeutet Arba`in „40. Abend nach dem Märtyrertod von Hussein Ibn Ali (a.s.)“ und entspricht dem 20. des Monats Safar. Es ist ein Volksbrauch, den 40. Trauertag von Verstorbenen zu begehen, und die Menschen widmen an diesem Tag ihren verstorbenen Lieben, Wohltaten und Spenden und versammeln sich zu einer Gedenkfeier.

     

    Am 20. Safar gibt es in verschiedenen Ländern und Städten gewaltige Trauerzeremonien zur Erinnerung an Husseins Aschuratag. Die begeisterten Anhänger dieses Imams gedenken seiner. Ihre Tränen fließen wegen dem Unrecht, das Imam Hussein und seinen Gefährten geschah. Auf diese Weise knüpfen sie ein Band zu ihm und seinen Getreuen. Dies ist der Weg, auf dem die Liebe zur Fortsetzung findet. Dieser Weg wird nie auf den Irrpfad führen.

     

    Arba`in ist der ewig fließende rote Strom in der Geschichte, und der Born, aus dem in allen vier Himmelsrichtungen der Welt Tharallah quillt: das vergossene Blut, das Gott selber vergelten wird.

     

    Wir drücken dem Imam der Zeit (a.s.) hiermit unser Beileid aus: Unser Beileid anlässlich des 40. Tages nach dem Märtyrertod des Herrn der Märtyrer, des Fürsten der freiheitlich Denkenden auf der Welt! Wir kondolieren ihm anlässlich des 40. Tages nach dem Tag, an dem der Ehrwürdige Aba Abdullah al Hussein (a.s.) und seine treuen Gefährten blutend Abschied nahmen.

     

    Quelle: Taghrib.ir