islamic-sources

    1. Startseite

    2. article

    3. „Buch der Revolution“ –eine Rekonstruktion der Worte und Taten Imam Chomeinis (r)

    „Buch der Revolution“ –eine Rekonstruktion der Worte und Taten Imam Chomeinis (r)

    Rate this post

     

    Seitdem Imam Chomeini 1963 seine Bewegung Islamischen Erwachens begonnen hat, ist ein halbes Jahrhundert vergangen. Nach diesen 50 Jahren ist keinem mehr verborgen geblieben, wie schicksalhaft seine Worte und sein Verhalten für die Verwirklichung der Islamischen Revolution waren. Unbestreitbar haben seine Standpunkte sich aber auch auf die jüngsten Bewegungen der muslimischen Völkern in der Forderung nach dem Islam, genannt Islamisches Erwachen ausgewirkt.

     

    Über Imam Chomeini sind schon zu seinen Lebzeiten, ebenso wie in den 24 Jahren nach seinem Verscheiden, zahlreiche Bücher und Artikel im In- und Ausland geschrieben worden und jeder Autor hat versucht aus einem anderen Winkel diese bedeutende politische und geistliche Persönlichkeit zu betrachten.

     

    Einer der besten Wege, über den Imam zu erfahren, besteht u.a. in der Rekonstruktion seiner Äußerungen zu verschiedenen Anlässen, denn diese spiegeln seine Denk- und Überzeugungsgrundlagen wieder.

     

    In dem 22-bändigen Werk Sahifeh Nur sind Erklärungen und Bekanntmachungen, Ansprachen und Schreiben Imam Chomeinis vom Beginn der islamischen Bewegung im iranischen Sonnenjahr 1342 (1963) bis zu seinem Verscheiden im Jahre 1368 (1989) zusammengestellt worden.

    Dieses Buch zeigt den Imam nicht nur als politischen Führer, sondern ebenso als Geistlichen und Gelehrten.

     

    Vor kurzem ist nun ein neues Werk über den Imam auf dem inländischen Büchermarkt erschienen. Es ist eine gekürzte Repräsentation von Sahifeh Nur mit Bezugnahme auf die jetzige Situation im Iran und auf der Welt und in Begleitung von Stellungnahmen und Lösungswegen für bestehende Probleme.

     

    Dieses neue Buch trägt den Titel „Ketab-e Enqelab – Fasl Bidari“ „Buch der Revolution – Kapitel Erwachen“. Geschrieben hat es Mohammad Resa Zaeri.

     

    Der Autor führt mit Hilfe dessen, was Imam Chomeini, der Architekt der Islamischen Revolution, gesagt hat, der jungen Generation erneut das wahre Gesicht dieses Gottesmannes vor Augen.

    Zaeri widmet das Werk „Buch der Revolution, Kapitel :Erwachen“ dem jetzigen Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei. Es ist der erste Band eines Sammelwerks namens „Buch der Revolution“.

     

    Im „Buch der Revolution – Kapitel Erwachen“ wird angesichts der jetzigen Bewegungen Islamischen Erwachens die Geschichte der Wachwerdung der iranischen Bevölkerung beleuchtet, welche der Weitsicht und dem Mut Imam Chomeinis zu verdanken ist.

    Der Autor beschreibt den Erwachungsprozess in chronologischer Reihenfolge und fügt parallel dazu zusammengefasste Teile aus dem Sahifeh Nur hinzu, wobei er auch wörtliche Zitate aus den Ansprachen des Imams bringt.

     

    Hudschat-ul-Islam Mohammad Resa Zaeri hat vor Jahren mit diesem Werk begonnen. Sein Buch lässt sich leicht lesen. Seine stellenweise kritische Beleuchtung der jetzigen politischen und kulturellen Situation beruht auf der Überzeugung, dass man es nicht versäumen darf, Abweichungen zu kritisieren und die Anmahnung von Fehlern und Mängeln die Islamische Revolution auffrischt.

     

    Die ergänzenden Erklärungen des Autors machen circa ein Drittel des Buches aus. Dabei rückt er wichtige Punkte in den Vordergrund.

     

    Hudschat-ul Islam beginnt sein Buch bei dem ersten Funken des Aufstandes gegen die Pahlavieregierung und legt dann einige Dinge, die für den Imam besonders wichtig waren, näher dar: wie die Wahrung des Ansehens des Islams und Wahlen aufgrund von Bewusstsein und Klugheit sowie Einheit der Muslime und der Gelehrten zur Besiegung der Feinde. Dann berichtet er über die Ereignisse in den ersten Jahren der Bewegung und die Stellungnahmen Imam Chomeinis.

     

    Bei der Rekonstruktion des Gedankengutes des Imam wird deutlich, welche Probleme Imam Chomeini besonders bewegten, nämlich: Der Einfluss des israelisch-zionistischen Besatzerregimes in den islamischen Ländern und das Versäumnis der Regierungen in Muslimstaaten hinsichtlich der wahren Ziele des Islams. Imam Chomeini war daran gelegen, die sozialen und politischen Aspekten des Islams vorzustellen und über Scheinheilige aufzuklären.

     

    Der Autor des Buches hebt , indem er sich auf die historischen Tatsachen beruft, hervor, dass es sich um keine von Parteien gestützte Bewegung handelte, die Imam Chomeini ins Leben rief, sondern dass der Revolutionsführer sich vielmehr auf die Bewusstwerdung der Menschen stützte, und es in allen Abschnitten sein Ziel war, die Menschen bewusst zu machen.

    Der Autor möchte zeigen, wie Imam Chomeini die eigene Erkenntnis und seine Kenntnis vom Volke miteinander verknüpfte.

     

    Auf Seite 79 des Buches „Buch der Revolution, Kapital Erwachen“ lesen wir: „Der verstorbene Imam betonte einerseits die Wachsamkeit der islamischen Gemeinde und auf der anderen Seite unterstrich er die Standhaftigkeit in den theolgoischen Kreisen und unter den Gelehrten und betonte, dass es Aufgabe der wahren Gelehrten ist, die Religion, und das Land zu schützen und auf die geeignete Erziehung der kommenden Generation zu achten.

     

    Zu Beginn der Islamischen Bewegung im Jahre 1963 verkündete der Imam auch seine Besorgnis über die Kulturpläne des Imperialismus , welche durch die Medien und durch das Schul- und Bildungssystem und durch Verbreitung von unsinniger Unterhaltung umgesetzt wurden.

     

    In einer seiner Ansprachen sagte er: `Bessert euch ein wenig, seid nicht so reaktionär! Achtet die Menschen in diesem Land! Erzieht unsere jungen Menschen zu Kämpfern. Erzieht sie so, dass sie gegenüber dem Imperialismus Widerstand leisten.`“

     

    Gemäß Überzeugung Imam Chomeinis ist die Revolution nicht nur ein politischer Umbruch und eine Änderung der Regierungsform. Für ihn ist die menschliche Erziehung und Lehre der wichtigste Grund für eine Revolution und ihr wichtigstes Ziel. Er ist der Ansicht, dass davon der Erfolg der Bewegung Islamischen Erwachens abhängt.

     

    Mohammad Resa Zaeri, der Autor des Buches „Ketab-e Enqelab“ (Buch der Revolution) schreibt hierzu auf Seite 339 des ersten Bandes , dass der Imam im Zusammenhang mit politischen Ereignissen auch auf die spirituellen und mystischen Ebenen der Islamischen Revolution aufmerksam gemacht hat. Zum Beispiel hat er gesagt: „Die Aussendung der Propheten erfolgte zwecks unserer Erziehung; sie erfolgte, damit wir auf eine Weise erzogen werden, dass wir auch im Jenseits ein glückliches Leben haben. Erfolgt diese Erziehung nicht und geht der Mensch mit dieser tierischen Natur in die andere Welt herüber, wird er dort nicht glücklich sein, sondern Unglück erleben.“

     

    Die Islamische Republik hat sich auf den Volkswillen und auf die Religion gestützt und deshalb lässt sie sich aufgrund der üblichen Begriffe im politischen Vokabular und den Sozialwissenschaften nicht umschreiben.

     

    Deshalb war Imam Chomeini als Anführer dieser religiösen Revolutionsbewegung immer danach bestrebt, die Lehre des Islam vollständig vorzustellen und hat Interviews und Ansprachen zum geeigneten Zeitpunkt dafür genutzt.

     

    Aus seiner Sicht, ist der revolutionäre Islam der Islam der Ausgeglichenheit und der Mitte. Er ist der gerade Weg, und derjenige kann sich als Islamkenner bezeichnen, der über die Standpunkte des Islams zum Materiellen und Immateriellen im Bilde ist.

     

    Keiner bezweifelt, dass es wichtig ist die Geschichte einer Revolution präzise festzuhalten. Ob die zukünftigen Generationen diese historische Erfahrung nutzen können, hängt nämlich von der richtigen Geschichtsschreibung ab. Nur dann kann eine Geschichtsschreibung die Ideale der Revolution vergegenwärtigen und rekonstruierbar machen.

     

    Imam Chomeini hat sich seit Beginn der Revolution diesbezüglich Gedanken gemacht und unterstrichen, wie wichtig dieser Punkt ist.

    Er sagte in einer Ansprache: „Für das Erwachen der kommenden Generationen und zur Verhütung einer Verfälschung seitens übelgesinnter Leute, müssen verantwortungsbewusste Autoren genau die Geschichte diese Islamischen Bewegung untersuchen und ihre Geschichte und Motive festhalten.

    Die Geschichte wirkt aufklärend auf die kommenden Generationen.“

     

    Wir sehen dass Imam Chomeini eine erstaunliche Weitsicht besaß. Die muslimischen Völker haben sich erhoben und die Weltbewohner an die Macht des Islams , die Völker wachzurütteln, erinnert.

     

    Der Autor von „Buch der Revolution“ ist fest davon überzeugt, dass dieses Islamische Erwachen unter den Völker aus der Islamischen Revolution hervorging und Imam Chomeini mit seinem Einfluss und seiner Persönlichkeit ihr Ausgangspunkt war.

     

    Das „Buch der Revolution, Kapitel: Erwachen“, ist in 420 Seiten beim Verlag Naschr- Farhang-e Islami erschienen und erweckte auf der jüngsten Internationalen Teheraner Buchmesse das Interesse der Ausstellungsbesucher.

     

    Quelle: http://german.irib.ir