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    Das Festtagsgebet

    Das Festtagsgebet
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    Im Islam sind zwei hervorragende Festtage bekannt:

     

    ID-AL-Fiter, das Fest zum Abschluss des Fastenmonats Ramadan. Freude und Dank sollen an diesem Tage zum Ausdruck gebracht werden für die innere Läuterung, die der Gläubige durch das Fasten erfahren hat.

    ID-AL-ADHA, das Opferfest. Es erinnert an Abraham, der durch die Gnade Allahs an Stelle seines Sohnes einen Hammel opfern durfte. Deshalb lässt der Gläubige in den islamischen Ländern auch heute noch einen Hammel oder eine Ziege schlachten.

     

    Dieses Fest wird am 10. Tage des Pilgermonats Zul-Hidschah auf der ganzen Welt gefeiert. Der Festgottesdienst findet am Morgen oder Vormittag statt und nimmt folgenden Verlauf:

     

    Die Gläubigen stehen – wie bei jedem Gebet – in Reihen hinter dem Imam, die Hände bis an die Ohren erhoben, und die Gemeinde ruft:

    „Allahu Akbar“.

     

    Darauf folgt das Qiam (stehend beten), d. h. es wird die Al-Fatiha und eine andere Sure rezitiert. Nun werden die Hände erneut erhoben und wieder „Allahu Akbar“ gerufen. Es folgt jetzt ein kurzes Gebet des Imams, darauf wieder „Allahu Akbar“.

     

    Nun folgen weiter vier kurze Gebete, zwischen denen stets „Allahu Akbar“ gerufen wird. Insgesamt sind es also fünf Gebete und der fünfmalige Ruf: „Allahu Akbar“.

     

    In der zweiten Rak’at werden nur 4 kurze Zwischengebete gesprochen, demzufolge wird nur 5 mal „Allahu Akbar“ gerufen.

     

    Im Anschluss daran hält der Imam eine Predigt, in der er auf die Bedeutung des betreffenden Festes eingeht. Das Festtagsgebet ist ein empfohlenes Gebet.

     

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    Quelle: http://www.al-shia.eu/grundsaetze/gebet/festtagsgebet.htm

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