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    Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 2

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    Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 2
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    O Prophet, Wir haben dich als einen Zeugen entsandt, und als Bringer froher Botschaft, und als Warner, Und als einen Aufrufer zu Allah nach Seinem Gebot, und als eine leuchtende Sonne.“ Verse 45 und 46 Sure 33

     

    Seit Jahren sind die großen Lehrer der Menschheit, insbesondere der Prophet des Islams, Angriffswellen moderner Ignoranz ausgesetzt. In Europa und den USA treten diese Angriffe wiederholt auf und unparteiige Denker fragen sich besorgt, in welche Richtung sich der Westen heute bewegt. Warum halten die westlichen Regierungen und Medien eigentlich beharrlich daran fest die Ehtik und spirituellen und religiösen Werte auf diese unfaire Weise anzugreifen?

     

    Die deutsche Professorin und Orientalistin Annmarie Schimmel (1922- 2003) zählt zu den westlichen Denkern mit Gerechtigkeitssinn. Sie vertritt die Ansicht, dass die Christen unwissend sind, wenn sie die Muslime beleidigen, und sagt über den Propheten: „Mohammad (s) ist der Prophet, der die erfolgreichste religiöse Bewegung auf der Erdkugel hervorrief. Er ist das beste Vorbild für jeden Menschen, der den Weg zur Glückseligkeit gehen will. Wieviele Menschen haben ihn die Zeitepochen hindurch geachtet und bei ihm um Fürbitte bei Gott gebeten! Er trägt die edelsten Beinamen. Dieser Prophet bleibt ewig ein schönes Lebensvorbild.“

     

    Um die Großen der Menschheit kennen zu lernen, gibt es in der Regel zwei Wege. Der eine Weg besteht darin, über ihre Werke und ihr Erbe nachzudenken. Zum Beispiel spiegelt sich im heiligen Koran, welchen der Prophet Gottes (s) überbrachte, seine Rechtmäßigkeit und sein hoher Charakter wieder.

     

    Der andere Weg ist das Studium von Werken von Philosophen, Denkern und berühmten Persönlichkeiten, die über die Großen der Menschheit geschrieben haben. Prophet Mohammad (s) besitzt eine herausragende Personalität mit besonderen spirituellen Eigenschaften und hat die Welt mit seinem hohen Denken beeinflusst. Durch seinen erstaunlichen Einfluss auf die Menschheit wirkt er wie ein strahlender Stern im Dasein, der nicht erlöscht. Wer nachdenkt, kann diese strahlende Wahrheit nicht übersehen. Frau Schimmel vergleicht den Propheten Gottes (s) daher in ihrem Buch mit dem Titel „Und Mohammad ist Sein Prophet“ mit einer lichtspendenden Sonne und schreibt, Gott habe Sein Licht, welches weder zeit- noch ortsbeschränkt ist, durch den Propheten auf die Welt ausgestrahlt. Dieses Licht manifestierte sich erst im ersten Menschen, Adam, und dann in weiteren Propheten bis es schließlich in Mohammad voll erstrahlte und die ganze Schöpfung durch ihn zur Vollendung fand.

     

    Annemarie Schimmel weist auf einen wichtigen Punkt hin, nämlich: „Obwohl der Prophet strahlende Stufen erreichte, blieb er auch auf diesen höchsten Stufen ein Diener Gottes und Gottes Geschöpf. Sie sagt, sein menschliches Gesicht habe mit der immateriellen Wahrheit im Einklang gestanden und die Mystiker ließen sich bei ihren schönen literarischen und gnostischen Beschreibungen von dem Licht Mohammads inspirieren und priesen seine menschlichen Eigenschaften .

     

    In ihrem Buch über den Propheten Mohammad bedauert Professor Annemarie Schimmel die westliche Feindseligkeit gegenüber den Gottgesandten. Sie versucht in diesem Buch die falsche Vorstellung der Menschen im Westen vom Propheten des Islams zu widerlegen, indem sie seine hohen spirituellen Eigenschaften und seine Menschlichkeit beschreibt. Sie stellt den Propheten als Propheten der Barmherzigkeit und Liebe vor und schreibt:

     

    „Jemand, der von Gott aus zur Rechtleitung der Menschen ausgesandt wird, muss lobenswert sein und hohe Eigenschaften besitzen. Mohammad hat schon als Kind die Sitten und hässlichen Zeremonien der Götzenanbetung in Mekka gemieden und sich von den Spielen der anderen Kinder ferngehalten. In Wahrheit ist die Befolgung Mohammads (s) deshalb so wichtig, weil er von jedem Irrtum frei war und niemals zuließ, dass Sünde sein reines Herz verschmutzt. Annemarie Schimmel beschreibt Mohammad (s) als einen vollkommenen Menschen, der seine egoistischen Neigungen und Wünsche gezügelt hat. Sie schreibt, er habe sein Leben lang durch richtiges Denken und Handeln die göttlichen Lehren praktiziert und Satan besiegt.

     

    Diese deutsche Orientalistin berichtet, dass Prophet Mohammad die göttliche Offenbarungen erhielt, nachdem er tief über alles nachgedacht hatte und auf der Suche nach einer Lehre war, die besser als die Religionen zu seiner Zeit waren. Sie sagt: „Die Eigenschaften Mohammads sind so einmalig, dass die Gelehrten ausdrücklich fordern, bei der Ehrung seiner hohen Stellung keine Vergleiche zu weltlichen Befehlshabern, Politikern und Positionsträgern zu ziehen.“

     

    Professor Annemarie Schimmel liebte die islamische Zivilisation und Kultur. Sie hat über 100 Bücher und Artikel über die islamische Kultur und Mystik und berühmte Persönlichkeiten der islamischen Welt verfasst. 1961 übernahm sie den Lehrstuhl für Islamwissenschaften an der Bonner Universität. Vier Jahre später wurde ihr ein Lehramt im Fach indo-muslimische Kultur an der Harvard-Universität angeboten. 1967 lehrte sie an dieser US-Universität islamische Mystik und Literatur. Diese bekannte deutsche Wissenschaftlerin hat aufgrund ihrer Vertiefung in die Islamische Kultur und Zivilisation den Islam als das große Geschenk des Propheten bezeichnet. Sie gab trotz der vergifteten Atmosphäre und dem westlichen Medienlärm bekannt, dass sie es zutiefst bedauert, dass man in den westlichen Kreisen negativ auf die Lehren des Islams blickt. Sie sagte, der Islam besitze hohe Stufen und müsste genauer betrachtet werden. Sie weist darauf hin, dass die Lehren Mohammads die Herzen von Millionen von Menschen für sich gewonnen haben. Professor Annemarie Schimmel hat den Islam als Religion des Friedens, der Sicherheit und der Gerechtigkeit bezeichnet und betont, dass der Islam Terrorismus und das Töten von unschuldigen Menschen verurteilt.

     

    Frau Annemarie Schimmel hat ihr Leben lang über ihre Liebe zum Propheten des Islams gesprochen. Sie schreibt in ihrem Buch über den Gesandten Gottes: „Dies ist das Ergebnis meiner 40 jahrelangen Zuneigung zum Propheten des Islams. Mein Wunsch, den Propheten und seinen hohen Rang zu ehren und zu seiner Widerspiegelung insbesondere in der Poesie, ließ mich einige Artikel schreiben. Mein deutscher Verleger animierte mich, diese in Form eines Buches zur Würdigung des Propheten und seiner schönen Eigenschaften herauszubringen.“

     

    Professor Carl Ernst (1950) , Professor für religiöse Studien an der amerikanischen Universität North Caroline, schreibt: „ Die Propheten Gottes gelten als die vollkommensten Menschen, die Gott vor Abweichungen und Schmutz bewahrt hat, da sie anderenfalls keine Lehrer für Ethik und Religion für die Menschen sein könnten. Nur durch die göttliche Offenbarung werden den Menschen die unvermischten Wahrheiten und reines Wissen über das Sein, die Vergangenheit und die Zukunft der Welt vermittelt. Daher ist es ein klares Zeichen für Gottes Huld gegenüber der Menschheit, dass ein edler Religionsführer wie Mohammad (s) in der Finsternis der Arabischen Halbinsel in Erscheinung trat.“ Professor Carl Ernst hat sich intensiv mit dem Islam auseinandergesetzt und untersucht seine Geschichte. Er sieht den Islam aus mystischer Sicht. Seiner Meinung nach hat man im Westen keine andere Religion so ungerecht behandelt wie den Islam . Um die Einstellung der Menschen im Westen zum Islam und zum Propheten (s) zu ändern, hat Carl Ernst 2002 sein Buch Following Muhammad: Rethinking Islam in the Contemporary World, (Mohammad folgen – eine erneute Erwägung des Islams in der zeitgenössischen Welt) herausgegeben .

     

    Carl Ernst sagt, dass der Islam heute von zwei Seiten Angriffen ausgesetzt ist: „Auf der einen Seite die Orientalisten in Europa und den USA , die dem Islam irgendwie skeptisch gegenüberstehen und bestrebt sind ein negatives Islambild vorzulegen und auf der anderen Seite die Extremistengruppen in muslimischen Ländern wie die Al Kaida, die Taliban und die Wahhabiten, die den westlichen Medien Propagandafutter liefern. Darunter leiden heute Hundertmillionen Muslime auf der Welt , die weder zu dem Camp der westlichen Zivilisation gehören, noch die starren und gewaltsamen Anschauungen von Leuten wie Bin Laden teilen.“   Das Buch „Following Muhammad“ besteht aus 6 Kapiteln. Das 3. Kapitel ist unter der Überschrift „Die heiligen islamischen Schriften“ dem Koran und dem Propheten des Islams gewidmet. In diesem Kapitel will Carl Ernst dem Westen verdeutlichen, dass er durch Schleier der Unwissenheit auf den Propheten des Islams blickt, während die Juden und Christen in der Frühzeit des Islams den Propheten ganz anderes beschrieben haben.

     

    Dieser amerikanische Wissenschaftler schreibt weiter: „Es ist nicht richtig die vielseitige und vollendete Personalität von Mohammad (s)in einem kurzen Kommentar, der sich nur auf einige Daten bezieht, beschreiben zu wollen, genauso wenig wie es richtig wäre, das Leben Jesu Christi (a.s.) mit Daten über seine Arbeit oder seine Eltern beschreiben zu wollen. Wir sollten Mohammad (s) über die Kunst kennenlernen. Es gibt viele Kunstwerke über den Propheten des Islams. In einer Kalligrafie begegnen wir zum Beispiel einem Satz, mit dem Gott die hohe Stellung Mohammads (s) wie folgt bekannt gibt, „O Prophet, Wir haben dich als einen Segen für die Weltbewohner geschickt“ . In einem anderen Werk stellt Ali (a.s.) – der Schwiegersohn des Propheten, auf feine Weise die Ausstrahlung des Propheten vor und schreibt: „Mohammad (s) war von mittlerer Größe und hatte lockiges Haar. Er war nicht beleibt, hatte ein rundes, hellhäutiges Gesicht und große schwarze Augen mit langen Augenwimpern. Seine Gangart war wie die eines Menschen, der einen Hügel herabgeht. Auf seinem Schulterblatt war das Siegel des Prophetentums zu sehen…. Sein Antlitz leuchtete wie der Mond am 14. des Monats.“ Carl Ernst zitiert diese Beschreibung des Propheten aus dem Munde Imam Alis und schreibt dazu weiter : „Diese Worte vergegenwärtigen den einmaligen Rang des Propheten des Islams. Er steht bei Gott auf einer hohen Stufe. Mohammad ist der Prophet der Barmherzigkeit.“

     

    Carl Ernst fährt fort: „Alle teilen die Meinung, dass Mohammad große Ausstrahlung besaß und für seine Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit bekannt war. Deshalb wurde ihm auch der Beiname Amin (der Zuverlässige) gegeben und wurde er Mohammad Amin genannt. Schon als junger Mann wurde er von allen als gerechter unparteiiger Schiedsmann anerkannt. Was Mohammad (s) verkündete, war erstaunlich und erleuchtend. Das wichtigste Merkmal dieser Botschaft war, dass sie vom Glauben an Gott gegenüber dem Unglauben und dem Götzentum sprach. Mohammad hat sich deutlich der Reform der moralischen Grundlagen der Gesellschaft gewidmet.“     Der westliche Philosoph Carl Ernst sieht keine Widersprüchlichkeit zwischen Mohammad als starke Führungskraft und Mohammad als Verkörperung der Barmherzigkeit vorliegen. Er schreibt, der Koran bezeichne den Propheten als gutes Vorbild und einen guten Anführer.

     

    Deshalb haben seine Anhänger genau seine Sunna, nämlich seine Vorgehensweise studiert, um daraus Richtlinien für die Moral und Lebensprinzipien zu entnehmen. Mohammad begegnete laut Carl Ernst allen auf die gleiche Art, ob es sich um einflussreiche oder normale Leute handelte. Auf diese Weise war er Vorbild für Gerechtigkeit, schreibt er weiter. Carl Ernst nennt alle diese Eigenschaften und hebt hervor, dass Mohammad (s) Sinnbild für die Ideale der Gerechtigkeit und sozialen Freiheit war. Glaube und Spiritualität des Propheten haben diesen nach Ansicht von Carl Ernst nicht nur zu einem Ethiklehrer, sondern zu einem ewigen Licht werden lassen, welches immer auf der Welt erstrahlt.   Carl Ernst sieht in den religiösen Revolutionen in der zeitgenössischen Welt eine Reaktion auf die äußerst negativen Darstellungen des Propheten des Islams durch westliche Autoren (wie Rushdie) .

     

    Er schreibt: „Die neuen Entwicklungen demonstrieren die wachsende wissenschaftliche Rationalität in den muslimischen Ländern und zeigen, dass man den Propheten des Islams nicht mehr als legendäre Gestalt betrachten kann, welche Prophezeiungen vornehmen konnte. Heute spricht man auf der Welt über ihn als politischen und sozialen Reformer, der den Gegnern mit Weitsicht begegnete und zugleich eine Gesellschaft begründete, die den menschlichen Gemeinschaften auf der Welt als vollendetes Modell dienen kann.“   In dem Buch „Following Muhammad“ wird unter anderem zu den Ehen des Propheten (s) Stellung genommen.

     

    Der Autor findet die diesbezüglichen Kritiken verwunderlich und schreibt: „Die Christen haben insbesondere indem sie den Vergleich zu dem unverheirateten Jesus (a.s.) zogen, die Eheschließungen Mohammads als Vorwand benutzt, um gegen ihn zu propagieren. Vielleicht hat die Hervorhebung der Jungfräulichkeit der Heiligen Marie und deren enthaltsamen Lebens die Christen dazu veranlasst, die Eheschließungen des geehrten Mohammad abzulehnen. Unterdessen gehen Mönchtum und Klosterleben in den USA und im modernen Europa immer weiter zurück. In der heutigen westlichen Welt, wo Werbung und allgemeine Unterhaltungsprogramm überfüllt sind mit sexuell anregenden Bildern, fragt es sich, warum man sich darüber aufregt, dass der Prophet des Islams mehrere Ehen geschlossen hat.“

     

    Carl West erklärt weiter: „ In Wahrheit war er, der Prophet, ein einflussreicher Führer und ebenso ein wohltätiger und freundlicher Ehemann und Vater. Mohammad (s) hat in der Zeit, in der er Prophet und politisches Oberhaupt war, seine Aufgaben als Vater und Ehemann erfüllt. Er fühlte sich ernsthaft der Familie und seinen Kindern gegenüber verpflichtet. Erst nach dem Tod von Chadischeh (seiner ersten Frau) hat Mohammad (s) mit anderen Frauen ein Ehebündnis geschlossen. Einige seiner Eheschließungen geschahen aus politischen Motiven und zur Festigung des Bündnisses zwischen Stämmen. Trotz der vielen Schwierigkeiten war es ein wichtiger Punkt für den Propheten, sich um die Angelegenheiten der Familie zu kümmern.“   Carl West, Dozent an der Caroline-Unversität, USA, schreibt in seinem Buch „Following Muhammad“: Am Ende seines Lebens hielt Mohammad die Führung einer großen Gemeinde in der Hand. Er, der Segen für die Weltbewohner, hatte sich mit allen Volksstämmen auf der Arabischen Halbinsel verbündet. Und am wichtigsten war, dass seine Offenbarungslehre zur Grundlage für eifriges Gott-Dienen, moralische Ideale und gesellschaftliche Strukturen wurde, die massiv in der Geschichte weiterbestanden.“