islamic-sources

    1. Startseite

    2. article

    3. Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.), Teil 3

    Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.), Teil 3

    • german.irib.ir
    Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.), Teil 3
    Rate this post

     

    „Und Wir haben dich entsandt nur als Bringer froher Botschaft und Warner für die ganze Menschheit; jedoch die meisten Menschen verstehen es nicht.“

     

    Sure Saba (Sure 34) im 28. Vers. In der Geschichte finden wir Gedenkschriften auf Steinplatten und Felswänden und an Bauwerken aus alten Epochen, die an Könige und Herrscher erinnern und sie wegen ihrer großen Siege rühmen. Diese Herrscher führten einmal in prächtigen Palästen ein eigenwilliges aufwendiges Leben. Die Reste riesiger Bauwerke in Ägypten, Iran, Griechenland und Rom erinnern an Könige und Feldherren, die ihre Reiche ausdehnten. Doch im Laufe der Zeit verblasste die Erinnerung an sie immer mehr, obwohl sie einmal mächtig und berühmt waren und alles versuchten, sich zu verewigen. Die riesigen Paläste, die Tausende von Arbeiter mühevoll errichteten, konnten ihnen keinen ewigen Ruf bescheren. Einst Sinnbild der Macht, mussten sie diese Welt verlassen und gerieten in Vergessenheit. Und wenn ihr Name und eine Spur von ihnen erhalten blieben, war diese Erinnerung oft wenig ruhmreich.

     

    Zweifelslos wird der Name und das Werk derer in der Geschichte ewig bestehen bleiben, die der Menschheit den Weg zu Wohl und Glück geebnet haben. Solche Menschen sind die Propheten gewesen. Fest und zuversichtlich sind sie den Weg von Recht und Wahrheit gegangen und sie haben auf Befehl des Herrns aller Welten, sich dafür eingesetzt, die Menschen aus Unterdrückung und Unwissenheit zu befreien. Unter diesen Wegführern der Menschheit leuchtet Mohammad (s), der große Prophet des Islams, wie eine helle Sonne auf. Denn er hat das vollendete Konzept für die Seligkeit des Menschen überbracht, so dass der Weg des Rechtes und der Wahrheit eindeutig vom Weg des Unrechtes und der Unwahrheit unterscheidbar geworden ist.

     

    Über die Personalität des Propheten Gottes und seine Bedeutung für die Geschichte ist viel gesagt worden. Auch unter den Nicht-Muslimen gibt es nicht wenige, die sich unberührt vom üblichen Spektakel, vertrauensvoll auf die Suche nach der Wahrheit über den Propheten und seine Lehre begeben haben.

     

    Constantin Virgil Gheorghiu (1916-1992)ist einer von ihnen. Dieser europäische Autor ist der Überzeugung, dass Mohammad ein Prophet ist, der von neuem erkannt werden muss. Er sagt : „Mohammad Ibn Abdullah (s) ist ein Mensch, der im wahrsten Sinne des Wortes viel gelitten hat und sehr mitfühlend war. Unter den berühmten Persönlichkeiten ist keiner zu finden, der schon als Kind und als junger Mensch so sehr an dem Schicksal der Menschen teilnahm und sich deswegen grämte.“

     

    Gheorghiu schreibt, dass der Koran die Empfehlung enthält, mitfühlend zu sein. Er sagt: „Der Koran empfiehlt auch, die Waisen und Bedürftigen zu beachten und ihnen zu helfen. Er empfiehlt, dass die Anhänger des Propheten gut und mitfühlend miteinander umgehen.“

     

    Der romänische Schriftsteller Constantin Virgil Gheorghiu hat nach eingehenden Studien erkannt, dass der Prophet des Islams außerordentliche Eigenschaften besaß und die Europäer, die Christen und alle Menschen über seine Lebensgeschichte , seine Opfertaten und sein Werk erfahren sollten. Aufgrund dieser Einstellung schrieb er sein Buch: Mohammad, ein Prophet, der von neuem erkannt werden muss. Er schreibt:

     

    „Den Standpunkt jener Gruppe von Europäern, die Mohammad nur als Verbreiter von Religionsgesetzen verstehen, lehne ich ab. Die Botschaft Mohammads enthält für den unvoreingenommenen Betrachter viele Dinge. Die Botschaft Mohammads (s) ist nicht nur eine religiös Lehre. Sie ist darüber hinaus eine gewaltige soziale, politische, kulturelle und wirtschaftliche Lehre. Die Hervorrufung einer Bewegung in einem Gebiet wie der Arabischen Halbinsel, in der blinde Sitten und Ansichten herrschten, ist als außergewöhnliches Ereignis zu betrachten, insbesondere wenn man bedenkt, dass es vor 14 Jahrhunderten geschah. Mohammad (s) hat diesen großen Auftrag vollbracht. Mohammad war sowohl Überbringer einer neuen Lehre als auch Anführer einer großen Bewegung in der menschlichen Gesellschaft, weshalb ihm die göttlichen Gebote nach und nach geoffenbart wurden.“

     

    Dieser romänische Schriftsteller und Theologe fügt hinzu: „Die große Bewegung, die Mohammad (s.) anführte, setzte die arabischen Wüstenbewohner auf eine Weise in Bewegung, dass sie in weniger als einem halben Jahrhundert nach der Hidschra des Propheten (von Mekka nach Medina) ein antikes Imperium wie das Persische Reich den muslimischen Gebieten angeschlossen hatten. Auf der Welt ist keine Religion zu finden, die so schnell Verbreitung fand. Dies lag daran, dass Mohammad (s) an die Vereinigung des Menschengeschlechtes dachte. Gestützt auf den Koran gab er kund, dass das Menschengeschlecht ein einheitliches Volk ist und die Konflikte zwischen den Völkern auf Unterdrückung, Verdorbenheit und Ungerechtigkeit zurückgehen.“

     

    Constantin Virgil Gheorghiu sieht in der Religion Mohammads die Grundlage für Erkenntnis und Wissenserwerb und sagt: „Ich beglückwünsche die Muslime dafür, dass in der ersten Offenbarung, die Mohammad erhielt, der Erwerb von Wissen als derartig bedeutend vorgestellt wird. Früher haben die muslimischen Gelehrten sich auf die ersten Versen der Sure Alaq, die (als erstes) dem Propheten offenbart wurde, berufen und erklärt, dass die Muslime genauso wie sie das Gebet verrichten und fasten sollen, auch die Pflicht haben, sich Wissen anzueignen.“

     

    Gheorghiu beschreibt den hohen Geist und Charakter des Propheten Mohammad (s) und schildert die Opfer, die er brachte. Er schreibt: „Nach meiner Meinung bestand das größte Opfer, das Mohammad für seine Religion erbrachte, darin, dass er die Beziehung zu seinem Volksstamm abbrach. Der Familienstammbaum verband die arabischen Beduinen mit ihren Ahnen und Verwandten. Die Beduinen nahmen sich ihre Väter und Ahnen zum Vorbild und holten sich bei ihren Verwandten Hilfe. Als Mohammad die Verbindung zu diesem Stammbaum abbrach, haben ihn weder seine Vorväter den Weg durchs Leben gelehrt noch haben ihm seine Verwandten geholfen. Mohammad brach die Beziehung zu seinem Stamm ab. Aber zum Ausgleich für dieses Opfer wurde er selig, denn er gehorchte Gott und führte die Menschheit auf den Weg der Rechtleitung.“

     

    Alle Menschen möchten gerne ein gutes Leben haben, aber viele von ihnen wissen nicht, wie sie an Wohl und Glück gelangen. Jahrhundertelang hat der Westen versucht, die Wahrheit über den Propheten des Islams verzerrt darzustellen und hat auf diese Weise für viele Menschen den Weg zu wahrem Glück blockiert. Doch die Sonne lässt sich nicht verdunkeln.

     

    Das Wissen der Menschen im Abendland über den Islam und den Propheten ist im Verhältnis zu früher gewachsen und jährlich werden in westlichen Ländern zahlreiche Bücher und Artikel über den Islam geschrieben. Wir sind nicht auf die Meinung der Orientalisten und westlichen Denker angewiesen, um den hohen Rang des Propheten des Islams zu beweisen, obwohl es sich lohnt, aus ihrem Munde zu hören, was sie über den Propheten des Islams gesagt haben.

     

    Gott hat Mohammad (s) wegen seiner höchsten Eigenschaften gepriesen und uns erklärt, dass er ihn wegen seiner Charaktergröße zum Vorbild für alle Weltbewohner gemacht hat.

     

    Der Dichter Abdur Rahman Dschami (1414-1492) betrachtet den Propheten als unbeschreiblich:

     

    „Er ist doch der beste Redner und ich verstumme angesichts seiner

     

    Wie nur vermag ich ihn zu beschreiben? Das vermag doch keiner!

     

    Ihn zu beschreiben, fiel selbst den anderen Propheten schwer

     

    selbst jene, die Verborgenes kannten, wussten sich da keinen Rat mehr.“

     

    Leon Tolstoi (1828-1910) der bekannte russische Schriftsteller verfasste ein Sammlung von Gedanken über den Propheten Mohammad (s). Er weist in diesem Werk die Behauptungen zurück, das der Prophet nach Macht gestrebt und hässliche Eigenschaften gehabt hätte, und lobt ihn wegen seiner Größe. Einen Teil seines Werkes widmet er den edlen Überlieferungen aus dem Leben des Propheten. In einem anderen Teil ist ein Brief nachzulesen, der deutlich die Einstellung Tolstois zu dieser großen Persönlichkeit und seiner Lehre, dem Islam, zeigt.

     

    Der Brief ist die Antwort auf ein Schreiben der Russin Y. Welikova, Ehefrau eines aserbaid¬schanisch-türkischen Generals im Dienste des Zaren. Diese schrieb:

     

    „Ich bin eine Mutter, die ihre Kinder närrisch liebt und nun, da ich Ihnen diesen Brief schreiben, sind meine Augen tränenerfüllt. Allmählich verliere ich meinen Verstand und ich sehe keinen anderen Ausweg als Ihnen zu schreiben. Einer meiner beiden Söhne studiert und der andere ist Offizier. Sie sind Christen, aber sie glauben, sie müssen ihre Religion aufgeben, sich dem Islam zuwenden und den Muslimen helfen … Was kann ich bloß tun? Nur Sie können mit ihrer Intelligenz und Ihrem Wissen dieses Problem lösen! Beruhigen sie mich mit ihren tröstenden Worten!“

     

    Tolstoi antwortete dieser besorgten Mutter wie folgt in seinem Brief:

     

    „Der Mensch verdient als das höchste Geschöpf der Welt, mit seinen erstaunlichen inneren Begabungen, geachtet zu werden und seinen Lebensweg zu wählen. In diesem Zusammenhang erheben sich die himmlischen Religionen zur Verteidigung des Menschen und seiner Würde einstimmig gegen Abweichungen und legen einen geeigneten Lösungsweg vor. Die Religionen besitzen mit den gemeinsamen immateriellen und moralischen Prinzipien kostbare Reserven der Rechtleitung und der Anleitung zur Moral und menschlichen Werken.

     

    Welche Religion ist dabei die umfassendeste und ist von Abweichungen rein geblieben?…

     

    Tolstoi lobt in Fortsetzung seines Briefes an Frau Welikova den Islam und erklärt, dass der Islam den Menschen zum Höhepunkt seiner Größe verhilft und ihm den geeigneten Weg zeigt.

     

    Tolstoi schreibt weiter:

     

    „Ich stimme innerlich völlig mit ihren Söhnen überein, wenn sie sich in den Dienst dieser himmlischen Denkweise stellen und beglückwünsche sie. Derjenige, der ihnen diese Zeilen schreibt, ist zurzeit ein Christ. Obwohl ich seit vielen Jahren die christliche Lehre gewohnt bin, muss ich sagen, dass der Islam und die Lehren Mohammads mit all ihren Besonderheiten, wie schon ihr Äußeres zeigt, vollendeter ist und über der orthodoxen Kirche steht. Die äußerlichen Merkmale des Islams lassen sich nicht mit dem Christentum vergleichen. Jeder, der die Möglichkeit hat, zwischen Islam und Christentum zu wählen und demgemäß Gott anbeten zu wollen, muss als Allererstes darüber nachdenken, dass man nicht gleichzeitig mehreren Göttern dienen kann und diese Anbetung von mehreren Gottheiten den Grundlagen der Gottesreligionen widerspricht. Demgegenüber wird im Islam einzig und allein nur Ein Gott angebetet. Schon dieser Aspekt führt zur Überlegenheit des Islams im Vergleich zum Christentum. Jeder Mensch mit gesundem Verstand und ausreichender Intelligenz wird sich bei dieser Wahl mit Gewissheit für den Islam entscheiden und für keine andere Religion.

     

    An der Spitze der islamischen Persönlichkeiten steht der geehrte Mohammad (s), in dessen Lehre die Grundlagen aller Gottesreligionen wiederzufinden sind. Seine Lehre geht bei vielem inhaltlich in die gleiche Richtung wie die christliche Lehre in und kommt dieser nahe.“

     

    Dieser bekannte russische Schriftsteller hat häufig mit Personen in seinem nahen Umkreis und Freunden über den Islam und die hohen Eigenschaften des Propheten des Islams gesprochen. Sein Arzt Nowakowiski berichtet: „Bei einer Unterredung mit Tolstoi sagte er zu mir: `Mohammad s. kommt als Prophet überall und immer höher zu stehen als die anderen Propheten Gottes. Mohammad hat weder den Menschen herabgesetzt noch ihn zu einer Gottheit erhöht. Er ist der Position Gottes nicht nahe gekommen und hat sich nicht an Stelle Gottes gesetzt. Die Muslime beten außer Allah keinen anderen Gott an und Mohammad (s.) ist ihr Prophet.`“

     

    Die Bewunderung Tolstois für den Propheten (s) ist deutlich aus seinem Buch über ihn herauszuspüren. Seine fortgesetzten Studien über den Islam und die Worte des Propheten (s) lösten in ihm diese Bewunderung aus. Die Notizen und Zitate, die dieser Denker von den Überlieferungen des Propheten besaß, zeigen seine innere Verbundenheit zum Islam und dem Propheten Mohammad (s), dessen Worte und Lehren über Dinge wie Gottes- und Nächstenliebe in seinen Augen Optimismus, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit und eine edle Moral ausstrahlten.

     

    Zu den herausragenden Prinzipien im Leben des Propheten gehört, dass er freiwillig arm blieb, seinen Zorn beherrschte, die anderen freundlich und milde behandelte und die soziale Gerechtigkeit beachtete. Tolstois hat in seinem Buch über den Propheten geschrieben:

     

    „Zweifelsohne ist der Prophet des Islams einer der großen Reformer der Welt; ein Reformer, der der Menschheit würdige Dienste erwies. Er hat ein mörderisches, unkultiviertes Volk aus den Klauen des Dämons hässlichen Brauchtums befreit und für dieses Volk den Weg zum Fortschritt geebnet, während kein normaler Mensch etwas so Erstaunliches erfolgreich durchführen kann. Alleine schon dieser Erfolg gereicht ihm vollends zur Ehre.

     

    Der Prophet des Islams verdient also in jeder Beziehung Achtung und Würdigung.“

     

    Nach langen Studien hat Tolstoi wie folgt erklärt:

     

    „Betrachten Sie mich bitte als einen freundlichen Mohammedaner; und alles wird gut werden …

     

    Für mich ist es wichtiger wie Mohammad zu sein, als vor dem Kreuz niederzufallen. Bei einem Vergleich entscheide ich mich für die Religion Mohammads. Zweifelsohne wird das Religionsgesetz Mohammads (s) einmal universal werden, weil es der Vernunft und Weisheit entspricht. Der Prophet des Islams hat zu nichts anderem herbeigerufen als zu dem Einen Gott und zur Freundschaft.“