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    Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 6

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    Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 6
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    Wir beginnen mit einem Wort von Imam Ali a.s. über den geehrten Propheten des Islams. Er hebt darin den Punkt hervor, dass vor der Aussendung des Propheten die Menschheit in Unwissenheit und Gott- Ungehorsam geraten war und einer Rechtleitung seitens Gottes bedurfte.

     

    Imam Ali hat gemäß Nahdschul Balagha, Schreiben 62, gesagt: In der Tat hat Gott, der Gepriesene, Mohammad (s) ausgesandt, damit er die Weltbewohner mahnt, dass sie Ihm gegenüber nicht ungehorsam sein sollen und damit er für die Propheten, die vor ihm waren, zeugt.“

     

    Sie haben im letzten Beitrag Ausschnitte aus dem Buch „Muhammad – sein Leben nach den frühesten Quellen“ des englischen Denkers und Wissenschaftlers Dr. Martin Lings kennen gelernt. Lings demonstriert in seinem literarisch wertvollen Buch seine Achtung für den Propheten und hat viele, die durch sein Werk über das Leben des Propheten erfahren haben, beeindruckt. Dieser westliche Autor und Denker unterstreicht, dass das Licht des Propheten des Islams, welches Gott den Weltbewohnern schickte, nicht zeitgebunden ist, sondern ewig leuchtet. Er kritisiert die Konstruktion neuer Religionen und erinnert an die fruchtbare Rolle der Weltreligionen himmlischer Herkunft. Insbesondere sieht er in Jesus und Mohammad die herausragendsten religiösen Persönlichkeiten der Geschichte. In einem Kapitel seines Buches lobt er das Vorgehen des Propheten nach der Eroberung von Mekka und schreibt:

     

    „Der Prophet ordnete an, dass alle Bilder und Figuren und Götzen in der Kaabeh zerstört werden, aber er hat weder das Bild von Abraham(a.s.) noch das Bild von Maria und ihrem Sohn Jesus angerührt.“

     

    Der westliche Denker Martin Lings sagt, die Verunglimpfung des Propheten habe auch mit seiner Abstammung zu tun und schreibt: „Die Juden warteten sehnsüchtig auf das Erscheinen des Verheißenen Propheten, damit sie vielleicht ihre ehemalige Herrschaft in Yathrib (Medina) wieder aufbauen. Aber enttäuscht stellten sie fest, dass der Prophet, der in Erscheinung trat und zum Einen Gott herbeirief, nicht der Nachkomme von Isaak sondern der Nachkomme von Ismail ist.

     

    Die Erfolge dieses geehrten Menschen (des Propheten) gingen zweifelos auf seine Bestätigung durch Gott zurück. Die Juden fürchteten sich davor, Mohammad als den verheißenen Propheten anzuerkennen und beneideten seine Glaubensgemeinschaft. Sie hatten sich stets gewünscht, er hätte nicht die Merkmale eines wahren Propheten gehabt. Deshalb hofften sie immer, wenn sie ein Wunder von ihm forderten, dass er es nicht durchführen kann.“

     

    Über die Wunder des Propheten schreibt Martin Lings weiter: „Der Prophet hat zahlreiche Wunder vollbracht. Einmal forderten die Anführer der Qureisch, dass er den Vollmond in zwei Hälften teilt, zum Beweis dafür, dass er Prophet ist. Der Prophet kam ihrer Forderung nach. Aber sie nannten diese gewaltige Wunder Zauberei und sagten, der Prophet habe sie mit einem Zauber geblendet. Lings schreibt, dass der Prophet, während er verschiedene Wunder vollbracht hat, diese Wunder nicht zum Schwerpunkt seines Wirkens machte, denn sein größtes Wunder war ja die Offenbarungsschrift. Lings weiter: „Diese war sein größtes Wunder und die göttliche Charta für die Rechtleitung der Menschen in allen Epochen. Der Koran ist das Buch des Lichtes und der Rechtleitung.“

     

    Dr. Lings bezeichnet die Existenz des Propheten des Islams als etwas Reines und Ewiges und erklärt: „Unter etwas Reinem und Echten ist etwas zu verstehen, das direkt vom Ursprung oder der Quelle kommt, wie reines unvermischtes Wasser, das von nichts berührt wurde, was es hätte verderben können.

     

    Der Prophet steht als erstes mit Offenbarung in Verbindung. Er ist auf erstaunliche Weise von dem Rest der Menschen verschieden und überbringt die Botschaft der Rechtleitung. Denn er spricht von dem Einen Wesen (von Gott).“

     

    Lings hat in seinem Buch das Leben und die Art und Weise des Propheten geschildert und schreibt: „Wer die Islamische Mystik und das göttliche Wissen des Propheten betrachtet, kann Blumen aus dem schönen blütenreichen Garten seiner Worte pflücken. Wie zum Beispiel folgendes schöne Wort: `Strebt nach Wissen, selbst wenn es sich in China befinden sollte.`“

     

    Martin Lings ist der Überzeugung, dass die frohe Botschaft von dem großen Retter das schönste ist, was der Propheten der Menschheit überbracht hat. Er sagt: „Ein großer Teil der menschlichen Gesellschaft begeht einen höchstgradigen Irrtum und es gibt kaum einen Irrtum der schlimmer sein könnte. Aber dieser Irrtum wird nicht alles erfassen. Die Welt ist insgesamt gesehen etwas Heiliges und es ist nicht vorstellbar, dass sie von Gott sich selbst überlassen wird. Der Prophet hat vorausgesagt, dass trotz allen Schmutzes und Häßlichen in der Endzeit sich ein Retter erheben wird, und die Menschen ihn Mahdi nennen werden. Diese große Retter wird bestimmt kommen.“

     

    Martin Lings war bis einen Monat vor seinem Tode im Alter von 97 Jahren ein unermüdlicher Schriftsteller. Viele haben ihn als einen großen Meister der Metaphysik betrachtet und andere haben in einen erstgradigen Dichter genannt. Aber für seine engsten Schüler erinnert der Name dieses großen Mannes als erstes an zwei Dinge: An die Ästhetik und an das Gott-Eingedenksein. In Liebe zum Schönen verwandelte er seinen kleinen Hausgarten in Westerham, Kent, in ein Blumenparadies. Nach seinem Tod im Jahre 2005 wurde er in diesem kleinen Paradiesgarten beigesetzt. Lings hat sein Buch „Muhammad – sein Leben nach den frühesten Quellen“ mit dem folgenden Vers aus dem Koran zu Ende gebracht:

     

    „Allah sendet Segnungen auf den Propheten und Seine Engel beten für ihn. O die ihr glaubt, betet (auch) ihr für ihn und wünschet ihm Frieden mit aller Ehrerbietung.“

    Aus dem Koran , Sure Ahzab (33), Vers 56

     

    Sie lernen die Ansichten eines Schriftstellers kennen, der anfangs entschieden gegen den Propheten des Islams war und Texte gegen ihn und den Islam verfasst hat. Aber er war jemand, der nach der Wahrheit forscht. Deshalb erschloss er sich neue Horizonte und erkannte schließlich seinen Irrtum in Bezug auf den Propheten des Islams. Dieser französische Schriftsteller und Dichter war Voltaire.

     

    Voltaire (1694-1778) wandte sich anfangs, beeinflusst von der negativen Propaganda und den erfundenen Geschichten der Missionare im Mittelalter in seinen Schriften auf beleidigende Weise gegen den Islam und gegen den Propheten Mohammad (s).

     

    Sein erstes Theaterstück über den Propheten war „Le Fanatismue ou Mohamete le Prophete – Die Schwärmerei oder Mohamet, der Prophet“ (1736). In diesem brachte er falsche Geschichten mit dem Propheten des Islams in Zusammenhang. Voltaire widmete sich 4 Jahre lang diesem Theaterstück, in dem er die selbstverständliche Tatsachen der Geschichte völlig außer Acht ließ. Napoleon hat dazu gesagt, Voltaire habe einen Verrat an der Geschichte und dem menschlichen Gewissen begangen, weil er die hohen Eigenschaften Mohammads (s) geleugnet und einem großen Menschen, der das Gesicht der Weltbewohner mit göttlichem Licht bestrahlte, verleumdet hat.

     

    Obwohl Voltaire dieses Hass-Theaterstück schrieb, beschäftigte ihn der Gedanke, warum der Islam Verbreitung gefunden hatte und wie die Anhänger Mohammads an eine große Zivilisation und ihren Fortschritt in der Wissenschaft gelangten. Daher begann er sich näher mit dem Islam auseinanderzusetzen. Er lernte einen Propheten Mohammad kennen, der in keiner Weise mehr der Figur in seinem Theaterstück ähnelte. Infolge eines inneren Wandels erkannte er, dass im Gegensatz zu den Geschichten, welche die Priester verbreiteten, die Lehre Mohammads keine Lehre Satans ist und nicht gegen die Vernunft verstößt. Vielmehr wurde ihm klar, dass der Islam der Religion Christi sehr nahe kommt und seine Geschichte vollendeter ist.

     

    Der Prophet Mohammad (s) hat gemäß Voltaire eine Gottverständnis vorgelegt, welches frei von der Idee der Dreifaltigkeit war. Seine Gotteskunde war stärker und bewegte sich auf einem höheren Niveau. In den Augen Voltaires wurden die Muslime in den ersten Jahrhunderten nach dem Beginn des Islams wissenschaftlich und spirituell den Christen überlegen. Für Voltaire war der erste wichtigste Beleg dazu die Einführung , die der englische Orientalist George Sale zum Koran geschrieben hatte.

     

    George Sale (1697-1736) widmete ein ganzes Kapitel den Religionen und dem Brauchtum der Araber in der vorislamischen Zeit. Sales Ausführungen regten Voltaire dazu an, die Geschichte des Islams zu studieren. Er kam in seinem philosophischen Werk zu dem Resultat, dass die Muslime in jeder Wissenschaft und jedem Handwerk damaliger Zeiten die Europäer etwas gelehrt haben und schreibt, dass die Christen nach dem Zerfall des Römischen Reiches Kenntnisse über die Astronomie, Chemie, Medizin, Mathematik und weiteres Wissen von den Muslimen übernahmen.

     

    Daraufhin kritisiert er scharf die christlichen Historiker, dass sie die Errungenschaften des Islams und die geistigen und wisssenschaftlichen Erfolge verschwiegen haben. Er schreibt: „Ich empfinde heftige Antipathie gegen den blinden Fanatimus von gescheiterten Christen und unfairen Geschichtsschreibern, die die Geschichte verdreht und viele schwere Vorwürfe gegen Mohammad erhoben haben.“

     

    Voltaire hat jahrlang nach der Wahrheit der Religion geforscht und Bücher zu diesem Thema gelesen. Er hat kritisch und ernsthaft versucht, die wahre Persönlichkeit des Propheten zu rekonstruieren. Dieser Sache widmete er sich so intensiv, dass er darüber andere Dinge versäumte. So schrieb er in seinen „philosophischen Briefen“ an einer Stelle : „Dieser Mohammad, mein werter Freund, hat mich so sehr beschäftigt, dass er mir die Gelegenheit raubte, Briefe zu schreiben.“

     

    1763 nach Christus gelangte Voltaire zur vollständigen geistigen Wende. In diesem Jahr war er schließlich an sein neues Bild von Mohammad und seinen Anhängern gelangt. Nun urteilte er ganz anders über den Propheten des Islams, den er ständig kritisiert hatte. Nach 50 Jahren literarischem Wirken und Studium der Geschichte hatte er die Wahrheit erfasst und schrieb:

     

    „Mohammad ist zweifelsohne ein sehr großer Mensch und hat großartige Menschen mit seiner Tugend und Vollkommenheit herangeformt. Er ist ein weiser Gesetzgeber und mächtiger und gerechter Befehlshaber sowie ein gottesfürchtiger Prophet und hat die größten Revolutionen auf der Welt hervorgerufen.“

     

    Das erste Werk von Voltaire, in dem er offen den Islam und Koran verteidigt betitelte dieser fanzösische Schriftsteller mit „Katechismus des rechtschaffenen Mannes“ . Er schrieb in diesem Buch, dass alle Religionen der Welt durch Volkstäuschung und durch Wortspielerei Verbreitung fanden, bis auf den Islam. „Der Islam scheint“, so fuhr er fort, „inmitten aller Religionen, die die Menschen konstruierten, die einzige Religion Gottes zu sein, da seine Gebote noch nach Jahrhunderten weiter beachtet werden.“

     

    Voltaire sagt weiter: „Der naturgegebene Glaube an den Einen Gott ist die Mutter aller Religionen auf der Erde.“

     

    Aus der Sicht von Voltaire kommen die Anhänger des Islams im Vergleich zu anderen Religionen mit ihrer Überzeugung dem naturgegebenen Towhid-Glauben (Glauben an den Einen Gott) am nächsten. Voltäre verteidigt den Koran im Vergleich zur Bibel und zur Thora und übt scharfe Kritk an einem Thora-Kommentator, der den Koran als Märchen bezeichnet. Er erklärt: „Der Koran ist in Wahrheit eine Summe von moralischen Ratschlägen und religiösen Anweisungen, Bittgebeten, Mahnung und ein Ansporn für die Weltbewohner und eine Schilderung der Geschichte der Gottgesandten.

     

    Darf man im Fahrwasser des dummen ungebildeten Needham ein solches Buch als `Märchen` bezeichnen?“

     

    Voltaire hat nach Abbau seiner Vorurteile begonnen den Islam zu verteidigen und den Propheten als edlen Menschen vorzustellen, der der Menschheit ein großes Gechenk überbracht hat.

     

    Er hatte in der Vergangenheit die Behauptungen der fanatischen Theologen, die Anhänger Mohammads seien Kinder der Unwissenheit, geglaubt. Aber nachdem er den Prophet erkannte hatte, plagten ihn Gewissensbisse, weil er ein beleidigendes Theaterstück über Mohammad geschrieben hatte. Deshalb verfasste er ein neues Theaterstück mit einer langen Einleitung, in der er versuchte, diesen Fehler wieder gutzumachen. In einem Brief an seinen Freund schrieb er: „Ich habe Mohammad großes Unrecht angetan.“

     

    Der Westen hat im Laufe der Geschichte wegen seiner Unkenntnis vom Islam und dessen Überbringer, beiden ein großes Unrecht angetan und wir sind auch heute in Europa und im Westen Zeuge von fanatischen Vorurteilen und blinder Islamfeindschaft.

     

    Die Anfeindung des Islam wurde allerdings zumeist von ungebildeten und böswilligen Leuten weiter verfolgt. Die Verunglimpfungen , die im Westen gegen den Propheten erfolgen, haben hin und wieder zu schweren Spannungen zwischen der westlichen und islamischen Welt geführt.Aber gerechte und vernünftige Personen vertreten einen realen Standpunkt und viele westliche Denker haben, weil sie Gerechtigkeitssinn besaßen und nachgedacht haben, zu einer positiven Einstellung zum Propheten des Islams (s) gefunden und sein Lebenswerk gelobt.

     

    Der Prophet Gottes hat gesagt: Nichts ist so schön wie die Vernunft!

     

    Wir zitieren darin noch einmal einige westliche Denker.

     

    Monsieur Jules Barthélemy Saint-Hilaire (1805 – 1895) schreibt:

     

    „Der Prophet des Islams war allen seinen Zeitgenossen hinsichtlich Verstand und Einsicht, Gottesanbetung, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit voraus. Die Regierung, die er gründete basierte auf moralischen Tugenden und die Religion, die er verbreitete, war für die Völker die sie akzeptierten, ein großer Segen.“

     

    Der französischesprachige schweizer Denker und Zeitgenosse von Voltaire, Jean-Jacques Rousseau (1712 –1778 )

     

    sagt über die Sprechkunst und politische Klugheit des Propheten: „Mohammad definierte das Regieren völlig angemessen und hat seine politische Ordnung mit der religiösen Ordnung in Einklang gebracht. Solange die Struktur und Werte seiner Regierung in der Zeit der Herrschaft seiner Nachfolger galt, besaß das Regierungssystem Festigkeit und war die Verwaltung erfolgreich.“

     

    Unter den westlichen Denkern hat der Ire George Bernard Shaw 1856 – 1950) wohl am besten die Vitalität und den tiefen Inhalt der Religion Mohammads (a.s.) beschrieben. Er sagte voraus: „In naher Zukunft wird der Islam eine umfassende Weltreligion sein. Die Menschen auf der Welt wollen eine Spiritualität, in der das Leben und die Vernunft eine wichtige Rolle spielen. Aber eine solche Religiösität ist in keiner Religion außer im Islam zu finden.“

     

    Berrnard Shaw weiter:

     

    „Meiner Meinung nach ist der Islam die einzige Religion, die die Eigenschaft besitzt, die verschiedenen Veränderungen in sich aufzunehmen und sich den äußeren Formen jeder Epoche anzupassen. Ich sehe hinsichtlich der Religion von Hasrat-e Mohammad voraus, dass seine Lehre für das Europa von Morgen akzeptabel wird, genauso wie die Akzeptanz dieser Religion im Europa von Heute begonnen hat.“

     

    Dieser bekannte irische Schriftsteller schreibt weiter:

     

    „Mohammad ist der größte der Propheten. Wenn er über die heutige Welt regieren würde, würden alle Probleme er Menschheit nacheinander durch seine Weisheit und Klugheit gelöst werden. Ich bin davon überzeugt, dass die Religion Mohammads (s) die einzige Religion ist, die für alle Epochen im Leben der Menschheit geeignet und in der Lage ist, jede Generation für sich zu gewinnen.“

     

    Bernard Shaw schreibt ebenso:

     

    „Ich habe mich eingehend mit dem Leben und Werk von Mohammad befasst und meiner Ansicht nach ist er nicht gegen Jesus Christus, sondern er ist sogar als Retter der Menschheit zu bezeichnen. Wenn ein Mann wie er im neuen Zeitalter herrschen würde, würde er zur Lösung der Menschheitsprobleme Frieden und Freundschaft einsetzen. Er ist der beste Mensch, der je die Erde betreten hat. Er hat die Menschheit zur Religion eingeladen und eine Zivilisation gegründet. Er hat die Moral institutionalisiert und eine lebendige und mächtige Gesellschaft errichtet, damit seine Lehren praktiziert werden. Er hat die Welt des Denkens und des menschlichen Verhaltens für immer verwandelt. Sein Name ist Mohammad. Im Jahre 570 nach Christus kam er in Arabien zur Welt und er hat seinen Auftrag , zur wahren Religion (dem Isalm) aufzurufen, mit 40 Jahren begonnen und verließ die Welt in seinem 63. Lebensjahr. Im Laufe der 23 Jahre, in der er als Prophet wirkte, hat er die Menschen zur Anbetung des Einen Gottes geführt. Er hat die Menschen in Hidschaz (Teil der Arabischen Halbinsel) aus einer Zeit der Kriege und Stammesfehden befreit und eine nationale Einheit und Solidarität unter ihnen hergestellt. Er hat die Menschen aus sinnlosen Vergnügen und Trunkenheit zu Ausgewogenheit und Enthaltsamkeit, von der Gesetzeslosigkeit zu einem geordneten Leben, und von der Verderbnis zu den höchsten Kriterien der moralischen Entwicklung geführt. Die Geschichte der Menschheit hat niemals , weder vor dem Propheten des Islams noch nach ihm, eine solche vollständige Wandlung durch eine Person erlebt.“

     

    Alphonse Marie Louis Prat de Lamartine (1790 bis 1869), ein französischer Schriftsteller und Politiker, ist folgender Ansicht:

     

    „Wenn die Intelligenz eines Menschen daran zu messen wäre, ein großes Ziel zu haben und mit den geringsten Mitteln die besten Erfolge auf dem Weg zu ihm zu erreichen, dann könnte keiner außer Mohammad im Vergleich zu den anderen Großen der bisherigen Geschichte, von sich behaupten, eine solche zu besitzen.“

     

    Lamartine weiter: „Die berühmtesten Leute haben nur ein Heer, Gesetze und Regierungen aufgestellt. Ohne behaupten zu wollen, dass es bedeutungslos gewesen wäre, was sie erreichten, ist zu sagen, dass sie materielle Mächte errichtet haben, die meistens sehr rasch vergingen.“ „Aber der Prophet,“ so Lamartine weiter, „hat nicht nur Gesetze aufgestellt sondern auch Befehlshaber Völker und Dynastien ja Millionen von Menschen auf dieser Welt verändert.“ Lamartine erklärt, dass Prophet Mohammad die Gedanken und Seelen verwandelt hat. In seinen Augen zeugen seine Selbstbeherrschung als Sieger, sein großer Einsatz für die Verbreitung des Glaubens, seine mystischen Gebete und seine stillen Gespräche mit Gott, alle von einem sehr starken Glauben. Mohammad ist in den Augen von Lamartine Religionslehrer und Gesellschaftsreformer, Anführer spiritueller Moral und hohes Sinnbild für Freundschaft und Treue ein guter Kamerad und ein liebevoller Gemahl und Vater gewesen. Lamartine weiter: „Er vereinte dies alles in sich. Es gibt keinen anderen in der Geschichte, der hinsichtlich einer dieser Aspekte des Lebens über oder neben ihm zu stehen käme. Nur dieser eine Menschenfreund hat alle diese unglaublichen Vollkommenheiten in sich vereint.“

     

    Pierre-Simon Laplace 1749- 1827 in Paris) , ein französischer Mathematiker, Physiker und Astronom hat über den Propheten gesagt:

     

    „Auch wenn ich nicht an die Himmelsreligionen glaube, aber ich sehe in Mohammad (s) und seiner Lehre, ein soziales Vorbild für das menschliche Leben. Daher gestehe ich ein, dass das Erscheinen seiner Religion und seiner weisen Gebote, von Bedeutung und Wert war und deshalb die Menschheit nicht ohne die Akzeptanz der Lehren Mohammads auskommt.“

     

    Wir haben auf die Ansichten einiger westlicher Denker hingewiesen, die über die Bedeutung des Propheten Gottes für die Lenkung des Menschen gesprochen haben. Der deutsche Sprach- und Religionswissenschaftler Max Müller (1823-1900) hat sogar gesagt „Es dauert nicht mehr lange und die Christen werden merken, dass Mohammad (s) zu denen gehört, die die Lehren Christi bestätigt haben. Dann werden sie über die feindseligen Handlungen, die sie in den vergangenen Jahrhunderten im Zeichen der Religion begangen haben, entsetzt sein.“

     

    Wir schließen diesen Beitrag nun mit dem Vers 107 der Sure Anbiya (21)

     

    „Wir entsandten dich (Prophet!) nur als eine Barmherzigkeit für alle Welten.“

     

    Gott erweist den Menschen Barmherzigkeit, wenn er ihnen die Wahrheit übermittelt. Seine Barmherzigkeit umfasst alle Dinge und Geschöpfe, also ist auch die Barmherzigkeit in Form des Propheten universal.