islamic-sources

    1. Startseite

    2. article

    3. Das Wasser und was wir von ihm lernen können

    Das Wasser und was wir von ihm lernen können

    Rate this post

     

    Wasser ist ein vitales Element für die Lebewesen. Es hat sogar für die   Kultur und Lebensweise des Menschen eine Rolle gespielt und einige Hochkulturen wurden nach den Flüssen, an denen sie entstanden, benannt, wie die Kultur des Zweistromlandes oder die Indus-Kultur. In vielen Koranversen und Überlieferungen wird von diesem wichtigen Lebenselement gesprochen. Im Vers 30 der Sure 21 heißt es … und wir haben alles, was lebendig ist, aus Wasser erschaffen. Wasser ist ein großer Segen Gottes. Es  spendet Leben, erhält es und wirkt reinigend.

     
    Wenn wir uns in den Koran vertiefen, sehen wir, dass er den Menschen aufruft,  mehr über den Wert des Wassers nachzudenken. Im Vers 68 der Sure 56 steht: Habt ihr über das Wasser, das ihr trinkt, nachgedacht?

     

    Ein wichtiger Punkt beim Nachdenken über  Daseinserscheinungen wie das Wasser besteht darin, dass wir uns vor Augen halten,  dass sie alle Gott lobpreisen, denn im Koran steht:  Alles auf der Erde und im Himmel preist Gott! Dieser Satz im Koran bedeutet, dass jedes Teilchen im Dasein auf seine Weise etwas versteht, denn sonst könnte es nicht heißen, dass alles Gott preist; also auch das Wasser preist seinen Herrn.

     

    Ein japanischer Forscher hat bei Untersuchungen festgestellt, dass die Wassermoleküle von den Empfindungen des Menschen beeinflusst werden.  Seine Theorie wurde von wissenschaftlichen Instituten bestätigt. Professor Masaru Emoto hat zahlreiche  Proben von Eiskristallen untersucht, miteinander verglichen und die Resultate von circa 10 Tausend Versuchen zusammengestellt. Das Ergebnis seiner Untersuchungen fasste er in einem Buch unter dem Titel „Botschaft des Wassers“ zusammen. Er ist davon überzeugt, dass sich die Umwelt auf die molekulare Ordnung des Wassers auswirken.

     

    Gemäß Emoto ist Wasser sehr anpassungsfähig und zwar verändert es bei seiner Anpassung an die Umgebung sogar die Form seiner  Moleküle. Die Energien, die vom Menschen ausgehen, sein Denken und seine Stimmung, Musik, Gebete und Gottespreisung haben alle Auswirkung auf die Molekularstruktur dieses lebenswichtigen Elementes. Zum Beispiel ist  Dr. Emoto wie folgt vorgegangen. Bei einem Versuch  sagte er zum Wasser  den Satz:  „Ich liebe dich“ und  bei einem anderen Experiment den Satz: „Ich hasse dich“. In beiden Fällen ließ er dann das Wasser gefrieren und beobachtete folgendes: Das Wasser, zu dem er liebevoll gesprochen hatte, bildete beim Gefrieren sehr schöne Moleküle, während die Moleküle, die bei der anderen Wasserprobe entstanden, ausgesprochen hässlich waren.

     

    Emoto stellte auffällige Unterschiede in der Kristallstruktur der Wasserproben fest, die er aus verschiedenen Orten mit verschiedenen Bedingungen besorgte.  Das Wasser aus Quellen und fließenden Gewässern wies sehr schöne geometrische Muster in seiner kristallisierten Form auf. Während das Wasser aus Bevölkerungsballungs-  und Industriegebieten und aus Staudammbecken unregelmäßige Kristallstrukturen besaß. Außerdem fand Emoto heraus, dass  frisches Wasser von Bergquellen deshalb eine so ebenmäßige Molekularstruktur aufweist, weil es noch nicht dem negativen Denken und Fühlen der Menschen ausgesetzt worden ist.

     

    Die Untersuchungsergebnisse dieses Forschers erinnern uns übrigens  an einen Vers im Koran, der die Menschen vor negativen Gedanken warnt. In der Sure 49 heißt es nämlich im Vers 12: Ihr Gläubigen! Lasst euch nicht so viel auf Mutmaßungen ein. Mutmaßungen anstellen ist manchmal Sünde.

     

    Der  japanische Wissenschaftler Emoto  hat auch festgestellt, dass Gebete  sich sofort auf die Wassermoleküle auswirken. Er kam zu dem Ergebnis, dass das Bittgebet und Beten alles schön werden lässt, so auch das Wasser. Dr. Emoto sagt: „Der Satz Bismillahi-r rahmani-r rahim – Im Namen des Allerbarmers , des Gnädigen – der im Heiligen Koran steht  und mit dem die Muslime ihre Handlungen einleiten  oder den sie  vor dem Essen und Trinken  oder vor dem Schlaf sprechen, hat eine erstaunliche Wirkung auf die Wasserkristalle.“ Masaru Emoto  schreibt, dass die Wasserkristalle  dadurch  wunderbare Änderungen erfahren und ihre Schönheit zunimmt.  Emoto meint daher weiter: „Darum kann man verstehen, weshalb es in den Geboten des Islams heißt, dass ihr vor dem Trinken von Wasser Bismillahi-r Rahman-ir Rahim sagen sollt.“

     

    Das heiligste Getränk ist im Islam das Wasser aus dem Zamzam-Brunnen. Dieser Brunnen liegt nahe bei dem Haus Gottes (der Kaaba in Mekka). Er ist einer der göttlichen Zeichen. Dr. Emoto hat bei seinen Untersuchungen und Studien über das Wasser aus dem Zamzam gesagt:

    „Das Zamzam-Wasser ist einmalig und die Molekularstruktur dieses Wassers ist von der aller anderen Gewässer auf der Erde verschieden.“

     

    Emoto hat das Wasser aus dem Zamzam-Brunnen mit allen anderen Wasserproben verglichen und festgestellt, dass es sich durch besondere Eigenschaften auszeichnet. Wenn zum Beispiel andere Wasserproben mit einer schönen Molekularstruktur negativen Wellen ausgesetzt werden oder zum Stillstand kommt, geht die schöne Form ihrer Moleküle verloren.  Aber das ist bei dem Zamzamwasser aus Mekka nicht der Fall.  Außerdem wies Emoto  nach, dass wenn nur ein Tropfen des Wassers aus dem Zamzambrunnen 1000 Tropfen normalen Wassers zugefügt werden, das normale Wasser die Eigenschaften des Zamzamwassers erhält.

     

    Dieser japanische Forscher sagt weiter:

    „Keine der Versuche im Labor konnten die Eigenschaften dieses Wassers verändern. Aber  wir haben bislang nicht den Grund dafür herausgefunden.“

    Er kommt schließlich zu dem Schluss: „Das Zamzam-Wasser ist kein normales Wasser!“

     

    An dieser Stelle sollten wir erwähnen, dass in den Überlieferungen der Reinen aus dem Hause des Propheten von der spirituellen und heilenden Wirkung des Zamzamwassers die Rede ist und empfohlen wird, von diesem Wasser zu trinken. Zum Beispiel hat Imam Ali a.s. gesagt: „Das Zamzam-Wasser ist das beste Wasser auf der Erde. Der Zamzambrunnen enthält das kostbarste Wasser, er nimmt niemals einen schlechten Geruch an, bringt Heilung bei Krankheiten und trocknet nie aus.“

    Die Untersuchungsergebnisse von Emoto zeigen auch, dass Wassermoleküle wieder zu ihrer schönen Gestalt zurückkehren können, nachdem sie hässlich wurden.

     

    Auch der Islam sagt übrigens über den Menschen, dass er bei reuevoller Umkehr zu Gott, dass hässliche in sich beseitigen kann. Im Vers 70 der Sure 25 verspricht Gott sogar, dass er den Reuigen die schlechten Taten in gute Werke umwandelt und im Vers 222 der Sure 2 steht: Gott liebt die Reuigen. Und er liebt die, die sich reinigen.

    Der Prophet sagt: Jemand der reuevoll umkehrt ist wie jemand, der nicht gesündigt hat.

     

    Professor Emonto sagt: Wasser hat eine wichtige Botschaft für uns. Diese lautet, dass wir uns selber eingehender betrachten sollen.“

    Wasser verspürt das Gute und Schlechte, das Schöne und Hässliche. Es  kann  Gebete von Schmähungen unterscheiden  und zeigt Reaktionen auf  Gefühle und Gedanken.  Ob wir auch wie das Wasser auf das Hässliche  achten und  das Gute  stärken? Wenn ihr dem Wasser Positives übertragt, erhaltet ihr von ihm positive Energie zurück. Wir können jetzt schon damit beginnen. Zum Beispiel jedes Mal wenn wir Wasser trinken, den Namen des Schöpfers sagen und Ihm für allen Segen danken und sicherlich wird  das Wasser  positiv darauf reagieren. Wir sollten eine positive geistige Welt aufbauen und uns an ihr erfreuen.  Wir sollten vom Wasser lernen.

     

    Quelle: http://german.irib.ir/radioislam/beitr%C3%A4ge/beitr%C3%A4ge/item/246912-das-wasser-und-was-wir-von-ihm-lernen-k%C3%B6nnen