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    Der 25. Dhul-Qada – Tag der Ausbreitung der Erde

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    Heilig werden können nicht nur Engel und tugendhafte Menschen, sondern nach Gottes Willen, werden Zeitabschnitte, Orte und scheinbar leblose Phänomene auch heilig, so dass sie von den Engeln und Menschen geehrt und gepriesen werden.
    Der 25. Dhul-Qada ist so ein Tag. Es ist der Dahw-al-Ardh, der Tag der Ausbreitung bzw. Ausdehnung der Erde.

     

    Dieser Tag ist von vielen Propheten und Imamen gepriesen und geehrt worden und es gibt sehr viele Hadithe darüber.

     

    Die Bedeutung des 25. Dhul-Qada

     

    In Kommentaren wurde der 25. Dhul-Qada als der Tag bezeichnet, an dem die Erde sich unter der Kaaba ausgebreitet hat. Imam Reza (s.a.) sagte in diesem Zusammenhang: „Am 25. Dhul-Qada wurden Prophet Abraham und Jesus Christus geboren, es ist der Tag, an dem sich die Erde unter der Kaaba ausgebreitet hat.“

    Es wurde auch erwähnt, dass an diesem Tag der Prophet Adam vom Himmel herabgestiegen ist.

     

    25. Dhul-Qada im Wort Gottes

     

    Kommentatoren zufolge weist der Vers „Und Er breitete danach die Erde aus“ (Sura Nazeat, Vers 30), auf den 25. Dhul-Qada hin. Und das bedeutet, zu Beginn war die ganze Erdoberfläche mit Gewässern, die aus sintflutartigen Regenfällen entstanden, bedeckt. Diese Gewässer sind dann allmählich verschwunden, es rückte Festland hervor und breitete sich Tag für Tag weiter aus, bis es sich zu der gegenwärtigen Form entwickelte. Das erste Festland, das erschien, lag bei der Kaaba.

    In der Sure Raad, Vers 3 steht: „Und Er ist es, Der die Erde ausgedehnt hat.“

     

    Dieser Vers wurde wie folgend kommentiert: „Gott breitete die Erde für das menschliche Leben sowie Vieh- und Pflanzenzucht aus, die gefährlichen steilen Täler und Abhänge wurden durch Erosion der Berge und auch Umwandlung der Felsen mit Erde gefüllt, sie wurden flach und bewohnbar. Die anfänglich entstandenen Auffaltungen ermöglichten kein menschliches Leben auf der Erde.“

     

    Zweifellos symbolisiert der 25. Dhul-Qada die Barmherzigkeit und Güte Gottes dem Menschen gegenüber. Die Erdkugel hat sich somit bereit für ein menschliches Leben erwiesen. Durch die Würdigung dieses Tages lobt man zugleich die endlosen göttlichen Gnaden, die der Allmächtige allmählich erschaffen hat, damit der Mensch friedlich auf der Erde leben kann.

     

    Pflichten und Taten am 25. Dhul-Qada

     

    Es ist empfehlenswert, wenn man an diesem Tag folgende Aufgaben erfüllt:

    1. Fasten

    2. Gott loben

    3. Ein Gebet mit zwei Rakaat zur Mittagszeit zu verrichten

     

    In jedem Rakaat sollte nach der Sure Hamd, fünf mal die Sure Schams gelesen werden und nach dem Gebet soll man sprechen: Es gibt keine Macht, außer die Macht Gottes, dem Allmächtigen. Und das Gebet: Oh Du, Der die Fehler verzeiht, verzeihe auch meine Fehler! Oh Du, Der die Wünsche in Erfüllung bringst, bring auch meinen Wunsch in Erfüllung! Oh Du, allhörende Stimme, hör auch meine Stimme, hab Erbarmen und verzichte auf meine schlechte Taten!

     

    4. Das Gebet zu lesen, das mit den Worten اللّهمّ یا داحِی الْکعبهَ وَ فالِقَ الْحَبَّه anfängt. (Ya dahial kaaba, wa valeqal habba).

    Lobpreisung dieses Tages seitens der Propheten und der Imame

    Es gibt viele Empfehlungen der Imame und Propheten bezüglich der Würdigung dieses Tages und den Pflichten die man erfüllen sollte. Sie selbst warteten auf diesen Tag und als er kam, gaben sie diese gute Nachricht auch ihren Anhängern bekannt.

     

    Es ist überliefert worden, dass Hassan Ibn Ali Washa sagte: „Als ich Kind war, war ich am 25. Dhul-Qada mit meinem Vater zum Abendessen bei Imam Reza (s.a.). Da sagte dieser Imam: „In dieser Nacht wurde Prophet Abraham und Jesus Christus geboren und die Erde hat sich unter der Kaaba ausgebreitet. Derjenige, der an diesem Tag fastet, wird so belohnt als habe er 60 Monate gefastet.“

     

    Von Imam Ali (a.s.) wurde überliefert: „Die erste Gnade, die vom Himmel zur Erde kam, war der 25. Dhul-Qada. Jeder, der an diesem Tag fastet und die Nacht über im Gebet verbringt, wird belohnt, als habe er 100 Jahre lang gefastet und gebetet. Diejenigen, die an diesem Tag zusammenkommen und Gott anbeten, werden so lang nicht auseinander gehen, bis ihre Wünsche in Erfüllung gehen. An diesem Tag werden Tausende der Gnaden Gottes auf die Erde kommen und 99 % davon gehören jenen, die gefastet und gebetet haben und die Nacht über wach geblieben sind.“

     

    Quelle: http://german.irib.ir/radioislam/beitr%C3%A4ge/verschiedenes/item/245134-der-25-dhul-qada