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    Der Begriff „Schâkila“ im Koran

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    Welcher Zustand der Persönlichkeit soll mit dem Begriff „Schâkila“ beschrieben werden?

     

    A) Der Bedeutungsrahmen des Wortes „Schâkila“

     

    Mit dem Verb „schakala“ wird im Arabischen das Anbinden eines Tieres mittels einer (Fuß)Fessel beschrieben. Man verwendet dieses Verb auch um das Aufschreiben von etwas Wissenswertem auszudrücken. Wenn die Datteln reifen und süß werden, sagt man „aschkalan nahl“.[1]

     

    Ferner benutzt man das Wort „Ischkâl“, um ein Durcheinander wiederzugeben. Die eigentliche Bedeutung des Wortes „Schakl“ ist aber die Nähe und Freundschaft zweier Personen, die auf demselben Weg gehen. Es wird verwendet, wenn etwas Vergleichbares, Verwandtes oder Ähnliches wiedergegeben werden soll. Das Bedürfnis, das den Menschen bestimmt, ihm Grenzen auferlegt, wird mit dem Wort „Aschkala“ erklärt.[2]

     

    Zudem wird das gemischt-weiße oder gemischt-schwarze bzw. allgemein das gemischt-farbliche Erscheinungsbild von Lebewesen mit dem Wort „Aschkal“ veranschaulicht. Schwärze oder eine unschöne gelbliche Färbung wird mit „Schukla“ zum Ausdruck gebracht.[3]

     

    Im Koran kommt an zwei Stellen eine Form des Wortes aus der Wurzel „Schakala“ vor. Eine davon ist das Wort „schâkila“, das Gegenstand unserer Untersuchung ist. Die andere Stelle ist der Ausdruck „schaklihî“ im Vers „Und anderes von gleicher Art.“[4]

     

    Der dem Individuum eigene Glauben (Îmân), seine Ideale, moralischen Werte (Achlâk) und Haltung sind eines der wichtigen Wesenszüge seiner Persönlichkeit. Diese Seite der Persönlichkeit wird in erster Linie im Nachhinein unter den Einflüssen der Umwelt geformt. Personen, die denselben Glauben und dieselben moralischen Werte teilen, bilden so Charaktere mit ähnlichen Eigenschaften. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, kann gesagt werden, dass „Schâkila“, in gewisser Hinsicht die Persönlichkeit, den im Nachhinein erworbenen Glauben, die ideellen und moralischen Aspekte umfasst. Denn das Wort „Schakl“, das aus diesem Begriff abgeleitet wird, beschreibt die Nähe und die Beziehung zweier Personen auf demselben Weg.

     

    Auch wenn man nicht behaupten kann, „Schâkila“ veranschauliche dezidiert den Wesensunterschied zwischen den Menschen, stellen diese Unterschiede doch einen Aspekt dieses Begriffs dar. Vielmehr beschreibt er einen Teil der Persönlichkeitsklassifizierungen, die von der Typologie vorgenommen werden. Auch wenn die Persönlichkeit jedes Menschen einzigartig ist, ist es nicht abwegig, Menschen aufgrund ihrer besonders in Erscheinung tretenden Eigenschaften in Gruppen zusammenzufassen. Schließlich werden mit dem Wort „Schakl“ Dinge beschrieben, die sich ähneln, von derselben Art sind.

     

    Wir hatten darauf hingewiesen, dass das Wort „Ischkâl“ eine Unordnung beschreibt. Demgemäß stellt Schâkila eine die Persönlichkeit formende Struktur dar, in der die Elemente dieser Persönlichkeit qualitativ und quantitativ verteilt sind. Es ist möglich ähnliche Charaktereigenschaften bei verschiedenen Menschen festzustellen, doch die Form, das Maß, der Grad oder sozusagen die „Farbe“ dieser Eigenschaften sind bei jedem Menschen verschieden.

     

    Die Bedürfnisse, die mit dem Wort „Aschkala“ verbunden sind, werden zurückgewiesen. So ist es der „Schâkila“ möglich, die Haltung des Menschen vor den anderen Lebewesen im Diesseits sowie den metaphysischen Wesen und Begebenheiten außerhalb der Welt zu beeinflussen.

     

    Die Eigenschaften, welche in Form der „Schâkila“ vorhanden sind oder später erworben werden, formen, begrenzen oder zwingen den Menschen zu einer bestimmten Haltung und Handlung. Schließlich wird das Verb „schakala“, das aus derselben Wurzel wie „Schâkila“ abgeleitet wird, verwendet, um die Bewegung eines Tieres mittels Fesseln zu beeinflussen oder sie einzugrenzen. Die „Schâkila“ ist dermaßen in der Persönlichkeit des Menschen verankert, dass sie zu einem unzertrennlichen Teil davon wird. Sie ist zu vergleichen mit den niedergeschriebenen Informationen über einen Menschen, etwa in seinem Personalausweis.

     

    Die Grundlage der „Schâkila“ bilden gewisse angeborene Eigenschaften. Diese Grundcharakteristika nehmen, auch unter dem Einfluss der Umwelt, einen ihnen eigenen und beständigen Zustand an. Dies ähnelt der zunehmenden Reife und der damit einhergehenden Süße einer Dattel. Die Dattel trägt auch in ihrem unreifen Zustand die Eigenschaften einer reifen Dattel in sich. Mit der Reife entfalten sich diese Eigenschaften und entwicklen sich fort. Aber die Grundeigenschaften ändern sich auch im unreifen Zustand nicht. So können wir auch bei der „Schâkila“ von sich unverändernden bzw. nur geringfügig verändernden Aspekten sprechen.

     

    B) Überlegungen der Exegeten zum Begriff „Schâkila“

     

    Psychologische Eigenheiten, die natürliche Befähigung, auf die Erschaffung zurückgehende Eigenschaften, die intellektuellen Fähigkeiten, die Wissensfülle, unterschiedliche Umgangsarten und ähnliche individuelle Unterschiede werden vom Koran erkannt und in der Vermittlung des Islams und den zwischenmenschlichen Beziehungen beachtet. Deshalb ist jeder, der mit der Botschaft des Islams konfrontiert wurde und sie dann annahm, aufgrund eines seinem Wesen und seiner Natur entsprechenden Ansatzes Muslim geworden.

    „Sprich: „Jeder handelt auf seine Weise. Und euer Herr weiß sehr wohl, wer auf dem rechten Weg ist.“[5]

     

    Die Koranexegeten haben das Wort „Schâkila“ einerseits mit Begriffen zu erklären versucht, die auf eine angeboren Ur-Eigenschaft abzielte, haben es andererseits aber auch als im Nachhinein von äußeren Einflüssen geformte Persönlichkeit beschrieben. Demgemäß können wir die Erklärungsversuche der Exegeten unter zwei Ansätze einordnen.

     

    Für jene Exegeten, die der „Schâkila“ eher eine angeborene, erbliche Qualität zusprechen, beinhaltet der Begriff folgendes: Jeder Mensch handelt entsprechend seiner Natur, seinen angeborenen Eigenschaften, hervortretenden Fähigkeiten, seiner geistigen/seelischen Essenz, seinem Wesen, gemäß Gemütszuständen wie Zorn und Wut. Menschen können in Gruppen unterteilt werden, ähnlich wie bei der Differenzierung anhand des Kriteriums der Blutgruppe. Jeder hat ihm eigene Eigenschaften.[6] Alle Menschen handelt entsprechend ihrer geistigen und wesensmäßigen Anlagen, mit anderen Worten, ihrer eigentümlichen emotionalen Lage.[7]

     

    Der Begriff der Natur wird auf verschiedene Weise erklärt. In früheren Zeiten wurden darunter persönliche Eigenschaften verstanden, welche als Produkt der Vermischung von Körperflüssigkeiten galten. Auf diese Weise wurde die Natur des Menschen im Zusammenhang seiner emotionalen und dynamischen Eigenschaften, insbesondere jener, die mit der Vermischung hervortraten, verstanden. Dahingegen sind in zeitgenössischen Definitionen des Begriffs der Natur auch die im Prozess der Persönlichkeitsentwicklung bedeutenden, im Nachhinein gewonnenen Handlungs- und Reaktionsmuster inbegriffen. Diejenigen Exegeten also, die in der „Schâkila“ die Natur des Menschen sehen, verstehen unter der Natur erbliche, angeborene Eigenschaften, welche die Persönlichkeit beeinflussen.

     

    Die Exegeten, für die der Begriff der „Schâkila“ im Kontext von später angeeigneten Eigenschaften erklärbar ist, schrieben ihm folgende Bedeutung zu: Jeder Mensch handelt gemäß seiner Moral, seinem Charakter, seiner Veranlagung, Tradition, Absicht, Religion, seiner Perspektive und seinen Interessen, seinem Weg und seiner (Rechts)Schule (Mazhab). Jeder beschreitet einen Weg mit einer eigenen Herangehensweise, ob Recht oder Unrecht, gut oder schlecht. Die Exegeten, die der „Schâkila“ diese Bedeutung geben, begründen ihre Entscheidung mit dem oben zitierten Vers: „Und euer Herr weiß sehr wohl, wer auf dem rechten Weg ist.“[8]

    Die „Schâkila“ hat auch eine zerstörerische, also erzwungene, einnehmende Kraft.[9]

     

    Sowohl Menschen, die ihre natürliche Veranlagung (Fitra) bewahren und den rechten Weg finden konnten, als auch solche, deren Natur verdorben ist und die vom Weg abgekommen sind, handeln gemäß ihren besagten Fähigkeiten; sie wählen und gehen den rechten oder falschen Weg. Wenn die Persönlichkeit des Menschen rein bleiben konnte, erwachsen aus ihm tugendhafte Handlungen. Doch wenn er eine schlechte Persönlichkeit entwickelt hat, ist von ihm auch Schlechtes zu erwarten.[10]

     

    Nur der erhabene Allah kennt jene, die auf dem rechten Weg sind und der wahren Religion folgen. Er wird diejenigen, die den Islam angenommen haben, gemäß ihrer Handlungen und Aufrichtigkeit, reichlich belohnen. Wer aber vom rechten Weg abgekommen ist, den wird er seiner Bestrafung zuführen.[11]

     

    Es ist nicht so, dass jeder, der seiner „Schâkila“ folgt, auch den richtigen Weg eingeschlagen hätte. Eine Religion oder ein Weg ist nicht recht und wahr, weil er der Natur und den Emotionen des Individuums Rechnung trägt. Die wahre Religion und der wahre Weg ist jener, der uns mittels des Gesandten Gottes gezeigt wurde. Die „beste“ göttliche Offenbarung ist jene, die von allen Menschen, mit ihren unterschiedlichen Naturen, akzeptiert werden kann. Dann ist es nur noch erforderlich, dass das Individuum seine „Schâkila“ der wahren Religion anpasst. Was bei Gott zählt und über das der Mensch Rechenschaft ablegen wird, sind nämlich seine Handlungen und Neigungen.[12]

     

    Dieser Vers verurteilt und warnt die Heuchler  und lobt die Gläubigen .[13] Diejenigen, die während der Entwicklung ihrer Persönlichkeit die göttlichen Werte außen vor lassen, werden im Jenseits (Âchira) dafür gerade stehen müssen. Der Mensch hat hinsichtlich seiner „Schâkila“ im Diesseits frei Hand. Er kann sich entweder für eine den göttlichen Werten folgenden „Schâkila“ entscheiden oder sie ablehnen. Der erhabene Allah legt uns nahe, in unserer „Schâkila“ den göttlichen Werten Platz zu geben.

     

    Der Koran betrachtet das Phänomen der „Schâkila“ aus der Perspektive des Glaubens und der Moral. Das Individuum kann demzufolge entweder eine gläubige oder verleugnende Persönlichkeit entwickeln. Er kann tugendhaft sein oder eine gegenteilige Persönlichkeit besitzen. Die religiösen und moralischen Aspekte der Persönlichkeit werden in der Regel erst im Verlauf des Lebens erworben und kommen erst mit der Zeit in den Rang eines von der „Schâkila“ unzertrennlichen, sie vervollständigenden Aspekts. Der Koran warnt, leitet und motiviert den Menschen, seine „Schâkila“ religiös und moralisch zu entwickeln. Er ermuntert dazu, indem er denjenigen, die eine gläubige und tugendhafte Persönlichkeit anstreben und herausbilden, das Paradies (Dschanna) verheißt. Jene, die eine verleugnende Persönlichkeit entwickeln, hält er davon ab, warnt und mahnt sie mit der Bestrafung im Jenseits. Glauben und Moral sind Teile der „Schâkila“, die unter dem Einfluss der Umwelt, durch Erziehung und Einwirkung, entstehen. Hier kommt der Wille und die Wahlmöglichkeit des Individuums in das Spiel. Der erhabene Allah lässt aber wissen, dass die Entwicklung der „Schâkila“ nichts ist, das keiner weiteren Beachtung bedürfe.

     

    Aus dem Vers geht hervor, dass jeder einzelne Mensch im Unterschied zu allen anderen Menschen eine ihm eigene Persönlichkeit gemäß seiner „Schâkila“ herausbildet. Dabei wird davon ausgegangen, dass es zwar Ähnlichkeiten hinsichtlich der Persönlichkeiten der Menschen gibt, jeder einzelne Mensch aber einzigartig ist. Jeder Mensch besitzt also Stärken und Schwächen, und zwar in eine solche Maße, dass sie sich nicht mit denen eines anderen Menschen decken. Es gibt genauso viele Persönlichkeiten wie es einzelne Menschen gibt. Unserer Einschätzung zufolge wird mit der „Schâkila“ erklärt, dass die Persönlichkeit jedes Menschen einzigartig und unnachahmlich ist.

     

    Fazit

     

    Der Begriff „Schâkila“ erklärt die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit, welche sich neben den angeborenen Eigenschaften auch durch die Eigenschaften mittels Einfluss der Umwelt herausbildet. Dieser Begriff stellt die prinzipielle individuelle Differenz zwischen den Menschen heraus, sie weist auf die emotionalen, intellektuellen und handlungsbezogenen Unterschiede zwischen ihnen hin. Darüber hinaus macht der Vers deutlich, dass jeder Mensch eine seiner „Schâkila“ entsprechende Persönlichkeit entwickelt. Neben dem prinzipiellen und allgemeinen Unterschied zwischen Individuen unterscheiden sie sich auch in ihrer jeweilig einzigartigen Persönlichkeit. Unserer Meinung nach, beschreibt der Begriff „Schâkila“, die von Allah jedem erschaffenen Menschen gegebene eigenständige Persönlichkeit.

     

    Der Glaube und die Moral sind Aspekte, die eine wichtige Rolle bei der Herausbildung der Persönlichkeit spielen. Die Person kann eine gläubige oder verleugnende Persönlichkeit entwickeln. Der Koran weist in dem genannten Vers darauf hin, dass Allah Wert auf die Aspekte des Glaubens und der Moral legt. Die Menschen unterscheiden sich auch hinsichtlich ihrer Haltung gegenüber den göttlichen Werten. Der erhabene Allah achtet insbesondere auf diesen Aspekt der individuellen Differenz zwischen den Menschen. Er motiviert zur Herausbildung einer glaubenden und tugendhaften Persönlichkeit, während er die verleugnenden Menschen warnt, welche die göttlichen Werte missachten.

     

    Dass die Koranexegeten die „Schâkila“ als angeborene Eigenschaft, Natur, Fähigkeit und Wesenheit, die erblich und individuell sind, angesehen haben, hat den Pädagogen ermöglicht, die „Schâkila“ als Erklärungsmodell für die Differenzen zwischen Individuen zu nutzen. Aus dem Vers geht aber nicht deutlich hervor, dass bei der Erziehung individuelle Unterschiede beachtet werden müssten. Jedoch wird es vonseiten der Pädagogen als ausreichend angesehen, dass der Vers lediglich einen Hinweis auf individuelle Unterschiede in der „Schâkila“ beinhaltet. Unserer Ansicht zufolge, widerspricht es nicht den Zielen des Korans, den „Schâkila“-Vers als Referenz für Unterschiede zwischen Individuen heranzuziehen, doch kann man sich direkt, sondern nur indirekt auf ihn beziehen.

     

    [1] al-Isfahânî, al-Mufradât fî Garîbi’l-Kur’ân, S. 266; al-Fîrûzâbâdî, Basâiru Zawi’t-Tamyîz, III/341; al-Halabî, Umdatu’l-Huffâz fî Tafsîri Aşrafi’l-Alfâz, II/329

    [2] al-Isfahânî,S. 266; al-Fîrûzâbâdî,III/341; al-Halabî,II/330

    [3] Ibni Manzûr, Lîsânu’l-Arab, 1997, XI/357

    [4] Sure Sâd, 38:58

    [5] Sure Isrâ, 17:84

    [6] ar-Râzî, at-Tafsîru’l-Kabîr, VII/391; al-Mâwardî, an-Nukat wa’l-Uyûn, III/269; al-Andalûsî, al-Muharraru’l-Wadschîz fî Tafsîri’l-Kitâbi’l-Azîz, III/481; al-Kurtûbî, al-Dschâmiu li Ahkâmi’l-Kur’ân, X/208; asch-Schawkânî, Fathu’l-Kadîr, III/316; ad-Dimaschkî, Tafsîru’l-Kur’ân, II/228; Ibni Kathîr, Tafsîru’l-Kur’âni’l-Azîm, III/64; al-Bayzâvî, Anvâru’t-Tanzîl wa Asrâru’t-Ta’wîl, I/580; Abussuûd Irşâdu’l-akli’s-Salîm ilâ Mazâya’l-Kur’âni’l-Karîm, V/192; al-Kâsimî, Tafsîru’l-Kâsimî, IV/619; Hidschâzî, at-Tafsîru’l-Wâzih, II/392; Yazır, Hak Dini Kur’an Dili, V/3196; Bilmen, Kur’anı Kerim’in Türkçe Meali Âlisi ve Tefsiri, IV/1905; Ateş, Yüce Kur’an’ın Çağdaş Tefsiri, V/244; Toptaş, Kur’an-ı Kerim Şifa Tefsiri, IV/477

    [7] Darwaza, at-Tafsîru’l-Hadîth, II/373; Yazır,V/3196

    [8] az-Zamachscharî, al-Kaschschâf an Hakâikı Ğavâmizi’t-Tanzîl, II/663; ar-Râzî,VII/391; al-Mâwardî,III/269; al-Andalûsî,III/481; al-Kurtubî,X/208; asch-Schawkânî,III/316; ad-Dimaschkî, II/228; Ibni Kathîr,III/64; an-Nasafî, Madâriku’t-Tanzîl wa Hakâiku’t-Ta’wîl, II/471; al-Bayzâvî,I/580; al-Kâsimî,IV/619; al-Marâğî, Tafsîru’l-Marâğî, V/349; al-Dschazâirî, Aysaru’t-Tafâsîr, III/220; Kutub, Fî Zilâli’l-Kur’ân, IV/2248; as-Sâbûnî, Safwatu’t-Tafâsîr, II/173; az-Zuhaylî, at-Tafsîru’l-Munîr, XV/150; Darwaza, II/373; Yazır,V/3196; Bilmen, IV/1905; Ateş, V/244

    [9] al-Isfahânî,s. 266; al-Fîrûzâbâdî, III/341; al-Halabî,II/330

    [10] ar-Râzî, VII/391; al-Hâzin, Lubâbu’t-Ta’wîl fî Maâni’t-Tanzîl, IV/131; al-Kâsimî,IV/619; as-Sâbûnî, II/173; Bilmen,IV/1905-1906

    [11] al-Mâwardî,III/269; al-Marâğî, V/349; al-Dschazâirî,III/220; Hidschâzî, II/392; as-Sâbûnî,II/173; az-Zuhaylî,XV/151; Bilmen,IV/1906

    [12] Kutub,IV/2248; Yazır,V/3196; Toptaş,IV/477

    [13] al-Kurtubî,X/208; asch-Schawkânî,III/316; Ibni Kathîr,III/64; az-Zuhaylî,XV/151; Ateş,V/244

     

    Quelle: http://german.irib.ir/radioislam/beitr%C3%A4ge/verschiedenes/item/246018-der-begriff-%E2%80%9Esch%C3%A2kila%E2%80%9C-im-koran