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    Die Al-Aqsa-Moschee leidet wegen Versäumnissen in der Arabischen Welt

    Die Al-Aqsa-Moschee leidet wegen Versäumnissen in der Arabischen Welt
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    In diesem Beitrag geht es um die neuesten Sabotagen der Zionisten zur Zerstörung der Al-Aqsa Moschee  unter Ausnutzung der Nachlässigkeit einiger arabischer Regimes.

     
    Dadurch dass die muslimischen Länder in der Nahostregion durch westliche Regierungen und die von ihnen und von Stammesregierungen unterstützten Terrorgruppen in eine Krise verwickelt wurden, haben die Zionisten die Gelegenheit zu einer neue Angriffsserie auf die erste Gebetsrichtung der Muslime gefunden: Die Al-Aqsa Moschee in El-Quds (Jerusalem) .

     

    Bei dem jüngsten Angriff (Oktober 2013) haben Dutzende von zionistischen Siedlungsbewohnern und Handlanger des israelischen Sicherheitsdienstes von dem Al Maghariba-Tor aus die Al-Aqsa-Moschee gestürmt, und dies obwohl die Polizeikräfte der Besatzer angeblich strenge Sicherheitsvorkehrungen an der Al-Aqsa-Moschee getroffen hatten.

     

    Der Minister für religiöse Stiftungen und islamische Angelegenheiten Jordaniens erklärte, indem er darauf hinwies, dass das zionistische Regime die Siedler in die Al-Aqsa-Moschee eindringen und die israelische Flagge hissen ließ, dass dieses Vorgehen die Gefühle von 1,7 Milliarde Muslimen auf der Welt verletzt habe.

     

    Hana Isa, Sekretär des Generalausschusses für den Schutz von El-Quds und die islamischen und christlichen Heiligtümer warnte, dass das zionistische Regimes zurzeit unterhalb der Al-Aqsa-Moschee eine große Anlage baut, die – im Jahre 2020 – Tausende von Besuchern aufnehmen kann. Er unterstrich, dass das Besatzerregime nicht nur mehrere Säulengänge neben der Al Aqsa-Moschee welche eine große Anzahl von Personen fassen können, errichtet, sondern auch nahe der Al-Aqsa-Moschee 100 Gebetsstätten baut, und vorhat, ganz in der Nähe des Marwani-Gebetssaal der Al-Aqsa-Moschee eine Synagoge zu errichten. Der Schriftführer des Generalausschusses für den Schutz von El-Quds und der islamischen und christlichen Heiligtümer sagte: „Alle diese Maßnahmen kommen neben den täglichen Angriffe auf diese heilige Stätte und die Verabschiedung eines Gesetzes zu stehen, welches die allmähliche Teilung der Al-Aqsa-Moschee zum Ziel hat. Man hat mit der Al-Aqsa-Moschee das Gleiche vor wie mit dem, was man an der Heiligen Abraham-Moschee in Al-Chalil (Hebron) vornahm.“

     

    Die Abraham-Moschee in Al Chalil wurde 1996, nachdem 1994 ein zionistischer Siedler 30 Muslime während des Morgengebetes ermordete, in zwei Teile getrennt. Einen für die Muslime und den anderen für Juden.

     

    Hana Isa erinnert daran, dass das zionistische Regime eine ethnische Säuberungspolitik in Beyt-ul-Muqadas (El Quds, Jerusalem) durchführt, um diese Stadt zur Hauptstadt der Juden zu erklären, in der es keine arabische Bevölkerung gibt. Der jüngste Schritt im Zusammenhang mit dieser Politik bestand darin, dass das zionistische Regime sich weigerte, den Namen von 22 Tausend palästinensischen Kindern in die Personalausweise ihrer Eltern einzutragen. Hana Isa sagte weiter: „Israel ist bestrebt, Grund und Boden der Palästinenser in El Quds und im Westjordanland an sich zu reißen.“

     

    Marzieh Afkham, die Sprecherin des iranischen Außenministeriums verurteilte heftig die Fortsetzung der Sabotagen zur Zerstörung und Teilung der Al-Aqsa-Moschee seitens des Besatzerregimes, welche auf die Errichtung eines Tempels an diesem heiligen Ort abzielt.  Frau Afkham betonte die Notwendigkeit, dass die internationalen und islamischen Gremien die Schändung der Heiligkeiten der Gottesreligionen insbesondere des Islams in den besetzten Gebieten Palästinas verurteilen. Sie forderte, dass diese Gremien ihrer Verantwortung nachkommen und Vorkehrungen und entschiedene Maßnahmen treffen, um der Verletzung der Heiligkeit der Al-Aqsa-Moschee durch die Zionisten Einhalt zu gebieten.

     

    Nach Beginn des Islamischen Aufbruchs im Jahre 2011 in Tunesien und daraufhin in weiteren nordafrikanischen Ländern, in denen Gewaltregime herrschten, sowie in den von Stammesregierungen geführten Anrainerstaaten im Süden des Persischen Golfes, waren das zionistische Regime und seine westlichen Unterstützer ernsthaft in die Isolation geraten. Der Sturz Husni Mubaraks und anderer westabhängiger Diktatoren, welche mit den USA und dem zionistischen Regime zusammenarbeiteten, hatte die politischen Gleichungen im Nahen Osten zum Nachteil des Besatzerregimes und seiner westlichen Unterstützer geändert. Deshalb waren die USA und europäischen Regierungen bestrebt durch Unterstützung der ihnen zugeneigten politischen Gruppen in den Muslimländern, die unter Staatsgewalt gelitten hatten, die Bewegung des isalmischen Erwachens aus ihrer Bahn zu bringen.

     

    Fehler einiger islamischer Gruppen wie der Muslimbruderschaft waren den USA und dem Westen nahestehenden Gruppen dabei nützlich, die Volksrevolution gegen die Gewaltregimes auf Abwege zu lenken . Diese westhörigen Gruppen konnten sogar erreichen, dass die legal gewählte Regierung von Mohammad Mursi in Ägypten entmachtet wurde. Eine der Maßnahmen des Westens zur Niederdrückung der Volkserhebungen und Ablenkung der Öffentlichen Meinung der Muslime und der Weltöffentlichkeit, bestand darin die salafistischen Gruppen zu unterstützen, die den Islam abwegig auslegen. Der Wahhabismus in Saudi Arabien bildet einen Schwerpunkt für diesen Salafismus.

     

    Mit diesen Maßnahmen will man Konflikte und Krieg unter den ethnischen und religiösen Gruppen der Muslime in Gang setzen. Es ist eine Strategie der Zionisten und der westlichen Staaten insbesondere der Engländer, überall wo ihre expansionistische Politik in den muslimischen Gebieten auf Hindernisse stößt, durch Spaltungsversuchen ethnische und konfessionelle Kriege zu entfachen , damit sie ihre eigenen Interessen verfolgen können. In der Vergangenheit haben die Muslime solche bittere Erfahrungen machen müssen. England und Frankreich haben voriges Jahrhundert ,während die westhörigen Herrscher in muslimischen Ländern nicht achtgaben, durch Teilung der muslimischen Länder im Nahen Osten und durch Hervorrufen politischer, religiöser und geografischer Klüfte, die Besatzung von Palästina durch die Zionisten vorbereitet.

     

    Noch immer gilt der jetzige Islamische Aufbruch als große Gefahr für das zionistische Regime. Nun sind die fremdhörigen Herrscher wie Husni Mubarak und Zine el abidin Bin Ali in Tunesien , die den Weg für die Politik des zionistischen Regimes und seine westlichen Unterstützer ebneten, entmachtet. Die westlichen Regierungen versuchen, die Muslime für längere Zeit von ihrem eigentlichen Feind, nämlich dem zionistischen Regime abzulenken; zum Beispiel durch Krisenschürung in Syrien. Durch diese Krise wollen sie dieses Land aus der Widerstandsfront gegenüber dem Besatzerregime von El-Quds entfernen. Sie unterstützen die Salafidengruppen, die im Einklang mit dem in Saudi Arabien herrschenden Wahhabismus stehen, und sorgen für Unruhen im Irak und einigen anderen muslimischen Ländern. Die Zionisten wollen, während die Muslime abgelenkt sind, die Al-Aqsa-Moschee zerstören und die Stadt El-Quds (Jerusalem) zu einer rein jüdischen Stadt machen.

     

    Vor Jahrhunderten ist die Al-Aqsa-Moschee von den Kreuzrittern und im vergangenen Jahrhundert von den Zionisten angegriffen worden. Seit 1969 haben die Zionisten unter unterschiedlichen Vorwänden die Heiligkeit dieser Stätte verletzt. Sie planen einen Tempelbau und haben unter dem Deckmantel von archäologischen Ausgrabungen die Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee, die die erste Gebetsrichtung der Muslime gewesen ist verfolgt. Bei diesen Angriffen sind bereits mehrere Dutzend palästinensische Muslime getötet worden. Die Zionisten wollen die Unachtsamkeit der Muslime und die Krisenschürung und Instabilität in muslimischen Ländern dafür nutzen, um an ihre Ziele in Beyt-ul-Muqadas zu gelangen, nämlich die Umwandlung dieser Stadt in eine Stadt mit jüdischem Charakter, die sie dann zur Hauptstadt des zionistischen Regimes zu erklären beabsichtigen. Das ist ihr Plan.

     

    Die Misserfolge, die die westlichen Regierungen und das zionistische Regime und seine Unterstützer in der Region bei der Vorantreibung ihrer Ziele in Syrien zu verzeichnen hatten, zeigen aber, dass die Zionisten und ihre Unterstützer nicht mehr lange von einer Nachlässigkeit der Muslime profitieren können. Die muslimische Bevölkerung in Syrien, Irak und andern muslimischen Länder hat in den letzten Jahren einen hohen Preis bei der Begegnung mit der Politik des zionistischen Regimes und den Takfiri –Gruppen, welche jeden Andersdenkenden exkommunizieren und ausschalten, zahlen müssen . Der Allgemeinheit ist dadurch aber auch klar geworden, wie abwegig das Islamverständnis der bewaffneten Takfiri-Terrorgruppen ist und wie diese den Islam, der Gerechtigkeit und Frieden und Vervollkommnung anstrebt verdreht haben. Die Takfiri-Guppen werden generell von der breiten Masse der Muslime auf der Welt nicht anerkannt und als Handlanger des zionistischen Regimes betrachtet.

     

    Quelle: http://german.irib.ir/radioislam/beitr%C3%A4ge/moscheen-in-aller-welt/item/250416-die-al-aqsa-moschee-leidet-wegen-vers%C3%A4umnissen-in-der-arabischen-welt