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    Die Al-Aqsa-Moschee – Wahrzeichen der Heiligkeit und des Unterdrücktseins (Teil 3)

    Die Al-Aqsa-Moschee – Wahrzeichen der Heiligkeit und des Unterdrücktseins (Teil 3)
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    In diesem Teil besprechen wir noch die Geschichte Palästinas nach 1967, als das zionistische Regime Beyt-ul-Muqadas mit dem Heiligtum von El-Quds besetzten.  Die arabischen Staaten hatten mehrere Kriege von 1948 bis 1982 gegen das Besatzerregime verloren. Einige von ihnen verhielten sich daraufhin passiv und begannen sogar die Versöhnung mit dem zionistschen Regime zu erwägen.

     

    Die arabischen Muslime von Palästina waren jedoch zu dem Rückschluss gelangt, dass man nicht auf die arabischen Regierungen und Armeen zu hoffen braucht. Die Palästinenser bildeten Ende der 60iger, Anfang der 70iger Jahre Kerneinheiten für den Bewaffneten Widerstand in ihren Flüchtlingslagern

    Dies war ein Schritt nach vorne in ihren Befreiungskämpfen. Die bewaffneten Gruppen der Palästinenser konnten zwar dem zionistischen Regime keine großen Schläge versetzen, aber sie zeigten wenigstens, dass die palästinensische Nation nicht gegenüber den Verbrechen, die ihnen angetan wurden, schweigen wird.

     

    Nach dem Sieg der Islamischen Revolution im Iran begann für den Kampf der Palästinenser, inspiriert von dieser Volksrevolution, eine neue Phase.

    Dieses Mal nahmen die Proteste der palästinensischen Muslime gegen das zionistische Regime im Rahmen ihrer religiösen Überzeugungen, nämlich der islamischen Lehren anstatt aufgrund der importierten nationalistischenund marxistischen Ideologien Gestalt an.

    Die Intifada war ein neues Kapitel im politischen Leben dieses Volkes. Sie trennte sich von ethnischen Verbindungen und konzentrierte sich auf Faktoren wie Glauben, Dschihad und Schahadat. Dadurch kam es zu generellen Wandlungen in dem politisch-gesellschaftlichen Klima der palästinensischen Gesellschaft.

    Nach Jahrzehnten des Scheiterns erwachte wieder der Glaube an die eigenen Kräfte und die Hoffnung auf den Sieg unter der palästinensischen Nation . Ihre Kämpfe gingen von der Defensive zur Offensive über.

     

    Bei seiner Zusammenkunft mit den Teilnehmern an einer Teheraner Gaza-Konferenz in Teheran im Jahre 2009 sagte Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei, dass Größen wie der Glaube und das Gottvertrauen ein wichtiges Merkmal für die Intifada sind und er erklärte: „Wir beobachten deutlich bei den Geschehnissen in Palistäna einen Erfolg in Form der zunehmenden Erstarkung der Front des Widerstandes gegenüber der Front der arroganten Mächte und des Unglaubens. Dies geht auf den Glauben an Gott und auf das Vertrauen und darauf zurück, dass die Spiritualität in den Kampf aufgenommen wird.“ Gott sagt: (in dem Vers 40, der Sure Hadsch): Gott hilft denen, die ihn unterstützen. “ Gott ist ehrlich. Wenn wir unsere Augabe auf diesem Weg erfüllen, für Gott etwas tun, für Gott kämpfen und uns zum Ziel setzen, Gott zufrieden zu stellen, wird unzweifelhaft Sieg und Erfolg eintreten.“

     

    Ein weiteres Merkmal der heutigen Kampfepoche besteht darin, dass zum ersten Mal die Kämpfe innerhalb der besetzten Gebiete und in allseitiger Zusammenarbeit der Bevölkerung erfolgten.

    Der Kampf ist kein Partisanenkampf mehr sondern besteht in der kollektiven Konfrontation und Protesterhebungen und Streiks der Bevölkerung.

    Der Erfolg der Intifada ist so groß, dass man in den vergangenen Jahren durch zahlreiche sogenannte Friedenspläne seitens verschiedener Länder und Gremien versucht hat, ihn zu stoppen oder auf Abwege zu führen.

     

    Doch weil dabei die Wirklichkeit in Palästina und die berechtigten Forderungen der Palästinenser außer Acht gelassen wurden, und das zionistische Regime seine Versprechungen nicht einhielt, sind diese Pläne gescheitert.

    Zudem hat Tel Aviv durch verschiedene Projekte den Druck auf die palästinensische Bevölkerung auf politischer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene so wie militärisch verstärkt.

    Unter dieser Projekte fällt der Bau der Trennmauer, die angeblich lediglich das Vordringen von muslimischen Kämpfern in die besetzten Gebiete und die aufopferungsbereiten Operationen verhindern sollten.

     

    Mit dieser Mauer verfolgt Tel Aviv mehrere Ziele insbesondere im Westjordanland, zum Beispiel will es den Zionisten in den besetzten Gebiete ein Gefühl der Sicherheit geben und außerdem die Plantagen und Anbaufelder der Palästienenser, die im Projektraum liegen, an sich reißen. Ebenso will es die palästinensische Bevölkerung einzäunen und ihre Kampfoperationen eindämmen.

    Aber die Intifada der Palästinenser hält an.

     

    Dem zionistischen Regime hat die Intifada viele Schläge beifügen können, die einige Analysten für irreparabel halten. Zum Beispiel kann auf die einmalige Wirtschaftsrezession des zionistischen Regimes und die Zunahme der Inflationsrate hingewiesen werden. Außerdem wurde Kapital aus den Märkten dieses Regimes gezogen. Die Arbeitslosigkeit nahm ebenso zu wie die Kluft zwischen den Bevölkerungsschichten. Die Touristenindustrie ist enorm zurückgegangen. Es entstand eine Sicherheitskrise und viele zionistische Firmen mussten in Gaza und im Westjordanland schließen. Unter den Soldaten des zionistischen Regimes herrscht keine gute Stimmung und es gibt immer mehr Armeemitglieder, die den Gehorsam verweigern.

     

    Die zunehmenden sozialen Probleme wie Zuflucht der Jugend bei Drogen und die Rückkehr von ehemaligen jüdischen Einwanderer in ihre Herkunftsländer bereiten den Zionisten ebenso große Schwierigkeiten.

    Das zionistische Regime hat erstens menschliche Tragödien für die palästinensische Bevölkerung ausgelöst und will zweitens die muslimische Identität Palästinas vernichten. Die Zionisten haben durch Terror, Massaker und Einschüchterung versucht, die Palästinenser zum Verlassen ihrer Heimat zu zwingen. Heute gibt es fast 5 Millionen Palästineneser, die als Flüchtlinge in anderen Ländern leben.

     

    Mit moderner militärischer Ausrüstung , Terror, Zerstörung, Luftangriffen, Verbreitung von Angst und Schrecken, Bombenlegung und Nervenkrieg versuchen die Zionisten den Aufstand der Bevölkerung zu zerschlagen. Tausende von Palästinensern werden in den Gefängnissen des Besatzerregimes gefoltert.

    Seit 1967 sind 750 Tausend Palästinenenser in die Gefängnisse des zionistischen Regimes gebracht worden. Zur Zeit befinden sich 4500 von ihnen unter sehr schlechten Bedingungen.

     

    Die Zionisten verstärken die Einwanderung und Ansiedlung von Juden im besetzten Palästina. Sie wollen die ursprüngliche Identität Palästinas vernichten und Palästina ein jüdisches Aussehen verleihen.

    Die Palästinakrise ist deshalb mit keiner anderen Krise vergleichbar. Im Laufe der Geschichte wurden viele Länder besetzt, aber die Identität der Bevölkerung blieb erhalten. Aber bei Palästina geht es nicht nur um Besatzung sondern auch um Änderung der Identität.

     

    Es sind viele verschiedene Völker aus Europa und aus Afrika gekommen und haben dieses Gebiet besetzt und sie haben die arabischen Einwohner Palästinas , für die Palistäna 4 Tausend Jahre lang ihre Heimat war, vertrieben. Als Vorwand dafür diente ihnen dass ihre jüdische Vorfahren vor 2000 Jahren dieses Land verlassen mussten.

    Das zionistische Regime baut heimtückisch zur Vertreibung der Ureinwohner Palästinas Siedlungen. Der Siedlungsbau der Zionisten in Palästina verlief in mehreren Phasen.

    Er begann im Othmanischen Reich. Damals wurde 5 Siedlungen errichtet.

     

    Als die Engländer Palästina verließen und es von den Zionisten im Jahre 1948 besetzt wurde, betrug die Zahl der Siedlungen bereits 269.

    Der jüdische Siedlungsbau beruht auf verschiedenen Zielen . Er soll u.a. die Bevölkerungsstruktur ändern und die Palästinenser in die Isolation treiben. Die meisten Siedlungen so angelegt, dass sie die Funktion eines Grenzposten für das zionistischen Regime übernehmen. Die militärische Funktion dieser Siedlungen ist daran zu erkennen, dass die Siedler bewaffnet sind.

     

    Im Rahmen der Judaisierung und der Auslöschung der islamischen Identität haben die Zionisten begonnen historische Bauwerke der Muslime und Araber zu vernichten.

    Sie wollen die Al-Aqsa-Moschee zerstören und den Salomo-Tempel bauen.

    Die Siedlungen werden an Orten gebaut, die wirtschaftlich gesehen für die Zionisten am vorteilhaftesten sind. Deshalb liegen sie generell neben fruchtbarem Ackerland und in der Nähe von Wasserressourcen.

    Außerdem werden sie zwischen den Palästinenserdörfern und Städten verstreut angelegt, damit der geografische Zusammenhang zwischen den Gebieten der Palästinenser zerstört wird.

     

    Die Zionisten errichten Kontrollposten, angeblich zum Schutz der Siedlungen und behindern die Palästinensern am freien Verkehr.

    Zu den wichtigsten Orten, wo das zionistische Regime trotz des internationalen Protestes unbedingt Siedlungen errichten will gehören Beyt-ul-Moqadas und Umgebung.

    Die Zionisten wollen die Bevölkerungsstruktur in dieser Stadt zugunsten der Juden ändern und Beyt-ul-Muqadas in eine Zionistenstadt verwandeln.

    Deshalb haben sie bereits viele palästinensische Einwohner von Beyt-ul Moqadas unter haltlosen Gründen ausgewiesen oder sie durch wirtschaftliche Unterdrucksetzung gezwungen, die Stadt zu verlassen.

     

    Dank der islamischen Erwachung und der lauten Forderung der tapferen palästinensischen Nation und dem Ruf der muslimischen Völker nach Erstarkung wächst der Widerstand im Kampf gegen die Unterdrückung des zionistischen Regimes zusehends, so dass der zu einer regelrechten Kultur geworden ist. Die palästinensiche Bevölkerung hat begriffen, dass es keine andere Alternative für die Widerherstellung ihrer Rechte gibt.

    Für diese Tapferkeit zeugt die Ausdauer der Bevölkerung von Gaza gegenüber der jahrelangen wirtschaftlichen Abriegelung durch das zionistische Regime.

     

    Wenn nun nach nach vielen Jahren seit dem zionistischem Traum von einem Groß-Israel vom Nil bis zum Euphrat , die Zionisten selbst in den Grenzen des besetzten Palästinas noch nicht zur Sicherheit gelangt sind, liegt dies an dem anhaltenden Widerstand der unterdrückten palästinensischen Nation und an der Reaktion der muslimischen Völker und freiheitsliebenden Menschen.

     

    Quelle: http://german.irib.ir/radioislam/beitr%C3%A4ge/beitr%C3%A4ge/item/249069-die-al-aqsa-moschee-%E2%80%93-wahrzeichen-der-heiligkeit-und-des-unterdr%C3%BCcktseins-teil-3