islamic-sources

    1. Startseite

    2. article

    3. Die Ansicht des Obersten Führers über den heiligen Propheten (S.A.)

    Die Ansicht des Obersten Führers über den heiligen Propheten (S.A.)

    • http://www.taqrib.info/germany
    Rate this post

     

    Der heilige Prophet des Islam (S.A.) gab laufend islamische Werte in die allgemeine Atmosphäre seiner Gesellschaft ein, um diese Werte und die islamische Ethik in der Gesellschaft völlig zu institutionalisieren und sie in die Seele, den Glauben und das Leben der Leute einzubetten.

     

    Die Milde und Strenge des Propheten (S.A.)

     

    Der heilige Prophet (S.A.) ist im heiligen Qur’an für seinen milden Umgang mit den Menschen gerühmt worden. Allah der Erhabene sagt im heiligen Qur’an, indem er sich an den heiligen Propheten (S.A.) wendet: „So verkehrst du dank Allahs mit ihnen auf eine freundliche Weise und wenn du roh gewesen wärest und sie hart behandelt hättest, hätten sie sich mit Sicherheit von dir abgewandt und wären von dir weggestoben.“ (der Heilige Qur’an, 3,159). An einer anderen Stelle im Heiligen Qur’an sagt Allah der Erhabene seinem Botschafter (S.A.): “ O Prophet, wende dich gegen die Ungläubigen und Heuchler und sei gegen sie hart.“ (der Heilige Qur’an, 66,9). Allah der Erhabene befiehlt seinem Botschafter, die Ungläubigen und Heuchler hart zu behandeln. In beiden Ajat wurde das Wort „hart“ verwendet. Jedoch bezieht sich die erste Aje auf das Verhalten des Propheten (S.A.) zu anderen Mitgliedern seiner Gesellschaft, (dass er sie nämlich nicht hart behandelt hat) während es in der zweiten Aje darum geht, das Gesetz zu stärken, die Gesellschaft zu verwalten und Ordnung herzustellen. Im ersten Fall ist Hartherzigkeit schlecht, aber im zweiten Fall ist sie etwas Gutes. Im ersten Fall ist es schlecht, hart zu sein, im zweiten Fall ist es gut.

     

    Die Vertrauenswürdigkeit des Propheten (S.A.)

     

    Der heilige Prophet (S.A.) war so vertrauenswürdig gewesen, dass er als Mohammad al- Amin (Mohammad der Zuverlässige) in der vorislamischen Dschahiliyya-Gesellschaft (der Gesellschaft in der Zeit der Unwissenheit) bekannt war. Wann auch immer die Leute in seiner Gesellschaft etwas hatten, das ihnen sehr viel wert war, hatten sie es üblicherweise dem Propheten (S.A.) zur Aufbewahrung gegeben, und sie waren sich sicher gewesen, dass sie es unversehrt zurückerhalten würden. Selbst nachdem der Prophet (S.A.) seinen Aufruf zum Islam begonnen hatte und Feindschaften mit den (Leuten aus dem) Quraisch(-Stamm) aufkamen, gaben die Feinde des Islam noch immer ihre wertvolle Habe dem Propheten (S.A.) zur Aufbewahrung. Als der heilige Prophet (S.A.) nach Medina floh, ließ er den Befehlshaber über die Gläubigen (Imam Ali) (A.S.) in Mekka zurück. Er sollte den Leuten zurückzugeben, was sie ihm als Pfand anvertraut hatten. Daran wird deutlich, dass, als der heilige Prophet (S.A.) nach Medina floh, er noch immer ihm Anvertrautes aufbewahrt hatte. Und diese Dinge gehörtem keinem Muslim, sondern sie gehörten Ungläubigen und solchen, die ihm feindlich gesinnt waren.

     

    Die Geduld des heiligen Propheten (S.A.)

     

    Der heilige Prophet (S.A.) war so geduldig gewesen, dass er sich nicht von der Art von Dingen aus der Ruhe bringen ließ, bei denen andere Leute ungeduldig wurden. Manchmal behandelten die Feinde in Mekka den heiligen Propheten (S.A.) auf solch eine Art, dass Abi Talib [der Onkel des heiligen Propheten (S.A.)] als er von einem solchen Fall hörte, so ärgerlich wurde, dass er sein Schwert zog, zu denen ging, welche den Propheten (S.A.) mit Missachtung begegnet waren, und sie auf die gleiche Weise behandelte. Er drohte, dass er jeden, der widerspräche, enthaupten würde. Aber der heilige Prophet (S.A.) hatte diese Behandlung (seitens seiner Feinde) mit Geduld ertragen. In einem anderen Fall hatte Abu Jahl den Propheten (S.A.) schwer beleidigt, aber der heilige Prophet (S.A.) übte sich in Geduld und blieb ruhig. Jemand begab sich zu Hamza und erzählte ihm, dass sein Neffe misshandelt worden war. Hamza verlor die Geduld und begab sich zu Abu Jahl. Er schlug so heftig Abu Jahl mit seinem Bogen auf den Kopf, dass Blut von ihm herabfloss. Aufgrund dieses Ereignisses bekannte sich Hamza später zum Islam. Manchmal gingen Leute zu der Moschee, in welcher der Prophet (S.A.) war und streckten ihre Füße aus, und sie befahlen dem Propheten (S.A.), ihnen ihre Nägel zu schneiden. Aber der heilige Prophet (S.A.) überging ihre Unverschämtheit mit Geduld.

     

    Aufruf der Leute zu ethischen Tugenden

     

    Es ist notwendig, die Menschen zu ethischen Tugenden, nämlich Barmherzigkeit, Vertrauenswürdigkeit, Freundlichkeit, Geduld, Standhaftigkeit und Selbstkontrolle bei Zorn sowie Enthaltung von Betrug, Diebstahl, Verleumdung, Boshaftigkeit und Missgunst aufzurufen. Die Menschen haben diese ethischen Werte (und Regeln) immer nötig. Es ist unmöglich sich einen Tag vorzustellen, an welchem sie diese nicht bräuchten. Sie werden immer auf diese ethischen Werte angewiesen sein. Eine Gesellschaft, der diese Werte fehlen, ist eine schlechte und unbedeutende Gesellschaft, selbst wenn sie den Höhepunkt des Fortschritts erreichen sollte.

     

    Die Großmütigkeit des heiligen Propheten (S.A.)

     

    In der vorislamischen Dschahiliyya – Gesellschaft hatten die Mekkaner einen Verbund namens „Hilf al-Fudul“ (Bund der Vorzüglichen) gegründet, und der heilige Prophet (S.A.) war ein Mitglied dieses Bundes gewesen. Eines Tages war ein Fremder nach Mekka gekommen und wollte eine Sache verkaufen, die er mit sich gebracht hatte. Derjenige, der diese Sache kaufen wollte, war ein Mann namens Aas ibn Wail gewesen, ein kräftiger Schläger, der aus der mekkanischen Aristokratie kam. Er hatte sich geweigert, für die Sache zu zahlen. Der Fremde ging zu verschiedenen Leuten, aber niemand half ihm. Deshalb stieg er auf die Spitze des Berges Qubays und rief: “ O Kinder Fahrs, ich bin betrogen worden!“ Der heilige Prophet und sein Onkel Zubayr ibn Abdul Muttalib hörten diesen Ruf. Mehrere Mekkaner versammelten sich daher an einem Platz und beschlossen, seine Rechte zu verteidigen. Sie gingen zu Aas ibn Wail und befahlen ihm, dem Mann sein Geld zu geben. Der erschrak und war gezwungen, den Mann zu bezahlen. Der Bund wurde weitergepflegt und seine Mitglieder entschlossen sich, Nicht- Mekkaner zu verteidigen, wann auch immer sie von Mekkanern betrogen worden waren. Üblicherweise behandelten die Mekkaner Leute von außerhalb ungerecht. Noch viele Jahre nach der Einführung des Islam pflegte der Prophet (S.A.) zu sagen, dass er sich noch immer den Bedingungen dieses Bundes gegenüber verpflichtet fühlt. Er behandelte wiederholt seine bekämpften Feinde auf eine Art und Weise, die diese verwunderte. Im achten Jahr nach dem Kalender der Hidschra, als der Prophet (S.A.) Mekka auf beeindruckende Weise erobert hatte, sagte er: “ Heute ist der Tag der Gnade.“ Deshalb hatte er keine Vergeltung ausgeübt. Dies zeigt die Großmut des heiligen Propheten (S.A.).

     

    Die Ehrlichkeit des heiligen Propheten (S.A.)

     

    Der heilige Prophet (S.A.) war ein tugendhafter Mann gewesen. Er beschäftigte sich während der Dschahiliyya (vorislamische Zeit der Unwissenheit) mit Handel und reiste gewöhnlich nach Schaam (Syrien) und Jemen. In den Handelskarawanen hat er Geschäftspartner gehabt. Einer seiner Geschäftspartner während der vorislamischen Dschahilliyya sagte später, dass der heilige Prophet (S.A.) einer seiner besten Handelspartner gewesen sei. Er sei nie starrsinnig oder feindselig gewesen. Er habe nie mit seiner Verantwortung vor seinen Geschäftspartnern geprahlt und nie seine Kunden schlecht behandelt. Niemals hätte er von seinen Kunden zuviel Geld verlangt, noch hätte er sie belogen. Er war ein ehrlicher Mensch. Es war diese Ehrlichkeit, die Liebe im Herzen der Chadidscha entfachte. Chadidscha war die wohlbekannteste Frau Mekkas und hinsichtlich Eigentum und Zuverlässigkeit sehr angesehen.

     

    Die Sauberkeit des heiligen Propheten (S.A.)

     

    Von Kindheit an ist der heilige Prophet (S.A.) sehr ordentlich gewesen. Im Gegensatz zu den anderen Kindern von Mekka oder aus anderen arabischen Stämmen war der heilige Prophet (S.A.) reinlich und gepflegt. Als er heranwuchs, kämmte er sich regelmäßig sein Haar und als junger Mann auch seinen Bart. Auch nachdem er zum Propheten ernannt worden war und bereits ein höheres Alter zwischen fünfzig und sechzig Jahren erreicht hatte, ging er noch immer sorgsam seiner persönlichen Hygiene nach. Sein Haar, das bis zu den Ohrläppchen reichte, ist stets sauber gewesen. Sein schöner Bart war ebenso immer gepflegt und mit einem Duftstoff versehen. Ich habe in einer der Überlieferungen gelesen, dass er eine mit Wasser gefüllte Schale in seinem Haus hatte, die er üblicherweise als Spiegel benutzte, da Spiegel zu jener Zeit nicht sehr verbreitet waren. Wann auch immer er seine Freunde und andere Muslime zu sich rufen wollte, säuberte er vorher für gewöhnlich zuerst seinen Turban und seinen Bart. Er benutzte gewöhnlich auch Parfüm. Trotz der Tatsache, dass er einen sehr einfachen Lebensstil führte, pflegte er auf jede Reise Duftstoff und einen Kamm mitzunehmen. Er hatte auch immer Kohle bei sich, weil es damals üblich gewesen war, dass Männer um ihre Augen Kohle verrieben. Er putzte sich mehrmals am Tag die Zähne. Er hielt andere Muslime dazu an, Hygiene auszuüben, sich die Zähne zu putzen und in ähnlicher Weise auf ihre Erscheinung zu achten. Seine Bekleidung war alt und ausgebessert gewesen, aber sie war immer, so wie sein Körper, sauber. Diese Dinge spielen, soweit es das soziale Verhalten untereinander, die Erscheinung und die Hygiene betrifft, eine sehr wichtige Rolle. Sie sind, so unwichtig sie auch erscheinen mögen, in Wirklichkeit sehr wichtig.

     

    Das Verhalten des heiligen Propheten (S.A.) anderen gegenüber

     

    Es war eine feste Gewohnheit des heiligen Prophet ( S.A.) andere Leute gut zu behandeln. Er war in Gesellschaft der anderen Leute immer fröhlich. Der Prophet (S.A.) zeigte seine Sorgen gewöhnlich nur, wenn er alleine war und nicht bei anderen Leuten. Er grüßte jeden. Wenn ihn jemand verärgerte, zeigte sich sein Ärger auf seinem Gesicht, aber er hätte nie begonnen, sich zu beschweren. Er hätte es nie zugelassen, dass andere Leute verflucht oder verleumdet worden wären. Außerdem hätte er selber nie jemanden verflucht noch andere Leute betrogen. Er war zu Frauen und Kindern freundlich und verhielt sich den Schwachen der Gesellschaft gegenüber überaus gut. Er scherzte gewöhnlich mit seinen Freunden und schickte mit ihnen Pferde ins Rennen.

     

    Die Ess – und Kleidungsgewohnheiten des heiligen Propheten (S.A)

     

    Der heilige Prophet (S.A.) war es gewohnt, auf einem Strohteppich zu sitzen. Sein Kissen war ein mit Palmenblättern gefüllter Lederbeutel gewesen. Sein Hauptessen bestand aus Gerstenbrot und Datteln. Es wird berichtet, dass er niemals Weizenbrot oder innerhalb von drei Tagen hintereinander verschiedene Arten von Speisen aß. Aischa, eine Ehefrau des heiligen Propheten (S.A.), hat gesagt, dass die Familie des Propheten manchmal einen ganzen Monat lang in der Küche nichts kochte. Manchmal ritt der heilige Prophet (S.A.) auf einem ungesattelten Pferd. Es hat eine Zeit gegeben, wo andere Leute, um sich darzustellen, auf gesattelten Pferden ritten, aber der heilige Prophet (S.A.) zu vielen Gelegenheiten einen Esel benutzte. Er war sehr bescheiden. Seine Schuhe flickte er mit eigenen Händen.

     

    Das Gott-Dienen des heiligen Propheten (S.A.)

     

    Der heilige Prophet (S.A.) betete so ausgedehnt das Gebetsritual, dass aufgrund des langen Stehens seine Füße anschwollen. Er verbrachte gewöhnlich den größten Teil der Nacht in Gebet, Flehen und andächtigem Dienst an Gott. Er diente Gott und bat ihn um Gnade. Außerhalb des Ramadan fastete er gewöhnlich jeden zweiten Tag, sowohl während des heißen Wetters in den Monaten Radschab und Scha’ban als auch in den anderen Monaten des Jahres. “ Dass Allah deiner Gemeinschaft ihre vergangenen und folgenden Fehler vergeben möge und Seine Gunst an dir vervollkommnen sowie dich auf dem rechten Weg leiten möge.“ (der Heilige Qur’an, 48, 2). Seine Gefährten waren überrascht gewesen, weil er Gott um Vergebung bat, und so fragten sie: „O du Botschafter Gottes! Du hast keine Sünden begangen. Wozu dient all dieses Gebet, Gott -Dienen und Buße?“ Der heilige Prophet antwortete darauf: “ Sollte ich denn kein dankbarer Diener für all die Segnungen, die Er mir gewährt hat, sein?“

     

    Die Herrschaft des heiligen Propheten (S.A)

     

    Der heilige Prophet (S.A.) ist gerecht und weise gewesen. Wenn jemand genauer über die Zeit, in der der heilige Prophet (S.A.) nach Medina gekommen war – über die Sippenkonflikte, die Versuche, die Feinde aus Mekka in die Wüste zu holen, die sich wiederholenden Schläge und die Kämpfe gegen die kriegerischen Feinde – nachliest, begegnete er derartig weisen, entschlossenen und umfassenden Strategien, dass er in Erstaunen versetzt wird. Der heilige Prophet (S.A.) setzte die Gesetze in Kraft, und er hätte es nie zugelassen, dass jemand die Gesetze verletzt hätte. Er unterstand denselben Gesetzen, und qur’anische Verse zeigen diesen Punkt klar auf. Der heilige Prophet (S.A.) handelte selber nach den Gesetzen, die auch die anderen Leute zu beachten hatten, und er hätte eine Verletzung dieser Gesetze nie zugelassen.

     

    Immer hielt er seine Versprechen, und dies war ein weiterer Charakterzug des heiligen Propheten (S.A.) als der Führer der Gesellschaft. Die Quraisch brachen ihre Versprechen, aber der heilige Prophet (S.A.) brach sie nicht. Die Juden brachen ihr Versprechen, aber er tat das nicht.

     

    Er ist auch verschwiegen gewesen. Als er seine Armee gegen Mekka führte, fand niemand heraus, wohin der heilige Prophet (S.A.) ging. Er hatte die gesamte Armee mobilisiert und ihr befohlen, ihm zu folgen. Er wurde gefragt, wohin es ging, und er antwortete ihnen, dass sich das später alles klären würde. Niemand merkte, dass sie sich in Richtung Mekka bewegten. Die Quraisch wussten, bis der heilige Prophet (S.A.) nahe der Stadt war, nicht, dass er sich in Richtung Mekka begeben hatte.

     

    Wenn er in einer Gruppe von Leuten war, ist es nicht klar gewesen, dass er der Prophet des Islam und der Führer dieser Leute gewesen ist. Er hat eine außerordentliche Begabung dafür gehabt, soziale und militärische Angelegenheiten zu verwalten, und er war es gewohnt, alles direkt zu verwalten. Natürlich ist es eine kleine Gesellschaft gewesen: Sie bestand nur aus Leuten aus Medina und Umgebung. Später kamen Mekka und ein paar andere Gemeinden zu dieser kleinen Gemeinde hinzu. Er nahm alles, was die Leute betraf, ernst, und er handelte mit Disziplin. Es gelang ihm, in dieser einfachen Gesellschaft Verwaltung und Verlässlichkeit zu fördern.

     

    Das Verhalten des heiligen Propheten (S.A.) gegen die Feinde des Islam

     

    Für den heiligen Propheten (S.A.) waren nicht alle Feinde gleich. Dies ist eines der wichtigen Punkte aus dem Leben des heiligen Propheten (S.A.). Einige Feinde sind extrem feindselig gewesen, aber wenn der heilige Prophet (S.A.) davon überzeugt war, dass sie sehr wahrscheinlich keine ernsthaften Angriffe starten würden, sah er über ihre Feindschaft hinweg. Es gab auch gewisse andere Feinde, wie zum Beispiel Abdullah ibn Ubajj, welche gefährlich waren, und der heilige Prophet (S.A.) behielt sie genau im Auge. Abdullah ibn Ubajj war ein wahrhafter Heuchler gewesen, der manchmal Anschläge gegen den heiligen Propheten (S.A.) schmiedete. Aber der heilige Prophet (S.A.) tat nichts gegen ihn, um ihn zu schädigen. Er beobachtete ihn nur. Abdullah ibn Ubajj blieb bis zum Verscheiden des heiligen Propheten (S.A.) am Leben und er starb kurz nach dessen Tod. Der wichtige Punkt ist, dass der heilige Prophet (S.A.) ihn toleriert hatte. Leute wie Abdullah ibn Ubajj sind Feinde gewesen, welche für die frühe islamische Regierung und die muslimische Gemeinschaft keine besondere Gefahr darstellten. Aber der heilige Prophet (S.A.) ging mit Feinden, die eine ernsthaft die islamische Gemeinde bedrohten, sehr streng um. Der heilige Prophet (S.A.), der so freundlich und vergebend war, hat seinen Männern befohlen, hunderte von Verrätern vom Stamm der Bani Qurajsa zu töten und die Stämme der Bani Nazir und Bani Qajnuqa zu vertreiben. Der heilige Prophet (S.A.) hat auch die Chajbar Zitadelle eingenommen. Dies geschah, weil diese Feinde gefährlich waren. Als der heilige Prophet (S.A.) Mekka einnahm, behandelte er die Bewohner freundlich, aber sie antworteten mit Verrat. Sie fielen den Muslimen in den Rücken. Sie schmiedeten Angriffe und bedrohten die Muslime. Der heilige Prophet (S.A.) hatte Abdullah ibn Ubajj toleriert. Er tolerierte die Juden in Medina. Er tolerierte die Anhänger der Quraisch, welche in Medina Zuflucht gesucht hatten oder harmlos waren. Als er Mekka eroberte, ist er zu Leuten wie Abu Sufjan und anderen Aristokraten der Quraisch freundlich gewesen, weil diese keinen Ärger anstifteten. Aber er drückte gefährliche und unglaubwürdige Feinde strikt nieder.