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    Die Anwesenheit bei der Trunkenheit des Todes (Teil 4): Der Beweis für ihre Anwesenheit

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    Der heilige Qur’an und die reinen Überlieferungen beweisen uns, dass der Gesandte Gottes (s.) und die reinen Imāme aus seiner Ahl al Bayt (a.) am Tage des Gerichts Zeugen über sämtliche Taten der Geschöpfe sein werden [1]. Diese Tatsache setzt voraus, dass sie sämtliche Taten der Geschöpfe, welche sie im Diesseits begangen haben, gesehen haben und kundig darüber sein müssen. Die Zeugen, welche als Beweis gegen den Menschen hervorgebracht werden, müssen nicht nur die äußeren Taten kennen, sondern auch die Absicht, welche dahinter steckte. Sie müssen die Glaubensüberzeugungen und sämtliche verborgene Aspekte des jeweiligen Menschen kennen.

     

    وَقُلِ اعْمَلُوا فَسَيَرَى اللَّهُ عَمَلَكُمْ وَرَسُولُه ُُ وَالْمُؤْمِنُونَ

     

    Und sprich: Wirket! Allah wird euer Werk schauen, und so Sein Gesandter und die Gläubigen [2]

     

    Wenn der Todesengel nun die Seele des Menschen abberuft, so werden Zeugen dafür gebraucht, ob dieser Mensch nun ein Gläubiger war, sodass der Todesengel sanft mit ihm umgehen soll, oder aber ob er ein Ungläubiger, abtrünniger Irreführer war, der von der Härte des Todesengels nicht verschont werden darf.

     

    An diesem Punkt ist die Anwesenheit des Gesandten Gottes (s.) und seiner Ahl al Bayt (a.) beim Zeitpunkt des Todes notwendig, da sie die Zeugen über diesen Menschen sind und um seine Angelegenheiten Bescheid wissen. So ist es ihnen möglich seine Taten, Absichten und Glaubensüberzeugungen zu bezeugen und den Todesengel dementsprechend anzuweisen.

     

     

    [1] Für eine ausführlichere Abhandlung: Siehe den Artikel „Fehlerlosigkeit der Propheten in weltlichen Angelegenheiten“

    [2] Der heilige Qur’an: Sure 9, Vers 105

     

     

    Quelle: http://alhaydari.de/wiederauferstehung