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    Die Existenz der Tiergemeinschaften

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    Keine Tiere gibt es auf Erden und keinen Vogel, der mit seinen Schwingen fliegt, die nicht Völker wie ihr seid… (Sure 6:38 – al-An’am)

     

    Heutzutage wissen wir, dass alle Tiere und Vögel in getrennten Gemeinschaften leben. Die Informationen, die wir als Ergebnis langdauernder, umfassender Forschung erhalten haben, haben gezeigt, dass es unter den Tieren eine ganz systematische soziale Ordnung gibt.

     

    Honigbienen beispielsweise, die Wissenschaftler durch ihr Sozialleben in Kolonien in Erstaunen versetzen, bauen in Baumhöhlungen oder in ähnlich umschlossenen Plätzen ihr Nest. Eine Bienenkolonie besteht aus einer Bienenkönigin, einigen hundertmännlichen Bienen und aus 10000 bis 80000 Arbeiterbienen. In jeder Bienenkolonie gibt es nur eine Königin und die hauptsächliche Aufgabe der Königin ist es, Eier zu legen. Außerdem sondert sie wichtige Stoffe ab, die die Vollständigkeit der Kolonie und die Funktion des Systems im Bienenstock gewährleisten.

     

    Die einzige Funktion der Bienenmännchen ist, die Königin zu befruchten. Alle anderen Arbeiten im Bienenstock wie der Aufbau der Waben, Sammeln von Nahrung, Herstellung der Bienenmilch, Regulierung der Temperatur des Bienenstocks, Reinigung und Verteidigung führen die Arbeiterbienen durch. In jeder Lebensphase im Bienenstock gibt es eine perfekte Ordnung. Jede Aufgabe – von der Pflege der Larven bis zu der Deckung der allgemeinen Bedürfnisse des Bienenstockes – wird problemlos erfüllt.

     

    Obwohl Ameisen die größte Bevölkerungsdichte der Welt besitzen, stellen sie eine vollkommene Ordnung in jedem Bereich her. Ihre Technologie, Kollektivarbeit und militärische Strategie, ihre Kommunikationstechnik, ihre hierarchische Ordnung und Disziplin, ihre perfekte Stadtplanung, sollte den Menschen als Beispiel dienen. Die Ameisen, die in „Kolonien“ leben, haben eine hoch entwickelte Ordnung, die der Zivilisation der Menschen sehr ähnlich ist.

     

    Während die Ameisen ihre Nahrung herstellen und lagern, passen sie auf ihre Jungen auf, schützen ihre Kolonien und verteidigen sich. Es gibt sogar Kolonien, die Landwirtschaft betreiben und Tiere züchten. Diese Tiere, unter denen es ein starkes Kommunikationsnetzwerk gibt, sind wegen der gesellschaftlichen Organisation und Spezialisierung so überlegen, dass sie mit keinen anderen Lebewesen verglichen werden können.Auch gegen Gefahren widerstehen diese Tiere zusammen. Zum Beispiel, wenn Raubvögel wie Falken oder Eulen in eine Region von kleinen Vögeln einfliegen, umkreisen diese kleinen Vögeln alle zusammen die gefährlichen Besucher. Außerdem rufen Sie mit einem besonderen Ton weitere Vögel zu Hilfe. Meistens sorgen diese gemeinschaftlichen aggressiven Reaktionen dafür, dass sich die Raubvögeln entfernen.(1)

     

    Ein Vogelschwarm bietet allen Vögeln im Schwarm Schutz. Stare, die im Schwarm fliegen, halten einen genau bestimmten Abstand untereinander. Doch wenn sie beispielsweise einen Falken sehen, rücken sie eng zusammen und schließen die Abstände zwischen ihnen. Auf diese Weise erschweren sie dem Falken die Jagd. Selbst wenn es ihm gelingt, in ihre Formation einzubrechen verstümmelt er seine Flügel und kann nicht mehr jagen.(2) Auch Säugetiere halten zusammen, wenn sie mit einem Angriff konfrontiert werden. Zebras zum Beispiel nehmen ihre Jungen in die Mitte der Herde, während sie vor ihren Feinden fliehen. Auch Delphine leben in Gruppen und halten so ihren größten Feinden, den Haifischen stand. (3)

     

    Es gibt zahlreiche Beispiele und Einzelheiten, die wir über das Sozialverhalten von Tieren geben können. Diese Informationen sind das Ergebnis umfangreicher Nachforschungen, die über Jahre hinweg angestellt wurden. Auch die im Koran enthaltenen Informationen über die Tiere zeigen, dass er Allahs‘ Wort ist.

     

     

    1) Edward O. Wilson, Sociobiology: The New Synthesis, The Belknap Press of Harvard University Press, England, 1975, S. 123

    2) Russell Freedman, How Animals Defend Their Young, S. 69

    3) Russell Freedman, How Animals Defend Their Young, S. 66-67

     

     

    Quelle: http://www.myquran.de/