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    Die Interpretation des Qur’an mit dem Qur’an (Teil 1): Einleitung

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    لاَ يَأۡتِيهِ ٱلۡبَـٰطِلُ مِنۢ بَيۡنِ يَدَيۡهِ وَ لاَ مِنۡ خَلۡفِهِۦ‌ۖ

     

    Falschheit kann nicht daran herankommen, weder von vorn noch von hinten

    (Sure 41, Vers 42)

     

     

    Inhaltsverzeichnis

     

    1. Einleitung

    2. Die Notwendigkeit den Qur’an mit dem Qur’an zu interpretieren

    2.1 Der 1. Beweis

    2.1.1 Die erste Abhandlung: über seine Wahrhaftigkeit und Fehlerfreiheit

    2.1.2 Die zweite Abhandlung: über seine Widerspruchslosigkeit

    2.1.3 Die dritte Abhandlung: über seine mehrdeutigen Verse

    2.1.4 Fazit

    2.2 Der 2. Beweis

    3. Praktische Umsetzungen anhand der reinen Überlieferungen

     

     

    1. Einleitung

     

    Eine Vielzahl von Qur’ānexegesen beider Rechtsschulen, wie beispielsweise al-Ţabari und al-Rāzi, aber auch al-Ţabrassi und Allamah al-Ţabaţaba’i haben versucht, eine andere Methodik hinsichtlich der Qur’āninterpretation zu verfolgen als die, welche bereits unter den Exegesen bekannt war. Sie haben den heiligen Qur’ān selbst verwendet, um ihn zu interpretieren. Dies geschah in Übereinstimmung mit vielen Berichten über den Gesandten Gottes (s.) und seiner reinen Ahl al Bayt (a.), welche sagten, dass der heilige Qur’ān sich selbst interpretiert und bestätigt.

     

    Der Gesandte Allahs (s.) sagte: „Der Qur’ān bestätigt sich selbst, so leugnet nicht einen Teil mit einem anderen Teil.“[1]

     

    Der Fürst der Gläubigen Ali Ibn Abi Tālib (a.) sagte: „Das Buch Allahs ist unter euch, es spricht und seine Zunge stammelt nicht und es ist ein Haus, dessen Säulen nicht niedergerissen werden und eine Macht, deren Unterstützer nicht in die Flucht geschlagen werden. Durch das Buch Allahs (t.) seht, sprecht und hört ihr. Er bestätigt mit einem Teil einen anderen Teil und er bezeugt sich selbst und es gibt keine Diskrepanz in ihm über Allah (t.).“[2]

     

     

    [1] Allamah `Ala‘al-Deen Ali al-Muttaqi Ibn Ĥussām al-Deen al-Hindī (verst. 975 n.d.H.): „Kanz al-`Ummāl fi Sunan al-Aqwāl wa al-Af`āl“, Band 1, S. 619

    [2] Scharif al-Rađi Muĥammad Ibn al-Ĥussain: „Nahdsch-ul-Balāgha“ (Pfad der Eloquenz), m-haditec-Verlag, Band 1, Predigt Nummer 133 (über den Qur’ān), S. 314

     

     

    Quelle: http://www.alhaydari.de/quran