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    Die Islamische Republik weiter auf dem Kurs ihres Begründers

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    Als Imam Chomeini r.h. Anfang 1979 Frankreich verließ bedankte er sich in einer Botschaft bei der französischen Bevölkerung. Und als das Flugzeug mit der größten religiös-politischen Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts in Richtung Iran gestartet war, verrichtete er sein Gebet und ruhte sich dann auf zwei Decken, die er auf dem Boden des Passagierabteils ausgebreitet hatte, aus. Unterdessen waren alle in Sorge, dass das Flugzeug entführt oder zerstört werden könnte. Damals war der 12. Bahman 1357 – 1. Februar 1979.

     

    Nach langen Jahren Asyl war Imam Chomeini im Februar 1979 zurückkehrt und niemand hätte gedacht, dass die Islamische Revolution nur noch 10 Tage für ihren Sieg brauchte. Das Schah-Regime und seine Anhänger hatten sich nur wenige Monate vorher nicht vorstellen können, dass es zu dieser großen siegreichen Bewegung kommt.

     

    Im August 1978 hatte die CIA bekannt gegeben: Der Iran befindet sich nicht in einem revolutionären und selbst nicht in einem vorrevolutionären Stadium.

    Die DIA Defense Intelligence Agency der USA stellte ebenso fest: Es ist zu erwarten dass der Schah noch 10 weitere Jahre aktiv die Macht in der Hand behalten wird.

    Der amerikanische Theoretiker und Politiker George Ball entwarf 7 Pläne für die Verhinderung des Sieges der Islamischen Revolution. Er war davon überzeugt dass die Bewegung in Iran damit unter die Kontrolle gebracht werden könnte.

    Aber der gewaltige Aufstand der iranischen Bevölkerung siegte am 22. Bahman 1357 – dem 11. Februar 1979.

     

    Der Empfang, den Millionen von Menschen ihrem Imam bereiteten, ließ die historische Rolle der Geistlichen bei der Lenkung der Menschen hervortreten und zeugte davon, dass die Erhebung der iranischen Bevölkerung eine bewusste Revolution und diese Bevölkerung dank ihres starken Bündnis zu ihrem geistigen Anführer, fest entschlossen ist, ihre Ziele zu erreichen.

    Am 1. Februar 1979 brach die Siegesdekade der Revolution an. Imam Chomeini hat über diesen Sieg gesagt: „Es ist ein geistiger Wandel in der Gesellschaft aufgetreten und ich kann es nicht anders erklären als mit einem Wunder und dem göttlichen Willen“.

     

    Patrick Chauvel, der französichen Fotograf und Filmemacher, der mit seinen Bildern und Dokumentationen vom arabisch-israelischen 6-Tage und dem Vietnam-Krieg berühmt wurde, hat in Frankreich in Neauphle Le chateau den Imam aufgesucht und im Iran unvergessliche Bilder von der gewaltigen Bewegung des Volkes gemacht. Er sagt: „Gleich bei meiner ersten Begegnung mit Ajatollah habe ich begriffen, dass er siegen wird. Er war von allen Persönlichkeiten, die ich bis dahin gesehen hatte, verschieden. In seinem Gesicht war eine Energie zu sehen, wie ich es vorher nie bei jemandem erlebt habe. Auch war seine Revolution anders als die Revolutionen, von denen ich Fotos gemacht habe. Die iranische Bevölkerung war fest entschlossen, aber sie war nicht aufgebracht.“

     

    Die Islamische Revolution ist heute mehr als 30 Jahre alt und sie bewegt sich weiter auf dem geraden Weg, dessen Fortsetzung sich der Imam gewünscht hatte.

    Jener weise alte Mann mit seinem edlen religiösen Denken hat die materialistische Lehre des Westens herausgefordert und in der Islamischen Welt die islamische und auf der ganzen Welt die immaterielle Identität wieder zum Leben erweckt.

    Er hat gesagt: „All dies sind Vorbereitungen dafür, dass der Islam praktiziert wird.

    Wir müssen alles in der gleichen Intensität, die heute vorhanden ist, an die kommende Generation übergeben.“

     

    Er sagte auch: „Ziel ist es dass unser Land ein islamischen Land ist; dass unser Land unter der Lenkung des Korans, des Erhabenen Propheten und der anderen großen Statthalter verwaltet wird.“

    Damals umschrieb es Dr. Michael Johnson, Experte für internationale Beziehungen wie folgt: „Die iranische Revolution ist der erste Sieg der Muslime über den Westen seit dem 16. Jahrhundert nach Christus. Entscheidend ist, dass der Islam der lenkende Faktor dieser Revolution war und keiner der westlichen Ideologien wie Nationalismus, Kapitalismus, Kommunismus und Sozialismus dabei eine Rolle gespielt haben.“

     

    Die großen westlichen und europäischen Mächte wurden also mit dem verborgenen und großem Potential des Islams vertraut. Mit anderen Worten: „Imam Chomeini beendete die Bekämpfung der Religion und nicht nur das: er belebte den Islam und seine Position weltweit.“

    Wir sehen heute dass diese Wiederbelebung des Islams einen internationalen Charakter angenommen hat .

    Den Versuchen der Hegemoniemächten die Islamfeindschaft zu schüren und die iranische Revolution zu vernichten, zum Trotz, hat das Denken des Imam Anziehungskraft ausgeübt und viele zum Islam kommen lassen sowie zur Zunahme von Islamischen Bewegungen geführt.

     

    Imam Chomeini hat sich ernsthaft gegen Ost und West gestellt und es als eine Pflicht jedes Muslims insbesondere der Geistlichen gesehen, gegen die Wirtschaftspolitik des Kapitalismus und des Kommunismus zu kämpfen. Er betonte die Wachsamkeit der Völker.

    Heute gilt die Islamische Revolution Irans als unabhängige Revolution und als Symbol des Widerstandes gegenüber der Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Sie konnte daher ein Modell für alle werden, die gegen die Hegemonieordnung vorgehen wollen.

     

    Die Türkin Professor Dr. Binaz Toprak schrieb in einem Artikel mit der Überschrift „Anerkennung der Islamischen Revolution Irans durch die muslimischen Medien in der Türkei“ : Die Islamische Revolution von Iran hat als ein Beispiel für die anderen muslimischen Staaten unter dem Joch des Imperialismus, den Muslimen auf der Welt und den Regierungen bewiesen, dass eine unabhängige von dem Einfluss der Supermächte freie Regierung, die sich auf ihre eigenen Interessen stützt, gebildet werden kann.

    Einer der größten Wünsche des Imams war, dass nicht nur die iranische Nation sondern dass alle muslimischen Völker ihre geistige Abhängigkeit vom Westen ablegen, zu ihrer Kultur und ihrem Ursprung zurückkehren und ihre progressive Kultur, welche vom Islam stammt, kennen und sie den anderen vorstellen.

     

    Er säte Selbstvertrauen. Selbstvertrauen ist ein Zeichen dafür, dass jemand seine eigene Persönlichkeit und Fähigkeiten erkennt. Imam Chomeini sagte: „Wichtig ist, dass wir diesen jungen Leute, und sogar der älteren Generation, ebenso wie den Intellektuellen den Gedanken mitgeben, dass wir selber fähige Menschen sind und es nicht so ist, dass wir in allen Dingen andere um etwas bitten müssen. Wenn ihr daran glaubt, dass wir Menschen sind und auch wir die Macht des Denkens besitzen, werdet ihr Erfolg ernten.“

     

    Am 34. Jahrestag des Sieges der Revolution, ist die Welt Zeuge, dass sich das edle Denken Imam Chomeinis weit verbreitet hat und seine aufrichtigen Bemühungen Früchte getragen haben.

    Heute ist das Echo des Kampfes der iranischen Nation in anderen Gebieten der Islamischen Welt zu hören. Die iranische Bevölkerung hat an sich selbst geglaubt und trotz Sanktionen und Komplotten den Weg des Fortschritts beschritten und erzielt nun laufend neue Erfolge in Wissenschaft und Technologie.

     

    Und Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei sagt: Heute weht im Islamischen Iran, der mit der Herrschaft des Islams und des Korans, allen Muslimen der Welt Hoffnung gegeben hat – Gott sei Dank und Preis – , die Flagge des Prophetenhauses und wir sehen, dass die Muslime auf der ganzen Welt diese Gesellschaftsordnung und diese erhabene Flagge des Islams achten und stolz auf sie sind.

     

    Quelle: http://german.irib.ir/radioislam/beitraege/item/149060-die-islamische-republik-weiter-auf-dem-kurs-ihres-begr%C3%BCnders