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    Die Notwendigkeit der Glaubensüberzeugungen (Teil 1): Was sind Glaubensüberzeugungen?

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    Unter Glaubensüberzeugungen fallen sämtliche Aspekte, welche nicht die Tat, sondern in erster Linie den Glauben an sich fordern. Der heilige Qur’an beharrt in einer deutlichen Art und Weise auf die Glaubensüberzeugungen und spricht ihr eine hohe Relevanz zu. Welche Rolle spielen die Glaubensüberzeugungen und welches Verhältnis nehmen sie zu den Taten und praktischen Angelegenheiten an?

     

     

    إِلَيْهِ يَصْعَدُ الْكَلِمُ الطَّيِّبُ وَالْعَمَلُ الصَّالِحُ يَرْفَعُه ُ

     

    Zu Ihm steigt das gute Wort empor, und rechtschaffene Werke erheben es

    (Sure 35, Vers 10)

     

     

     

    Inhaltsverzeichnis

     

    1. Was sind Glaubensüberzeugungen?

    2. Die Bevorzugung der Propheten untereinander

    3. Der Maßstab für ihre Bevorzugung

    3.1 Beweis aus dem heiligen Qur’an

    3.2 Auswirkungen der falschen Überzeugungen

    4. Praktische Beispiele

    4.1 Der Schlag Alis (a.) am Tage „Khandaq“

    4.2 Das Martyrium Imam Hussains (a.)

    4.3 Das Gebet Imam Hussains (s.) und das Gebet von `Umar Ibn Sa`ad (la.)

    5. Fazit

     

     

    1. Was sind Glaubensüberzeugungen?

     

    Als Glaubensüberzeugungen bezeichnet man sämtliche Aspekte, welche die Verbundenheit des Herzens und den Glauben voraussetzen. Damit werden alle Angelegenheiten ausgeschlossen, welche mit einer Tat oder Handlung einhergehen (wie beispielsweise das Gebet, das Fasten, etc.). Die Glaubensüberzeugungen sind zahlreich, jedoch werden diese in fünf Hauptsäulen unterteilt.

     

    Das Einheitsbekenntnis (al-Tawĥeed – التوحيد)

    Die göttliche Gerechtigkeit (Al-`Adl – العدل)

    Das Prophetentum (al-Nubuwa – النبوة)

    Die Führerschaft (al-Imāma – الإمامة)

    Die Wiederauferstehung (Al-Mi`ād – المعاد)

     

    Diese Säulen werden als Wurzeln der Religion (أصول الدين) bezeichnet, da sie das Fundament des Islams bilden, auf den sämtliche Angelegenheiten aufgebaut sind. Doch wie relevant sind die Glaubensüberzeugungen und welche Position nehmen sie gegenüber den Taten, wie beispielsweise das Gebet, ein? Sind tatsächlich lediglich die Taten an sich, welche über das Schicksal des Menschen am Tage des Gerichts bestimmen oder kommen andere Faktoren hinzu?

     

     

    Quelle: http://alhaydari.de