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    Die Zukunft und Imam Mahdi (a.s)

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    Es ist ein alter Wunsch der Menschheit in einer Gesellschaft zu leben, in der Friede und Gerechtigkeit herrschen. Daher ist der Gedanke an die Zukunft schon immer eine der wichtigsten und brennendsten Fragen des Menschen gewesen. Viele Fragen über die Zukunft stürmen auf den menschlichen Geist ein: Auf was geht der Mensch zu? Wie wird seine Zukunft auschauen. Welches Schicksal erwartet heutige Nationen und Zivilisationen? Werden sie sich gegenseitig vernichten? Wird eine bestimmte Macht, eine bestimmte Nation, eine bestimmte Zivilisation siegen? Wohin wird die rasche technische Entwickung und die Modernität den Menschen führen?

     
    Die genannten Fragen sind schon viel und verschiedenartig diskutiert worden: Im Rahmen von Theorien und Hypothesen. Sie gehören zu den ernsthaften Themen unseres Zeitalters.

     

    Im Neuen Zeitalter ist der Mensch mehr denn je über die Zukunft besorgt, aber die Menschen blicken auf verschiedene Art und Weise und aufgrund verschiedener Motive in Richtung Zukunft. Viele auf der Welt hoffen auf eine bessere Zukunft. Sie hoffen auf einen Ausweg aus der bestehenden Situation. Andere aber wollen im Gegenteil keine Veränderung. Sie wollen die jetzige Lage rechtfertigen und festigen. In unserer neuen Sendereihe: „Helle Zukunftsperspektiven“ versuchen wir auf die Fragen über die Zukunft Antworten zu finden und in der krisenhaften Lage, in der die Welt sich nun befindet, Sie, liebe Hörerfreunde, hinsichtlich einer hellen Zukunft optimistisch zu stimmen.

     

    In unserem Zeitalter wird das menschliche Glück verschieden ausgelegt. Zum Beispiel ist vom weltlichen Wohl die Rede. Einige glauben, Wissenschaft und materieller Fortschritt, bedeuten automatisch Glück und Wohl und der Mensch kann auf diesem Erdball selig werden. In diesem Zusammenhang betrachten Philosophen wie August Kant, den Menschen als Dreh- und Angelpunkt, oder Psychologen wie Erich Fromm, sehen in der Kunst zu Lieben, das wichtigste Moment.

     

    Aber die Realitäten auf der Welt sprechen dafür, dass die Menschheit mehr als je zuvor nach Glück und Frieden sucht. Frieden und Sicherheit auf der Welt werden immer mehr bedroht: durch die wachsende Produktion von verheerenden Waffen, durch Kriege aufgrund von Herrschaftsbestrebungen und Rassismus und durch Instabilitäten auf den Weltmärkten. Unter dem Banner der Demokratie plündern westliche Herrscher rücksichtslos die Reichtümer von Völkern, die sich unter ihrem Joch befinden aus. Eine intakte Zukunft wird auch noch durch andere Faktoren ernsthoft bedroht: Dadurch dass die Grundlagen der Familie ins Schwanken geraten sind, durch Kriminalität, Gewalt, Stress und Depressionen, sowie Drogen und Menschenschmuggel. In seinem Buch „Hat die Menschheit eine Zukunft“ spricht der englische Philosoph Bertrand Russel, sehr hoffnungslos über die Zukunft und schreibt im letzten Kapitel:

     
    „Ich schreibe in einem dunklen Augenblick und weiss nicht ob die Menschenrasse noch bestehen bleibt, bis das gedruckt wird, was ich schreibe und ob es gelesen wird oder nicht, wenn es veröffentlicht wird.“

     
    Ein Schüler in Kolumbien beschrieb in seinem Aufsatz die Lage der heutigen Welt als einen Teil der Geschichte. Er verglich sie mit anderen Epochen:

     
    „Wir leben heute in einer Zeit, in der die Zahl der Stockwerke unserer Bauwerke zugenommen hat, aber unsere Geduld und Ausdauer gesunken ist. Die Autobahnen sind groß und breit, aber unsere Blickweisen sind enger geworden. Die Häuser sind größer geworden, aber unsere Familien kleiner. Unsere Ausbildung hat ein höheres Niveau erreicht, aber unsere Gefühle sind auf ein niedrigeres abgesunken. Wir lernen, wie wir unser Einkommen steigern können, aber wir vergessen, wie wir leben sollten. Wir haben es bequemer, aber wir lächeln weniger. Dies ist ein Tag, den wir den Tag des internationalen Friedens nennen.“

     

    Die heutige Epoche steckt voller Spannungen und Herausforderungen. Dies hat westliche Theoretiker veranlasst sich mit der Zukunft der Welt auseinander zusetzen. Einige sagen: Der Mensch tendiert zur Verderbnis. Deshalb zerstört er immer mehr die rationalen und geistigen Grundlagen seines Lebens. Durch Wachstum seines Wissens und der Technologie wird seine triebhafte Tendenz gestärkt. Dadurch versinkt er mehr als je zuvor in der Welt der Materialität. Diese Menschen sind der Überzeugung, dass die Hegemonialordnung dieses Verhalten und diese Verderbnis selber weiter entwickelt. Es sind Leute, die aufgrund ihres Strebens nach Vorteilen und Vorherrschaft, die Verderbnis auf der Welt verbreiten. Ihr Ziel ist die Herstellung einer einpolarigen Weltordnung. Sie wollen die wichtigen Pulsadern der Macht und des Reichtums für sich.

     

    Meistens stellen sie die Zukunft als unklar und dunkel hin. Dies dokumentiert den Abwärtstrend im Denken, der Moral und dem Handeln. Der heutige Mensch setzt die Technologie nicht richtig ein. Er ist von ihr berauscht und scheint sie mehr zu lieben als die Menschen in seinem Umfeld.

     

    Eine andere Gruppe von Theoretikern sieht die Zukunft der Menschheit vernünftiger. …. Seit 3000 Jahen hat der Mensch experimentiert, hat Fehler gemacht und daraus gelernt. Wenn er in der einen Epoche Mängel erlebte, hat er in der darauffolgenden dagegen rebelliert und versucht, sie zu beseitigen und sein Leben vernünftig zu regeln. Die Denkweise dieser Gruppe ist nicht weit entfernt von der Denkweise der Religionen.

     

    Aus der Sicht der Religion bewegt sich der Mensch auf eine Vervollkommnung zu. Die Welt strebt in Richtung des Guten, der Gerechtigkeit, des Edlen. Der Islam, das Christentum und das Judentum: alle glauben, dass schließlich ein Mensch erscheinen wird, der auf der Welt Gerechtigkeit und Wahrheit verbreitet. In den religiösen Überlieferungen steht geschrieben, dass Reformer kommen um den Weg für diesen Retter zu ebnen und die Gesellschaft so zu lenken, dass sie zu Glück und Wohl findet.

     

    Der Islam sagt: „Die Welt geht auf die Vervollkommnung zu, aber es gibt Leute, die dies nicht wollen und Unheil, Verdorbenheit und Abwendung von der Wahrheit hervorrufen. Daraufhin wird der verheißene Retter in Erscheinung treten. Er wird alle Leiden der Menschheit heilen.

     

    Wenn Sie liebe Hörerfreunde wissen wollen, wie die Zukunft aussehen wird, sollten Sie diese Serie verfolgen.

     

    Ein Mensch, von Schmerz und Trauer erfüllt. Viele Jahre hat er Geduld gehabt, viele Jahre Folter ertragen. Er ruft nach seiner Heimat. Doch der Kummer schnürt ihm die Kehle zu. Er weint über diese dunkle Geschichte. Können seine Tränen die schwarzen Zeilen über all dieses Unrecht, über all diese Ungerechtigkeit löschen? Viele Jahre hat er gekämpft, aber immer noch sieht er Kinder, die kein Zuhause haben und auf Straßen spielen, in denen es nach Bleipulver riecht und über deren Pflaster Blut fließt. Er sieht Mütter, die ihre Kinder verloren haben und um sie trauern. Er sieht die Olivenbäume seiner Heimat sich über verödetes Land ausbreiten. Und er fragt sich: Wie lange noch? Wann wird es soweit sein? Wann wird der Retter kommen?

     
    Im ersten Teil unserer neuen Serie haben wir die jetzige Lage der Welt etwas beleuchtet. Viele der heutigen Misstände gehen auf Verdorbenheit, Ungerechtigkeit und die Willkür der herrschsüchtigen Mächte zurück. Dies hat Gott im Koran in der Sure Rom – der Sure 30 ….., im Vers 41 gesagt:

     
    „Wegen dem, was die Menschen getan haben, ist im Meer und auf dem Festland Unheil sichtbar geworden. Gott will sie auf diese Weise etwas von den Folgen ihrer Taten spüren lassen. Vielleicht kehren Sie zur Wahrheit zurück“!

     

    Im heutigen Programm wollen wir betrachten, wie Denker in der Vergangenheit die Zukunft sahen. Es wird sich herausstellen, dass der Wunsch nach einer guten Zukunft einen wichtiger Teil der Kultur und Literatur der Völker und der Denkweise von Philosophen ausgemacht hat.

     

    Genauso wie jeder Einzelne sich sein Weiterkommen wünscht und seine Ideale anstrebt, hegen viele Menschen angesichts dem Mangel an Gerechtigkeit und Tugenden, den Wunsch nach einer idealen Gesellschaft. Sie hoffen dass es einmal diese Gesellschaft geben und dann überall Gerechtigkeit herrschen wird. Das alle materiell versorgt sind und seelisch -geistige Vervollkommnung finden.

     

    Bei einer Betrachtung der mündlichen und schriftlichen Überlieferungen alter Völker fällt auf, dass überall von der Utopia, dem Land der Wunschträume, die Rede gewesen ist: in den Religionen, unter den Philosophen und in dem was die Begründer der zeitgenössischen Kultur sagten. Alle wünschten sich eine bessere Gesellschaft. In seinem Buch „Die Freuden der Philosophie“ zitiert Will Durant, den irischen Dichter und Schriftsteller Oscar Wilde wie folgt:

     
    „Es lohnt sich nicht eine Weltkarte anzusehen, so ausgezeichnet sie auch sein mag, in der es kein Wunschland der Träume gibt. Denn diese Weltkarte wird uns kein Land zeigen, in der die Menschlichkeit ihren Höhepunkt erreicht hat“.

     

    Die Religionslehren lenken den Blick der Menschheit auf eine bessere Welt. Nehru, ehemaliger indischer Ministerpräsident sagt:
    „In einer Welt, die voller Auseinandersetzungen, Hass und Gewalt ist, ist mehr denn je der Glaube an das Schicksal und die Zukunft des Menschen erforderlich. Immer wenn die Zukunft, für die wir uns anstrengen, für die Menschheit hoffnungsfroh ist, wird es leicht fallen, die Misstände auf der heutigen Welt zu ertragen“.

     

    Immer wenn in der Geschichte vom Wunschland der Träume die Rede war, schwebte den Menschen eine Gesellschaft vor, frei von Fehlern und frei vom Bösen. In ihrem Entwurf vom Ideal einer Gesellschaft spielten alle Verwaltungsorgane der Gesellschaft und die ganze Exekutive ein Rolle bei der Wahrung dieses hohen Ideals. Aristoteles sah das Wissen und die Ausgeglichenheit im Mittelpunkt stehen. Er war davon überzeugt, an der politischen Spitze einer optimalen Gesellschaft muss jemand und müssen Leute stehen, die höhere Vollkommenheit und größeres Wissen besitzen.

     

    Platon …ist der bekannteste Denker, der über die Utopia gesprochen hat. Er lebte in einer Zeit, in der besonders die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Athen und Sparta, Zerstörung und Chaos hervorgerufen und schreckliche Zustände bewirkt hatte. Platon sah die Verdorbenheit und die Unfähigkeit politischer Systeme und dachte über eine stabile Gesellschaft in der alle Ideale erreicht werden, nach.

     

    Er war der Ansicht, dass die Weisen aus dem Volke das Land regieren müssen, damit für alle Einwohner aufgrund von gegenseitigem Verständnis, Arbeit und dem Gewinn aus Privateigentum, Gerechtigkeit hergestellt wird. In einigen Teilen seines Buches „Die Republik“ schreibt er:

     

    „In der Utopia müssen entweder die Philosphen und Weisen regieren, oder die Herrschenden sich der Weisheit zuwenden“. Mit anderen Worten, die politische Macht und die Weisheit müssen sich in einer Person vereinen.

     

    In der Utopia des Platon, ist ein besonderes, ständiges Heer beauftragt für Gerechtigkeit und Recht zu sorgen. Sie denken nur daran, das Wohl der Gesellschaft zu schützen. Platon ist der Ansicht, diese Wächter dürfen kein Interesse am materiellen Reichtum haben, damit sie ihr Streben nach einer idealen Gesellschaft nicht vergessen.

     

    Vor der Renaissance hat auch noch ein anderer Philosoph im Westen über die ideale Gesellschaft gesprochen. Der christliche Bischof Sankt Augustin im 4. und 5. Jahrhundert. In seinem Buch „Der Gottesstaat“ beschrieb er, wie die zukünftige Welt aussehen sollte. Augustin teilte die Menschen auf in auserwählte und verfluchte. In diesem Zusammenhang sprach er von dem Staat Gottes und dem irdischen Staat. Im irdischen Staat spielt das materielle Leben die wichtigste Rolle. Seine Bürger sind selbstsüchtig und eingebildet. Aber im Gottesstaat, herrscht Religiösität und Spiritualität und seine Bürger betrachten Gott als Mittelpunkt aller Dinge. Augstin sagt: „Es wird nicht lange dauern bis das Schicksal diese beiden Staaten voneinander trennt. Der Staat Gottes wird die Güte Gottes erfahren“.

     

    Sankt Augustin überlässt alles im Staat Gottes dem Schicksal. Dies ist ein Schwachpunkt in seiner Utopia. Denn er nimmt dem Menschen Willen und Verantwortung. In dem Gottesstaat von Augustin hat auch Wissen und Wissenschaft keine Bedeutung. Daher ist die Suche nach Wissenschaft aus seiner Sicht in diesem Staat nur so lange etwas wert, wie sie dazu dient die Heilige Schrift zu verstehen.

     

    Der muslimische Denker und Philosoph Farabi hat im 10. Jahrhundert nach Christus im Islamischen Reich gelebt. In dieser Zeit herrschte in Europa die Kirche. Farabie hat ebenso von einer idealen Gesellschaft gesprochen. In dieser optimalen Gesellschaft sind alle um das Wohl bemüht und reichen einander die Hände zur Mitarbeit. Diese Gesellschaft baut auf dem Verstand auf. Die Verwalter der Staates müssen klug sein und weise. Er sagt, sie sollten Philosophen sein. Er sagt auch: „In diesem Staat muss es Phiosophen geben, wenn das nicht der Fall ist, muss man ihn verlassen“.

     

    Farabi fordert, dass es einen Führer geben muss, der die Gestaltung und Festigung der idealen Gesellschaft herbeiführt. Dieser Führer soll zugleich höchster Amtsträger in der Gesellschaft sein. Etwa ab dem 15. Jahrhundert nach Christus wurde eine neue Interpretation unter den westlichen Denkern üblich. In dieser Epoche änderte sich die Position und Rolle des Menschen und dadurch auch das Weltbild. Es beginn eine neue Geschichtsepoche zu Beginn des 16. Jahrhunderts, in dem der Mensch auf andere Weise als seine Vorgänger auf die Welt blickt. Deshalb beginnt der Mensch die Welt zu ändern und nach Mitteln zu suchen, sie zu beherrschen. Die philosophischen Erkenntnisse nehmen neue Farbe an.

     

    Wir werden dieses Thema beim nächsten Mal wieder aufgreifen.

    Der Retter der Welt wartet während der vielen Jahre, in denen er die Menschheit leiden sieht, auf den Augenblick in Erscheinung zu treten. Er kennt die Leiden der Menschen und wenn er kommt, wird eine große Wende im Schicksal der Welt eintreten.

    Und das größte Fest auf der Welt gefeiert.

     

    Es ist sicher, dass Gott die Menschen im Leben auf die Probe stellt. Das ist göttliche Tradition. Eine dieser Prüfungen ist das Leben in der Zeit, in der der Retter der Welt noch vor den Blicken verborgen ist. Aus den Überlieferungen geht hervor, dass die Menschheit in der Endzeit großen Problemen und viel Leid begegnet und es schwierig wird, den menschlichen und moralischen Werten treu zu bleiben. Die Menschheit wird verschiedene Formen der Regierungssysteme erleben: Diktaturen, Demokratien, säkulare Systeme usw.

     

    Und keines dieser Systeme wird die hohen Ziele der Menschheit, an ihrer Spitze die soziale Gerechtigkeit verwirklichen. Anhand ihrer Irrtümer wird die Menschheit schließlich die Erfahrung machen, dass der einzige Weg zur Befreiung aus Unterdrückung, Zwiespalt und Krieg, die Rückkehr zur Spiritualität ist, zur Moral und den religiösen Werten. Das heisst: zu den Werten, die die göttlichen Propheten immer betont haben. Wir sehen, dass ein Teil der Menschen auf der Welt sich wieder der Religion zugewandt hat und die religiösen Konzepte befürwortet.

     

    Die Lehren und Gebote, die der letzte Gesandte Gottes, der Prophet des Islams, im Laufe von 23 Jahren der Menschheit überbracht hat, sind natürlich nicht auf eine bestimmte Zeit beschränkt. Sie lassen sich unter allen Bedingungen verwirklichen und erwidern die menschlichen Bedürfnisse.

     

    In dem Zeitalter der Verborgenheit des Imams, können die gläubigen Menschen ihn nicht sehen. Aber aufgrund ihrer moralischen Läuterung, ihres Denkens und logischer Nachvollziehung fühlen sie sich der Wahrheit, Gerechtigkeit und den religiösen Überzeugungen zugeneigt.

     

    Der Prophet des Islams s.a.s. hat in einem Gespräch mit Ali (aleihe salam) über die wahre Religiosität in der Endzeit auf bestimmte Dinge hingewiesen und gesagt …

     

    „Diejenigen besitzen den größten Glauben und die größte Gewissheit, die in der Endzeit leben. Sie haben ihren Propheten nicht gesehen und ihr Imam lebt im Verborgenen. Trotzdem werden sie aufgrund von Wissenschaften, Erkenntnis und den Büchern, die sie zur Verfügung haben, gläubig und bleiben ihrem Glauben treu“.

     

    Aber in der Zeit, in der der Imam im Verborgenen ist, ist es dennoch für viele schwierig, Recht und Unrecht voneinander zu unterscheiden. Daher haben die gewissenhaften Islamgelehrten die Aufgabe, den Menschen Wegweisung zu geben.

     

    Sie sind die Grenzwächter des Islams und müssen zeitgemäß mit wissenschaftlichen, fundierten Methoden auf die Fragen der Bevölkerung eingehen und sich für die Verbreitung religiöser Werte einsetzen. Sie müssen die breite Masse vor Abweichungen bewahren und die Grundlagen für die Regierung rechtschaffener Menschen schaffen. Der religiöse Ausdruck für solche weise und informierte Religionsgelehrte lautet: „Vali Faqih“. Die Rolle eines Vali Faqih ist so wichtig, dass Imam Hadi (aleihe salam) sagt: Diese Gelehrten schützen die schwankenden Herzen, wie der Kapitän eines Schiffes die Insassen seines Schiffes schützt und über das Meer bringt.

     

    Im ersten Abschnitt der Zeit der Verborgenheit hat eine Person namens Ishaq Ibn Yaqub, dem Imam Mahdi über einen seiner wenigen Vertreter einen Brief zukommen lassen und gefragt: „An wen sollen wir uns in der Zeit, in der Ihr ganz verborgen seid, wenden“?
    Imam Hadis Antwort war: „Bei Problemen wendet euch an die, die unsere Überlieferung wiedergeben“ …

     

    Wenn Imam Mahdi in der Verborgenheit zubringt, bedeutet das nicht, dass er nichts über die Lage auf der Welt weiß. Er kennt sie bis in alle Einzelheiten. Und jedes innerlich bereite Herz wird von seiner starken Persönlichkeit beeinflusst werden. Der iranische Denker Chadsche Nasireddin Tussi sagt: „Es ist ein göttlicher Segen, dass nach dem Propheten ein Imam bestimmt wird. Ein weiterer göttlicher Segen ist, dass dieser Imam die Situation kennt und sie beeinflusst“.

     

    Imam Sadeqh (aleihe salam) sagt: „Die Menschen haben ihren Imam aus den Augen verloren. Aber er nimmt an der Hadschzeremonie teil und sieht die Gläubigen. Sie aber sehen ihn nicht“.

     

    Der Prophet des Islams hat den Imam der Zeit während seiner Verborgenheit mit der Sonne verglichen, die allen Licht spendet, obwohl der Himmel wolkenbedeckt ist.

     

    In einem Schreiben an Scheich Mufid, einem muslimischen Denker, hat Imam Mahdi seine Liebe zu den Menschen wie folgt ausgedrückt:
    „Wir werden nichts unterlassen, um euch zu hüten. Wir vergessen euch nicht, und wenn dies nicht so wäre würde euch jeden Augenblick ein Unheil erreichen und der Feind würde euch in seine Falle locken. Daher beachtet die Gottesfürchtigkeit“.

     

    Imam Mahdi verbreitet, auch während er im Verborgenen ist, spirituelles Licht. Seine Existenz ist auf der Welt zu spüren.

     

    Professor Henry Carbin, französischer Islamkenner sagt:
    „Ich betrachte den Islam als die einzige Religion, welche die Beziehung göttlicher Lenkung zwischen Gott und dem Volk, und die Angelegenheit der Führung für immer aufrecht erhält. Im Judentum wird das Prophetentum, welches eine echte Beziehung zwischen Gott und der menschlichen Welt darstellt, nach Moses als beendet betrachtet, und werden Jesus und danach Mohammad nicht als Propheten anerkannt. Das heisst die Beziehung zwischen Gott und seinem Geschöpf bricht ab. Im Christentum hört sie nach Jesus auf. Aber im Islam, besonders im Schiitentum, hört zwar die Offenbarung vom Schöpfer zum Geschöpf, mit dem Ende der Prophetschaft Mohammads s.a.s auf, aber der Prophetschaft folgt das Velayat. Dies ist die Fortsetzung der Rechtlenkung, die nach dem Tod des Propheten für immer aufrecht erhalten bleibt. Daher ist die Religiosität des Islams für immer überlebungsfähig. Und die islamischen Gesellschaften leisten gegenüber den unerwünschten Änderungen, die sie bedrohen, Widerstand“.

     

     

    Henry Carbin weiter: “

    „Die Bedeutung des verborgenen Imams habe ich mit meinem westlichen Geist auf eine neue reine Weise gespürt“.

     

    James Darmesteter, bekannter französischer Orientalist schreibt über die Wirkung der Existenz des Imams unter den Muslimen:

    „Ein Volk, das mit solchen tiefen Gefühlen aufwächst, kann man umbringen aber nicht unterwerfen“.

     

    Wir hatten davon gesprochen, dass wir uns in einer Zeit befinden, in der der Verheißene Mahdi (aleihe salam) unseren Blicken verborgen bleibt. Diese Ära hält schon seit Jahrhunderten an. Aber die Hoffnung ist nicht geringer geworden. Alle blicken erwartungsvoll in die Zukunft und möchten miterleben, wann der verheißene Retter kommt. In unserem heutigen Beitrag: Helle Zukunftsperspektiven, werden wir auf die Frage eines Hörers eingehen. Ibrahim Chawari wollte wissen, wann die „Acher ul Zaman“, die Endzeit sein und der Weltenretter kommen wird. Er fragt: „Kann das jetzige Zeitalter als Endzeit betrachtet werden“?
    Dies sind Fragen, die viele stellen.

     

    Acher ul Zaman oder Endzeit bedeutet in der Terminologie der großen Weltreligionen: Letzte Lebensepoche der Menschheit vor Eintritt des Weltuntergangs und des Jüngsten Gerichts. Alle göttlichen Religionen verheißen einen Retter der Welt. Er wird kommen und auf der Welt Gerechtigkeit herstellen. Die Propheten Gottes haben die Zeichen für die Endzeit genannt. Mit Hilfe dieser Zeichen können wir diese Ära besser erkennen.

     

    Seit Jahrhunderten halten die Menschen nach diesen Zeichen Ausschau, die ihnen das Kommen des Weltenretters ankündigen. Im Matthäus -Evangelium heisst es:
    Und als er (Jesus) auf dem Ölberg saß, kamen die Jünger zu ihm und sagten: „Sprich zu uns über die Zeichen deines Kommens und das Ende der Welt“.

     

    Da zählte Jesus einige Zeichen auf und sprach über das Ende der Ära des menschlichen Frevelns auf der Erde.

     

    Die Zeichen, die er genannt hat, sind bereits vor längerer Zeit aufgetreten. Inzwischen sind sie jedoch verstärkt zu beobachten. Einige der Zeichen der Endzeit, die im Evangelium stehen sind:

     
    „Ihr werdet von Kriegen hören und von den Gerüchten über Kriege, denn ein Volk wird sich gegen ein anderes erheben und ein Reich gegen ein anderes Reich. Und es wird Dürre geben, und fürchterliche Krankheiten. Und an vielen Orten der Erde werden sich Beben ereignen. Die Welt wird angefüllt mit Gewalt, wie es zur Zeit des Noahs war. In der Zeit, wenn der Menschensohn kommt, wird dies auch so sein. Sofort nach einer großen Katastrophe (Hinweis auf die Kriege) werden sie den Menschensohn sehen, der in den Wolken des Himmels mächtig und mit blendender Pracht herbei kommt“.

     

    Die Endzeit ist in der islamischen Kultur, die Zeit der Entfaltung und der hohen Entwicklung des Menschen. Sie ist ein bestimmter Abschnitt in der Menschheitsgeschichte, in der der Mensch seinen Vervollkommnungsprozess weiterführen muss bis die göttlichen Verheißungen eintreten. Die islamischen Lehren sagen, dass in der Ära, die vor dem Erscheinen des Retters liegt, sich die Bedingungen auf der Welt ändern. Auch wenn das Leben des Menschen noch äußerliche Merkmale aufweist, so erfährt die menschliche Gesellschaft in Wahrheit einen allmählichen Tod. Für diese Ära werden Zeichen genannt. Diese Zeichen beziehen sich auf verschiedene Bereiche, wie den religiösen, den moralischen, den sozialen und den politischen.

     

    Zum Beispiel:

    In der Epoche vor dem Erscheinen des Weltenretters wird es so schwierig werden, Recht von Unrecht und Wahrheit von Lüge zu unterscheiden, dass nichts so sehr im Verborgenen liegt wie die Wahrheit und nichts so offen gelten wird, wie die Unwahrheit.

     

    Imam Sadeqh (aleihe salam), edler Nachkomme des Propheten, verweist darauf, dass in dieser Zeit die Religion verfälscht und der Koran beiseite gelassen wird. In einer Überlieferung heisst es:

     

    „In der Endzeit, der Acher ul Zaman werden unterdrückerische Könige, die Menschen umbringen und die, die Gottes Gebote befolgen, einschüchtern, bis auf jene, die ihnen nicht gehorchen. Außerdem werden in dieser Epoche Verdorbenheit und Frevel deutlich werden. Kapital und Geld werden den Wert eines Gegenstandes der Anbetung erreichen und der Maßstab für die höhere Einstufung von Menschen wird großer Reichtum und großes Kapital sein“.

     

    Der Prophet s.a.s. sagt:
    „In der Endzeit werden Völker über die Muslime herrschen, die diese umbringen, sobald sie den Mund zum Sprechen öffnen und wenn sie schweigen, das Vergießen ihres Blutes für erlaubt betrachten, um auf diese Weise die Quellen ihres Einkommens und ihren Besitz an sich zu reißen.“

     
    Imam Baqher (aleihe salam) sagt über Mahdi (aleihe salam), der auch Qa’im genannt wird:

    „Qa’im wird sich erst in einer Zeit erheben, wo große Ängste aufgekommen sind, Zwietracht und Schwierigkeiten die Menschen heimgesucht haben, tiefe Meinungsverschiedenheiten zwischen ihnen auftreten und sie in ihrer Religion gespalten sind“.

     

    Bei näherem Hinsehen stellen wir fest, dass einige der Zeichen für die Endzeit in unserer Ära aufgetreten sind. Aber mit den Worten muslimischer Denker kann niemand konkret festlegen, wann Imam Mahdi in Erscheinung treten wird. Einige Zeichen wie die Verbreitung von Verdorbenheit und übertriebene Trieblust, welche heute mehr denn je zum Vorschein getreten sind, zeigen, dass die menschliche Gesellschaft sich der Zeit, in der Imam Mahdi kommen wird, genähert hat.

     

    Hodschatol Islam Mohammad Dschawad Khorassani , Autor des Buches der „Mahdi Montazer“ schreibt im Abschnitt“ Ereignisse in der Endzeit“:

     
    „Die Ereignisse welche zu Beginn der Zeit der Verborgenheit des Imams bis zu seinem Erscheinen auftreten werden, wurden allgemein vorausgesagt. Aber sie sind verschiedener Art. Einige gelten als Zeichen vor dem Erscheinen und werden in der Zeit der Verborgenheit geschehen. Einige Zeichen lassen erkennen, dass es nicht mehr weit ist bis zum Erscheinen des Mahdi, wie zum Beispiel die Verbreitung von massiver Verdorbenheit in der Gesellschaft. Einige sind Zeichen, die im Jahr des Erscheinens auftreten, und nach denen der Verheißene Retter aufgrund des Willens Gottes aus dem Verborgenen hervortritt“.

     

    Konkret zeichnet sich heute ab, dass die Menschen auf ein besseres Morgen waren. Sie warten auf eine Zeit, in der Gerechtigkeit auf der Welt einkehrt, der Hass verfliegt und der Mensch frei wird.

     

    Früher haben die Pharaonen behauptet Gott zu sein und die Nimrude haben Unrecht begangen. Unterdessen hat heute der täuschende Glanz der modernen Zivilisation den Menschen von innen ausgehöhlt und es kann sein, dass er teilnahmslos zusieht wie auf dem Bildschirm Hada Khaliyeh zu sehen ist: das 10-jährige palästinensische Mädchen, das weinend und entsetzt auf die blutigen Körper ihrer Eltern und Geschwister starrt. Wo ist die Gerechtigkeit geblieben?

     

    Die Unterdrückten warten darauf, dass die Sonne hinter den dunklen Wolken hervortritt und die Welt in das Licht der Freundschaft taucht.

     

    Im Zusammenhang mit einer besseren Zukunft, sagten wir, dass die Erwartung eines Retters im Islam auf göttlicher Offenbarung fußt. Der Gedanke vom Erscheinen des Weltenretters ist weit in der islamischen Gesellschaft verbreitet. Der libanesische Schriftsteller des Buches „Zeitalter der Erscheinung“, Ali Kurani schreibt über die Bedeutung des Verheißenen für die Endzeit :

     
    „Alle Muslime in den arabischen und islamischen Ländern glauben an die überlieferten Worte des Propheten s.a.s. über Hazrate Mahdi, aleihe salam,. Alle sagen, dass einer der Nachkommen des Propheten des Islams in Erscheinung treten und eine bessere Welt hervorrufen wird. Er ist der Verheißene der Endzeit. In einigen Ländern ist der Glaube der Bevölkerung nur schwach und in anderen stark. Zum Beispiel denken einige Völker, dass Hazrate Mahdi bereits auf die Welt gekommen ist und ganz bestimmt erscheinen wird. In Palästina glauben die Menschen auch an Hazrate Mahdi, obwohl die meisten von ihnen denken, dass er noch nicht geboren wurde.“

     
    Herr Kurani fährt fort:
    „Seitdem der Prophet des Islams s.a.s. den Namen des Verheißenen nannte, nämlich Mahdi, hat es viele gegeben, die sich mit diesem Namen vorgestellt und behauptet haben, sie seien Mahdi. In Nordafrika wurde in diesem Zusammenhang eine Gemeinschaft namens Morabtun bekannt. Oder im Sudan hat eine Person namens Mahdi Sudani vor 100 Jahren sich als der Verheißene vorgestellt und die Engländer bekämpft. In Nigeria hat Othman Ibn Nudeh, vor weniger als 200 Jahren, eine entsprechende Regierung gegründet. Es war jedoch bald allen klar, dass die Behauptungen dieser Leute nicht stimmten“.

     

    Der libanesische Schriftsteller Kurani ist der Ansicht, dass die Intensität des Glaubens an Mahdi, aleihe salam, im engen Zusammenhang mit den politischen und sozialen Bedingungen in der Gesellschaft steht. Wenn in einem Land schmerzliche Ereignisse geschehen, wie die in Bosnien, Palästina und so weiter, nimmt der Wunsch der Bevölkerung, dass ein Retter in Erscheinung tritt, zu. Auch wenn die Bevölkerung stark internem oder externem Druck ausgesetzt ist, wie bei dem Angriff des zionistischen Regimes auf Libanon, wächst das Interesse an einem Retter. Ebenso wird bei spirituellen Erfolgen verstärkt über die Zukunft der Welt diskutiert und es tauchen verstärkt Fragen über den Verheißenen der Endzeit auf.

     

    Viele wollen wissen: Wer ist der Verheißene Mahdi?

     
    Als der Prophet bei seiner letzten Hadschreise inmitten der versammelten Pilgermenge, Imam Ali als seinen Nachfolger vorstellte sagte er zudem über den Verheißenen Mahdi:

     
    „Mahdi ist der, der unsere Rechte wieder herstellt. Ihr sollt wissen, dass Mahdi von uns ist. Ihr sollt wissen, dass er über alle Religionen siegt. Dass er an den Unterdrückern Vergeltung übt. Dass er die Grenzen öffnet und abschafft. Er übt Vergeltung für die rechtschaffenen Diener Gottes….

     

    255 nach der Hidschra und dem Mondkalender, 868 nach Christus kam im Haus des Imam Hassan Asgaris, aleihe salam, ein gesegnetes Kind zur Welt. Sein bekanntester Beiname ist der Name Mahdi. Das bedeutet: „Der Rechtgeleitete“. Ein anderer Beiname ist Qa`im, was bedeutet: „Der, der sich erhebt“.

     

    Imam Hassan Asgari wusste, dass sein Sohn Gerechtigkeit auf der Welt herstellen wird. Er hat gesagt:
    „Gott sei gedankt, dass er mich noch nicht aus dieser Welt nahm, sodass ich meinen Nachfolger, welcher in seiner Art und seinem Aussehen dem Propheten mehr ähnelt als jeder andere, noch sehen darf. Gott schützt ihn in der Zeit, in der er den Blicken verborgen bleibt, danach lässt er ihn in Erscheinung treten und er wird die Welt so sehr mit Gerechtigkeit füllen wie sie vorher mit Unrecht und Verdorbenheit gefüllt war.“

     
    Die Abbassidenherrscher hatten über Überlieferungen und Aufzeichnungen erfahren, dass der Verheißene Mahdi, der Sohn des Imam Hassan Asgari, aleihe salam, ist. Um die Geburt eines solchen Kindes zu verhindern, bewachten sie streng das Haus des Imams. Doch Gott wollte, dass die Leute die für die Abbassidenherscher arbeiteten, nichts von der geheimnisvollen Geburt Mahdis erfuhren. Keiner hatte ein Zeichen von Schwangerschaft bei der Gemahlin Imam Asgaris feststellen können.

     

     

    Imam Hassan Asgari blieb nach der Geburt von Hazrate Mahdi, aleihe salam, noch einige Jahre am Leben. In dieser Zeit stellte er seinen Sohn Mahdi nur einigen wenigen seiner engen Gefährten vor und sprach zu ihnen über die strahlende Zukunft dieses Kindes. Schließlich fand Imam Asgari den Märtyrertod. Mahdi, aleihe salam, war gerade 5 Jahre alt. In dieser Zeit begann sein Imamat, seine Führung der Muslimengemeinde“

     
    In der Nacht, in der der Prophet in den Himmel aufstieg sprach Gott zu ihm:

    „Mahdi ist von uns zum König auf Erden bestimmt worden. Er ist ein mächtiger König, dem alle gehorchen und alle dienen. Ein König, dem sich die Erde ergibt. Die Heere Gottes sind seine Helfer und die Engel Gottes ebenso. Ort und Zeit werden ihm zur Verfügung stehen, damit er den Aufruf Gottes allen Weltbewohnern mitteilt und sie sich im Zeichen des Ein-Gott-Glaubens umeinander versammeln und Wohl und Glück erreichen“.

     

    Aus den gleichen Gründen, aus denen die Geburt des Mahdi, aleihe salam, den Feinden verborgen blieb, wurde er von den Blicken der Menschen ferngehalten und der Kontakt mit Imam Mahdi fand auf andere Weise statt. In einem bestimmten Zeitraum stand Imam Mahdi über vier Sondervertreter mit der Bevölkerung in Verbindung und auf diese Weise gab er ihnen Wegweisungen. Dieser Zeitabschnitt wird die Gheybat Soghra, die kleine Verborgenheit, genannt. Sie dauerte 69 Jahre.

     

    Nach Ablauf dieser Zeit begann die große Gheibat. Die Zeit in der Gott den Verheißenen völlig den Blicken fernhält, bis zu dem Tag wo diese Sonne am Horizont der Menschheit aufsteigen und ihrer Zukunft Licht spenden wird.

     

     

    Quelle: http://www.balaghah.net/nahj-htm/ger/artikel/main.htm