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    Dua Jauschan as-Sagheer

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    Dua Jauschan as-Sagheer
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    Dieser Du´a wurde unter der Autorität unseres siebten Imams Musa Al Kazim (Der Friede sei mit ihm!) überliefert, und es wird gesagt, das dies ein sehr wirkungsvolles Bittgebet ist.

     

    Sayyid ibn Tawus hat in seinem buch Muhaj al dawat überliefert, dass Imam Kazim (ع) diesen Du´a zu rezitieren pflegte, als er wusste dass der Abbasieden Kalif ihn zu töten plante.

     

    [1] Mein Gott viele Feinde erhoben das Schwert der Feindseligkeit gegen mich, schärften die Dolch- und Pfeilspitzen, bereiteten tödliches Gift vor und hielten ihren Bogen gegen mich bereit. Und mich im Auge behaltend, hegten sie böse Gedanken um mich zu zwingen, gegen meinen Willen das tödliche bittere Gift zu schlucken.

     

    Du bekamst zu wissen, dass ich zu schwach bin um meine Not zu tragen und zu erschöpft den Unglücken zu widerstehen. Und Du bemerktest meine Mängel, so dass ich den Feind, der geplant hatte mich anzugreifen nicht entgegentreten kann und Du erkanntest meine Isolation inmitten der Menge der sich versammelnden Feinde, sitzend in Gräben, fertig mir entgegen zu springen, während ich nicht daran dachte im Hinterhalt zu sitzen und Vergeltung zu üben. So mit Deiner Macht, kamst Du um mir beizustehen und Deine Hilfe machte mich stark und machte die Boshaftigkeit der großen Zahl seiner Kräfte zunichte, indem sich seine Waffen als unwirksam erwiesen. Und Du gabst mir die Oberhand über ihn, indem Du ihn in, die mir gestellte Falle tappen ließest. und warfst ihn in die Grube, die er für mich gegraben hatte und gabst ihm keine Unterstützung für seine widerwilligen Handlungen und Du erlaubtest ihm nicht die Heftigkeit seines Ärgers zu befriedigen. Sich auf den Daumen beißend, machte er auf dem Absatz kehrt und seine Kameraden, beschämt, zerstreuten sich in Eile.

     

    So Lob gebührt Dir, Oh Gebieter, in [Deiner] unverletzlicher Allmacht, und bedachter Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern.

     

    [2] O Allah, zahlreiche ungehorsame Tyrannen haben versucht mich verräterisch zu unterdrücken, sie hatten Fallen gelegt um mich einzufangen und spionierten mir dauernd hinterher, wie ein Raubtier welches da liegt und auf seine Beute wartet, versuchten sie mich zu überraschen, wobei sie mich in der Öffentlichkeit mit offenen Armen und einer lächelnde Begrüßung empfangen haben, wie Unschuldige.

     

    So als Du seine heimlichen Betrügereien und Gaunereien mitbekommen hast [obwohl er aufgeklärt war] und er das gleiche wie vorher dachte und mich mit seinem selbst entworfenen System erneut versucht hat zu verletzen, hast du ihn verachtungsvoll erwischt, und hast ihn Kopf über runter geschmissen und ihn somit vollständig besiegt; nach dem er sich im Grab wieder gefunden hat, hat er versucht mich anzulügen, doch Bedürftigkeit und Leid hat ihn überkommen.

     

    So belohntest Du ihn durch einen Steine Hagel und seine Pfeile, die auf mich schleuderten prallten auf ihn zurück, und dadurch waren seine eigenen Seile um seinen Hals legend. Schande und Enttäuschung sind über ihn gekommen, er erlitt an Schande und Unehre, sein Stolz und seine Überheblichkeit verschwanden und wechselten zu Demut, seine Stärke und Macht wurde zu Hilflosigkeit und Machtlosigkeit, und letztlich, im Letzten Moment, als er sich sicher war, mich zu bestürmen und zu erdrücken, tappte er an dem Tage seiner Gewalt, in seine eigene Falle, eingebunden in seinen eigenen Seilen, die er für mich vorbereitet hatte. In Wirklichkeit war ich es, der gelitten hätte, wärest Du nicht, O mein Herr, durch Deine Gnade zu meiner Errettung gekommen.

     

    So Lob gebührt Dir, Oh Gebieter, in [Deiner] unverletzlicher Allmacht, und bedachter Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern.

     

    [3] Mein Gott, viele Neider mit dickem Hals, vor lauter Groll und vor lauter Ärger, haben mich beleidigt, in dem Versuch mich durch ihre beleidigende Art zu verletzen und um mich Unfairerweise mit ihren eigenen Fehlern zu schänden. Ich war verschlagen, mit anspielenden Bemerkungen meiner Rechtschaffenheit missbilligend, entblößend und fälschlicherweise mit der Last ihrer Sünden auf meiner Schultern tragend.

     

    Deshalb habe ich zu Dir gerufen, Oh Gott, Deine Hilfe erwartend, glaubend an Deine schnelle Antwort, vertrauend auf Dein sofortiges Handeln um die Bedrängnis zu vertreiben, eine Tatsache, die mir immer bewusst war und wohl wissend, dass wer immer unter Deinem barmherzigen Schutze kommt, ist niemals verraten. Und wer auch immer sich an Dich um Hilfe wendet, dem hilfst du.

     

    So bewahrtest Du mich sicher vor dem Leid ihrer Bedrohungen, und durch Deine alles beherrschende Macht machest Du ihren bösen Plänen ein Ende.

     

    So Lob gebührt Dir, Oh Gebieter, in [Deiner] unverletzlicher Allmacht, und bedachter Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern.

     

    [4;5] Mein Gott, manch eine dunkle Wolke, Leid und Elend tragend, wurde von Dir vertrieben; Deine Segnungen tröpfelten von den Himmeln wie sanfter Regen, und Deine Gefälligkeiten flossen wie reichlich vorhandene Flüsse; Du hast die Quelle des Unglücks trockengelegt, zusätzliche Wohltaten verliehen, bewährten Schutz verfügbar gemacht, heftiges Unheil ferngehalten, und hast Ereignisse [in meinem Gefallen] dargelegt, in strenger Übereinstimmung mit Deinen Befehlen, niemals missratend, und auf der ernannten Bahn bewegend, niemals übertretend.

     

    So Lob gebührt Dir, Oh Gebieter, in [Deiner] unverletzlicher Allmacht, und bedachter Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern.

     

    Mein Gott, manch eine hoffnungsvolle Erwartung habe ich in Ehren gehalten, welche Du realisiert hast; und Du hast den Einfall der Armut in mein Leben versperrt, die Härte des tödlichen Unheils aufgehoben, und manch ein Bedrängnis entfernt.

     

    Du bist nicht verantwortlich für das was Du tust, wohingegen andere es sind. Du teilst alles aus, lässt jedoch nie irgendetwas verknappen. Du verleihst, wann immer flehentlich erbittet wird, und ergreifst des Öfteren die Initiative. Deine Wohltätigkeit entspricht immer den Erwartungen. Es ist nicht für Dich, Oh Gebieter, weniger als belohnend, zuvorkommend, mildtätig, und wohltätig zu sein.

     

    Obwohl Du weiter Wohltätigkeiten, Gefälligkeiten und Freigebigkeiten verleihst, versagte ich Deine Verbote zu beachten, nahm es nicht so ernst, und Deiner Warnungen unbedacht, habe ich meinem Gegner nachgegeben und stellte mich Deinem Feind nicht entgegen.

     

    Mein Gott und mein Helfer, ich war schuldig, Deiner Wohltätigkeit nicht dankbar zu sein, deswegen konnte ich mich nicht abhalten Fehler zu begehen.

     

    Mein Gott, hier steht Dein demütiger Diener, welcher weiß und bezeugt, dass Du Einer bist, und Zugeständnisse macht, dem Nachkommen seiner Taten zu Dir nicht gerecht zu werden, und Zeugnis Deiner zahllosen Segnungen und exzellenten Güte und reichlichem Guten ablegt.

     

    So, mein Gott, mein Herr, gib mir barmherzig, was ich durch Deine Gnade möchte, sodass ich Deine Gnade anstreben kann, und durch sie den Gipfel erreichen kann, wo Deine Zustimmung erhältlich ist und wo es Befreiung von Deiner Missmut gibt, im Namen Deiner Macht und übernatürlichen Kraft, und um den Willen des Propheten, Muhammad, mögen die Segnungen Allahs mit ihm und seiner Familie sein.

     

    So Lob gebührt Dir, Oh Gebieter, in [Deiner] unverletzlicher Allmacht, und bedachter Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern.

     

    [6] Mein Gott, viele Lebewesen erleiden die andauernde Qual des Todes, tagein, tagaus und hören den ratternden Ton, durch seine keuchende Kehle überschreiten. Wenn er da steht von Angesicht zu Angesicht schlägt sein Herz vor Furcht und es läuft ihm eiskalt dem Rücken hinunter, aber ich werde von dieser schrecklichen Erfahrung frei gehalten.

     

    So Lob gebührt Dir, Oh Gebieter, in [Deiner] unverletzlicher Allmacht, und bedachter Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern.

     

    [7] Mein Gott, manch ein Wesen ist kränklich, tagein, tagaus, Schmerzen habend, an der Schwelle des Todes, ruhelos und in Qual weinend, keine Befreiung findend. Weder Essen noch Getränke passieren den Rachen leicht, beide sind geschmacklos, aber ich bin heil und gesund, lebe ein friedvolles und einfaches Leben, wegen Deiner gütigen Aufmerksamkeit und Fürsorge.

     

    So Lob gebührt Dir, Oh Gebieter, in [Deiner] unverletzlicher Allmacht, und bedachter Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern.

     

    [8] Mein Gott, manch ein Wesen ist ständig in Furcht, in Panik, schlaflos, verlassen, allein, befangen, flüchtig, verbannt, starr vor Angst, in Bedrängnis gefangen, vor der Enttäuschung wegrennend; und in der weiten Welt, ist kein Platz zum ausruhen für eine Weile, weder kann ein Ausweg geschmiedet oder gefunden werden, noch kann man entkommen, aber ich bin sicher, geborgen, zufrieden, und mir ist behaglich.

     

    So Lob gebührt Dir, Oh Gebieter, in [Deiner] unverletzlicher Allmacht, und bedachter Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern.

     

    [9] Mein Gott und Herr, manch ein Wesen wird unterdrückt und als Gefangener gehalten, Tag für Tag, unter der rauen Kontrolle der mitleidlosen Feinden und Ungläubigen, von seiner Familie und seinen Kindern getrennt, abgeschnitten von seinen Freunden und Zuhause, vorstellend wie der Tod kommen wird, und wie die Qual ihn befallen wird, aber ich bin vor all dem sicher.

     

    So Lob gebührt Dir, Oh Gebieter, in [Deiner] unverletzlicher Allmacht, und bedachter Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern.

     

    [10 ;11] Mein Gott, manch ein Wesen ist ständig inmitten der kämpferischen Kriege, und wird auf dem Schlachtfeld herausgefordert. Umgeben vom bewaffneten Feind auf allen Seiten, fieberhaft zitternd in seinem Verhältnis, verzweifelt versuchend Listen und Intrigen zu nutzen, um aus einer schwierigen Lage heraus zukommen, keine zu finden ist letztendlich Schnitten und Wunden vermindert, niederfallend zu Boden im Teich seines eigenen Blutes, vergeblich kämpfend unter den Hufen und Stiefeln, um Hände aufs Wasser zu legen, oder um einen flüchtigen Blick auf jenen zu haben, der ihm am Herzen liegt, aber ich bin vor all dem sicher.

     

    So Lob gebührt Dir, Oh Gebieter, in [Deiner] unverletzlicher Allmacht, und bedachter Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern.

     

    Mein Gott, manch ein Wesen, treibt tagein, tagaus über den gefahrvollen Meeren, inmitten von erschreckenden Wirbelstürmen und aufwallenden Wellen, weder des Ertrinken noch des Todes sicher, noch immer außerstande Sicherheit zu erlangen. Es gibt andere, welche vom Blitz getroffen werden, oder lebendig unter zerstörten Gebäuden begraben werden, oder von Feuer verzehrt werden, oder tief in Gewässer geworfen werden, oder ersticken, oder ertrinken, oder abmagern, oder zu Tode gesteinigt werden. Aber ich bin vor all dem sicher.

     

    So Lob gebührt Dir, Oh Gebieter, in (Deiner) unverletzlicher Allmacht, und bedachter Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern.

     

    [12] Mein Gott, manch ein Wesen reist auf fremde Länder, weit weg von Freunden und Verwandten, in Enttäuschung wandernd, allein, unter den Bestien und Reptilen, außerstande einen Ausweg zu finden, die Qual der extremen Kälte, Hitze, und Durst ertragend, der Kleidung enthüllt, dazu viele andere Bedrängnisse, welche mir erspart wurden.

     

    So Lob gebührt Dir, Oh Gebieter, in (Deiner) unverletzlicher Allmacht, und bedachter Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern.

     

    [13] Mein Gott und Herr, manch ein Wesen ist arm, bedürftig, entblößt, unbeschäftigt, zitternd, strebsam, ängstlich, hungernd, durstig, und nach jemanden schauend, der ihm eine Hand geben könnte, oder erwartend, dass einer Deiner mehr ergebenen und nahen Dienern für seine Befreiung kommen wird, gedrückt durch die erhebliche Last des schweren Anstrengung, müde von beschwerlicher Knechtschaft, kurz an Bereitstellungen, belastet mit Abgaben, umgeben von furchtbaren Miseren, und kann sich nicht an irgendjemand wenden, aber an Dich, um Unheil zu vertreiben, ich habe aber Menschen, welche mich befolgen, ich genieße ein erfreuliches Leben, ich bin privilegiert und geehrt, und ich bin sicher vor seinen Missgeschicken.

     

    So Lob gebührt Dir, Oh Gebieter, in (Deiner) unverletzlicher Allmacht, und bedachter Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern.

     

    [14] Mein Gott und Herr, manch ein Wesen, tagein, tagaus, wandert ins Exil, bestürzt, verwirrt, hungrig, und verängstigt, abgeschnitten von der Zivilisation, verloren in Wüsten und Dschungeln, verbrannt durch die brennende Sonne und dahingeschwunden durch extreme Kälte, den Annehmlichkeiten beraubt, leblos, auf erbärmliche Demütigung herabgesetzt, und schaut mit Enttäuschung auf die Wirklichkeit, keine Kontrolle über Gewinn oder Verlust habend, aber ich bin von all dem frei, durch Deine Generosität und Güte.

     

    Es gibt keinen Gott, außer Dir, Oh Gebieter, in [Deiner] unverletzlicher Allmacht, und bedachter Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern, und hab Gnade mit mir durch Deine Gnade, Oh Barmherzigster.

     

    [15] Mein Gott, mein Gebieter, mein Herr, manch ein Wesen ist ständig entkräftet, krank, kränklich, durch die chronische Krankheit bettlägerig (faul), sich mit dem Schmerz unter den Bettlaken krümmend, nicht wissend, was der Geschmack des Essens oder der Getränke ist, und schaut mit Enttäuschung auf die Wirklichkeit, keine Kontrolle über Gewinn und Verlust habend, doch ich bin von all dem frei, wegen Deiner Generosität und Güte.

     

    Es gibt keinen Gott, außer Dir, Oh Gebieter, in [Deiner] unverletzlicher Allmacht, und bedachter Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern, und hab Gnade mit mir durch Deine Gnade, Oh Barmherzigster.

     

    [16] Mein Gott, mein Gebieter, mein Herr, manch ein Wesen, tagein, tagaus, liegt auf seinem Sterbebett in den Klauen des Todesengels, und in der Stunde des Todes, unter seinen Freunden, schaut sich um, rechts und links, schweigend seine Aufmerksamkeit auf seine Kameraden, Kollegen, und seine Lieben, nicht fähig mit ihnen zu sprechen und vom Unterhalten abgehalten, und schaut mit Enttäuschung auf die Wirklichkeit, keine Kontrolle über Gewinn und Verlust habend, doch ich bin von all dem frei, wegen Deiner Generosität und Güte.

     

    Es gibt keinen Gott, außer Dir, Oh Gebieter, in [Deiner] unverletzlicher Allmacht, und bedachter Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern, und hab Gnade mit mir durch Deine Gnade, Oh Barmherzigster.

     

    [17] Mein Gott, mein Gebieter und mein Herr, manch ein Wesen, Tag für Tag, ist ein Gefangener in engen düsteren Ecken gehalten, weinend, ächzend, gedemütigt, angekettet, beleidigt, rau behandelt, herumkommandiert, nicht wissend, was im Warten liegt oder was der Bestrafung auferlegt wird, um ein Beispiel zu geben; Annehmlichkeiten beraubt, kurz an Bereitstellungen, schaut er mit Enttäuschung auf die Wirklichkeit, keine Kontrolle über Gewinn oder Verlust habend; aber ich bin von all dem frei, durch Deine Generosität und Güte.

     

    Es gibt keinen Gott, außer Dir, Oh Gebieter, in [Deiner] unverletzlichen Allmacht, und bedachten Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern, und hab Gnade mit mir durch Deine Gnade, Oh Barmherzigster.

     

    [18] Mein Gott, mein Gebieter und mein Herr, manch ein Wesen ist dauerhaft an das unabänderliche Schicksal des Todes gebunden, welches ihn von allen Seiten umgibt; von seinen Freunden, Kollegen, Nahen und Lieben absondert, er ist ein kleiner und demütiger Sklave in den Händen der nicht-glaubenden Feinden, welche ihn an der Leine halten und in Ketten halten, in verschlossenen dunklen und feuchten unterirdischen Löchern, von wo er nicht die helle und schöne Welt sieht; und er schaut mit Enttäuschung auf die Wirklichkeit, keine Kontrolle über Gewinn oder Verlust habend; aber ich bin von all dem frei, durch Deine Generosität und Güte.

     

    Es gibt keinen Gott, außer Dir, Oh Gebieter, in [Deiner] unverletzlichen Allmacht, und bedachten Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern, und hab Gnade mit mir durch Deine Gnade, Oh Barmherzigster.

     

    [19] Mein Gott, mein Gebieter und mein Herr, manch ein Wesen, tagein, tagaus, rennt nach irdischen Interessen, bis Gier der weltlichen Vorteile in Schwierigkeit bringen, und [er ist wie einer, der] in ein Boot springt und feststellt, das es in viele Stücke zerbricht, und von den gemeinen Wellen des Meers mit Enttäuschung auf die Wirklichkeit schaut, keine Kontrolle über Gewinn oder Verlust habend. Und ich bin von all dem frei, wegen Deiner Generosität und Güte.

     

    Es gibt keinen Gott, außer Dir, Oh Gebieter, in [Deiner] unverletzlichen Allmacht, und bedachten Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern, und hab Gnade mit mir durch Deine Gnade, Oh Barmherzigster.

     

    [20] Mein Gott, Mein Gebieter und mein Herr, manch ein Wesen ist dauerhaft an das unabänderliche Schicksal des Todes gebunden, und ist von Unglück umgeben; Ungläubigen und Feinden, mit Speeren, Schwertern, und Pfeilen, stoßen plötzlich auf ihn und werfen ihn zum Grund, welcher sein Blut aufsaugt, und Bestien und Greifvögel verschlingen sein Fleisch; doch ich bin von all dem frei, wegen Deiner Generosität und Güte, obwohl ich Deine Gefälligkeit nicht verdiene.

     

    Es gibt keinen Gott, außer Dir, Oh Gebieter, in [Deiner] unverletzlichen Allmacht, und bedachten Nachsicht. Segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für Deine Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern, und hab Gnade mit mir durch Deine Gnade, Oh Barmherzigster.

     

    [21] Und im Namen Deiner Befehlsgewalt und Majestät, Oh Generöser, ich bitte wiederholt um das, was mit Dir ist, und wende mich an Dich, und ich flehe Dich demütig mit ausgestreckten Händen an, Hände, welche gesündigt haben. So suche ich nur bei Dir Zuflucht, Oh mein Gebieter, denn wessen Schutz könnte ich sonst erstreben? An wen könnte ich mich wenden, um Schutz zu suchen? Daher, komme ich unter Deinen Schutz, und ich gebe mich Dir vollkommen hin, und niemand anderem. Wirst du mich wegjagen? Du bist meine letzte Rettung. Ich verlasse mich auf Dich und flehe Dich in Deinem Namen an, welcher die Himmel errichtet, die Erde tragfähig und beständig machte, die Berge erhöhte, die Nacht überschattete, und den Tag erhellte.

     

    Segne Muhammad und die Familie Muhammads; und erfülle all meine Bedürfnisse, und vergib all meine bedeutenden und unbedeutenden Sünden, und gib mir genügend Lebensunterhalt, sodass ich Ehre in dieser Welt und in der nächsten gewinnen kann, Oh Barmherzigster.

     

    [22] Mein Herr, ich suche nach Deiner Hilfe; segne Muhammad und seine Familie, und gib mir Deine Unterstützung.

    Ich wende mich an Dich; so wahre mich völlig zufrieden mit [Deiner] Belohnung, sodass ich Dir dienen kann und Dich anflehen kann, anstatt zu anderen zu gehen; und gib mir ehrenhafte Zulänglichkeit an Stelle von entehrender Bedürftigkeit, und ersetze die Schwäche des Ungehorsams mit der Stärke des Gehorsams.

     

    Du gabst mir Vorzug über manch ein Geschöpf, und verliehst mir Gefälligkeiten und Wohltaten, obwohl ich sie nicht verdiene.

    Mein Gott, Lob gebührt Dir für all dies, segne Muhammad und die Familie Muhammads, und lass mich unter jenen sein, welche Dir für [Deine] Freigebigkeiten danken und sich an Dich für Deine Gefälligkeiten erinnern; und hab Gnade mit mir, durch Deine Gnade, Oh Barmherzigster.

     

    Wirf dich dann nieder und rezitiere folgendes:

     

    Der Bescheidene und Demütige wendet sein Gesicht zum Höchsten und Mächtigsten.

    Die vertrocknete sterbliche Stirn wirft sich vor dem Ewigen, dem Ewiglebenden nieder.

    Die verarmte Stirn wirft sich vor dem Reichsten und dem Größten nieder.

     

    Wirf dich vor dem Gebieter der Welten nieder, Oh mein Gesicht, meine Ohren, Augen, mein Fleisch, Blut, Haut, und meine Knochen, und all das, was mein ist auf dieser Erde.

     

    Mein Gott, gib mir Deine Nachgiebigkeit im Gegenzug für meine Unkenntnis, im Gegenzug für meine Armut Deinen Reichtum, im Gegenzug für meine Hilflosigkeit Deine Macht und Befehlsgewalt, im Gegenzug für meine Schwäche Deine Stärke, im Gegenzug für meine Furcht Deine Begnadigung, im Gegenzug für meine Verstöße und Fehler Deine Vergebung und Gnade, Oh Mildtätige, Oh Barmherziger.

     

    Oh mein Gott, mit Deiner Hilfe werde ich Missgeschicke zu … [Erwähne hier die Namen deines Feindes mit dem Namen seines Vaters] vertreiben, und Zuflucht bei Dir suchen vor seinem Unheil. So lass mich sicher vor ihm sein, wie Du Deine frommen Propheten und nahen Freunde unter Deinen Geschöpfen vor den Klauen der ungehorsamen Pharaonen sicher sein liest; und ich such Deinen Schutz vor dem Übel aller erschaffenen Dinge, durch Deine Gnade, Oh Barmherzigster.