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    Englischer Philosoph wird nach 60 Jahren Atheismus Gottgläubiger

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    Die Schönheit der Schöpfung hat den Menschen schon immer fasziniert und je größer sein Wissen wurde, desto größer wurde sein Erstaunen über die Gewaltigkeit und Kompliziertheit dieser Welt und der Ordnung in ihr.
    Die Beantwortung der Frage, wer diese Welt hervorgerufen hat, ist stets ein menschliches Anliegen gewesen.

     

    Die Sterne sind eines von zahllosen Beispielen für die Größe der Schöpfung. Die Sonne, als einziger Stern unseres Sonnensystems hat einen Umfang von eine Millionen 390 Tausend km. Sie gehört zu einer Milchstraße mit circa 300 Milliarden Sternen. Diese ist wiederum nur eine von 100 Milliarden Galaxien. Astronomen vermuten, dass die Zahl der Sterne viel größer ist als die der Sandkörner in der Wüste. Aber wir können nur 3000 Sterne sehen. Jeder Stern wird geboren, wächst, altert und stirbt.

     

    Die Erde dreht sich um sich selbst und zwar mit einer Geschwindigkeit von 1680 km in der Stunde. Durch diese Umdrehung entstehen Tag und Nacht. Sie dreht sich gleichzeitig um die Sonne. Diese Bewegung, die die Jahreszeiten hervorruft, beträgt circa 30 km in der Sekunde. Außerdem wirkt sich die Drehung der Erde um ihre Achse auf die Länge der Tage und Nächte im Laufe des Jahres aus.

     

    Unser Planet steht einerseits unter dem Einfluss der Anziehungskraft der Sonne und andererseits unter dem der Zentrifugalkraft. Beide Kräfte lassen die Erde seit Millionen Jahren unverändert auf ihrer festgelegten Laufbahn kreisen. Aber die geringste Veränderung in der Anziehungs- und Abstoßungskraft der Sonne oder der Geschwindigkeit der Erde würde zur Vernichtung des Erdballs und der Menschen und anderen Lebewesen auf ihr führen.

     

    Die Naturphänomene auf der Erde und die Vielfalt der Lebewesen auf dem Festland und im Wasser sind überaus erstaunlich. Wie erstaunlich ist zum Beispiel der Aufbau des menschlichen Körpers und seines Systems! Zum Beispiel hat der Körper eines Erwachsenen Menschen unter normalen Bedingungen circa 100 Trillionen Zellen. Mit Ausnahme der Nervenzellen sterben dauernd Körperzellen ab und werden durch neue ersetzt. Dies kann jedoch das Altern nicht verhindern.

     

    Wer nun hat all dies mit dieser Genauigkeit erschaffen? Die Betrachtung der Geheimnisse und Wunder in der Schöpfung ist lehrreich und viele Wissenschaftler haben auf diesem Wege zu der Erkenntnis gefunden, dass ein wissender und planender Geist dahinter steht. Der Koran fordert alle zum Nachdenken über die Schöpfung auf. Im Vers 185 der Sure 7 heißt es:

    Haben Sie denn nicht näher über die Herrschaft über Himmel und Erde nachgedacht und darüber was alles Gott geschaffen hat. … und im Vers 190 der Sure 3 steht: In der Erschaffung von Himmel und Erde und im Aufeinanderfolgen von Tag und Nacht liegen Zeichen für diejenigen, die Verstand haben…

     

    Der englische Denker Anthony Flew hat mit 81 Jahren, nachdem er 66 Jahre lang die Existenz Gottes abgestritten hat, sich zu Seiner Existenz bekannt. Flew, der dieses Jahr am 16. April mit 87 Jahren verstarb, hat bereits als junger Mann die Existenz Gottes abgestritten und in seinen Büchern die anderen aufgefordert nicht an Ihn zu glauben. Aber nach allen den Jahren hat er zu einer neuen Wahrheit gefunden und zwar dadurch dass er über die erstaunlichen Erscheinungen im Dasein nachgedacht hat. 2004 gab er schließlich offiziell bekannt, dass er an Gott glaubt. Er begründete dies mit dem Vorhandensein von klaren wissenschaftlichen Beweisen.

     

    Anthony Flew bekennt : nach einem Leben voller Recherchen in Wissenschaft und Philosophie habe ich Gott erkannt. Dieser englische Philosoph erklärt, dass er zu einer tieferen Gotterkenntnis gelangt ist als andere. Es ist interessant ,dies aus dem Munde eines Menschen zu vernehmen, der mehrere Jahrzehnte lang in seinen Büchern, Artikeln und Ansprachen versucht hat, die Existenz des Schöpfers der Welt zu verneinen. Es waren die klaren Beweise der Wissenschaft, welche ihn dazu veranlassten, sich von der Gottesleugnung abzuwenden.

    Das Licht der Wahrheit bleibt nicht hinter den Wolken, auch wenn einige die Wahrheit aus Eigensinn und Unwissenheit verbergen wollen. Im Heiligen Koran lesen wir in der Sure 61 steht im Vers 8: Sie wollen das Licht Gottes mit ihrem Mund löschen, aber Gott wird sein Licht in seiner ganzen Helligkeit erstrahlen lassen – auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist.

     

    Flew sagt nachdem er die Gottesleugnung eingestellt hat: „Ohne einen höheren Geist ist die Planung der materiellen Erscheinungen und der Lebewesen nicht möglich. Diese Welt muss eine Ursache habe, die über der Natur und über der Materie steht.“ Dieser englische Philosoph hat aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse auf die Existenz eines höheren Geistes oder mit anderen Worten auf die Existenz des Daseinsschöpfers geschlossen. Besonders beeindruckt hat ihn das Wesen und die Wirkung der DNA –Moleküle und er sagt: Die DNA – Untersuchungen von Biologen zeigen eine erstaunliche unglaubliche Kompliziertheit in Bezug auf Ordnung und Regelung, die für die Entstehung des Lebens notwendig ist. Solche Vorbedingungen und Koordinierungen sind ohne Einfluss eines intelligenten Willens nicht möglich.“

     

    Die Bausteine der DNA ergeben die verschlüsselte genetische Information, welche in einem komplizierten Prozess von einer Generation auf die nächste übertragen wird. Die DNA-Struktur gleicht einer Spirale aus zwei Strängen, die sich bei der Teilung selbständig weiter produzieren.

    Zu den Entdeckern der Funktionsweise der DNA gehört Francis Crick. Crick hat das Wundersame dieser Moleküle bei der Entstehung des Lebens hervorgehoben. Unterdessen ist Gene Meyers, ein US-Wissenschaftler, der eine genetischen Forschungsprojekt leitet der Meinung: „Was uns wirklich in Erstaunen versetzt ist die Lebensordnung… Es ist ein außerordentlich kompliziertes System. Wir beobachten hier eine bewundernswerte Intelligenz“

     

    Anthony Flew der mit 81 zur Gotterkenntnis gelangt ist, weist auch noch auf andere Erscheinungen hin nämlich die Urknall zu Beginn des Universums. Dieses Ereignis stellt die Meinung der Gottesleugner, dass die Welt keinen Anfang besitzt, in Frage. Denn aufgrund der Theorie vom großen Urknall , von dessen Eintreten die meisten Astronomen überzeugt sind, begann die Entstehung der Welten aus der Explosion eines Uratoms. Wissenschaftler vermuten, dass dies vor 13 bis 15 Milliarden Jahren geschah und 2 Milliarden Jahre später die Galaxien entstanden. Unsere Galaxie, die Milchstraße nämlich ist circa 2 Milliarden Jahre alt.

    Im Gefolge der Großen Explosion begann zugleich die Zeit sowie die Ausdehnung des Weltraumes. Die Himmelskörper sind weiter im Begriff sich voneinander zu entfernen.

     

    Anthony Flew war nicht der erste und nicht der letzte Wissenschaftler, der dermaßen von der Schöpfung der Welt beeindruckt war, dass er an Gott zu glauben begann. Schone viele ehemalige Gottesleugner haben sich wieder dem Schöpfer zugewandt. Die Ordnung und Größe der Schöpfung ist viel zu offensichtlich, als dass jemand sie leugnen oder als Zufall bezeichnen könnte. Flew bekennt, dass die Entstehung von Leben aus einem leblosen Stoff und seine Vollendung in einer sehr komplizierten Schöpfungsgestalt, ohne eine mächtige und kluge Kraft nicht möglich ist. Er sagt: „Für mich sind zwei Dinge besonders wichtig: Erstens die Ursprünge der Ordnung in der Natur und zweitens die Frage wie leblose Dinge zu Verstand gelangten. Es gibt also jemanden der die Welt ordnet.“

     

    Quelle: http://german.irib.ir/radioislam/beitr%C3%A4ge/verschiedenes/item/244206-englischer-philosoph-wird-nach-60-jahren-atheismus-gottgl%C3%A4ubiger