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    Fatima im heiligen Quran (Teil 8): Der gute Baum

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    8. Der gute Baum

     

    Deshalb lesen wir viele Überlieferungen, welche die Ahl al Bayt (a.) mit einem Baum vergleichen. Der Baum ist der Gesandte Gottes (s.), wobei der Stamm Ali Ibn Abi Talib (a.) ist. Der Ast dieses Baums ist Fatima (a.) und die Früchte sind ihre Nachkommenschaft und die Anhänger sind die Blätter.

     

     

    أَلَمْ تَرَى كَيْفَ ضَرَبَ اللَّهُ مَثَلا ً كَلِمَة ً طَيِّبَة ً كَشَجَرَة ٍ طَيِّبَةٍ أَصْلُهَا ثَابِت ٌ وَفَرْعُهَا فِي السَّمَاءِ

    تُؤْتِي أُكُلَهَا كُلَّ حِين ٍ بِإِذْنِ رَبِّهَا ۗ

     

    Siehst du nicht, wie Allah das Gleichnis eines guten Wortes prägt? (Es ist) wie ein guter Baum, dessen Wurzeln fest sind und dessen Zweige bis zum Himmel (ragen). (24) Er bringt seine Frucht zu jeder Zeit mit der Erlaubnis seines Herrn hervor [1]

     

     

    Nicht eine oder zwei oder drei Überlieferungen, sondern etliche bestätigen uns, dass dieser Baum Fatima und ihr Vater und ihr Mann und ihre Kinder sind. Die Früchte dieses Baums sind die Imame aus ihrer Nachkommenschaft und wir sehen, dass ohne Fatima (a.) dieser Baum keine Früchte tragen würde. Wenn wir beispielsweise jemanden fragen würden, warum er sich besonders gut um seine Bäume und Pflanzen kümmert, so wird er uns antworten, dass er daraus Früchte erwartet.

     

    Diese Früchte sind essentiell und aus diesem Grund sagte Allah (t.) zu Seinem Gesandten:

    „Wäre sie (Fatima) nicht, so hätte ich euch beide nicht erschaffen.“

     

    Überlieferungen bestätigen uns diese Wahrheit:

     

    Ich befragte Abu Jaffar al-Baqir (a.) über das Wort des Erhabenen: (Es ist) wie ein guter Baum, dessen Wurzeln fest sind und dessen Zweige bis zum Himmel (ragen). (24) Er bringt seine Frucht zu jeder Zeit mit der Erlaubnis seines Herrn hervor.

     

    Er antwortete: „Was den Baum betrifft, so ist dieser der Gesandte Gottes (s.). Der Stamm ist Ali und der Ast ist Fatima, die Tochter des Gesandten Gottes (s.) und die Früchte sind ihre Söhne und die Blätter sind unsere Anhänger.

     

    Wenn der Gläubige von unseren Anhängern stirbt, so fällt ein Blatt von diesem Baum und wird ein Gläubiger geboren, so entsteht ein neues Blatt auf diesem Baum[2].

     

    Die Überlieferungen bestätigen uns, dass dieser Baum „Tuba“ heißt und er befindet sich im Paradies, im Hause Alis und Fatimas (a.) und es gibt kein Haus im Paradies, außer dass ein Ast dieses Baumes dort ist. Sie sind die Quelle des Paradieses, die Quelle des Wissens, des verborgenen, offensichtlichen, eindeutigen, mehrdeutigen – alles Wissen wurde ihnen zuteil.

     

    Die Überlieferungen bezüglich dieses Themas sind ebenfalls unzählig und wir wollen die Analyse damit nicht ausdehnen. Niemandem soll in den Sinn kommen, dass die Imame nach dem Gesandten Gottes (s.) dies berichteten, nein, der Gesandte Gottes (s.) selbst hat dies bestätigt und dies hat er jeden Tag und jede Nacht beleuchtet.

     

    „Al-Suyuti“ berichtet in seinem Werk „al-Dur al-Manthur“, dass der Gesandte Gottes (s.), nach der Herabsendung des Reinheitsverses[3], für neun Monate zur Zeit des Pflichtgebets, sei es das Morgen-, Mittags-, Nachmittags-, Abends-, oder Nachtgebet, an der Tür Fatimas und Ali (a.) klopfte und sagte: „Das Gebet, das Gebet! Wahrlich, Allah will nur jegliche Unreinheiten von euch fernhalten, ihr Ahl al Bayt, und euch stets in vollkommenster Weise rein halten.“ Dies tat der Gesandte Gottes (s.) nicht nur einen oder zwei Tage, sodass nur einige Menschen ihn hierbei sahen, nein, dies praktizierte er neun Monate lang. Deshalb darf niemand denken, dass diese Angelegenheiten unklar bei den Muslimen waren. Sie waren sehr wohl bekannt und insbesondere, dass Allahs (t.) Wohlgefallen das Wohlgefallen Fatimas (a.) ist und das Allah verärgert ist, wenn Fatima verärgert ist.

     

     

     

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    [1] Sure: ‚Ibrāhīm, Vers 24-25

    [2] Bihar-al-Anwar, Band 24, S. 138

    [3] Sure 33, Vers 33