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    Flehen zu Gott

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    Im Namen Allahs des Gnädigen des Barmherzigen.

     

    Ya Allah, segne Mohammad und seine reine Familie.

     

    Wie könnte das, was Du geschaffen hast, mein Gott, vor dir verborgen sein?

    Wie könntest Du nicht das ansehen, was Du gemacht hast?

    Wie sollte das, was Du regelnd lenkst, von Deiner Anwesenheit frei sein?

    Wie sollte jemand, der kein Leben besitzt außer durch Deine Bestimmung, die Fähigkeit haben, vor Dir zu fliehen?

    Wie sollte jemand, der keinen anderen Weg hat außer in deinem Königreich, vor Dir entkommen? Gepriesen seist Du!

     

    Jenes deiner Geschöpfe, das Dich am meisten fürchtet, kennt Dich am besten; das dasjenige unter ihnen, das sich in demütiger Ergebung am tiefsten verneigt, ist fleißig damit befasst, Dir zu gehorchen; und dasjenige unter ihnen, das Du versorgst, während es einen anderen anbetet, ist am verachtenswertesten vor Dir! Gepriesen seist Du!

     

    Derjenige, der Dir andere beigesellt und Deine Gesandten leugnet, schmälert nicht Deine Autorität; noch kann derjenige, der Deinem Erlass abgeneigt ist, Deinen Befehl zurückweisen.

    Derjenige, der Deine Macht leugnet, hält sich selbst nicht fern von Dir. Derjenige, der andere als Dich anbetet, entkommt Dir nicht. Derjenige, der nicht willens ist, Dich zu treffen, wird in dieser Welt kein endloses Leben haben. Gepriesen seist Du!

     

    Wie mächtig ist Deine Würde, wie überwältigend Deine Autorität, wie stark Deine Kraft, wie durchdringend Dein Befehl! Gepriesen seist Du!

     

    Du hast den Tod für alle Deine Geschöpfe befohlen, sowohl für ihn, der sich zu Deiner Einheit bekennt wie auch für jenen, der nicht an Dich glaubt. Jeder wird den Tod kosten, jeder wird zu dir heimkehren. Gesegnet seist Du und hoch erhaben bist Du!

     

    Es gibt keinen Gott außer Dir. Einzig bist Du, es gibt keinen Partner neben Dir.

    Ich glaube an Dich, ich bezeuge Deine Gesandten, ich akzeptiere Dein Buch.

    Ich glaube nicht an ein anderes Objekt der Anbetung neben Dir, ich bin frei von jedem, der einen anderen anbetet!

     

    Oh Gott, ich erhebe mich am Morgen und beschließe den Tag, meine guten Werke für nicht erwähnenswert erachtend, meine Sünden eingestehend, meine Vergehen zugebend.

    Ich bin erniedrigt wegen meiner Verfehlungen gegen mich selbst. Meine Werke haben mich zerstört, meine Begierde hat mich ruiniert, meine Leidenschaften haben mich beraubt.

     

    So bitte ich Dich, mein Herr, wie derjenige, dessen Seele von seinen weit reichenden Erwartungen abgelenkt ist; dessen Körper sorglos ist wegen der Lautlosigkeit seiner Adern; dessen Herz entzückt ist von der Vielfalt der Gunst, die ihm verliehen wurde; dessen Nachdenken über das, worauf er zugeht, gering ist, den falsche Erwartungen überwältigt und Begierden fasziniert haben, den diese Welt unterworfen hat und über den der Tod seinen Schatten geworfen hat.

     

    Ich bitte wie derjenige, dessen Sünden zahllos sind und der seine Vergehen zugibt.

    Ich bitte wie derjenige, der keinen Herrn hat außer Dir, keine Freunde außer Dir, keinen, der ihn vor Dir verteidigt, und keine Zuflucht vor Dir außer zu Dir.

     

    Mein Gott, ich bitte Dich bei Deinem Recht, das alle Deine Geschöpfe in die Pflicht nimmt, bei Deinem großartigen Namen, mit dem Du Deinen Gesandten befohlen hast, Dich zu lobpreisen, und bei der Erhabenheit Deiner herrlichen Existenz, die weder altert, noch sich wandelt, noch sich verändert, noch vergeht: segne Mohammad und die Familie Mohammads und befreie mich von der Bedürftigkeit aller Dinge dadurch, dass ich Dich anbete; dass Du meine Seele dadurch, dass ich Dich fürchte, von dieser Welt ablenkst, und dass Du mich mit dem Überfluss Deiner Großzügigkeit belohnst durch Deine Gnade!

     

    Zu Dir flehe ich, Dich fürchte ich, und von Dir suche ich Beistand, und auf Dich hoffe ich, und Dich flehe ich demütig an, und bei Dir suche ich Zuflucht, und auf Dich vertraue ich, und von Dir erbitte ich Hilfe, und an Dich glaube ich, und in Dich setze ich mein Vertrauen, und auf Deine Freigebigkeit und Großzügigkeit verlasse ich mich.