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    Geburtstag von Hazrat Ali Akbar ( a.s )

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    Geburtstag von Hazrat Ali Akbar ( a.s )
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    Ali Akbar, das Symbol für Widerstand, war der schönste und prächtigste Sohn von Imam Hussein (a.s) und ein Nachkomme des ersten Imam der Schiiten, Hazrate Ali (a.s).
    Ali Akbar war zugleich ein Sinnbild für Widmung und Sinnlichkeit. Kerbela hatte auf sein Schwert gewartet, damit er alle Ereignisse, wie die Kämpfe von Badr und Hunein niederschreibt, denn der Sohn Imam Husseins (a.s). sollte die Spuren von Prophet Muhammad (s.a.s) hinterlassen, weil er, wie berichtet wird, seinem Urgroßvater sehr ähnlich sah.

     

    Ali Akbar kam am 11. Schaban, nach dem arabischen Mondkalender im Jahr 653 in der Stadt Medina zur Welt. Seine Mutter war Leila, die Tochter von Abi Mareh, die eine Zeitlang im Haus von Imam Hussein (s.a.) lebte und auch seine Ehefrau war. Leila gebar ihrem Mann diesen tapferen, couragierten Jungen, dessen Schönheit, Verhalten und Worte seinem Urgroßvater sehr ähnlich waren. Jeder, der den Propheten Muhammad hätte sehen wollen, schaute sich Leilas Sohn an. Auch sein Vater, Imam Hussein (a.s) erzählte davon und sagte: „Immer wenn wir uns nach dem Propheten sehnten, betrachteten wir das Gesicht von Ali Akbar.“

     

    Beim Geschehen zu Kerbela war Ali Akbar 25 Jahre alt. Manchen Überlieferungen nach soll er auch 18 oder 20 gewesen sein. Er war der erste Märtyrer von Aschura aus dem Stamm der Bani Haschem. Seine Tapferkeit und Kühnheit und seine politisch-religiösen Ansichten kamen besonders in Kerbela zur Geltung. Seine Worte und Überlieferungen beweisen dies. Als Imam Hussein (a.s) am Haus von Ghasr Bani Maqatel vorbeikam, nickte er auf seinem Pferd kurz ein, und nach dem er aufwachte sprach er: „Ena lelah va ena elaihe Radscheun (Zu Gott gehören wir und zu Ihm kehren wir zurück). Daraufhin wiederholte er diesen Satz drei Mal und dankte Gott. Als Ali Akbar ihn fragte, warum er diesen Vers aus dem Heiligen Koran zitiert und wiederholt hat, antwortete Imam Hussein: „Ein Reiter sagte mir im Traum, dass diese Karawane in Richtung „Tod“ zieht. Ali Akbar erwiderte: „Sind wir denn nicht im Recht“? „Doch“, meinte Imam Hussein und sein Sohn sprach: „Also fürchten wir uns nicht vor dem Tod, den wir auf dem Weg der Gerechtigkeit erleiden!“

     

    Am Tag des Aschura-Geschehens, nachdem alle Anhänger Imam Husseins den Märtyrertod gefunden hatten, war Ali Akbar die erste Person, die Imam Hussein um Erlaubnis bat, auf das Schlachtfeld zu ziehen, um sich für den Islam zu opfern. Obwohl es der Familie des Propheten und auch Imam Hussein nicht leicht fiel, ließen sie Ali Akbar ziehen und er kämpfte heldenmutig und tapfer. Als der junge Mann sich den Kämpfern näherte, sprach Imam Hussein Gott an und verfluchte den Stamm, der sie in die Stadt eingeladen hatte und nun mit dem Schwerte empfing. Mutig ging Ali Akbar mehrmals auf das Schlachtfeld und kämpfte sehr tapfer gegen viele der Feinde. Als er den Märtyrertod gefunden hatte, legte Imam Hussein seine Wange auf das blutige Gesicht seines Sohnes und sprach abermals einen Fluch gegen die Feinde aus.

     

    Ali Akbar ist der naheste Märtyrer, der bei Imam Hussein begraben wurde, denn er liegt zu Füßen seines Vaters in der heiligen Stadt Kerbela.