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    Im Namen von Schiiten und Sunniten Meinungsverschiedenheiten zu schüren, ist nicht richtig

    • Mohammad Resa Ismaeli
    • http://www.taqrib.info/germany
    Im Namen von Schiiten und Sunniten Meinungsverschiedenheiten zu schüren, ist nicht richtig
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    In den letzten Jahren sind im Namen der Sunniten und Schiiten in der virtuellen Welt des Internets zahlreiche Webseiten und Weblogs zumeist aufgrund ungesunder und böswilliger Absicht oder von einer Reihe von Leuten, die fanatisch sind und entweder einen üblen Geschmack oder kein Wissen besitzen, eröffnet worden. Die meisten von ihnen fördern aber nicht nur nicht die Verbreitung der Glaubensrichtungen, denen die Planer dieser Seiten angehören, sondern haben sogar gegenseitiges Misstrauen unter den Muslimen geschürt und die Anführer der Hegemonieordnung insbesondere Israel, die USA und England erfreut.

     

    Nachrichtenagentur von Taghrib:

     

    Seit Jahren werden seitens der Hegemonieordnung und des zionistischen Regimes zahlreiche Pläne, einhergehend mit verschiedenerlei Heimtücken zur Schürung eines physischen Krieges zwischen den Sunniten und Schiiten und Wortgefechten zwischen ihnen insbesondere in der virtuellen Welt entworfen. So waren wir Zeuge, dass der Chef des usurpatorischen Regimes Israel, Schimon Peres offen bezüglich der Geschichte mit der libanesischen Hisbollah und Ägypten erklärt hat, er sei hinsichtlich der Möglichkeit eines Krieges zwischen Schiiten und Sunniten hoffnungsvoll gestimmt.

     

    Während die Großmächte versuchen, den wirtschaftlichen und industriellen Fortschritt der muslimischen Länder, insbesondere des Irans, zu behindern, helfen sie auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie großzügig ihren Vasallen und Legionären, damit sie einen Religionskrieg und Zwietracht zwischen ethnischen Gruppen in den muslimischen Ländern erzielen.

     

    Der US-Kongress hat durch Verabschiedung eines Budgets diese Spaltungspolitik unterstützt und nun sind viele elektronische Netze, on-line-Zeitungen und Internetseiten dank dieser Hilfen damit beschäftigt, unter dem Titel „Rechtmäßigkeit dieser oder jener Denkschule oder Richtigkeit dieser oder jener religiösen Interpretation“ die Saat des Unheils und der Täuschung in der Islamischen Welt zu streuen.

     

    Agenturen setzen die US-Dollars dafür ein, um im Namen der Schiiten oder auch der Sunniten irgendwo in den geschichtlichen und wahrscheinlich unbekannten Werken der Islamischen Religionsschulen einen Punkt oder eine Überlieferung oder eine Erzählung aufzuspüren, diese als Schießpulver für ihre Zwietrachtstiftungen zu nutzen und einfach für andere das Urteil herauszugeben, dass sie keine Muslime seien oder dass sie Gott-Ungehorsame wären.

     

    Die Unfehlbaren Imame a.s. waren niemals damit einverstanden, dass Leute im Namen der Schiiten und unter dem Vorwand der Verbreitung der Kultur der Ahl-e Beit (a.s.) die anderen Muslime beleidigen oder beschimpfen. Genauso wenig haben wir erlebt , dass ein sunnitischer Rechtsgelehrte seine Zufriedenheit mit der Respektlosigkeit gegenüber den Heiligkeiten der Muslime erklärt hätte.

     

    Welche Glaubensrichtung hat je durch Beschimpfung Verbreitung gefunden, dass einige nun im Namen der Sunniten gegen die Schiiten und einige im Namen der Schiiten gegen die Sunniten Dinge schreiben, die reine Lüge sind? In allen geschichtlichen Büchern gibt es zwischen den Religionen und sogar zwischen den Anhängern jeder religionsrechtlichen Schule und Glaubensrichtung Meinungsunterschiede. Der richtige Weg zur Darlegung der Rechtlichkeit besteht in der Veranstaltung von freundschaftlichen   Sitzungen auf Wissensbasis , dem Dialog und der Diskussion unter Experten und großen Persönlichkeiten der Islamischen Denkschulen, und nicht in Drohung, Terror und Abstempeln als Nicht-Muslim, Verbreitung der wahhabitischen Denkweise, des Salafismus und des Takfiri-Denkens, welche sehr gefährliche Folgen für die Muslime haben.

     

    Heute sind die Staatsführer der muslimischen Länder, die Persönlichkeiten und allgemein die Sunniten die Aktivitäten der Salafiten und Takfiris und Wahhabiten leid. Sie sind ausgesprochen bekümmert darüber und versuchen diese Tendenzen einzudämmen. Sie haben offiziell diesbezüglich ihre Distanzierung und ihren Abscheu bekannt gegeben. In Wahrheit betrachten sie den Wahhabismus und Takfiris als die große Gefahr für die Muslime und sagen, dass diese Sekten dem Ruf des Islams in hohem Maße schaden und dass deren Denk- und Handelsweise die Bevölkerung in Europa und den USA gegenüber dem Islam und dem Edlen Propheten s.a.a.s. misstrauisch gestimmt hat. Es ist ungebührlich und zeugt für schlechten Geschmack, den sunnitischen Brüdern und Schwestern diese abwegigen Sekten zuzuordnen und zu behaupten, dass sie mit diesen Sekten zusammenarbeiten.

     

    Auch ist die Gefahr derer, die im Namen der Schiiten ignorant das Maß überschreiten und die Heiligkeiten und Großen der Sunniten beleidigen, und ist insbesondere die Gefahr der Extremisten „Ghalat“ für die Anhänger des Prophetenhauses ausgesprochen groß. Es ist nicht richtig, dass wir die Ahl-e Beyt a.s. in beschränktem Rahmen vorstellen, als ob diese Ehrwürdigen nur den Schiiten gehörten. Das Dasein dreht sich doch aufgrund Gottes Willen und Befehl um den Koran und den Propheten Gottes (s.a.a.s.) und die Edlen aus seinem Hause (a.s.). Die Ahl-e Beyt gehören der ganzen Menschheit. Imam Ali a.s. und Imam Hussein (a.s.) und Imam Dschafar Sadiq (a.s.) und die gesamten Reinen aus dem Hause des Propheten a.s. gehören alle der Menschheit. Imam Hussein (a.s.) ist Blut in den Adern des Lebens und der Schöpfung. Er und die Ahl-e Beyt des Propheten Gottes gereichen der Menschheit zu Ehre. Wir sollten nicht von den Ahl-e Beyt und Imam Hussein a.s. Dank erwarten, sondern sie sind es, denen wir zu Dank verpflichtet sind.

     

    Die Ahl-e Beyt a.s. sind wie Früchte beladene Bäume. Jeder kann gleich von welcher Statur er ist, die Hand ausstrecken und eine Frucht pflücken und den Hunger seiner Seele stillen. Der geehrte Prophet (s.a.a.s.) und seine Ahl-e Beyt (a.s.) sind nicht nur für die Muslime sondern für viele Zarathustrier, Christen, Hindus und andere ein Vorbild, und Anhänger anderer Religionen und Lehren haben über das Leben und die Art dieser Ehrwürdigen Bücher verfasst. Mit den Worten von Ajatollah Brudscherdi teilen die Schiiten und Sunniten hinsichtlich mehr als 80 Prozent der religiösen Begriffe und Überzeugungen gemeinsame Ansichten miteinander. Ist es richtig, dass sie auf diese Weise ihre Energie dafür verbrauchen, einander gegenseitig fertig zu machen?

     

    Mehr als 3 Tausend Internetseiten und Weblogs sind seitens der Wahhabiten und Salafiten rund um die Uhr gegen die Schiiten aktiv und verbreiten falsche Gerüchte, Lügen und Skepsis . Wenn diese zahlreichen Seiten für den Islam werben und zum Propheten (s.a.a.s.), der ein Segen für die Weltbewohner ist, und dem Heiligen Koran herbeirufen würden, würden sie eine bedeutende Rolle bei der allumfassenden Verbreitung der wahren Lehren des Islams auf der Welt übernehmen. Unterdessen sind zurzeit über 5 Tausend Sekten auf der Welt gegen die Lehre von Gott als Mittelpunkt und von dem Einen Gott und ganz besonders gegen den Islam tätig und eine Anzahl von ihnen verbreiten über Internetseiten und Weblogs ihre Ansichten.

     

    Die Menschheit braucht heute islamische Ziele und Werte. Aber in diesen Tagen sind leider eine große Zahl der Internetseiten und Weblogs, welche im Namen der Schiiten oder auch der Sunniten auf den Computermonitoren erscheinen, angefüllt mit falschen Gerüchten, Schmähung, Lüge und Beschimpfung und tragen in keiner Weise zur Verbreitung des Islams und der schiitischen und sunnitischen Glaubensrichtungen bei. In unserer Zeit sehnt sich der Geist der Weltbewohner, der die Konflikte und gewaltsame Bevormundung der Hegemonialmächte leid ist, nach Ruhe und Sicherheit und einem Leben in Wohl und Friede, und die Iraner, die immer Botschafter des Friedens waren, müssen den dürstenden Menschen auf der Welt aufgrund der Lehren des Ehrwürdien Mohammad Mostafas (s.a..a.s) – des Propheten , der die Barmherzigkeit verbreitete – Freude und Freundschaft überbringen.