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    Iran nicht trennbar vom Islamischen Erwachen

    • Dr. Hischmatullah Qanbari
    • http://www.taqrib.info/germany
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    Der Hadsch hatte dieses Jahr etwas Besonderes an sich, was ihn von allen Hadschtreffen nach dem Sieg der Islamischen Republik im Iran unterschied, und zwar lag sein wichtigstes besonderes Merkmal bei den Hadschteilnehmern. Unter den Hadschpilgern gab es zahlreiche Menschen, die vollständig, oder teilweise und vorläufig zur Befreiung von dem Joch der Abgott- Herrscher in ihrem Land gelangt sind. Sie kamen aus Tunesien, Ägypten, Libyen, Bahrain und Jemen zum Hadsch.

     

    Es waren Menschen, welche die Front der arroganten Gewaltmächte und insbesondere die USA und Israel und deren Unterstützer in der Region verabscheuten.
    Angesichts dieser Situation sieht der Feind bei all diesen Fragen die Islamische Revolution als Urheber. Heute liegt für die USA und die westlichen Länder fest, dass das Islamische Erwachen in der Region von der Islamischen Revolution im Iran ausgegangen ist. Sie haben 33 Jahre lang das iranische Volk boykottiert, ihm gedroht und es sogar militärisch angegriffen und alles unternommen, was in ihren Kräften stand. Dennoch blieb der Islamische Iran standhaft. Als andere in der Islamischen Umma diesen Widerstand sahen, haben sie den Schauplatz betreten und selber Initiativen zur Änderungen ihrer Situation ergriffen.

     

    Zu den Bühnenstücken, welche die Feinde zur Bekämpfung der Islamischen Republik Iran inszenierten, gehörte die Propaganda, die Schiiten hegten die Absicht, diese Revolutionen zu beschlagnahmen. Aber der Standpunkt der Islamischen Republik hat immer und auch während der Hadschzeremonien dieses Jahres lediglich in der Unterstützung dieser Völker bestanden. Unser Standpunkt lautet: Liebe, Kontakt, Einmütigkeit, Unterstützung und Harmonie innerhalb der Islamischen Umma und – wie der geehrte Aqa (je Khamenei) gesagt hat: die Behütung der Erwachungsbewegung.

     

    Unsere Feinde wissen ganz genau, dass es nicht möglich ist, die Beziehung Irans zu der Bewegung des Islamischen Erwachens zu beenden. Daher haben sie versucht, so gut wie möglich, während der Hadschzeremonien dieses Jahres zwischen den Hadschpilgern aus Iran und anderen muslimischen Ländern Spaltung und Diskrepanz hervorzurufen. Unsere Feinde streben die Zwietrachtstiftung unter den Muslimen an. Unterdessen ist es nie die Art der Großen der Religion, der Anführer der schiitischen Rechtsschule und der Reinen aus dem Prophetenhause (a.s.) gewesen, die Sunniten zu Schiiten machen zu wollen. Auch heute verfolgen die schiitischen Gelehrten kein solches Ziel.

     

    Der Ausdruck „ Islamisches Erwachen“, den das Revolutionsoberhaupt verwendet hat, besitzt im Vergleich zu anderen von ihm verwendeten Begriffen eine besondere inhaltliche Tragweite.

    Bei den jetzigen Revolutionen in der Region handelt es sich nicht um schiitische Revolutionen und Wachwerdungen, und zudem soll auch nicht ihr Regierungsmodell auf schiitischem Denken aufgebaut werden und die Anweisung dazu von außerhalb dieser Länder erfolgen.

     

    Natürlich bedeutet es einen großen Schrecken für alle Feinde, dass nun die Islamische Ummah die erweckende, Bewusstsein spendende und wegweisende Bewegung des Erhabenen Propheten (Friede ihm und seinem Hause) erkannt hat.

    Die Herabsendung von Offenbarungen und die Aussendung von Propheten (a.s.) liegt darin begründet, die Menschen bewusst zu machen und sie aus der Gleichgültigkeit aufzuwecken, damit sie nach dem wahren Glück und der Erreichung der Zufriedenheit Gottes, des Höchsterhabenen streben. Dies ist dem Islam und Koran im Kern zu entnehmen.

     

    Der Erhabene Prophet (s.a.a.s.) hat unter jenen schwierigen Bedingungen auf der Arabischen Halbinsel eine spirituelle, islamische Identität für die Menschen geschaffen. Diese Identität verhalf den Muslimen zu einer solchen Position, dass sie die Welt anführten, so dass sogar ein Großteil der heutigen Islamischen Gemeinschaft von dieser Entwicklung herrührt. Deshalb stammen Ansehen, Rang und Größe des Islamischen Erwachens aus dem Islam.

     

    Was ist die Ursache für die Angstmache vor dem Schiitentum?

     

    Seit Jahren betreibt der Westen Propaganda gegen den schiitischen Glauben der Iraner und versucht, Angst vor den Schiiten zu schüren. Man glaubte, Iran ergreife für die Hisbollah in Libanon Partei, weil sie schiitisch ist. Doch als sie sahen, dass die Islamische Republik den Islamischen Widerstand Palästina unterstützt, welcher nicht schiitisch ist und dessen Meinungen teilweise sogar von denen der Islamischen Republik abzweigen, stellten sie fest, dass es der Islamischen Republik und der iranischen Führung um die Grundsätze „Herstellung der Islamischen Wesensart“ und „Herstellung der Islamischen Größe“ geht. Dies (die Verfolgung dieser Grundsätze) ist es, was die Wirkung der Islamischen Revolution auf die Islamische Welt gesteigert hat.

     

    Wenn die Islamische Republik hinsichtlich Anwar Sadat und Husni Mubarak Stellung bezogen hat, so deshalb, weil diese die Islamische Größe zu Füßen der zionistischen Bewegung der Spaltung und des Unheils geopfert haben. Doch als das religiöse Ehrgefühl der ägyptischen Bevölkerung sich regte und sie selber die Arena betrat und gemäß Islam handelte – was ein gemeinsames Kapitel der Islamischen Gemeinschaft darstellt – kam es zu jenen Losungen, welche die grundlegenden Devisen der Islamischen Revolution und die Devisen, die Imam Chomeini (Gott habe ihn selig) gewesen sind.

     

    Die Ideale, welche die iranische Bevölkerung während der Islamischen Revolution forderten, werden auch von den Völkern der Region gefordert und so werden dieselben Losungen ausgerufen. Heute sind während aller dieser Revolutionen die Losungen „Allah Akbar“ (Gott ist größer) und La ilaha illallah (Es gibt keinen Gott außer Gott) zu hören. Dies sind nicht ausschließlich Losungen der Schiiten, sondern Losungen der Islamischen Welt.

     

    Essay von Dr. Hischmatullah Qanbari