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    Islam, Ernährung und Gesundheit 12

    Islam, Ernährung und Gesundheit 12
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    Guten Tag liebe Hörerfreunde der Beitragsreihe „Islam, Ernährung und Gesundheit“.

     

    In den letzten Folgen haben wir Ihnen einige Früchte und Nahrungsmittel, die im Islam empfohlen worden sind, vorgestellt. Manche davon sind halal und haben eine heilende Wirkung. Heute aber wollen wir nicht über Früchte sprechen, sondern Pflanzen und manche Melonenarten. Bleiben Sie also dran.
    Gemüse und Pflanzen schenken uns Frische, Schönheit und Fröhlichkeit. Psychologen sind der Meinung, dass die Farbe „Grün“ Freude und Munterkeit verursacht und daher hat Gott die Natur mit dieser Farbe kombiniert. Die essbaren Gemüsesorten sind eine Auswahl der Natur, die alle den Sonnenschein, den Regen und den angenehmen Windhauch genossen haben. In den islamischen Überlieferungen wurden dem Gemüse viele Empfehlungen gewidmet. Prophet Muhammad, Friede sei mit Ihm, sagte: „Schmückt euren Mahlzeittisch mit Gemüse, denn es zerstört auf die Anweisung Gottes die Mikroben und Unreinheiten.“ Heute ist die Wirksamkeit von Gemüse auch für viele Ernährungswissenschaftler bekannt. Ärzte meinen, dass die wichtigste Besonderheit von Pflanzen und Gemüse deren Anti-Krebs-Wirkung ist.

     

    Ein Mann namens Hannan erzählt, dass er eines Tages zu Imam Sadeq (s.a.) gegangen war. Der Imam nahm ein wenig Gemüse und bot es mir an. Ich war krank und lehnte ab und aß nicht davon. Da sprach Imam Sadeq (s.a.): Immer wenn man eine Mahlzeit für Imam Ali (s.a.) vorbereitet hat, war auch Gemüse dabei.“ Solche Überlieferungen gibt es äußerst viele. Die islamischen Gelehrten betonten stets, dass man diese gute Gabe beachten und sie in ihre Ernährungsliste eintragen soll. Ernährungsexperten sind der Meinung, dass Gemüse auf der Tafel den Gusto steigert und den Menschen Fröhlichkeit schenkt.

     

    Es gibt verschiedene Sorten von Gemüse, die alle ihre nutzbaren Eigenschaften haben. Eine Pflanzenart, die im Islam empfohlen wurde, ist die Wegwarte, die schon seit tausenden Jahren von Menschen verwendet wird. Wegwarte ist bitter, beinhaltet aber zahlreiche positive Inhaltsstoffe. Imam Sadeq bezeichnete die Wegwarte als die beste Pflanzenart und Imam Ali (s.a.) sagte, sie stamme aus dem Paradies. Forschungen von Ärzten haben gezeigt, dass es sich aber um eine Heilpflanze handelt. Die Wasserkombinationen in der Wegwarte haben tatsächlich eine schmerzstillende Wirkung. Der Zuckeranteil der Pflanze vermehrt die guten Mikroben und reduziert die Bakterien im Darm, die Krankheiten erregen. Neueste Studien haben gezeigt, dass Wegwarte bei Verstopfung und Krebs sowie Herz- und Kreislaufproblemen helfen kann. Weitere Forschungen an Labortieren zeigen, dass in dieser Pflanze Subtanzen vorhanden sind, die Darmkrebs verhindern können. Weiteres schützt die Wegwarte wegen ihr Carbon Tetra Chloride die Leber vor Giftstoffen. Imam Reza sprach: „Wegwarte heilt tausende von Krankheiten. Es gibt im Menschen kein Leiden, das von dieser Pflanze nicht behandelt werden kann.“ Ärzte schätzen diesen Ausspruch von Imam Reza als wissenschaftlich ein, denn sie sind der Meinung, dass der Imam mit dem Wort Krankheit die Leberprobleme meinte und Wegwarte ist ja wie schon erwähnt für dieses Organ wie ein Wunderheiler.

     

    Eine weitere gesunde Gemüseart ist Sellerie. In Überlieferungen wurde erwähnt, dass Prophet Muhammad, Friede sei mit ihm, seinem Enkel Imam Hussein (s.a.) sagte: „ Mein Sohn, iss Sellerie, denn sie ist das Gemüse der Propheten, die vergessen worden ist. Sellerie öffnet verstopfte Venen, erfrischt das Herz und stärkt das Gehirn, sie heilt sogar Lepra und Angstzustände.“ Forscher sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die verschiedenen Teile der Sellerie für Herz und Kreislauf gut sind. Laut „Healthy News“ wirkt diese Knolle gegen hohen Cholesterinspiegel und hohen Blutdruck. Dem Bericht zufolge schützt Sellerie zudem das Immunsystem und lindert Herzattacken. Sie hat auch große Wirkungen bei Osteoporose, Rheuma und Arthritis.

     

    Melonen sind weitere kostbare und nützliche Nahrungsmittel, die in der islamischen Lehre auch erwähnt werden. Dazu gehören Zuckermelonen, Honigmelonen etc. In den islamischen Überlieferungen wurde aber die Zuckermelone sehr oft genannt. Prophet Muhammad, Friede sei mit Ihm, sprach:

    „Euer Obstbedürfnis könnt ihr mit dem Verzehr der Zuckermelone stillen, denn sie ist eine paradiesische Frucht. In ihr stecken tausende Gaben und Gnaden und sie heilt jede Krankheit.“

     

    Zuckermelone ist eine süße Frucht, die jedem gut schmeckt. Sie beinhaltet viel Vitamin A, B, C und viele Mineralien wie Phosphor, Kalzium, Kalium, Magnesium und auch radioaktive Substanzen. Da die Zuckermelone abführend wirkt, ist sie gut bei Verstopfung. Diese süße Melone lässt ihr Gesicht frischer wirken. In islamischen Überlieferungen wurde schwangeren Frauen empfohlen, zu jeder Mahlzeit auch Zuckermelonen zu verzehren. Prophet Muhammad sagte dazu: „Wenn schwangere Frauen Zuckermelonen essen, so werden sie hübsche gut gelaunte Kinder bekommen.“ Die Mineralien in der Zuckermelone vernichten Giftstoffe, die durch den Fleischverzehr in das Blut und in die Körperzellen gekommen sind. Zuckermelonen haben zudem Enzyme, die das Essen schneller verdauen lassen. Daher sind sie gut für Kinder, denn sie steigern den Appetit und die Entwicklung der Zellen. Bei älteren Leuten aktiviert diese Melonenart das Verdauungssystem und lindert ihre Schwäche.

     

    Die Zuckermelone gilt aufgrund ihres Geschmacks und Aromas als ein starker chemiekalischer Erreger des Verdauungssystems. Sie spielt auch eine große Rolle bei der Beseitigung von Mikroben und Darminfektionen. Der Zucker dieser Melone ist Glucose und er geht sofort ins Blut über, außerdem erhöht er rasant den Zuckerwert im Blut. Daher sollten Diabetiker und schwergewichtige Personen auf diese Melonenart verzichten. Prophet Muhammad, Friede sei mit Ihm, beschrieb die Zuckermelone als eine Obstsorte, die den Mund und das Herz reinigt und die Zähne glänzen lässt. Es wird empfohlen Zuckermelonen zwischen zwei Mahlzeiten und nicht auf nüchteren Magen zu essen.

     

    Bis zu einer weiteren Folge, liebe Hörerfreunde, Gott schütze Sie!

     

    Quelle: http://german.irib.ir/radioislam/beitr%C3%A4ge/verschiedenes/item/247150-islam-ern%C3%A4hrung-und-gesundheit-12