islamic-sources

    1. Startseite

    2. article

    3. Islam, Ernährung und Gesundheit 3

    Islam, Ernährung und Gesundheit 3

    Islam, Ernährung und Gesundheit 3
    3.5 (70%) 2 vote[s]

     

    Guten Tag, liebe Hörerfreunde. Hier sind wir wieder, mit einer weiteren Folge aus der Beitragsreihe „Islam, Ernährung und Gesundheit“. In der heutigen Sendung wollen wir über die schädlichen Wirkungen des Schweinefleischs auf Körper und Seele des Menschen sprechen.

     

    Alle Menschen wünschen sich, dass sie gesund bleiben ohne jegliche Krankheiten und körperliche Beschwerden. Voraussetzung für ein angemessenes Wachstum, für Arbeitsfähigkeit und Fröhlichkeit ist ein gesunder Körper und eine richtige Ernährung. Prophet Muhammad (s.a.) sagte in diesem Zusammenhang: „In einem Leben ohne Gesundheit ist nichts Gutes zu sehen.“

     

    Aus der Sicht des Islam ist ein wichtiger Grund für die Gesundheit, der Verzicht auf Haram-Nahrungsmittel. Wie wir schon in der letzten Folge sagten, verbietet der Islam den Verzehr von Schweinefleisch und sieht es als Ursache für manche körperliche und psychische Krankheiten an.

     

    In der Tat ist den Menschen der Genuss von Speisen erlaubt, die für Körper und Seele von Nutzen sind, das sind Halal-Gerichte und alles, was schädlich sein könnte, ist religionsrechtlich verboten, also haram. Schweinefleisch steht auf der Haram-Liste und es gibt einige Regelungen hierzu.

     

    Wenn man die Nahrungsformen dieser Tiere betrachtet, so stellt man fest, dass sich Schweine von Unrat und Anfall ernähren, sie fressen sogar ihren eigenen Kot und auch den anderer Tiere. Daher ist der Magen der Schweine ein Hort für unterschiedliche Mikroben. Diese Mikroben und Bakterien dringen sogar in das Fleisch und Blut der Tiere ein und auch die Milch wird davon befallen, was natürlich die Ursache vieler Krankheiten sein kann. Im Koran wurde das Schweinefleisch neben dem Fleisch von verendeten Tieren als schädlich und haram bezeichnet. Im Gegensatz dazu wurde empfohlen, reine und nützliche Speisen zu sich zu nehmen. Als Beispiel nennt der Koran den Honig, den er als ein Heilmittel vorstellt, das viele gute Substanzen für den Menschen in sich birgt. Forscher sind nach Betrachtung der Lebensweise der Bienen zu dem Ergebnis gekommen, dass sich diese die reinsten Blumen und Pflanzen aussuchen und sich nie von Kot und Schmutz ernähren. Trinkt eine Biene verunreinigten Nektar, so darf sie den Bienenstock nicht mehr aufsuchen und wird vielleicht von den anderen Bienen getötet, damit sich ihr eingesammelter Pflanzensaft nicht mit dem köstlichen Nektar des Bienenstocks vermischt.

     

    Heutzutage hat die Wissenschaft teilweise schon den Einfluss der Nahrung auf Psyche und Moral des Menschen belegen können. In islamischen Überlieferungen wurde ebenfalls auf die Wirkung der Nahrung, unter anderem Fleisch auf den Charakter des Menschen eingegangen. Dieser psychische Einfluss ist derart groß, dass die Eigenschaften eines Menschen dem Tier ähnlich werden, dessen Fleisch er verzehrt.

     

    Liebe Hörerfreunde! Vielleicht interessiert es Sie zu wissen, dass schon vor der Zeit des Islam, Prophet Moses (s.a.) den Verzehr von Schweinefleisch verboten hat und auch im alten Testament ein sündiger Mensch nach dem Namen dieses Tieres bezeichnet wurde.

     

    Wie schon gesagt, Schweine wühlen in Schmutz und Abfall und ihr Magen ist ein Hort für Mikroben unterschiedlicher Krankheiten. Fachmediziner sind nach vielen Forschungen auf diesem Gebiet zu der Erkenntnis gekommen, dass die Ursache vieler Krankheiten mit dem Verzehr von Schweinfleisch zusammenhängt. Gemeint ist die Übertragung der Trichinose durch winzige Fadenwürmer auf den menschlichen Körper, was zu Infektionen führen kann.

     

    Zum ersten Mal entdeckte ein Engländer namens „Sir James Part“ im Jahr 1835 diese Trichinen, die sich in Schweinefleisch ansammeln können. Nachdem 1860 ein Mensch an Trichinose in der Stadt Dresden starb, klärte der deutsche Mediziner, Friedrich von Zenker, die schädliche Wirkung dieses Wurmes auf. Auch andere Ärzte untersuchten ihn und gaben weitere Informationen darüber bekannt.

     

    Fadenwürmer sind äußerst klein, wobei die männlichen Tiere eine Länge von 1,5 mm erreichen und die weiblichen bis zu 4 mm groß werden. In einem Monat werden zwischen 10.000 bis 15.0000 Larven gelegt.

     

    Nicht vollständig gegartes oder rohes Schweinefleisch gilt als Ursache für die Übertragung dieser Krankheit. Bei Trichinen dient zunächst jeder Wirt als Zwischenwirt da die Larven zuerst im Darm zu Würmern heranreifen. Larven, die im Fleisch infizierter Tiere eingekapselt sind, werden bei dessen Verzehr aufgenommen. Die Kapseln werden im Dünndarm aufgelöst und so die Larven freigesetzt. Im Dünndarm bringen die Weibchen dann bis zu 1500 Larven zur Welt. Die Larven bohren sich anschließend durch den Dünndarm und erreichen so die Lymphe oder den Blutstrom. Sie treiben durch den Körper und lassen sich vor allem im gut durchbluteten Muskelgewebe nieder. Dort wo sich eine Larve niederlässt, beginnt die Infektion die solange der Parasit lebt im Körper verbleibt.

     

    Ein weiterer Punkt über Schweinefleisch ist, dass dieses Tier unter allen Tieren auf der Welt die meiste Harnsäure produziert. Aber nur 2% dieser Säure wird ausgeschieden und der Rest verbleibt im Fleisch. Daher haben Schweine meistens Gelenkprobleme. Laut Angaben der Ärzte leiden auch viele Schweinefleischesser unter Gelenkbeschwerden und Rheuma.

     

    Ein anderes Problem ist, dass Schweinefleisch sehr langsam verdaut wird. Auch wenn es mit einer hohen Temperatur erhitzt wird, bleiben diese Probleme bestehen, denn die Aminosäuren erreichen im Blut nach 5 Stunden ihren höchsten Stand.

    In vier Versen des Heiligen Koran wurde auf das Verbot von Schweinefleisch und seine Unreinheit hingewiesen. Zum Beispiel heißt es in der Sura Maede Vers 3, dass man auf das Fleisch von Schweinen, von verendeten Tieren und auf Blut verzichten soll und diese Haram sind.

     

    Tatsächlich ist das Verbot von Schweinefleisch im Islam und auch in anderen Religionen ein wissenschaftliches Wunder. Denn dieses Gebot wurde zu einer Zeit verhängt, in der der Mensch noch keine Ahnung von der schädlichen Wirkung des Schweinfleischs hatte.

     

    Auch in der heutigen Zeit sind körperliche und seelische Beschwerden die der Verzehr von Schweinefleisch hervorruft, unter den Muslimen nur äußerst selten zu sehen. Hält man sich also an den islamischen Ernährungsplan, so wird man sowohl körperlich als auch moralisch und psychisch gesund bleiben.

     

    Liebe Hörerfreude, wir sind am Ende der Sendung angelangt. Bis zu einer weiteren Folge, Gott schütze Sie!

    Quelle: http://german.irib.ir/radioislam/beitr%C3%A4ge/verschiedenes/item/246034-islam-ern%C3%A4hrung-und-gesundheit-4