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    Islam, Ernährung und Gesundheit 8

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    Hier sind wir wieder, mit einer neuen Folge der Sendereihe „Islam, Ernährung und Gesundheit“.

     
    Im heiligen Koran werden einige Nahrungsmittel und Pflanzen direkt genannt. Diese Erwähnungen im Koran bringen die bewussten Menschen auf den Gedanken, ob diese auch besondere Wirkungen haben, dass sie im Heiligen Buch genannt werden?

     

    Im Laufe der Zeit und durch viele Forschungen in Bereich der Nahrungsmittel sind die schädlichen sowie nützlichen Seiten dieser Produkte konkreter geworden. Durch neuere Entdeckungen über die im Koran genannten Speisen ist deren Rolle im menschlichen Leben und ihre Auswirkung auf die Gesundheit ans Tageslicht gekommen. Zum Beispiel stellt der Koran den Honig als Heilmittel vor und heutzutage wissen schon alle über seine physikalische sowie medizinische Wirkung Bescheid. Auch Trauben und Oliven sowie Fische und das Fleisch von Halal-Tieren, sie alle haben nützliche hohe Nährwerte.

     

    Dr. Paknedschad, Autor des Buches „Erste Universität und letzter Prophet“, schreibt in seinem Werk: „Die meisten Nahrungsmittel, die im Koran und in den Überlieferungen erwähnt wurden, sind Pflanzen. Denn Pflanzen sind für Körper und Seele der Menschen gesünder und nützlicher.“ Dennoch wird in den Koranversen und Überlieferungen nie empfohlen, Vegetarier zu sein, es wurde nur darauf hingewiesen, weniger Fleisch, dafür aber mehr pflanzliche Nahrung zu sich zu nehmen. Wir werden Ihnen nun weitere Speisen aus dem Koran vorstellen.

     

    Der Granatapfel ist eine alte Frucht, die ursprünglich aus dem Iran stammt. Verschiedene Teile dieses Obstbaumes werden für medizinische und industrielle Zwecken verwendet. Ärzte der traditionellen Medizin bereiteten aus der Schale, den Blüten und sogar der Wurzel dieser Frucht Tees zu und verschrieben sie zur Heilung mancher Krankheiten. In der Mythologie galt diese kostbare Obstsorte als Symbol der Fruchtbarkeit. Auf alten chinesischen Malereien sind diverse Zeichnungen von Granatäpfeln vorhanden und die alten Ägypter begruben ihre Toten mit einem Granatapfel. Der Name dieser Frucht wurde mehrmals im Koran erwähnt. Auch in anderen religiösen Büchern wird sie genannt. Im Vers Al-Rahman, wo das Paradies beschrieben wird, steht: „Dort gibt es Früchte, Dattelpalmen und Granatäpfelbäume.“

     

    Granatäpfelsorten unterscheiden sich im Geschmack sowie in der Farbe und Größe ihrer Kerne. Diese Frucht kann sauer, süßsauer oder süß sein. Laut Forschungen von der Landwirtschaftsorganisation der Vereinigten Staaten (USDA) sind in Granatäpfeln viele Vitamine wie A, E, C, B sowie Antioxidantien, Kalium und Ballaststoffe vorhanden, die den Körper vor Krankheiten wie Krebs, Herz- und Kreislaufstörungen sowie Bluthochdruck schützen.

     

    Nach einem Bericht von BBC, hat eine Gruppe von Forschern an der University of California in Los Angeles einige 65 bis 70-jährige Männer mit Prostatakrebs untersucht, die durch Operationen oder Strahlentherapien behandelt wurden. Anzeichen hatten aber gezeigt, dass die Krankheit sehr schnell wieder zurückkehrte. Sie wählten einige Patienten aus der Gruppe aus und gaben diesen täglich eine gewisse Menge Granatapfelsaft. Das Ergebnis war interessant. Bei den Patienten verlangsamte sich die Rückkehr von Prostatakrebs durch das Trinken dieses Saftes.

     

    In islamischen Überlieferungen wurde der Granatapfel als eine vollkommene und nützliche Frucht bezeichnet. Imam Kazem (s.a.) sprach: „Adam sagte zu seinem Sohn: Wenn du Hunger hast, iß einen Granatapfel, dadurch wirst du satt und wenn du satt bist, iß auch von dieser Frucht, denn sie lässt dich das Gegessene genießen.“

     

    Aber der wichtigste Punkt, der in Überlieferungen über diese Obstsorte erwähnt wurde, ist die besondere Wirkung des Granatapfels auf Seele und Herz.“ Prophet Mohammad, Friede sei mit Ihm, sagte: „Demjenigem, der einen ganzen Granatapfel ißt, wird Gott sein Herz und seine Seele bis zu 40 Tage erhellen und Traurigkeit und satanische Taten werden von ihm entfernt.“

     

    Dr. Reza Paknedschad schreibt in seinem Buch „Erste Universität, letzter Prophet“ über die Wirkung dieser Frucht auf die Erfrischung von Blut und Herz: „Da der Granatapfel sehr reich an Kalium und Magnesium ist, aktiviert er die Leberzellen und vernichtet Fett und Cholesterin sowie weitere Giftstoffe. Er reguliert das Blut und erfrischt das Herz.“

     

    Granatapfel enthält wie schon gesagt sehr viel Kalium und kann dadurch den Blutdruck senken. Neulich haben Mediziner unterschiedliche Extrakte aus verschiedenen Teilen des Granatapfelbaums pharmakologisch untersucht, um die effektive Substanz zu gewinnen, die hohen Blutdruck senken kann.

     

    Sicher hat diese Frucht noch viel nützlichere Wirkungen, als wir in diesem Programm erzählt haben. Zum Beispiel haben amerikanische Forscher der Western Reserve University Case herausgefunden, dass der Granatapfel eine entzündungshemmende Substanz enthält, die eine große Rolle bei der Verhinderung von Knorpelzerstörung und Gelenkschmerzen hat. So verhindert der Saft dieser Frucht die Vermehrung von Enzymen, die zu Gelenkschmerzen und Knorpelzerstörung führen.

     

    Außerdem ist der Granatapfel reichlich an Östrogen und verhindert somit auch die Osteoporose bei Frauen.

     

    Alireza Abolfazli, iranischer Ernährungsexperte sagt: „Der Verzehr von Granatapfelkernen ist viel besser als deren Saft. Denn der Saft wirkt adstringierend.“ Er fügte hinzu, dass diese Obstsorte für Personen mit Verdauungsproblemen allerdings nicht gut ist.

     

    Jetzt werden auch Sie, liebe Hörerfreunde, sich für einen Obstkorb mit dieser schön gefärbten Herbstperle entscheiden.

    Die Feige ist ein weiteres Obst, das im Koran genannt wird. Diese Frucht hat positive Auswirkungen auf das Wachstum und die Gesundheit und spielt eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Krankheiten.

     

    Feigen sind süß und reich an Mineralien und Ballaststoffen und da sie keine Faser haben, werden sie für die Regenerierungsphase empfohlen. Aufgrund ihrer starken Wirkung auf das Wachstum und die Festigkeit der Knochen, ist es eine geeignete Obstsorte für Kinder. Imam Reza (s.a.) sagte über diese Frucht: „Feigen machen die Knochen stark und festigen das Haar. Sie entfernen zudem Leid und Schmerz.“ Wissenschaftler haben bei ihren Nachforschungen über Feigen festgestellt, dass sie eine direkte Wirkung auf die Knochenstärke und das Wachstum sowie die Gesundheit des Körpers haben.

     

    Tin ist der arabische Begriff für Feige und ist auch der Name eines Koranverses. Im Koran kommt dieser Begriff nur einmal vor. In dieser Sure schwört Gott: „Bei dem Feigenbaum und Olivenbaum und dem Berg Sinai und diesen sicheren Gebieten, wir haben den Menschen in schönster ebenmäßiger Gestalt erschaffen …“

     

    In diesen schönen Versen schwört Gott bei Feigen und Oliven und deutet darauf hin, dass er den Menschen in bester Gestalt erschaffen hat. Feigen und Oliven sind Früchte, die medizinische Wirkungen haben und deren Nährwerte sehr hoch sind und eine große Rolle bei der körperlichen Gesundheit spielen.

     

    Diese köstliche Frucht beinhaltet unzählige Vitamine, wie Kalium, Magnesium, Phosphor, Vitamin A und B. Sie erleichtert die Verdauung und Ärzte empfehlen die Feige für körperlich schwache Personen insbesondere Kinder.

     

    Feigen werden roh, gekocht oder getrocknet verzehrt. So ist diese Obstsorte das ganze Jahr über vorhanden. Feigen wirken gegen Krebs und regulieren die Darmaktivität. Diese Frucht ist wegen ihrem hohen Zuckergehalt für Diabetiker nicht geeignet. Auch Personen mit schwacher Leber oder Verdauungsproblemen sollten Feigen nicht verzehren.

     

    Abuzar, ein Anhänger von Prophet Mohammad, Friede sei mit Ihm, erzählte, dass eines Tages ein dem Propheten ein Tablett voller Feigen geschenkt wurde. Hazrate Mohammad sagte daraufhin zu seinen Anhängern:

    „Wenn man mich nach einer Frucht aus dem Paradies gefragt hätte, hätte ich bestimmt diese Obstsorte genannt. Die Feige ist eine kernlose Obstsorte, esst davon, denn sie heilt Hämorrhoiden und ist auch gut bei Gicht.“

     

    Liebe Hörerfreunde, wieder einmal sind wir am Ende des Programms angelangt. Wir wünschen Ihnen eine schöne Woche, bis zum nächsten Mal Gott schütze Sie.

     

    Quelle: http://german.irib.ir/radioislam/beitr%C3%A4ge/verschiedenes/item/247029-islam-ern%C3%A4hrung-und-gesundheit-8