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    Islam für uns (Teil 10)

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    Fünftes Kapitel

     

    GLAUBENS.Bausteine, Über die Reinlichkeit

     

    Unser Prophet – Hadrat-e-Muhammad (s.a.s.) begegnete einem Mann, der sehr ungepflegt und unsauber war.

    Seine Haare klebten vor Schmutz und waren nicht gekämmt, seine Hände waren schmutzig, die Fingernägel lang, seine Kleider waren völlig verfleckt und er roch nach Unsauberkeit.

    Der Prophet sagte zu ihm:

    „Warum läufst Du so Herum? Weißt Du denn nicht, daß Reinlichkeit ein Teil unserer Religion ist? Ein Muslim hat immer reinlich und gepflegt zu sein und die Gaben Gottes richtig zu nutzen und zu wahren!“

     

    Wir waschen uns mit Wasser und Seife, bürsten unsere Zähne und achten auf saubere, helle Kleidung und ein gepflegtes Aussehen. Denn wir wissen, Gott hat jene, die reinlich sind, gern!

    Auf ein Wort :

    Wir alle wissen: Das, was unsauber ist und schmutzig, schadet der Gesundheit. Davon sollten wir uns fernhalten.

    Zum Beispiel sind unsere Exkremente (Stuhl und Urin) unsauber und schmutzig. Sie sind „unrein“. In unserer Religion werden sie als „nages“ bezeichnet.

     

    Der Islam sagt uns:

    Wenn unser Körper oder unsere Kleidung durch sie beschmutzt werden, so haben wir sie sauber zu waschen und mit Wasser zu reinigen.

    Körper und Kleidung des Betenden haben völlig sauber und rein zu sein!

    Es ist Sünde, etwas zu essen oder zu trinken, was unrein ist oder verschmutzt.

     

    Wenn wir zur Toilette gehen, haben wir darauf zu achten, uns so zu setzen, daß wir uns mit unseren Exkrementen nicht beschmutzen!“

    Denn: Selbst der kleinste Tropfen Urin schon macht uns „unrein“, „nages“. Jene Stelle, aus der unser Urin hervorkommt, haben wir mit Wasser dreimal abzuspülen. Und dort, die Stelle wo unser „Stuhl“ hervortritt, reinigen wir ebenfalls mit Toilettenpapier und spülen sie ebenfalls dreimal mit Wasser ab. Danach bürsten und waschen wir unsere Hände und Fingernägel gründlich mit Wasser und Seife.

    In Richtung Qibla (Gebetsrichtung) auf der Toilette zu sitzen, ist nicht erlaubt, ist „haram“!

    Beim Wasserlassen sollten wir sitzen.

    Unser Prophet sagte:

    „Verrichtet es nicht im Stehen!

    Und auch nicht neben Quellen, Bächen, Flüssen, Brunnen oder unter Obstbäumen.

    Und auch nicht in Straßen und Gassen und so weiter.

    Doch, das Weißt Du sicher schon alles, oder?

     

    Auf jeden Fall! Der Islam ist die Religion der Reinlichkeit.

    Und Reinlichkeit ist Teil der Religion!

    Ein muslimisches Kind ist immer darum bemüht, sich reinlich und gepflegt zu halten!

     

    Wüdü

     

    Ein jeder, der beten möchte, hat vor dem Gebet die Gebetswaschung vorzunehmen: Und zwar so:

    1. Ich nehme mir vor, jetzt – zur Zufriedenheit Gottes – „Wüdü“ (Gebetswaschung) zu machen.

    2. Ich wasche mir das Gesicht von der Stirn (Haaransatz) hinunter bis einschließlich Kinn.

    3. Ich wasche mir den rechten Unterarm und beginne beim Ellenbogen bis hinunter zu den Fingerspitzen.

    4. Dann wasche ich mir den linken Unterarm, wobei ich ebenfalls beim Ellenbogen beginne bis hinunter zu den Fingerspitzen.

    5. Mit der feuchten rechten Hand fahre ich nun über den Kopfscheitel und wische mit den feuchten Fingerspitzen nach vorne, in Richtung Haaransatz, Stirn.

    6. Dann fahre ich mit den noch feuchten Fingerspitzen meiner rechten Hand über den rücken meines rechten Fußes. Dabei beginne ich bei der großen Zehe und fahre hinauf zum inneren Fußgelenkknöchel.

    7. Mit den noch feuchten Fingerspitzen meiner linken Hand fahre ich über den Rücken meines linken Fußes, wobei ich bei der großen Zehe beginne und bis hinauf zum inneren Fußgelenkknöchel meines linken Fußes fahre.

     

    Laß Dir von Vater oder Mutter oder Deinem Religionslehrer zeigen, wie man „Wüdü“ macht. Und wenn Du es dann gelernt hast, dann zeige ihnen, wie Du es machst und frage sie, ob Dein „Wüdü“ richtig ist.

     

    Quelle: www.german.irib.ir