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    Islam für uns (Teil 11)

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    Wir beten

     

    Wir beten und sprechen dabei mit dem allmächtigen, gütigen Gott. Das Gebet ist die Stützsäule der Religion.

     

    Der Prophet sagte:

    „Ein jeder, der das Gebet nicht wichtig nimmt und es vernachlässigt, gehört nicht zu mir!“

     

    Der Islam gebietet den Eltern, ihr Kind das Gebet zu lehren und es mit dem Gebet vertraut zu machen, sobald es sieben Jahre alt geworden ist.

    Er empfiehlt, das Kind freundlich an das Beten zu erinnern und es zu bitten, das Gebet zu lernen, zu sprechen und zu beten.

    Für Jungen und Mädchen ist das Beten eine Pflicht, sobald sie das von der Religion festgesetzte Reifealter erreicht haben.

    Wenn sie es dann nicht tun, so handeln sie entgegen dem, wozu Gott sie aufruft.

     

    Salat – das vortrefflichste Reisegepäck hin zur anderen Welt

     

    Das Gebet- Salat, Namaz- gehört zu den besten Wegen, Gott zu verehren!

    Es bringt uns Gott näher und ist vortrefflichstes Reisegepäck in der Welt der Ewigkeit. Wenn wir in der rechten Weise beten (und nach dem, was wir im Gebet sagen, handeln), werden wir in der Welt des Jenseits zu den Glücklichen zählen.

    Unser Prophet Hadrat-e-Muhammad (s.a.s.) sprach:

    „Das Gebet ist wie eine Quelle reinen, klaren Wassers, in der sich der Betende fünfmal am Tage reinigt!“

    Beim Gebet sprechen wir mit dem gütigen Gott und richten unsere Aufmerksamkeit nur auf Ihn.

    Jemanden, der nicht bete, hat Gott nicht gern. Er zählt auch nicht zu den Freunden des Propheten.

     

    Unser Prophet sagte:

    „Ich bin bekümmert über jenen, der nicht bete, wie Gott es ihm geboten hat!“

    Gott liebt jene, die zu Ihm beten und belohnt sie reichlich und wunderbar. Ganz besonders

    gern hat Gott jene, die seit ihrer Kindheit zu ihm beten

    Ein jeder Muslim hat täglich fünfmal das Gebet zu sprechen:

     

    Das Morgengebet beinhaltet 2 Rak’a (Gebetsabschnitte)

    Das Mittagsgebet 4 Rak’a

    Das Nachmittagsgebet 4 Rak’a

    Das ‚Gebet nach Sonnenuntergang (Magreb) 3 Rak’a

    Das, Nacht (Ishaa) 4 Rak´a

     

    Denke zuerst gut nach und antworte dann:

    1. Was sagte unser Prophet über das Beten?

    2. Was tun wir, um im jenseitigen Leben zu den Glücklichen zu gehören?

    3. Wie oft beten wir täglich? Wieviel Rak’a beinhaltet ein jedes Gebet?

    4. Was sagte unser Prophet über jene, die nicht beten?

    5. Wen hat Gott besonders Gern?

    6. Gehörst Du auch zu jenen?

     

    Was beten wir?

     

    Wir beten so:

     

    Erstens:

    Wir stellen uns in Gebetsrichtung (Qibla) hin, – in der Absicht – Niyya – nun das Gebet zu sprechen.

    Das heißt: Wir nehmen uns vor (Niyya), nun die vier

    Rak’a des Mittagsgebetes (Zohr) sprechen zu wollen.

     

    Zweitens:

     

    Nachdem wir diese Absicht gefaßt haben (Niyya gemacht haben) sagen wir:

    Umschrift:

    Allahu akbar

    Übersetzung:

    Gott ist erhaben!

    Dabei heben wir unsere Hände in Höhe unserer Ohren empor.

     

    Drittens:

     

    Danach – nach diesem „Takbir“ – lassen wir unsere Arme wieder hängen und beten: Sure Al-Hamd in der Umschrift:

    1. Bismil-lahir-rahmanir-rahim.

    2. Alhamdu lillahi rabbil- a’lamin.

    3. Maliki yawmid-din.

    4. Iyyaka na’buddu wa iyyaka nasta ‚in.

    5. Ihdinas-Siratal-mustaqim.

    6. Siratal-ladhina an ‚amta alayhim

    7. Gayril- magdübi alayhim walad-dallin.

     

    Im Namen Gottes, des Sich Erbarmenden, des Barmherzigen!

    Preis sei Gott, dem Herrn der Welten,

    dem Sich Erbarmenden, dem Barmherzigen,

    dem Herrscher am Tage des Gerichts.

    Dir allein dienen wir, und Dich allein bitten wir um Hilfe!

    Führe uns den geraden Weg,

    den Weg derer, denen zu gnädig bist,

    nicht derer, denen Du zürnst und nicht der Irrenden!

     

    Nachdem wir diese Worte gesprochen haben – es sind die Worte der Sure eines, der Sure AlHamd (al-Fatiha) aus dem Koran – sprechen wir noch eine andere Sure aus dem Koran.

    Meistenteils wird die Sure Al-Ikhlas (Al-Tawhid, die 112. Sure) gesprochen:

    Sure Al-Ikhlas in der Umschrift:

    1. Bismillahir-rahmanir-rahim.

    2. Qul Huwallahu ahad.

    3. Allahus Samad.

    4. Lam yalid walam youlad.

    5. Walam yakun lahu kufuwan ahad.

     

    Im Namen Gottes, des Sich Erbarmenden, des Barmherzigen!

    Sprich:

    „Er ist Allah (Gott), der Einzige.

    Allah, der Unabhängige und von allen Angeflehte.

    Er zeugt nicht und ward nicht gezeugt,

    und keiner ist Ihm gleich!

     

    Viertens:

     

    Danach gehen wir zur „Roku“ über. Das heißt, wir beugen uns soweit, daß unsere Hände die Knie erreichen. Dabei sprechen wir:

    Umschrift:

    Subhana rabbi-yal-a’zim wa bihamdih

    Preis und Dank sei Gott, dem Allerhabenen!

    Danach richten wir uns wieder auf, stehen ruhig da und sprechen:

    Umschrift

    Sami’a-Illahu liman hamidah

    Allah (Gott) erhört den, der ihn lobpreist!

     

    Fünftens:

     

    Danach knien wir nieder zu „Sagda“. Das heißt: Wir knien uns nieder und legen dabei unsere Stirn auf die Erde. (oder auf Stein oder Holz) Und berühren dabei mit unseren beiden Handflächen und den Spitzen unserer beiden großen Zehen den Boden. In dieser Haltung knien wir zur „Sagda“, wobei wir sprechen:

    Umschrift:

    Subhana rabbia-l-a’la wa bi hamdih

    Preis und Dank sei meinem Herrn, dem Allerhabenen!

    Danach heben wir den Kopf hoch, knien jedoch noch weiter auf dem Boden. Und wieder senken wir den Kopf zur Erde, zur zweiten Sadga, wobei wir das gleiche sprechen wie bei der ersten Sagda.

    Und wieder heben wir den Kopf aus der Sagda hoch. Sitzen ruhig Und erheben uns dann zur zweiten Rak’a.

    Beim Aufstehen sprechen wir:

    Umschrift:

    Bi hawli-illahi wa quwwatihi aqumu wa aq’od

    Mit Gottes Hilfe stehe ich auf und knie nieder! (zum Gebet)

     

    Sechstens:

     

    Und sprechen, wie bei der ersten Rak’a, die Sure Hamd und die Sure Tawhid. (oder eine andere Sure)

    Mit dem Unterschied, daß wir, nachdem wir die Sure Hamd und die Sure Tawhid gesprochen haben, zur „Qonut“ übergehen.

    Das heißt, wir heben unsere Hände in Höhe unseres Gesichtes hoch, zum Do’a zum Bittgebet!

    Mit diesen Worten zum Beispiel:

    Umschrift:

    Rabbana atin-a fiddunya hassanah wa fil akherati hassananah. Wa qina adhab an nar.

    Gott gib mir Wohles in dieser Welt und in jener. Und bewahre mich vor der Pein des Feuers. Danach folgen wieder Roku‘ und Sagda, – wie bei der ersten Rak’a.

     

    Siebtens:

     

    Nachdem wir, nach der zweiten Sagda der zweiten Rak’a Den Kopf hochgehoben haben und ruhig auf unseren Knien Dasitzen, sprechen wir die „Tasahud“, das heißt, wir bezeugen:

    Umschrift:

    Ashadu an la ilaha illa -Ilah wahdaho la Sharika lah, Wa ashado anna Muhammadan `abduhu wa rasoluh, Alla, humma salli `àla Muhammadin wa ali Muhammad

    Ich bezeuge, daß es keinen Gott gibt außer Allah!

    Und ich bezeuge, daß Muhammad Sein Diener und Sein Gesandter ist!

    Oh Allah, segne Muhammad und seine Familie!

     

    Achtens:

     

    Nach dem Tasahud stehen wir wieder auf und beginnen Mit der dritten Rak’a.

    Und nun sprechen wir, anstelle der Suren „Hamd“ und „Tawhid“ (oder einer anderen):

    Umschrift:

    Subhana- Illah wal hamdu illah wa la ilaha illallahu wa llahu akbar.

    Preis und Dank sei Gott!

    Es gibt keinen Gott außer Allah!

    Und Allah ist Allerhaben!

    Nachdem wir diese Worte gesprochen haben, folgen wieder Roku‘ und Sagda.

    Danach erheben wir uns zur vierten Rak’a .

    Die vierte Rak’a ist wie die dritte.

     

    Neuntens:

     

    Nach der vierten Rak’a sitzen wir, nach der zweiten Sagda, ruhig auf unseren Knien, sprechen das Tasahud und danach „Salam“.

    Dabei sagen wir:

    Umschrift:

    As-salamu alaika ayyoha annabi wa rahmatuullahi wa barakatuh,

    as- salamu a’laina wa a’la i’badillahis-salehin,

    as – salamu alaikum wa rahmatu- llahi wa barakatuh.

    Friede sei mit Dir, Oh Prophet und der Segen und die Gnade Gottes!

    Friede sei mit uns und mit allen rechtschaffenen Dienern Gottes!

    Friede sei mit Euch und die Gnade und der Segen Gottes! Und damit ist unser Mittagsgebet beendet.

     

    Quelle: www.german.irib.ir

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