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    Islam für uns (Teil 3)

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    Zweites Kapitel

     

    Auferstehung

     

    Wann kehren die Wildenten zurück?

    Dawud und Sa’id gingen mit ihrem Vater zum Garten, der draußen vor der Stadt lag. Es war Herbst. Welke, vertrocknete Blätter bedeckten den Erdboden. Vater sagte: “ Kinder, seht Euch mal die Bäume an!“ Sie sind nicht mehr grün! Ihr einst grünes Laub ist verwelkt und leblos und verdorrt zu Boden gefallen. Es ist abgestorben. Und auch die Wildenten sind fortgezogen!“

    Dawud fragte: „Vater, kehren sie nicht mehr zurück?“ “ Doch, Junge,“ sagte der Vater, „wenn es Frühling wird und Gott den Garten wieder grün werden läßt, so kommen auch die Wildenten wieder.“ Sa’id fragte: „Vater, wenn wir sterben, weckt Gott uns dann auch wieder auf?“ Der Vater antwortete: „Ja, mein Kind! Auch wir werden, nachdem wir gestorben sind, wieder zum Leben erweckt werden und die Früchte unserer Werke ernten, die wir in unserem irdischen Leben taten.

    Die Guten werden ins Paradies eingehen, – die Bösen aber in die Hölle, in die Verdammnis!“

     

    Es gibt zwei Gruppen Menschen:

    Die erste: Einige Menschen haben Gott gern und glauben an Ihn. Sie sind aufrichtig und gut, – erfüllen ihre Aufgaben gewissenhaft und redlich und sind freundlich zu den Mitmenschen. Sie helfen den Notleidenden und Bedürftigen. – Ärgern niemanden und Feind der Gewalttätigen und Tyrannen. Sie hat Gott gern!

    Die zweite Gruppe: Einige Menschen aber lügen und glauben nicht an Gott! Ärgern ihre Mitmenschen und tun nichts Gutes! Nehmen den anderen mit Gewalt Besitz und Habe ab. Helfen nicht den Hilflosen und Unterdrückten und freuen sich, wenn es den anderen schlecht geht, Ihnen aber gut! Und sie sind neidisch, wenn es den anderen besser geht als ihnen selbst! Sie hat Gott nicht gern!

     

    Das Leben im Jenseits

     

    Es gibt zwei Gruppen Menschen: Die einen, die gut sind, anderen helfen und an Gott glauben, und die anderen, die Schlechtes tun, lügen und betrügen und nicht an Gott glauben.

    Sind wohl beide Gruppen vor Gott gleich?

    Werden sie den ihnen gebührenden Lohn für ihre Taten auf Erden nicht erhalten?

    Niemals sind gute und schlechte Menschen vor Gott gleich!

    Gott spricht im Koran: „Gute und Schlechte sind in meinen Augen nicht gleich!“

    Ja, der allmächtige Gott hat noch eine andere Welt, die jenseitige Welt.

     

    Die Welt nach dem Tode!

    In die geht der Mensch ein, wenn er stirbt.

    Wenn wir gut sind, gute werke tun und die Gebote Gottes befolgen, werden wir im Leben nach dem Tode dafür reich und wunderbar belohnt werden.

    Wir werden ins Paradies eingehen und dort in Frieden und Freuden leben.

    Wenn wir jedoch schlechte Dinge tun und Gott nicht gehorchen, werden wir im Leben nach dem Tode den Lohn, der uns für unser böses Tun auf Erden gebührt, empfangen.

    Wir werden dann, im jenseitigen Leben, viel Schweres und Hartes erfahren!

     

    Über das „Echo“ unserer Taten

     

    Mas’ud steht vor einem Berg. Er ruft mit lauter Stimme „gut, ……..gut ……..!“ Sein Rufen prallt gegen den Berg und hallt wider.

    Und als Mas’ud das Echo seiner Worte hört, ist es ihm, als hörte er den Berg rufen: „gut,……… gut……..!

    Ja, so ist es, Kinder!

    Alles, was wir tun, hat ein Echo. Es kehrt zu uns zurück! Haben wir Gutes getan, so wird sein Echo, seine Rückkehr, ebenfalls gut sein! Taten wir jedoch Schlechtes, so wird auch sein Widerhall, das heißt seine Rückkehr zu uns, unerfreulich sein!

    Und eine absolute Wiederkehr unserer Werke erleben wir im jenseitigen Leben, – in der Welt nach unserem Tode!

     

    Leben in der jenseitigen Welt

     

    Sa’ideh ist neun Jahre alt und geht in die dritte Klasse. Sie ist ein kluges, aufgewecktes Mädchen. Und sehr wißbegierig! Sie fragt viel und möchte alles erklärt haben! Eines Tages fragt sie ihre Mutter: „Mutti, was soll das alles?“ Wenn es morgen wird, frühstücken wir, Vater geht zur Arbeit. Ich gehe in die Schule. Du arbeitest zu Hause bis zum Abend.

    Abends kommt Vater nach Hause. Wir essen Abendbrot. Du räumst auf, wäschst das Geschirr ab und dann gehen wir schlafen.

    Am nächsten Tag ist es ebenso. Am übernächsten auch und immer so fort. Wozu ist das alles, Mutti?! Wozu werden wir groß? Wozu werden die Mädchen Frauen und die Jungen Männer?

    Wenn wir groß und erwachsen geworden sind, werden wir langsam, langsam alt und sterben! Und unser Leben ist zu Ende.

    Das ist doch so sinnlos, so ohne Zweck!

     

    Ihre Mutter antwortete: „Sa’ideh, mein Kind! Unser Leben und unsere Arbeit sind nicht umsonst! Wenn wir sterben, so geht es mit uns nicht zu Ende! Unser Leben ist damit nicht ein für allemal vorbei! Sondern: Wir gehen von dieser Welt in die andere Welt, – in die Welt des Jenseits. Und dort, in der „jenseitigen Welt“ werden wir das Ergebnis unserer Arbeit und Taten sehen.

    Die Menschen, die gut waren, gehen ein ins Paradies. Und dort leben sie glücklich und in Frieden. Jene aber, die böse waren, werden in die Hölle, in die Verdammnis geschickt, wo sie sehr unglücklich sein und leiden werden.

     

    Weißt Du, Kind! Freuden und Glück des Paradieses sind weitaus größer als die in dieser Welt. Dort ist man richtig glücklich, – freut sich wirklich, ohne Angst haben zu müssen, daß das Glück und all die Freude wieder aufhören werden.

    Und jene Menschen, die im Paradies sein werden, hat Gott sehr gern! Immer wieder Neues und Schönes schenkt Gott ihnen!

    Gutes über Gutes gibt Gott jenen, die im Paradiese weilen. Sie sind überglücklich über die Güte und Freundlichkeit, die ihnen der allmächtige Schöpfer der Welt zuteil werden laßt. Sie sind immer froh!“ Ist das denn nicht wunderschön, Sa’ideh? Da kann man doch wohl nicht sagen, daß das Leben hier auf Erden sinnlos ist!“

     

    Was meinte Sa’ideh und machte sie traurig? Sie meinte: Dieses Leben, das wir führen, hat überhaupt keinen Sinn!

    Denn: Jeden Tag machen wir das gleiche,

    Wie all die Tage, Monate und Jahre zuvor!

    Das heißt: Wir essen, schlafen, arbeiten und sterben schließlich!

    All die Arbeit, die wir hier geleistet haben , ist letzten Endes doch ohne Nutzen für uns, Weil wir ja sterben und dann all unsere Mühe umsonst gewesen sein wird und wir nichts mehr davon haben!

    Hat sie recht?

    Du weißt es sicher besser! Was kannst Du Sa’ideh antworten?

     

    Glücklichere Zukunft in der jenseitigen Welt

     

    Der allmächtige Gott hat noch eine andere Welt, die als „Welt des Jenseits“ oder „jenseitige Welt“ bezeichnet wird.

    Und für diese Welt hat uns Gott erschaffen!

    Wenn wir sterben, so geht es mit uns nämlich nicht zu Ende. Sondern: Wir gehen von dieser Welt in jene Welt über!

    Nur, um zu essen und zu schlafen, sind wir nicht in diese Welt gekommen.. Sondern: Wir sind gekommen, um Gott anzubeten, gute Werke zu tun und gute Menschen zu sein! Auf daß wir uns entfalten, vervollkommnen und in unserem Leben nach dem Tode – das heißt in der Welt des Jenseits – viel, viel Schöneres und Besseres erfahren und erleben als in dieser Welt!

    Denn: Wunderbares hat Gott in der Welt des Jenseits für uns vorbereitet, – vorausgesetzt, daß wir hier auf Erden gut sind!

     

    Das Ergebnis von allem, was wir in dieser Welt tun, werden wir ganz bestimmt in der „Welt des Jenseits“ zu sehen bekommen. Wenn wir Gott lieb haben, Ihn erkennen, Ihn anbeten und gut sind, das heißt gute Dinge tun, freundlich sind und hilfsbereit und nicht lügen und andere reinlegen und so weiter, so wird uns gewiß eine Zukunft voller Glück und Freude erwarten, – in der Welt des Jenseits!

    Dann werden wir einem wunderbaren Leben entgegengehen. Tun wir aber nicht, was Gott uns aufgetragen hat und sind böse und schlecht, so wird es uns in der Welt des Jenseits übel ergehen und wir werden dort sehr unglücklich sein!

     

    Quelle: www.german.irib.ir