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    Islamischfeindliche Politik Frankreichs auf Kosten von Frauenrechten

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    18. April 2011

     

    Nach jahrhundertlanger Anfeindung und Verdrängung der Religion im Westen hat nun die Zuwendung der Menschen zur Religion und insbesondere dem Islam zugenommen. Dies hat die Staaten, die behaupten Demokratie und Freiheit zu verfechten, veranlasst, die Grundrechte ihrer muslimischen Bürger unter haltlosen Vorwänden zu verletzen. Die französische Regierung führt den Westen bei der Aufstellung von Freiheitsbeschränkungen für die Muslime an. Die Berichte über die Lage der Frau in Frankreich sind, insbesondere was Minderheiten und Einwanderer betrifft, aus der Sicht des Komitees für Beseitigung der Frauendiskriminierung besorgniserregend. Die französische Regierung hat, angeblich zur Verteidigung der Rechte muslimischer Frauen, Gesetze verabschiedet, die muslimischen Frauen nicht mehr erlaubt, gemäß ihren Glaubensgrundsätzen zu leben.

     

    Frankreich, welches behauptet einer er größten Verteidiger der Menschenrechte und der Religionsfreiheit zu sein, führt seit dem 11. April dieses Jahres das Verbot der Gesichtsbedeckung für Musliminnen durch. Gemäß diesem Gesetz dürfen Polizeibeamten gegen Frauen, die mit dem Gesichtsschleier an die Öffentlichkeit kommen, eine Strafe von 150 Euro verhängen. Gemäß diesem Gesetz wird jeder Mann der seine Ehefrau oder seine Schwester zwingt die islamische Bekleidung zu tragen, zu mindestens einem Jahr Haftstrafe und zur Zahlung von 30 Tausend Euro verurteilt. Die französische Regierung hat bereits 2004 durch Verabschiedung eines Gesetzes im Parlament, islamisch bekleideten Schülerinnen den Schulbesuch verwehrt.

     

    Frankreich hat sich 1983 der Konvention für Beseitigung jeder Form von Frauendiskriminierung

     

    angeschlossen. Im Artikel 20 der Konvention für die Beseitigung der Frauendiskriminierung wird bekräftigt, dass das Tragen der religiösen Bekleidung an staatlichen Schulen kein Hindernis für die Ausbildung von Mädchen und die gesellschaftliche Mitbeteiligung von Frauen bilden darf. Aber Frankreich geht heute mit harten Einschränkungen gegen islamisch bekleidete Frauen vor. In diesem Land leben circa 6 Millionen Muslime und das ist die größte Muslimgemeinde unter den 27 Ländern der Europäischen Union.

    Die französische Regierung wurde auch von internationalen Organisation wie der amnesty international wegen des Burka-Verbotes kritisiert. Einige Mitglieder dieser Organisation sagten bei einem Interview mit der afp, das Verbot der Gesichtsverschleierung verletze die Religionsfreiheit der muslimischen Frauen.

     

    John Dalhuisen , Sachverständiger der amnesty international verwies darauf, dass Religions- und Meinungsfreiheit die freie Wahl der Art der Bekleidung mit einschließen. Er sagte:“ Deshalb darf dieses Recht nicht eingeschränkt werden, nur weil einige oder sogar die Mehrheit diese Art der Bekleidung nicht für geeignet halten.“

    Die Menschenrechtsaktivisten sind davon überzeugt, dass die Verabschiedung einiger Gesetze wie das Verbot der Gesichtsverschleierung auch im Widerspruch zu der europäischen Menschenrechtskonvention steht, welche die Garantie der elementaren Rechte der Menschen unterstreicht.

     

    In Frankreich wird der religiöse Charakter des Hidschabs außer Acht gelassen und der Hidschab wird aus politischer Sicht gesehen. „Veil“ (Schleier, Kopftuch) ist der Titel eines Buches auf Englisch, das einige Autoren verfasst haben. In diesem Buch wird die falsche Auffassung der westlichen Politikern vom Hidschab und ihr Umgang mit ihm kritisiert. An einer Stelle wird auf das Gespräch von muslimischen Frauen mit Karen Hughes, der ehemaligen Vize-Außenministerin Amerikas hingewiesen und es heißt: Die Frauen haben offen und deutlich Frau Hughes daran erinnert, dass der Hidschab, sie nicht auf eine niedrigere Stufe stellt, sondern dass der Westen wissen sollte: der größte Feind der Frauenrechte weltweit sind nicht die Religion und deren Symbole, sondern sind Krieg, Armut, fehlende Ausbildung und der Neo-Kolonialismus.

     

    Die Bekleidung eines Menschen spiegelt seine Ansichten wieder. Die islamische Bekleidung der Frau ist Zeichen für ihre Überzeugungen und drückt aus, dass die Frau in der Öffentlichkeit ihren Körper bedecken möchte. Der Islam betont die Körperbedeckung der Frauen, weil er möchte, dass sie wie ein Mensch behandelt wird und frei von Belästigungen in einer intakten Umgebung ihren gesellschaftlichen Tätigkeiten nachgehen können. Aber die westlichen Regierungen haben aus Angst vor der Verbreitung des Islams aggressiv die islamische Bekleidung der Frauen ins Visier genommen. Sie sind für die Instrumentalisierung der Frau und wollen die Verbreitung des Islams können. Mister Hempher, der berüchtigte englische Spionageagent sagt über die Nicht-Bedeckung des Körpers und das Ziel, welches der Westen damit verfolgt: „Die muslimischen Frauen besitzen eine so solide Körperbedeckung, dass Verdorbenheit nicht in ihre Reihen eindringen kann. Daher müssen sie getäuscht und unter ihrem Schleier hervorgezogen werden.“

     

    Im Islam bedeutet Hidschab die sittsame Bekleidung der Frau und ein göttliches Gebot. Die muslimische Frau soll ihren Körper vor den Blicken fremder Männer schützen. Gott hat in der Sure 24 im Vers 31 und in der Sure 33 im Vers 59 den gläubigen Frauen empfohlen, dass sie ihre Keuschheit bewahren und ihre Körperblößen fremden Blicken gegenüber bedecken, damit sie nicht von krankhaften Leuten belästigt werden. Nun ist für die muslimischen Frauen überall auf der Welt bewiesen, dass der Hidschab ihnen Sicherheit, Wertgefühl und Selbstvertrauen verleiht, und dass der Hidschab sie nicht als Lustobjekt sondern als Menschen vorstellt.

     

    Deshalb ist der Hidshab für die Frauen wie die Hülle um eine Perle. Er bewahrt die Essenz ihres Seins und hebt ihren Wert an. Die muslimische Frau will sich nicht einfach zur Schau stellen, weil ihr Wert, ihre Sicherheit und ihre Personalität als Mensch darunter ernsthaft leidet. Deshalb sehen wir, dass sich in einem Land wie Frankreich, trotz aller Hindernisse für die Wahrung des Hidschabs, die Frauen dem Islam zugeneigt fühlen und sich islamisch bekleiden. Frau Wendy Shelit, eine US-Autorin, legt deutlich die unsichere Umgebung im Westen dar und sagt, ein Grund für die islamische Bekleidung ist die Wahrung der Sicherheit für die Frau.

     

    Sie sagt: Wir befinden uns kulturell gesehen in einem entscheidenden Moment. Die westlichen Gesellschaften sind heute mit großen Problemen wie dem Zerfall der Familie und dem Versagen von Ideologien konfrontiert. Die heutige Generation ist die ungezügelten Freiheiten satt …sie möchte wieder zu ihrer wahren Natur zurückkehren.“

    Frankreich will mit seinen neuesten Bestimmungen gegen die Burka und Niqab suggerieren, der Hidschab der muslimischen Frauen würde ihnen durch ihren Ehemann oder Vater aufgezwungen. Aber die muslimischen Frauen haben immer wieder gesagt, dass sie den Hidschab wegen seiner guten seelischen Wirkungen tragen und er ihnen Schutz verleiht.

     

    Anstatt dass die französische Regierung das Thema „Hidschab“ für ihre Politik ausnutzt und die Rechte muslimischer Frauen verletzt, sollte sie das Tragen des Hidschabs durch Musliminnen als eine freie und bewusste Willensentscheidung akzeptieren und respektieren.

    Der ehemalge UN-Generalsekretär hat 1999 alle aufgerufen, die Freiheiten und die Kultur der Muslime zu achten und gesagt: „Jedes Volk muss die Traditionen und Kultur der anderen respektieren. Heute möchten die Muslime sehen, dass ihre Zivilisation und Kultur wie in der Vergangenheit von ihnen und von den anderen geachtet wird. Dies ist für uns alle eine vitale Angelegenheit und niemals darf man den Grundsatz der Freiheit anderer vergessen.“

     

    Es scheint, dass die französische Regierung durch Hervorrufung von stärkeren Einschränkungen für die muslimischen Frauen nicht nur ihre Beziehungen zu einer großen Minderheit in ihrem Land verschlechtert haben, sondern mehr denn je sich die Verärgerung der Muslime in der Welt eingehandelt hat.

     

    Quelle: http://german.irib.ir/radioislam/beitraege/item/147452-islamischfeindliche-politik-frankreichs-auf-kosten-von-frauenrechten