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    Jede Art der Zwietracht rührt von der List der Imperialisten her

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    Jede Art von Zwietracht zwischen den Muslimen rührt nicht von der Unfähigkeit des Islams zur Herstellung von Einheit unter seinen Anhängern her, sondern geht auf die List der Imperialisten zurück. Die Feinde des Islams behaupten unter Berufung auf die Existenz von verschiedenen Glaubensgruppen und –richtungen innerhalb der Islamischen Ummah, der Islam sei nicht in der Lage, eine Einheit unter seinen Anhängern herzustellen.

     

    In Wahrheit ist die Existenz von mehreren Glaubensgruppen im Islam überhaupt kein Grund dafür, dass der Islam nicht in der Lage wäre, zwischen seinen Anhängern Einheit hervorzurufen, sondern das Problem ist vielmehr darin zu suchen, dass die Lehren des Islams, welche die Einheit und Solidarität als Pflicht bezeichnen, nicht ernsthaft beachtet werden.

     

    Wenn wir die Handhabung und Lehren der göttlichen Religionen studieren, werden wir feststellen, dass der Islam nicht nur mehr als alle anderen Religionen, sondern sogar mehr als alle menschlichen Philosophien die Solidarität, Einheit und Zusammenarbeit in allen Bereichen des Lebens bekräftigt.

     

    Ahmad Umar Haschim, Dozent für das Fach „Sunnah des Propheten“, Mitglied des Gremiums für Islamische Forschungen und ehemaliger Direktor der Al-Azhar-Universität betont, dass der Islam die Religion der Solidarität, Einheit und Zusammenarbeit ist, und sagt: „Der Islam betont schon die Einheit und den Zusammenhalt in einer Familie und zwischen ihren Mitgliedern und hat Eheleute immer zu einem guten Umgang miteinander aufgerufen.“

     

    Ein weiteres Beispiel für Zusammenarbeit und Zusammenhalt im Islam ist die Solidarität zwischen Völkern und Nachbarn, denn wer nicht mit denen solidarisch und einmütig ist, die ihm nahe sind, der kann sich nicht mit anderen, die er nicht kennt, vereinigen.

     

    Der Islam empfiehlt die Beachtung der Nachbarsrechte in einem Maße, dass sein Gebot nicht nur für Muslime gilt, sondern auch für nicht-muslimische Nachbarn.

    Der Islam besitzt sehr menschliche Methoden, die zeigen, wie viel Aufmerksamkeit er der Herstellung von Kontakten zwischen den einzelnen Mitgliedern der Gesellschaft, der Unterstützung der Armen durch die Reichen und der Hilfe der Starken an die Bedürftigen widmet.

     

    Eine weitere Manifestation der Einheit im Islam ist die Empfehlung, sich der Waisen und Witwen und Bedürftigen in der Gesellschaft anzunehmen. Aufgrund eines überlieferten Prophetenwortes (s) wird jemand, der einer Witwe oder einem Bedürftigen hilft, sogar wie ein Kämpfer auf dem Wege Gottes eingestuft.

     

    Bei Gott um Gutes für jemanden zu bitten, Probleme zu beseitigen, die Fehler der Gläubigen zu verdecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten, Kranke zu besuchen, Hungrige zu sättigen und den Durst von Dürstenden zu stillen: Das alles sind weitere Taten, die der Islam zur Festigung der Beziehungen zwischen den Mitgliedern der Gesellschaft empfohlen hat.

     

    Der Islam bezweckt mit der Festigung der Beziehungen zwischen den Mitgliedern der Islamischen Gesellschaft die Erreichung eines höheren Zieles, nämlich die Bildung einer vereinten entwickelten Gesellschaft, in der alle gegenseitig ihre Rechte beachten und dies ist die höchste Form der Solidarität und Einheit.

     

    Der Islam hat starke Gesetze für die Verwirklichung der Zusammenarbeit, islamischen Einigkeit und der Kooperation zwischen den muslimischen Ländern aufgestellt, damit diese Einheit den muslimischen Gemeinschaften weiterhilft. Die Betonung des Islams auf Einheit wird in dem folgende Worte Gottes völlig offensichtlich:

     

    واعتصموا بحبل الله جمیعا و لا تفرقوا

    „Und haltet alle fest an der Verbindung mit Gott und teilt euch nicht!“(3:103)

     

    Der Islam hat sogar die Herstellung von Beziehungen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen, wenn sie sich im Frieden mit der Islamischen Ummah befinden und sie nicht anfeinden, bekräftigt und alle zur Einheit aufgerufen.

     

    Aber die Feinde der Muslime haben es immer auf diese Einheit abgesehen, denn sie wissen, dass die Macht der Muslime in ihrer Einheit verborgen liegt, und aus diesem Grund konzentrieren sie sich ganz darauf, diese zu vernichten und die Saat der Zwietracht unter den Muslimen zu streuen.

     

    Bei den Plänen der Islamfeinde zur Vernichtung der Einheit der Islamischen Ummah und zur Auseinandertreibung der Reihen der Muslime und ihrer Aufsplitterung in verschiedene Volksgruppen wurde die Parole „regierende Glaubensgruppen“ in den Mittelpunkt gerückt und – da die Schrift Gottes die wichtigste Größe für die Einheit der Islamischen Ummah ist – sind die Islamfeinde bestrebt, die Muslime von ihren himmlischen Geboten abzubringen. Auf dem Weg zu diesem Ziel setzen sie Mittel kultureller Beziehungen ein und verbreiten materialistische Ansichten, die vom Islam abweichen oder im Widerspruch zu ihm stehen – sie verbreiten materiell orientierte Strömungen und Tendenzen wie Kommunismus, Götzenanbetung, Laizismus, Existenzialismus , Materialismus und die Ansichten der Qadianiyah (Ahmadiyyah).

     

    Außerdem ist der Imperialismus bestrebt, durch Entflammung von Streit und durch Zwietrachtstiftung in einigen Regierungen die Erreichung von Einheit und Einmütigkeit im Worte unter ihnen zu verhindern.

     

    Hiermit soll gesagt werden, dass die Meinungsunterschiede, die Sekten und Probleme, unter denen die Muslime heute leiden, ein Produkt der Imperialisten sind und nicht etwa dadurch entstanden, dass der Islam unfähig wäre.

     

    Aber trotz all dieser Heimtücken und Pläne, welche die Einheit der Islamischen Ummah zur Zielscheibe genommen haben, können die Muslime, indem sie dem Ruf Gottes folgen, aus dem Heer des Westens austreten und ihre Absicht von allem anderen freimachen und nur noch auf Gott ausgerichtet werden lassen, erfolgreich sämtliche drohende Gefahren bekämpfen.

     

    Quelle: Taghrib.ir