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    Jesus Christus brachte die Botschaft für Gerechtigkeit

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    Wir grüßen Jesus. Er ist Zeichen Gottes und Überbringer der Botschaft von Liebe und Tröster der Armen: wir gratulieren zu seiner Geburt. Zur Geburt von Jesus Christus (gegrüßet sei er).

     

    Jesus gehört zu den großen Propheten, die im Koran beim Namen genannt werden. Jesus wird vom Koran als Diener Gottes, als Sein Wort und Sein Geist vorgestellt. Im Koran kommt 45 Mal der Name Issa nämlich Jesus vor, und einige Male auch der Name Massih. Seine Mutter, Tochter des Imran (gegrüßet sei sie) ist eine der großen auserwählten Frauen auf der Welt. Gott schickte einen Engel zu ihr, der ihr die Geburt eines würdigen Sohnes wie Jesus verkündigte.

     

    Wo Jesus hinkam, fragte er gleich nach den Kranken und den Bedürftigen und tröstete sie. Er ging zu den Aussätzigen, um sie zu heilen. Den Geheilten sagte er:
    „Der Prophet Gottes, (nämlich er, Jesus) hat auf Befehl seines Schöpfers einen Toten wiederbelebt“ und dann forderte er sie auf, dass sie sich Gott, dem Schöpfer aller Welten zuwenden und Ihn anbeten sollen.

     

    Gott hat in den Versen 30 bis 33 der Sure Mariyam abwegige Ansichten über Jesus getadelt. Er nennt Jesus an dieser Stelle den Diener Gottes, den Besitzer der Schrift und einen Propheten der gesegnet ist, der betet und die Zakatsteuer zahlt und seine Mutter liebevoll behandelt und kein Frevler ist,und im Koran heißt es weiter, dass Jesus gegrüßt sei am Tage seiner Geburt und am Tag an dem er stirbt und an dem Tag an dem er wieder zum Leben erweckt wird.

     
    Gott hat im Heiigen Koran in den meisten Fällen das Wort Jesus zusammen mit dem Wort Mariyam, nämlich dem Namen der Mutter Jesu, der Heiligen Maria, gebracht und dies ist immer wieder der Hinweis darauf, dass Jesus ein Mensch ist, dass er der Sohn der Maria ist und nicht der Sohn Gottes. Der Koran bringt das Gespräch, das der Schöpfer der Welten am Tag des Jüngsten Gerichtes mit Jesus führen wird und es heißt: „Wenn Gott zu Jesus dem Sohn der Maria sagt: „Hast du den Menschen gesagt, stellt mich und meine Mutter neben Gott?“, sagt er: „O Gott, du bist rein (von dem was sie von dir behaupten). Ich habe nicht das Recht etwas zu sagen, dessen ich nicht würdig bin. Wenn ich so etwas gesagt haben sollte, so weißt du es. Du weißt über das, was in meinem Herzen ist Bescheid. Du weißt Bescheid und ich weiß nicht was dein Wesen ist. Ganz sicher kennst du alle Geheimnisse“ (Sure 5, Vers 116)

     

     

    Jesus nahm einen besonderen Platz unter den Menschen ein. Aber einige jüdische Priester bekämpften ihn, denn Jesus protestierte gegen ihr moralisches Fehlverhalten und lehnte einiges von dem, was sie glaubten, ab. Im Lukas-Evangelium heißt es über den Kampf Jesus gegen die Frevler, dass er in einer Predigt sagte: „Der Geist Gottes ist mit mir, damit ich den Armen frohe Botschaft bringe und er hat mich geschickt, damit ich die Menschen mit zerbrochenen Herzen heile und die Gefangenen befreie und die Blinden sehend mache und die Unterdrückten erlöse.“

     

    Beim Studium der vier von der Kirche anerkannten Evangelien stellt man schnell fest, dass Jesus um den Sieg der Unterdrückten über die Unterdrücker bemüht war. Furchtlos nannte er den Herrscher Herodes einen unterdrückerischen hartherzigen Fuchs und schickte ihm die Botschaft: „Geht und sagt diesem Fuchs, heute und morgen vertreibe ich die Dämonen und schenke den Kranken ihre Gesundheit zurück.“

     
    Jesus tadelte religiöse Führer, die stolz und heuchlerisch waren und Weltenliebe hegten. Und so kam es, dass er von diesen Leuten bekämpft wurde.

     

    Jesus erhielt, als er dreißig Jahre alt war göttliche Offenbarung und Gott beauftragte ihn, den Menschen Frohe Kunde zu geben und sie auf den rechten Weg zu führen. Er lehrte, dass die Menschen bereuen, von den Sünden ablassen und sich der Herrschaft Gottes auf Erden unterwerfen sollen. Er beschrieb seine Aussendung wie folgt:
    „Denkt nicht, ich bin gekommen die Thora und Schrift der Propheten aufzuheben, sondern ich bin gekommen sie zu ergänzen.“

     

     

    Jesus hat sich selbst mit einem Hirten verglichen und hat seine Jünger das Salz der Welt genannt, durch das die Weltbewohner vor der Verderbnis und Fäulnis bewahrt werden. Aber heute wird in Gesellschaften die sich christlich nennen, die Forderung Jesu nach Gerechtigkeit oftmals übergangen und gleichgültig auf die Ereignisse der Welt geblickt. Vielleicht hat es in der Geschichte nie soviel Ungerechtigkeit gegeben wie heute. Außerdem gibt es Waffen, welche die ganze Menschheit bedrohen, auch das hat es früher nicht gegeben. Heute fragt man nicht danach, wieso in einigen Teilen der Welt Menschen verhungern, während es so viele Möglichkeiten und so viel Reichtum auf der Welt gibt.

     
    War es Jesus etwa nicht um die Gerechtigkeit, Gleichheit und die Verbreitung der Tugend und Ethik in der Gesellschaft gelegen? Hasrate Mohammad berichtet über Jesus, dass dieser gesagt hat:
    „Wer sündigt und frevelt hat das Haus angefacht und diejenigen die nur daran denken, zu sündigen und anderen gegenüber Frevel zu begehen, haben es bereits mit schwarzem Rauch gefüllt.“

     
    Es heißt, dass Jesus gesagt hat: „Wenn dir einer auf die rechte Wange schlägt, dann halte auch die andere hin.“

     
    Verzeihen können ist eine gute Eigenschaft und alle Propheten Gottes und Seine Freunde haben betont, dass der Mensch Nachsicht üben soll. Der Prophet des Islams Mohammad s.a.s. sagt: „Ein Zeichen für einen guten Charakter besteht darin, dass der Mensch einem anderen, der ihm schlechtes zugefügt hat, vergibt.“

     
    Aber es gibt auch Grenzen für das Verzeihen und zwar, dürfen Nachsicht und Verzeihen nicht dazu führen, dass der Frevel in der Gesellschaft zunimmt. Denn wenn ein Frevler den Weg frei sieht für seine Übergriffe, wird er noch mehr die Rechte der anderen verletzen und es wird noch schwieriger sein, ihn zu zügeln. Deshalb waren alle göttlichen Propheten und auch Jesus dagegen, dass man gegenüber den Frevlern kapituliert.

     
    Die Anhänger der Gottreligionen erkennen die Botschafter Gottes an, ehren sie und nehmen sich an ihrem Leben ein Beispiel. Wer an Gott und das Jüngste Gericht glaubt, sieht, dass die Welt ein klares Ziel hat. Wer Gott anbetet, sieht in der Welt etwas Schönes. Für die Gottesanbeter sollte es eine Pflicht sein die Ursachen der Ungerechtigkeit auf der Welt zu beseitigen. Mit anderen Worten also: Kommt lasst uns die Welt so gestalten, wie Mohammad und Jesus sie gestalten wollten!

     
    Zum Jahrestag der Geburt Jesu Christi gratulieren wir den Christen in aller Welt, aber auch allen anderen Anbetern und Dienern des einen Gottes.

     

     

    Quelle: http://www.balaghah.net/nahj-htm/ger/artikel/main.htm