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    Koran im Leben großer Persönlichkeiten

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    Der geehrte Prophet des Islams (Friede sei mit Ihm) hat gesagt: „ Immer wenn euch Zwietracht und Unheil umgibt, und die Lage der Gesellschaft wie die Nacht dunkel und schwarz wird, so sucht Zuflucht beim Koran.“
    Die Notwendigkeit für einen gläubigen Muslim, den Koran zu kennen, rührt daher, dass die hauptsächliche und grundsätzliche Quelle der Religion, des Glaubens und des Denkens eines Muslims der Koran ist und der Koran das ist, was seinem Leben Wärme, Sinn, Würde und Geist verleiht.

     

    Der geehrte Koran

     

    Der Koran ist nicht wie andere religiöse Bücher, die einige Rätsel über Gott, die Schöpfung und Entstehung darlegen, und dem höchstens auch noch einige einfache moralische Ratschläge anhängen und mehr nicht, so dass der Gläubige gezwungen ist, Anweisungen und Gedankengut aus anderen Quellen zu entnehmen.

     

    Der Koran enthält Grundlagen der Überzeugung und Denkweisen, die für einen Menschen als gläubiges Geschöpf mit eigenen Ansichten und Überzeugungen von Nöten sind, sowie die Grundsätze der Erziehung, Moral und soziale sowie familiäre Systeme. Der Koran hat nur die Erklärung, Interpretation und falls nötig den Idschtihad (die selbständige Rechtsfindung) und die Übereinstimmung der Grundsätze mit den Zweigen der Religion (religiöse Pflichten wie Gebet, Fasten …) der Sunna (Verfahrensweise des Propheten und der Unfehlbaren Imame) oder dem Idschtihad überlassen.

     

    Deshalb setzt die Nutzung jeglicher Quellen voraus, dass man den Koran zuvor kennt. Der Koran gilt als Kriterium und Maßstab für alle anderen Quellen. Wir müssen die vorhandenen Überlieferungen und überlieferte Vorgehensweise anhand des Korans beurteilen, und sie nur dann als echt akzeptieren, wenn sie mit dem Koran übereinstimmen. Falls dies nicht der Fall ist, sind sie nicht anzunehmen.

     

    Scheich Mofid schlief nachts nur wenig und verrichtete stattdessen vor allen Dingen das Gebet, studierte oder verlas den Koran. (1)

     

    (Mohadeth Ghomi schreibt:) „… Mirdamad rezitierte den Koran reichlich, sodass eine mir vertraute Person einst sagte, er lese jede Nacht 15 Dschuz ( 1 Dschuz ist ein Dreißigstel) des Korans.“ (2)

     

    Allameh Madschlesi hat in seinem Testament als erstes seinem Sohn Molla Ahmad Bagher (Verfasser des Bahar ul Anwar) empfohlen, täglich ein Dschuz des Korans zu rezitieren. (3)

     

    Scheich Ansari: Die religiösen Handlungen, die Scheich Ansari ab seiner Pubertät bis an sein Lebensende als Gottesdienst verrichtete, waren – über die religiösen Pflichten hinaus – die tägliche Rezitation von einem Dschuz des Korans, Verrichtung des Gebets von Dschafar Tayyar und das Verlesen der verbalen Audienzen (Ziyarat-i) Dschamee und Aschura). (4)

     

    Allameh Tabatabai blieb die Nächte des Monats Ramadan bis zum Morgengrauen wach, studierte ein wenig und widmete sich dann den Bittgebeten, der Koranrezitierung, der Verrichtung des Gebetsrituals und dem Zikr (Lobpreisverlesung Gottes). (5)

     

    Für Iqbal Lahuri, der gegen Ende seines Lebens unter Sehschwäche und an einer Augenerkrankung litt und keine Bücher mehr lesen konnte, war der Koran der einzige Gefährte. Aber trotz des geringen Sehvermögens , das er noch besaß, schaute er sich den Koran an und rezitierte mit einer vom Glauben erfüllten Freude die Verse und sagte: „Mein Vater hatte mir geraten: Mein Sohn! Immer wenn du den Koran rezitierst, lies so, als hätte Gott dieses Buch für dich herabgesandt.“ (6)

     

    Feyz Kashani zitiert einen der Weisen, der gesagt hat: „Zunächst habe ich bei der Koranrezitierung keinen Genuss empfunden. Nach einiger Zeit der Rezitation, kam es mir so vor, als würde ich diese aus dem Mund des Propheten hören, der den Koran seinen Gefährten vorträgt. Dann stieg ich höher und es schien mir, ich höre ihn vonseiten Gabriels, der ihn dem Propheten vorträgt. Ich stieg noch weiter hinauf und nun höre ich den Koran von Gott persönlich und es ist ein sehr hoher Genuss, auf den ich nicht mehr verzichten kann. (7)

     

    Quellen:

    1) Kauthar Rabbani, Rabbani, Mohammad Reza (S. 107)
    2) Simaye Farzanegan (S. 172)
    3) Ebenda (S. 167)
    4) Ebenda (S. 162)
    5) Ebenda (S. 164)
    6) Ousafe Parsian (S. 182)
    7) Ousafe Parsian (S. 181)

     

    Quelle: Taghrib.ir