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    Lebenslauf von Imam al-Hadi (a)

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    Imam Ali bin Muhammad (ع)
    Beinamen: At-Taqi, al-Hadi, Ab-ul-Hassan III
    Geburtsort: Sarya, nähe Madinah
    Geburtstag: Freitag, 2. Rajab oder 15. Thulhijja, 214 Jahre n.d. Hijrah
    Name des Vaters: Muhammad (ع)
    Name der Mutter: Sumanah al-Maghribiyyah (ع)
    Gravurtext seines Rings: Hifz al-‚Uhud min akhlaq al-Maabud
    Alter: 41 Mondjahre
    Dauer seiner Imamah: 33 Mondjahre
    Söhne: 4
    Töchter: 1
    Tag der Schahadah: Montag, 3. Rajab, 254 Jahre n.d. Hijrah
    Beisetzungsort: Samirra‘, Irak

     

    Seine Geburt

     

    Imam Ali Naqi ist auch bekannt als Imam al-Hadi. Er wurde im Jahre 212 nach der Hijrah in Medina geboren. Sein Vater war Imam Jawad (ع) und seine Mutter war Samana, eine Frau von außerordenlicher Gottesfurcht. Er übernahm das Imamat im Jahre 220 nach der Hijrah, als sein Vater ermordet wurde. Somit war er gerade erst 8 Jahre alt. Nun rückte er in den Mittelpunkt der Schiiten und die Abbasidenkalifen fühlten sich durch ihn gefährdet. Sie legten hand daran, ihn ins Exil zu schicken und zu foltern Solche wie „Mutawakkil” ließen den Imam (ع) von Medina nach Samara bringen und er blieb dort bis zum Ende seines Lebens.

     

    Über sein Wesen

     

    Der Imam (ع) war vereint mit dem Gebet, den Bittgebeten. Als die Soldaten von Mutawakkil sein Haus angriffen fanden sie ihn betend, in einem kleinen bescheidenen Zimmer. Er hatte eine besondere Beziehung und Auffassung zum Quran. Jedes Mal wenn er Zeit hatte und nicht mit der Arbeit für die Menschen beschäftigt war, zitierte er den Quran. Man traf ihn mit lächelndem blumigen Gesicht und wenn er ging, so machte er langsame Schritte. Er half jedem und kümmerte sich um die Bedürftigen. Manchmal brachte er dreißigtausend Dinars auf, um Menschen aus der Not zu helfen.

     

    Die schwerste Zeit

     

    Die fortlaufende Verfolgung gegen die Imame durch die Tyrannen und den brutalen Herrscher ist eine der Leidensgeschichten, in der Geschichte des Islams und der Schiiten. Auch die Periode des Imams war von den Qualen der abbasidischen Kalifen gezeichnet. Die schlimmste Zeit war die unter dem Kalifen „Mutawakkil“. Er verwendete die Religion nur für seine eigenen listigen und schmutzigen Interessen.  Im Jahre 226 nach der Hijra ordnete der Kalif Mutawakkil an, das man das Grab des Imam Husseins mit dem Flusswasser überschwemmen sollte, um so den Menschen den Besuch des Imams in Karbala unmöglich zu machen. Doch er wusste auch dass jedes Grab stark genug gegen Menschen wie er war und somit konnte er nichts machen. Mutawakkil konnte keine seiner grauenhaften Pläne umsetzen und wurde von den Türken getötet.

     

    Der Imam und die unsichtbaren Helfer

     

    Eines Tages gab ein sehr schlechter Mann dem Kalifen Mutawakkil den Rat, den Imam nicht mehr zu respektieren und ihm nicht die Türen öffnen, oder ihm den Mantel abnehmen zu lassen. Er meinte, damit den Wert des Imams in den Augen der Menschen sinken zu lassen. Der Kalif war sehr angetan von dieser Idee und befahl seinen Dienern, den Imam wie irgendeinen gewöhnlichen Besucher zu behandeln und ihm keinen Respekt mehr zu zollen. Jedoch, eines Tages kam einer seiner Diener ganz aufgeregt zu ihm und berichtete: „Du hast uns angewiesen ihm nicht mehr die Türen zu öffnen, jedoch jedes Mal wenn er sich einem Tor nähert, geht diese von alleine auf, ohne dass er sie berührt.“

     

    Über das Wissen des Imam Hadi (ع)

     

    Wie schon bekannt, hat auch Imam Hadi (ع) sein Wissen aus der Schule des Propheten (ص). Eines Tages schrieb der Herrscher über Rom an den Kalifen von Bani Abbas: „Wir lasen in der Bibel, dass es ein Kapitel über die himmlischen Kapitel gibt, welches wenn es von einer Person gelesen wird, Gott ihn nicht in die Hölle gehen lassen wird. Schreib mir um welchen Vers es sich handelt, da wir ihn nicht in der Bibel fanden.“ Der Abbasiden Kalif ließ alle Gelehrten kommen und befragte sie danach. Doch niemand konnte diese Frage beantworten. Er ließ somit Imam Hadi (ع) bringen und stellte ihm die Frage. Der Imam (ع) antwortete: „Es ist Suret Hamd, welche jeder Muslim mehrfach im Gebet liest, am Tag sowie in der Nacht.“ Danach gab der Imam einige Erklärungen, welche alle Anwesenden überraschte und erstaunen ließ. Die Antwort des Imams wurde an den Herrscher von Rom geschickt. Dieser war so überwältigt von dem Antwortschreiben, dass er den Islam annahm.

     

    Mutawakkil war jemand, der sein Leben in Luxus verbrachte. Ständig erklungen im Palast die Musik der Tänzerinnen und es floss ständig jede Menge Alkohol. Jedoch quälte er den Imam mit extremer Kontrolle und ließ ihn und seine Familie in extremer Armut leben. Es ging sogar soweit, dass die Frauen nicht einmal einen Umhang besaßen, mit dem sie sich verhüllen konnten. Eine Gruppe von ihnen hatte alte Schleier, welche sie sich abwechselnd während des Gebets überwarfen.

     

    Der Imam regierte geduldig auf die Folter und Schikanen des Mutawakkils. Als dieser starb, kamen noch Mutasir, Mustain und Mutazz an die Macht. Mutazz war es auch, der ihn dann nach langen Foltern und Quälereien vergiften ließ. Imam al-Hadi starb im Alter von 42 Jahren. Er wurde in Samarah (Irak) begraben.