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    Leute wählen den Islam freiwillig

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    Der Islam ist die sich am schnellsten auf der Welt ausbreitende Religion . In Asien, Afrika, Europa, Australien und beiden Teilen Amerikas sowohl als auch auf den Inseln, welche über den Globus verteilt sind, bekehren sich täglich immer mehr Menschen zum Islam.

     
    Dies geschieht trotz der giftigen Propaganda der Feinde des Islam, welche ihn umsonst als gewaltsam und die Muslime als Terroristen darzustellen versuchen. Ihre Pläne, einschließlich ihr Aufstellen von Terrorgruppen wie Al- Kaida, Taleban und die vom CIA geleiteten Salafiten, sind offensichtlich fehlgeschlagen. Selbst die Ereignisse des 09. 11. 2001 in New York, welche von Mossad und FBI geplant worden waren, sind wie ein Bumerang zu den Verschwörern zurückgekommen. So hat ebenso das Massaker im indischen Staat Gujarat im Februar 2002, welches durch hinduistische Anarchisten verübt wurde, eigentlich zu einer größeren Beachtung des Islam und Konversion zu ihm geführt. Diesbezüglich legen wir Ihnen einen Bericht über neue Muslime vor, die sich in Indien Druck und Beschuldigungen widersetzt haben, um standhaft auf dem Weg des Islams zu bleiben.

     

    Denjenigen, welche den Vorwurf erheben, dass man Nicht- Muslime mittels Geld und anderen lukrativen Angeboten zum Konvertieren gebracht hätte, sind gewissermaßen die Augen geöffnet worden: Um die einhundert Teilnehmer, sowohl Männer als auch Frauen, haben sich vor kurzem an zwei nach Männern und Frauen getrennten Orten in Neu Delhi versammelt. Der Grund ist das zweite Jahrestreffen „Umkehrer kommen zusammen“, welches von dem islamischen Da’wah Zentrum (IDC) am 25. Dezember 2011 organisiert worden war, gewesen. Das Treffen beschäftigte sich mit den Erfahrungen und Problemen Konvertierter, welche den Islam freiwillig und ohne direktes oder indirektes Überzeugungsprogramm einer muslimischen Organisation angenommen hatten. Entgegen den Beschuldigungen derer, die behaupten, dass Leuten aus armen Familien und unteren Kasten Anreize geboten worden seien, um ihrem alten Glaubenssystem zu entsagen und den Islam oder das Christentum anzunehmen, kommen diese Leute aus wohlhabenden Familien, sind gebildet und haben einen festen Stand im Leben. Viele von ihnen sind Doktoren, Ingenieure, vereidigte Buchprüfer und so weiter.

     

    In seiner Ansprache sagte der Vorsitzende des IDC, Umar Gautam, der selbst den Islam erst 1984 angenommen hat und großen Schwierigkeiten gegenüberstand, dass das Treffen zu dem Zweck organisiert worden sei, um die Erfahrungen anderer kennenzulernen und miteinander zu teilen und zudem eine neue Beziehung herzustellen, um die Last des Außenseiterdaseins, welcher viele gegenüberstehen, zu vermindern. Es war ein entspanntes Treffen gewesen, zu dem Teilnehmer aus verschiedenartigen Familien und verschiedenen Teilen des Landes gekommen waren. Es waren sogar Ausländer darunter, die darüber berichteten, wie sie mutig mit ihrer Überzeugung als Basis des Islamverständnisses, zu dem sie durch Studien gelangten, den Herausforderungen gegenübertraten.

     

    Einer der Teilnehmer, ein promovierter Gelehrter von einer der Hauptuniversitäten Neu Delhis, der in der Ukraine seinen Bachelor und Master in Aeronautik erhalten hat, sagte, dass er sich in der Ukraine mit seinen Freunde kostenlos an allem möglichen Übeln erfreut habe, aber nach einiger Zeit alles für ihn kein Genuss mehr gewesen war. Dieser neue Moslem, der seinen Namen in Abbas umgeändert hat, ist aus Nepal und ein Mitglied der Gruppe der Chaudhary. Er sagte: „Ich kam zu dem Schluss, dass alles Blödsinn ist. Ich begann daraufhin viele Religionen zu studieren an und fasste den Entschluss, dass der Islam mir den besten Lebensweg anbietet. Mein Herz bezeugte es, aber es fehlte mir der Mut zum Bekenntnis. Aber eines Tages ließ ich meine Familie davon wissen. Ich hatte Muslime eigentlich immer gehasst und wollte wirklich mit keinen andere Personen verkehren als solchen, welche ausschließlich den Hinduismus ausübten, denn ich hatte in Tempeln gedient und in Gurukul studiert. Mein Großvater mütterlicherseits war ein Acharya, der an der hinduistischen Baranas Universität in Sanskrit promoviert hatte. Das einzige, was ich am Islam und den Muslimen mochte, war der Bart. Später begann ich, mich mit einigen anderen Religionen zu befassen. Zu guter Letzt nahm ich den Islam an. Zuerst war ich in der Lehre des Islams von keinem Muslim unterrichtet worden. Ich hatte mich selber zu dieser Lehre bekannt, indem ich meinen Glauben an Allah und dass er mein Herr und Mohammad (SAWA) Sein Botschafter ist, bekundet hatte.“

     

    Mohammad Jasin Saman aus Großbritannien saß ruhig mit seinem fünfjährigen Sohn da. Als er gebeten wurde, von seinen Erfahrungen zu berichten, bat Saman die Zuhörer, Fragen zu stellen anstatt dass er eine Rede hielte. Er wurde gefragt, was ihn zum Islam bewegt hätte, worauf er antwortete, dass es auf diese Frage keine feste Antwort gäbe. Er sagte weiterhin: „Ich kann keine leichte Antwort darauf finden. Ich bin ein Atheist gewesen, und meine Familie war ebenfalls atheistisch gewesen, aber da ist etwas in mir drinnen gewesen, das nach Antworten gesucht hatte. Warum ist das Universum geschaffen worden? Ich wollte nachdenken und in den Himmel schauen und über die Sonne nachdenken, den Mond, die Sterne,…“ Nach Samans Meinung verfolgen auch Atheisten eine Religion. Sie folgen der Religion ihres nafs (ihres Ichs), der Religion der dunja (dieser Welt). Saman hatte den Islam vor sechs Jahren nach einer Reise in den Osten und nachdem er Gelehrte getroffen hatte, die sich mit Fragen auseinandersetzten und Antworten suchten, angenommen. Die Frage der Beschneidung führte Mommad Ibrahim, dessen früherer Name Devender gewesen war, zum Studium über das Leben des Propheten Abraham, was mit dem Bekenntnis zum Islam am 10. Oktober 2010 endete.

     

    „In der Welt wird nicht viel Gerechtigkeit ausgeübt. Einige Angeklagte sterben schon, bevor sie registriert wurden,“ sagte Dr. Mohammad Noor aus Bihar, der sich am 29. Oktober 2006 zum Islam bekannt hatte. Er fuhr fort: „Die islamische Idee hinsichtlich Gerechtigkeit nach dem Tod erweckte meine Aufmerksamkeit. Einstellungen wie die, dass Muslime Terroristen und schmutzig seien, dass sie nicht zur Bildung auffordern würden usw. sind häufige Vorurteile in nichtmuslimischen Familien.“ Der. Noor sagte weiter: In ihrem Innern sind Muslime sehr gut, sie sollten jeder mehr auf Bildung und äußere Sauberkeit achten!“ „Prüfungen sind ein Teil des Lebens“, glaubte Dr. Ibrahim. „Muslime sollten viel mehr Angst haben, wenn sie keiner Prüfung ausgesetzt werden, weil die Propheten alle auf die Probe gestellt wurden“ sagte er weiter. Die Kardiologin Ayesha Shibli, der Forschungsassistent Ayashaa Jenna und der Magisterstudent für Management Sameen schlugen vor, Übungs – und Bildungsprogramme für Konvertierte einzurichten, um ihr Wissen über den Islam zu erweitern und zu stärken. „Es sind gebildete Leute, die den Islam ohne irgendwelche Hoffnung auf materielle Vorteile angenommen haben“, sagte Dr. Mohammad Haroun Khan, der Rektor der internationalen Bharati Vidyapeeth Tal-Gottes- Schule, Panchgani, Satara. Sie haben den Islam aus freien Stücken akzeptiert. Das Wichtige in allem, was man tut, sei, dass man darin Allahs Wohlgefallen suche, sagte er. Aufgaben kämen für den Menschen nicht dadurch zustande, dass sie auf Managerebene zu stehen kämen, sondern durch das Suchen des Wohlgefallens seines Schöpfers.

     

    Abdul Hadi, ein Bezirksbeamter und Inhaber einer Pension, sagte: „ Die Leute laufen der Nahrung nach, für die der Schöpfer sich verantwortlich erklärt, wobei sie sich von der Verantwortung, die ihnen vom Schöpfer auferlegt wurde, wie zum Beispiel das Überbringen der Botschaft Gottes zu seinen Geschöpfen, fernhalten.“

     

    Das Programm wurde mit einer Qur’anrezitation begonnen und endete mit einem Gebet um soziales Wohl seitens eines Imams. Diese Zusammenkunft war ein ausreichender Beweis für die Rationalität des Islam, welcher Leute aus allen Gesellschaftsschichten und Leute, welche von jahrhundertenlangen verworrenen und absurden Gottesdienstformen, die ihnen aufgezwungen worden waren, genug haben, anzieht. Zudem bietet der Islam in Indien vor allem für die niederen Kasten eine Möglichkeit, als freie und gleichgestellte Menschen in einem Umfeld von Brüderlichkeit und Würde zu leben. So greift das Islambewusstsein in Indien unter den Leuten trotz der intensiven Propaganda und Gewalttaten anarchistischer hinduistischer Gruppen schnell um sich.

     

    Quelle: Taghrib.ir