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    Muhammads Biographie (Teil 12 von 12): Abschied

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    Die Abschiedspilgerfahrt

     

    Das Ende näherte sich und im Zehnten Jahr der Hijra brach er mit ungefähr 90.000 Muslimen aus ganz Arabien von Medina auf, um Hajj, die Pilgerfahrt, zu machen.  Diese triumphale Reise des alternden Mannes, erschöpft durch die Jahre der Verfolgung und der unaufhörlichen Anstrengung, wird von einer Art geheimnisvollen Glanz umgeben, als hätte sich ein riesiger Ring aus Licht endlich geschlossen, der diese sterbliche Welt mit seinem ruhigen Glanz umschließt.

     

    Im zehnten Jahr der Hijrah ging er das letzte Mal als Pilger nach Mekka, es wird als seine „Abschiedspilgerfahrt“ bekannt, denn auf der Ebene von Arafat predigte er vor einer riesigen Masse von Pilgern.  Er erinnerte sie an alle Pflichten, die der Islam ihnen auferlegt hat, und daran, dass sie eines Tages ihrem Herrn begegnen würden, Der über jeden Einzelnen seiner Taten entsprechend richten wird.  Am Ende seiner Rede fragte er: „Habe ich euch nicht die Botschaft überbracht?“  Und von der riesigen Menschenmenge, die nich ein paar Monate oder Jahre zuvor unbewusste Götzendiener gewesen waren, hallte die Antwort zurück: „O Gott!  Ja!“  Der Prophet sagte: „O Gott!  Du bist mein Zeuge!“  Der Islam war eingeführt worden und würde zu einem großen Baum heranwachsen, der noch weit größeren Massen Schatten spenden würde.  Sein Werk war getan und er war bereit, seine Last abzulegen und sich zurückzuziehen.

     

    Krankheit des Propheten

     

    Der Prophet kehrte nach Medina zurück.  Es gab noch immer Arbeit für ihn; aber eines Tages wurde er von einer schmerzhaften Krankheit heimgesucht.  Er kam in eine Decke gehüllt in die Moschee und manche sahen die Zeichen des bevorstehenden Todes in seinem Gesicht.

    “Wenn es unter euch jemanden gibt,” sagte er, “der meinetwegen ungerechtfertigt geprügelt worden ist, hier ist mein Rücken.  So soll er mich seinerseits schagen.  Wenn ich dem Ansehen von jemanden unter euch geschadet haben sollte, kann er dies seinerseits mit meinem tun.”

     

    Einmal hatte er gesagt:

    “Was habe mit dieser Welt zu tun?  Ich bin in dieser Welt wie ein Reiter, der im Schatten eines Baumes ruht.  Dann zieht er seines Weges und lässt ihn hinter sich.”

     

    Und jetzt sagte er:

    “Es gibt unter den Dienern Gottes einen Diener, dem die Wahl zwischen dieser Welt und der Seiner Nähe gelassen worden ist, und der Diener hat Gottes Nähe gewählt.”

     

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